Griechenland und die leeren Drohungen der EU

Griechenlands Schuldverpflichtungen

Quelle: http://www.storyal.de/Story-2015/Griechenland.html

Griechenland erschwindelte seinen Euro-Beitritt

Griechenland hat auch in den Jahren 1997 bis 1999 falsche Angaben über das staatliche Haushaltsdefizit an die Europäische Union gemeldet. Das geht aus einem Bericht des europäischen Statistikamts Eurostat hervor. Danach lag das Haushaltsdefizit in diesen drei Jahren, die als Referenzzeitraum für den Beitritt des Landes in die Europäische Währungsunion im Jahr 2001 galten, jeweils oberhalb des Maastrichter Referenzwerts von 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Aufgrund der jetzt bekannten Zahlen hätte Griechenland den Euro nicht einführen dürfen. Im September hatte die Regierung in Athen bereits eingeräumt, daß die Defizitzahlen für die Jahre 2000 bis 2003 zu niedrig ausgewiesen waren.

***

Von Thomas Heck, 27. Juni 2015

Vom Pokern keine Ahnung…

Wenn man sich die aktuellen Verhandlungen um Griechenland, kommt man nicht umhin, unsere Politiker schlichtweg zu bewundern. Wie sie es schaffen, ein Drohgebilde gegen Griechenland aufzubauen, um Tsipras endlich zum Einlenken zu bringen, ist schon beeindruckend… eiskalte Typen, bei denen dem Verhandlungspartner das Blut in den Adern gefriert…

Wenn Politiker in Deutschland unisono den Verbleib Griechenlands in der Eurozone fordern, koste es was es wolle, dann darf man sich nicht wundern, wenn Tsipras weiter den Sirtaki tanzt und uns offen oder verdeckt den Mittelfinger zeigt. Also, ehrlich gesagt, ich hätte Tsipras schon längst die russische Mafia auf den Hals gehetzt und den Mittelfinger gebrochen, den er uns allen entgegenstreckt, um meinen Forderungen etwas Gewicht zu verleihen. Jedenfalls würde ich mir dieses freundliche Gehabe ersparen. Dafür ist die Lage zu ernst.

Man stelle sich vor, Bundeskanzlerin Merkel würde nach dem x-ten Gipfel mit Griechenland entnervt mit den Worten abreisen: „Griechenland kann langsam die Drachme drucken.“ Unvorstellbar? Andere Staatschefs haben es vorgemacht. Maggie Thatchers „No“ ist bis heute legendär. Und vielleicht müssten sich unsere Politiker wieder an ihren Eid erinnern. Schaden vom deutschen Volk abwenden, seinen Nutzen mehren, klingt mir da noch im Ohr.

Wer schon mal Schulden bei einer Bank hatte und zum Gespräch in die Filiale „gebeten“ wurde, weiß, wie die das machen… die können das halt besser, als unsere Volksvertreter. Liegt aber vielleicht auch daran, dass Politiker nicht um ihr Geld verhandeln, sondern um unsere Steuergelder. Oder daran, dass es keinen negativen Schufa-Eintrag für Griechenland geben wird.

http://www.heckticker.de

http://journalistenwatch.com/cms/vom-pokern-keine-ahnung/


 

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Datum: Sonntag, 28. Juni 2015 12:00
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: EUdSSR - Die Ent-Demokratisierung eines Kontinents

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15 Kommentare

  1. 1

    Es sind Schwerverbrecher ! . . . . . "Die". . so gut wie . ."Die" . Sind haben uns belogen und betrogen . Und unsere "Regierung" hat unsere Steuergelder einfach so zum Fenster hinaus geworfen . Als ob es "IHR" Geld wäre . . . . . NEIN ... es ist unser Geld . Das Geld des DEUTSCHEN VOLKES . Und sonst nichts !
    60 Milliarden ... oder noch mehr ... haben se in den Sand gesetzt . Und dieses Geld werden wir nie wiedersehn !
    Und wie oft haben diese Verbrecher uns die letzten Monate beleidigt ? In ihren Schmierblättern uns als Nazi´s hingestellt . Reparationsforderung gestellt . Angelegenheiten , die seit 1967 erledigt sind . Unverschämtes Pack .
    Was diese Scheiß-EU uns angetan hat geht auf keine Kuhhaut . Es ist einfach UNFASSBAR !

    Wann werden diese Verbrecher zur Rechenschaft gezogen ?

    Ich muß mich mal wieder wiederholen : FÜR MENSCHEN (DEUTSCHE) DIE 40 UND MEHR JAHRE IN DIESEM LAND SCHWER GEARBEITET HABEN , UND SICH DIE KNOCHEN RUINIERT HABEN , IST KEIN GELD DA .
    DIE SPEIST MAN MIT 745 EURO IM MONAT AB !

    VIELEN , VIELEN DANK !

  2. 2

    Danke Terminator.. so ist es... für die Eindringlinge aus Muselländer und Afrika und weltweit macht der Regrungsabschaum abermilliarden locker. Rentner belügt, bestiehlt und betrügt man eben. Weil die Insassen diese linken Dreckstaates Maulkorb schon bei Geburt erhalten. Wahlen sind reiner Schwindel, wie Rechtsstaat und Demokratie
    auch

  3. 3

    Die Griechen sind clever. Im Grunde können sie nur gewinnnen. Der Staat ist völlig pleite. Die Schulden können aufgrund der volkswirtschaftlichen Lage niemals zurückgezahlt werden. Sie haben praktisch keine Industrie, wie sollte das auch gehen.

    Das Geld der Deutschen ist sowieso weg. D. h. es ist ja nicht weg, jetzt hat es nur jemand anderes.

    Für mich haben die nur auf Zeit gespielt. Die Griechen hatten so genug Zeit ihre Konten zu leeren und können dieses Geld nun als Starthilfe nutzen.
    Außerdem wird es jetzt weitere Hilfen der EU geben, weil man ansonsten Unruhen befürchtet. Und wenn kein Beamter Geld bekommen sollte, werden die ganzen "Flüchtlinge " sich demnächst Richtung Deutschland aufmachen können. Gerade Deutschland ist so extrem erpressbar. Wir haben das meiste Geld im Feuer und zu uns würden die meisten Alis kommen.

    Wir hängen Knöcheltief in der S....

  4. 4

    Ich hab' keine Ahnung von Finanzsauereien, Aber würden die Wallstreetboys und City-of-Londoner den Euro zur Strafe crashen lassen, falls die EU-Trottel die Zinsen-/Schuldenmaschine Griechenland aus der EU 'rausschmeißen? Sozusagen: Führen die was im Rothschilde? Und wenn ich gleichzeitig diese weltweite Militärübungsscheiße sehe, wird's mir gar nicht froh zumute. Früher nannte man so was eher Generalmobilmachung.

  5. 5

    Noch ein Verbrechen an den Völkern Europa´s :

    Die Bimbos , die hierher kommen , nach Deutschland bzw. Europa , haben "die" uns geschickt !

    "Boko Haram" Der Islamische Staat in Nigeria [Doku deutsch] :
    World War Three TV

    https://www.youtube.com/watch?v=-Qpsn5CKHuE

    Es ist nur eine Frage der Zeit . . . . . . . die Bombe tickt !

  6. 6

    War doch klar dass man sich vor den Griechen lang macht. Die USA haben schliesslich befohlen dass Griechenland im Euro bleiben muss. Dreckhaufen die EZB.

  7. 7

  8. 8

  9. 9

    Unsere transatlantischen "Freunde" haben ein vorübergehendes Interesse daran, Europa als Bollwerk gegen den *bözen-bözen* Putin aufzubauen.

    Sandkastenlogik, zugegebenerweise.

    Dazu darf Europa zum augenblicklichen Zeitpunkt noch nicht auseinanderfliegen. Ist dann aber die Nord-Süd-Achse vom Baltikum bis zum Schwarzmeer zwischen Westeuropa und dem künftig aufzubauenden Ostfeind erst einmal etabliert, dann schert sich kein Mensch um Europa, den Euro oder gar Griechenland.

    Im umgekehrten Falle - Der SuperGau für die Interessen der Transatlantiker wäre wohl, würde sich das ehemalige Land der dichter und Denker mit seinem Erfindungsreichtum, bestens ausgebildeter Bevölkerung und immernoch im Weltvergleich sehr bedeutender Wirtschaftsmacht nach Osten orientieren und zusammen mit dem rohstoffreichen Russland ein Bündnis eingehen.

    Im schlimmsten Falle gesamt Europa mit in dieses Wirtschaftsbündnis integrieren.

    Hiergegen muß ein Keil eingetrieben werden, namens Ukraine. Mit aller Gewalt. Und als Ablenkungs-Scharmützel für die Medien wird halt gelegentlich in Griechenland über Nebensächlichkeiten rumlamentiert.

    So einfach könnte es wohl sein...

  10. 10

    Werter jabba
    ..........es ist so einfach! Deshalb hetzen die auf allen Kanälen gegen Russland und vor allem gegen Putin.
    Der russ Präsident "DIENT" der MEHRHEIT des russ. Volkes!

    Unsere Politverbrecher "dienen" nur irgendwelchen MINDERHEITEN!

  11. 11

  12. 12

    Ein guter Artikel von von Julian Reichelt,
    wie ich finde,
    auch wenn er in
    „Wir BILDen Dir Deine Meinung, awwer oohstännich!“
    steht.

    „Die Politik der griechischen Regierung ähnelt immer mehr dem, was ich als Reporter in Kabul über Jahre bei der afghanischen Regierung beobachtet habe. Die Parallelen sind erstaunlich.

    ? Erstens: Auf enorme finanzielle Hilfen anderer Staaten reagiert die griechische Regierung entweder mit wüsten Beschimpfungen oder mit weiteren horrenden Forderungen.

    ? Zweitens: Gebrochene Versprechen werden nicht etwa durch erfüllte Zusagen geheilt, sondern durch weitere, noch abenteuerlichere Versprechungen übermalt (und in Griechenland geht es wie einst in Afghanistan um Korruptionsbekämpfung, die niemals kommt).

    ? Drittens: Man kennt zwar die korruptesten Steuerhinterzieher im Staate, geht aber nicht gegen sie vor.

    ? Viertens: Allen, die diese Politik nicht länger hinnehmen wollen, droht man mit Radikalisierung der Regierung (in Griechenland mit der ultra-rechten „Golden Dawn“-Partei) und geopolitischen Horrorszenarien (Russland macht sich Griechenland mit Krediten gefügig und spaltet die Nato).

    Solche Regierungen wie einst Hamid Karzai in Kabul und nun Ministerpräsient Alexis Tsipras in Athen haben einen Vorteil, der sie oft jahrelang an der Macht, politisch am Leben hält: Sie spüren, dass wir den Zusammenbruch mehr fürchten als sie selbst.

    Tsipras weiß, dass der griechische Staatsbankrott unabwendbar ist. Er kann sich nur entscheiden, ob er seinem Land vorher noch harte Reformen und Sparmaßnahmen aufzwingt und damit politisch untergeht.

    Oder ob er als Volkstribun in die Pleite zieht, der sich Kanzlerin Merkel widersetzt hat – und davon politisch profitiert. Was er wählen wird, ist klar.

    Wenn es um gewaltige Reformen, Veränderungen in anderen Staaten geht, gibt es eine einfache Regel, die noch immer gestimmt hat: Du kannst es nicht mehr wollen als sie es wollen.

    Alexis Tsipras fürchtet nicht, was Merkel fürchtet, und er will nicht, was Merkel will.

    Tsipras wird nicht zucken. Er wird gewinnen.“

    Hier hat sich Julian Reichelt wohl e klä bissl geirrt.

  13. 13

    Korrektur

    Ein guter Artikel von Julian Reichelt,

  14. 14

    Dazu ein interessanter Artikel über Sachverhalte, die zwar bekannt sind, aber nicht so ohne weiteres Gegenstand von Gesprächen und Diskussionen sind: http://www.geolitico.de/2015/06/29/schweigen-ueber-griechenlands-gold/

  15. 15

    ++ Das Grexit-Drama ++ | Unsere 88 Milliarden Euro für Griechenland futsch!

    Wann wird endlich reiner Wein eingeschenkt?
    01.07.2015 - 09:31 Uhr

    Also doch: Erstmals gibt die Bundesregierung zu, dass alles, was sie in der Vergangenheit über die deutschen Hilfen für Griechenland gesagt hat, nicht der Wahrheit entspricht!

    Bislang hieß es, die deutschen Kredite und Bürgschaften für Athen seien sicher – und würden von Griechenland zurückgezahlt.

    Noch klingt die bittere Wahrheit verschwurbelt! ln einem Schreiben von Finanzminister Wolfgang Schäuble (72, CDU) an alle Bundestags-Abgeordneten heißt es beruhigend: „Selbst wenn es zu Ausfällen bei Zins- oder Tilgungsleistungen für die europäischen und internationalen Kredite kommt würde sich dies wegen der langen Streckung der Rückzahlungsverpflichtungen Griechenlands erst schrittweise und verteilt über viele Jahre auf den Bundeshaushalt auswirken“.

    Im Klartext bedeutet dies: Die Regierung rechnet erstmals offiziell damit, dass wir Milliarden nicht wiedersehen werden. Und spielt sogar die Ausfall-Szenarien durch!

    BILD sagt, um wieviel es wirklich geht: Rund 88 Milliarden Euro hat Deutschland aktuell in Griechenland im Feuer!

    Wie Simbabwe und Sudan
    Athen Mitglied im Klub der Bankrott-Staaten

    Kann das Land trotzdem noch gerettet werden? Für heute erwarten EU-Diplomaten neue Spar- und Reformvorschläge aus Athen.

    Eine Pleite Athens würde im Bundesetat erheblich ins Kontor schlagen – und die Steuerzahler belasten:

    Am 1. Hilfsprogramm hat sich Deutschland mit Krediten über 15,2 Milliarden Euro beteiligt. Die Rückzahlung soll 2020 beginnen. Fällt sie aus, fehlt im Etat entsprechend viel Geld!

    Am 2. Hilfspaket (ausgezahlt vom Rettungsschirm EFSF) ist Deutschland mit 38,1 Milliarden Euro Garantien beteiligt (laufen über 30 Jahre). Kann Athen die Kredite nicht tilgen, müssen die deutschen Steuerzahler in der Zukunft die Last tragen!

    An den IWF-Krediten für Athen über 32 Milliarden Euro ist Deutschland rechnerisch mit 1,2 Milliarden Euro beteiligt. Entsprechend hohes Ausfallrisiko!

    Relativ schnell könnten allerdings Verluste der Europäischen Zentralbank (EZB) den Bund belasten. Im Juli und August sind 2 Zahlungen über 6,7 Milliarden Euro fällig. Bleiben die aus, müsste die EZB einen Verlust verbuchen (und würde sich das Geld auch von der Bundesbank holen). Das drückt die Gewinnausschüttungen der Bundesbank an den Bund.

    Ähnliches gilt für die sogenannten Target-Kredite der Bundesbank an die griechische Notenbank über fast 28 Milliarden Euro. Sie entstanden, weil Griechen zuletzt massiv Geld nach Deutschland überwiesen, hier z. B. Immobilien kauften.

    Werden diese Kredite bei einer Pleite Griechenlands nicht ausgeglichen, muss die Bundesbank die Verluste verbuchen.

    Ebenfalls zulasten der deutschen Steuerzahler...

    Klare Fakten. Nur: Wann schenkt uns die Regierung endlich reinen Wein ein?

    (Wir BILDen Dir Deine Meinung, awwer oohstännich!...“)

    Nicht a l l e s,
    was BILD schreibt,
    ist Lüge.

    Hin und wieder liest man auch Wahres,
    aus welchen Gründen auch immer.