Mohammeds Onkel über den Propheten des Islam: „Dieser meiner Neffen ist verrückt. Achtet nicht auf das, was er spricht!“


Auszug:

“Der persische Gelehrte Ali Dashti (1886-1984) beurteilte die Araber der Zeit Mohammeds kritisch:

„Die Stämme waren insgesamt immer noch primitiv, nur mit sicht- und greifbaren Dingen befasst, und sie ahnten nichts von der Existenz metaphysischer Gedanken. Ihr einziges Ziel war der sofortige Gewinn. Sie hatten keine Skrupel, den Besitz anderer an sich zu reißen, und kannten keine Grenzen in der Ausübung ihrer Macht.“

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Von Thomas K. Luther

Vom Götzenkult zum Monotheismus

Der arabische Gelehrte Muhammad Husain Haykal (1888-1956) und viele seiner Kollegen waren oder sind der Überzeugung, dass im Hedschas, im Südwesten der Arabischen Halbinsel, bereits weit vor Mohammed monotheistische Glaubensvorstellungen bekannt waren. Das ist geradezu selbstverständlich, weil besonders in Yathrib, dem späteren Medina, jüdische und christliche Stämme ansässig waren.

Vor Mohammed traten in verschiedenen arabischen Regionen Prediger hervor, die ihre Landsleute vor der Götzenanbetung warnten. Manche von ihnen werden im Korân genannt: Hud vom Stamm Ad; Salih vom Volk Samud, und Shoeyb in Median. Der Dichter Qoss ibn Saedeh Ayadi rief sogar nahe der Kaaba mit leidenschaftlichen Vorträgen dazu auf, dem Götzendienst abzuschwören. (Auszug aus dem Buch „Islam – dem Untergang geweiht“ von Thomas K. Luther)


Doch die traditionellen Araber empörten sich über die neuen Töne. Als Mohammed zu einer Zusammenkunft der quraishitischen Oberhäupter aufrief und alle versammelt waren, forderte er sie auf, seiner Lehre zu folgen. Doch aus ihrer Mitte erhob sich Abu Lahab, sein Onkel, und rief wütend: „Vergehen sei mit dir Mohammed! Hast du uns etwa deswegen hierher eingeladen?“

Die Worte Abu Lahabs trafen Mohammed und fanden prompt in Sûre 111 ihren Niederschlag: Mohammed verfluchte, per seines Vehikels Allah, seinen Onkel Abu Lahab samt seiner Frau Omm Jamil bint Harb, die Dornen auf den Weg des „Propheten“ gestreut hatte. Die Strafe beschreibt Mohammed, pardon Allah, präzise:

„Zugrunde gehen sollen die Hände von Abu Lahab. Und er selbst soll zugrunde gehen! Sein Gut und sein Gewinn sollen ihm nichts nützen. Er wird in einem lodernden Feuer brennen. Und seine Frau wird das Brennholz tragen. Mit einem Strick aus Palmfasern um ihren Hals.“

Immer, wenn Mohammed die Sippen-Oberhäupter dazu aufforderte, seinen Gott anzunehmen, lief sein respektierter und angesehener Onkel Abu Lahab hinter ihm her und warnte:

„Dieser meiner Neffen ist verrückt. Achtet nicht auf das, was er spricht!“

In vielen mekkanischen Sûren drückt sich aus, wie die nahen Zeitgenossen Mohammed beurteilten. Er wurde für verrückt erklärt, besessen von Jinnen (Geistern) und als Zauberer und Verbündeter Satans beschimpft. Seine Worte seien ihm von anderen vorgesagt worden, weil er weder lesen noch schreiben konnte. Er sei ein Phantast, verfolgt von seinen wilden Träumen. Diese kritische Sicht auf Mohammed kann zu dem Schluss führen: Die Zeitgenossen des „Propheten“ waren intelligenter als die heutigen Mohammedaner.

Doch der persische Gelehrte Ali Dashti (1886-1984) beurteilte die Araber der Zeit Mohammeds kritisch:

„Die Stämme waren insgesamt immer noch primitiv, nur mit sicht- und greifbaren Dingen befasst, und sie ahnten nichts von der Existenz metaphysischer Gedanken. Ihr einziges Ziel war der sofortige Gewinn. Sie hatten keine Skrupel, den Besitz anderer an sich zu reißen, und kannten keine Grenzen in der Ausübung ihrer Macht.“

Wissenschaftliche Forschungen und Überlieferungen belegen, dass es in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts im Gebiet Mekka, Yathrib und Taif eine Bewegung gegen die „Götzen“-Anbetung gab.


“Warum schreitet ihr um einen Stein, der weder sieht noch hört, euch weder helfen noch schaden kann?”

Das wiederum ist leicht erklärt. Weil der schwarze Stein das Symbol der mächtigen Göttin Kali ist. Der schwarze Stein zu Mekka wurde ursprünglich von den mit Indien Handel treibenden Arabern aus einem Tempel Kalis gestohlen.

Das Original findet man in Kalis Tempel – in ihrer Stadt (Kali-Katta, früher auch als Kalkutta benannt). Im Gegensatz zu seinem gestohlenen Pendant ist dieser Tempel auch für Ungläubige zugänglich.

PI-Kommentar


Diese Bewegung gründete sich zum einen auf jüdische Stämme in Yathrib und auf Christen aus Syrien, die Reisen in den Hedschas unternahmen – zum anderen auf vier aufgeschlossene Araber: Waraqa ibn Naufal, Ubaidulla ibn Jahsh, Uthman ibn Howares und Zaid ibn Amro. Sie kritisierten die Zeitgenossen in ihrer Umgebung und warfen ihnen vor, falschen Göttern zu huldigen. Während eines Festes zu Ehren Ozzas, dem mächtigsten Gott der Banu Soghyf, riefen sie den versammelten Menschen zu: „Wählt eine andere Religion! Warum schreitet ihr um einen Stein, der weder sieht noch hört, euch weder helfen noch schaden kann?“


“Praktisch nur für Mohammed, dass die jeweils empfangenen Spuren immer rein zufällig zu seinem persönlichen Vorteil waren. Da spielte es dann auch keine Rolle, dass sich die Suren im Laufe der Zeit komplett widersprachen. Zwei ausserordentlich geschickte Regeln hatte Mohamed hierfür erlassen: Die neueren Suren ersetzen die älteren bei Bedarf einfach UND ein Hinterfragen ist strengstens untersagt !So einfach lässt sich im Islam ein widersprüchlicher „Gott“ erklären.”

PI-Kommentar


Von diesem Tag an nannten sie sich selbst „Hanifen“ (Rechtgläubige) und traten für die Religion Abrahams ein, schlossen sich also dem Juden- und Christentum an und annektierten damit den jüdischen Gott Jahwe.Vorislamische Dichter benutzten das Wort „Allah“ für „Gott“ und grenzten damit ein hypothetisches, solitäres höheres Wesen von einer größeren Menge „Götzen“ ab. Einer dieser Dichter, Amro ibn Fazl, entschied sich enttäuscht gegen diese multiple Form Gottes:

„Ich habe mich von Lat und Ozza zusammen losgesagt. Jeder geduldige und standhafte Mann wird das gleiche tun. Nicht länger werde ich Ozza und ihre beiden Töchter besuchen oder die Götter der Banu Qanam. Noch werde ich Habel aufsuchen, wenn, wie es oft geschieht, mir das Glück nicht hold ist; nur weil meine Geduld nachlassen würde.“
Der frustrierte Ruf danach, die wert- und wirklosen Götter abzuschaffen, erschallte also schon vor Mohammed. Dass der neue Gott auch nichts bringt, konnte der damalige Homo sapiens nicht ahnen.

Siehe auch:

Mohammed – Über den psychopathologischen Hintergrund eines brutalen Gewaltherrschers und Religionsgründers

Auf diesem Blog

http://michael-mannheimer.net/2012/08/03/mohammed-uber-den-psychopathologischen-hintergrund-eines-brutalen-gewaltherrschers-und-religionsgrunders/


 

Ein Zeitgenosse Mohammeds, der berühmter Hanif Ummayya ibn Abussalat war ein Verfechter des Monotheismus. Er reiste sehr oft nach Syrien, wo er lange Gespräche mit christlichen Mönchen und gebildeten Juden führte und von den Auftritten Mohammeds erfuhr. Seinen Landsleuten in Taif (70 km südöstlich von Mekka) erklärte er:
“Ich weiß mehr über die Heiligen Schriften und über religiöse Berichte von anderen Völkern als Mohammed. Außerdem spreche ich Aramäisch und Hebräisch. Ich bin ihm überlegen und habe deshalb ein größeres Recht darauf, mich als Prophet zu erklären.“
Der gute Hanif wurde offenbar von seinen Gesprächspartnern konditioniert. Letztendlich aber war es Mohammed, der seinen Landsleuten durch seinen kranken Eifer den jüdischen Gott Jahwe als Allah verkaufte, aufgetakelt mit einem lustvollen Paradies – das für die Mühsal des irdischen Lebens entschädigen soll. Nur wegen dieses Bonbons hatte er Erfolg.
Viele Araber aber durchschauten Mohammed und manche islamischen Denker wie Muhammad ibn Zakariya Razi (865-925/935) und Abdul-Ala al-Maarri (973-1058), der größte Dichter Arabiens, lehnten sein Prophetentum und die Erklärung der Theologen ab, Allah habe Mohammed berufen, um die Menschen vor Sünde und Missetaten zu warnen. Sie argumentierten:
„Wenn Allah über die Tugendhaftigkeit und Harmonie seiner Untertanen besorgt war, warum hat er sie nicht gut geschaffen? Weshalb hauchte er böse und sündhafte Züge in ihr Wesen ein, die es erst notwendig machten, einen Propheten zu senden?“
Dieser ebenso schlichten wie treffenden Logik muss man nichts mehr hinzufügen.

Thomas K. LutherZum Autor: Thomas K. Luther, freier Autor, Publizist und Herausgeber. Jahrgang 1968. Von 1991-1998 Redakteur bei einer Wochenzeitung. Aktuelle Buch-Veröffentlichungen bei www.epubli.de und www.neobooks.com. Titel: “ISLAM – Dem Untergang geweiht” und “Jahwe, Christus, Allah – Projektion des Wahns und Anker

Quelle:
http://www.pi-news.net/2015/06/vom-goetzenkult-zum-monotheismus/


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