„Petry heil“ – Wie Medien über den Triumph der neuen AfD-Chefin berichten

petry

Auszug:

"Wie wichtig und richtig die Personalentscheidung in Essen war, kann man an den ausgekotzten Beiträgen der Systempresse erkennen, die mal wieder ihr Lieblingsbegriff „rechts“ den Lesern haufenweise vor die Füße werfen. Zu groß scheint die Enttäuschung unserer linken Journalisten zu sein, dass nicht der von ihnen weichgekochte Lucke als Sieger hervorging, sondern eine Frau, die dem System die Stirn bieten kann. Die Ausnahme bei dieser einheitsbreiigen Berichterstattung bildet, wie schon oft, Günther Lachmanns zurückhaltende, ideologiefreie und respektvolle Analyse in der „Welt“. Die JouWatch-Presseschau zu einem historischen Sieg, der eine Wende in Deutschland einleiten könnte."

***

Aus: journalistenwatch.com, 5. Juli 2015

"Petry heil“ – die JouWatch-Presseschau zu Luckes Abgang

Lucke ist weg, die AfD könnte jetzt zu einer echten Alternative zu den Systemparteien in Deutschland werden. Wir wünschen Frauke Petry dort oben alles Gute und hoffen, dass sie nicht liberal aufweicht wir ihr Vorgänger. Wichtig ist es jetzt, dass in der AfD Ruhe einkehrt, die politischen Richtungsstreiter, trotz marginaler Unterschiede ihre Kräfte bündeln, dann könnten auch bald die Islamkritiker in den Bundestag marschieren.


Von Akif Pirinçci

Mach’s besser, als der Alte. Und laß dich von der grün-links versifften Lügenpresse nicht in die Enge treiben von wegen Nazi und so. Das sind eh nur Witzfiguren, die bald komplett arbeitslos sind. Gestern sind die neuen Mediendaten veröffentlicht worden, und fast alle staatshörigen Publikationen, wirklich alle haben wieder dramatische Verkaufseinbußen erlitten, ihre Flagschiffe sogar 5 bis 10 Prozent! Gruner + Jahr entläßt 400 Grün-links-Versiffte und SPIEGEL 200. Halleluja und darauf einen Dujardin!

http://der-kleine-akif.de/2015/07/04/gratuliere-frauke-petry/


Wie wichtig und richtig die Personalentscheidung in Essen war, kann man an den ausgekotzten Beiträgen der Systempresse erkennen, die mal wieder ihr Lieblingsbegriff „rechts“ den Lesern haufenweise vor die Füße werfen. Zu groß scheint die Enttäuschung unserer linken Journalisten zu sein, dass nicht der von ihnen weichgekochte Lucke als Sieger hervorging, sondern eine Frau, die dem System die Stirn bieten kann. Die Ausnahme bei dieser einheitsbreiigen Berichterstattung bildet, wie schon oft, Günther Lachmanns zurückhaltende, ideologiefreie und respektvolle Analyse in der „Welt“. Die JouWatch-Presseschau zu einem historischen Sieg, der eine Wende in Deutschland einleiten könnte.

Bild

…Und als die 3502 Mitglieder in der Halle per Televoting in einem Technik-Test darüber abstimmen sollten, was aktuell Deutschlands größtes Problem ist, landete „Ungesteuerte Einwanderung“ mit 29,2 Prozent klar vor Luckes Leib- und Magen-Thema „Eurokrise“ (20,3 Prozent)…

…Am lautesten war das Pfeifkonzert, als Lucke die Dresdner Pegida-Bewegung angriff und für eine faire Betrachtung des Islam warb. Frauke Petry setzte beharrlich dagegen, sie könne „nicht erkennen“, dass die AfD gerade einen Rechtsruck erlebe…

http://www.bild.de/politik/inland/alternative-fuer-deutschland/afd-waehlt-petry-zur-parteivorsitzende-41641372.bild.html


Deutsche Wirtschaftsnachrichten

…Petry steht für den nationalkonservativen Flügel der Partei. Sie hält Lucke und dessen wirtschaftsliberalen Flügel im Kern eine thematische Verengung auf die Ablehnung der Euro-Rettungspolitik vor. Lucke wirft seinen Gegnern wiederum vor, die AfD nicht gegen das rechte Spektrum abzugrenzen.

Die Selbstzerstörung der AfD ist auch ein Schaden für die Demokratie in Deutschland: Die Partei hat alle Hoffnungen betrogen, die liberale Wähler in sie gesetzt haben. Mit dem Machtkampf zerlegte sich die Partei selbst. Das ist wirtschaftlich schlecht, weil die meisten der Kampfhähne mittlerweile vom Steuerzahler leben. Das Geld wäre besser in der Flüchtlingshilfe angelegt…

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/07/04/afd-stuerzt-lucke-als-parteichef/


FAZ

…Die Zustimmung für Petry, die über Stunden in der Essener Grugahalle wahrzunehmen war, entsprach exakt den Mehrheitsverhältnissen. Lucke verlor krachend, holte nicht einmal vierzig Prozent gegen Petry. Die erste und sicher nicht ganz falsche Interpretation war schnell bei der Hand und hieß: Petrys Rechtskurs hat sich gegen den liberalkonservativen von Lucke durchgesetzt. Die Alternative für Deutschland wird nach rechts driften.

Ganz sicher ist das die Erwartung derjenigen, die Petry zu ihrem Triumph verholfen haben. Das waren die, die laut geklatscht haben, wenn die Tonlage gegenüber dem Islam etwas gröber wurde, gegenüber Asylanten oder gegenüber Amerika oder wenn die Sanktionen gegen Russland angeprangert wurden.

Man merkte es diesem rechtspopulistischen Parolen gegenüber aufgeschlossenen Teil der Delegierten an, dass sie sich sogar schwer mit dem kleinen Trick der neuen Vorsitzenden taten, als zweiten Vorsitzenden jemanden wählen zu lassen, der nicht aus ihrem Lager stammt, sondern mindestens eine vermittelnde Position einnimmt. Viele Kandidaten des Petrylagers, die auch aufgefordert wurden, für dieses Amt zu kandidieren, verbanden ihren Verzicht mit dem Beisatz, sie stünden „noch“ nicht bereit. Das Klang nach einer Drohung, so, als wolle man noch eine Schamfrist abwarten, in der ein gemäßigter Vorsitzender auf Platz zwei mitmachen dürfe, dass aber schon bald der rechte Flügel ganz die Flugrichtung bestimmen werde…

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/frauke-petry-mehr-macht-in-der-afd-weniger-mit-ihr-13685444.html


Focus

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat Frauke Petry zur neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Damit dürfte der rechte Flügel der Partei weiter an Gewicht gewinnen. Die bisherige Co-Vorsitzende erhielt beim außerordentlichen Bundesparteitag der AfD am Samstag in Essen 60 Prozent der Stimmen. Parteigründer Bernd Lucke hatte vorher angekündigt, er wolle sich im Falle eines Wahlsieges von Petry nicht um ein anderes Amt im Bundesvorstand bewerben.

Frankfurter Rundschau

Petry heil (!)

…Spätestens am Mittag muss Lucke klar gewesen sein, dass er in Essen untergehen würde. Es war nicht zu überhören, es war nicht zu übersehen. Die AfD ist nicht mehr seine Partei. Als er seine erste Rede hält und Mut zur Wahrheit fordert, brüllt ihn der Saal mit „Lügner“ nieder. „Dieser eitle Fatzke“, schimpft einer in der Gugahalle unüberhörbar. Danach rufen alle „Höcke, Höcke“ – den Namen des thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke, eines Vertreters der ganz Rechten innerhalb der AFD, die deutlich weniger Berührungsängste mit der rechtsextremen NPD als mit Herrn Lucke haben dürften.

Es gab etliche Momente, da dürfte Lucke seine eigene Partei nicht wiedererkannt haben. Was einmal als euroskeptische Bewegung, angeführt von einem Wirtschaftswissenschaftler, begonnen und es dann in die Landtage von Sachsen, Thüringen, Brandenburg und die Rathäuser Bremens und Hamburgs geschafft hat, ist weit nach rechtsaußen abgedriftet. „Es gibt Millionen Muslime mit deutscher Staatsbürgerschaft. Was sollen wir denn mit denen machen?“, ruft Lucke seiner Partei zu und erinnert an Friedrich den Großen und dessen Satz, wonach jeder nach seiner Facon selig werden dürfe in Preußen…

http://www.fr-online.de/politik/frauke-petry-ist-neue-afd-vorsitzende-petry-heil,1472596,31124528.html


Handelsblatt

…Das Friedensangebot der neuen Parteichefin vom nationalkonservativen Flügel an die Wirtschaftsliberalen um Lucke zündete jedoch vor allem in ihrem eigenen Lager nicht: Es wollte seinen Sieg auskosten. Für das Amt des stellvertretenden Parteichefs schlugen Petry-Fans einen Rechtsaußen nach dem anderen vor, während Petry selbst versuchte, Joachim Starbatty vom liberalen Flügel als Stellvertreter-Kandidaten zu gewinnen. Angesichts der Jetzt-geht’s-los-Stimmung des rechten Flügels mochte sich Starbatty nicht zur Kandidatur überwinden.

Das zeigt zum einen: Die AfD ist sehr wohl klar nach rechts gerückt. Und Petry wird in den nächsten Tagen viel tun müssen, den Lucke-Flügel von der Abspaltung abzuhalten. Sein Verein „Weckruf“, in dem er seit Wochen seine im Dauerstreit zermürbten Getreuen sammelte, hat schon jetzt eine Satzung, die sich wie das Gründungsdokument für eine neue Partei liest: Dazu würden wenige redaktionelle Änderungen reichen. Alleine aber dürfte weder eine rechte AfD-Rumpfpartei noch der Weckruf die Fünf-Prozent-Hürde in den nächsten Wahlen nehmen.

Dabei macht es sich zu einfach, wer im liberalen Flügel nun den Verlust der innerparteilichen Macht als Ergebnis einer Intrige der ostdeutschen Landesverbände und des rechten NRW-Verbandes von Markus Pretzell interpretiert. Bernd Lucke jedenfalls hat erheblich zu seiner Niederlage beigetragen: Nachdem er Ende Januar auf dem Bremer Parteitag noch als designierter alleiniger Parteichef der AfD dastand, verspielte er diesen Erfolg in den Wochen danach, indem er gerade nicht auf die Verlierer zuging. Als arrogant und autoritär nahmen durchaus auch Mitstreiter seines eigenen Flügels seinen Führungsstil wahr. Die Zuspitzung auf das Wir oder Die hat Lucke so maßgeblich befördert: Anders als Petry schloss Lucke die Zusammenarbeit mit seiner Kontrahentin seit Wochen aus.

Nach der Entscheidung im Duell der Flügel steht die AfD jetzt näher an der Spaltung denn je. Für Frauke Petry könnte sich ihr fulminanter Sieg noch als Pyrrhus-Sieg erweisen.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neue-afd-chefin-petrys-schwierige-mission/12011220.html


Junge Freiheit

…Nach der krachenden Niederlage für Lucke wird es morgen spannend werden, wieviele Parteimitglieder geich zu Hause bleiben. Auch Lucke hatte es nach seiner Niederlage offen gelassen, ob er morgen noch am Parteitag teilnimmt. Mit der Wahl des Wirtschaftsliberalen Jörg Meuthen hat das Petry-Lager einen kompletten Durchmarsch der Konservativen vermieden. Meuthen ist das Friedensangebot des Petry-Lagers an den enttäuschten Lucke-Flügel…

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/afd-beginnt-entscheidungsparteitag/


n-tv

…Petry will die Partei weiter rechts positionieren als Lucke, der bislang in der Öffentlichkeit die bestimmende Figur war. Petry hat zum Beispiel keine Berührungsängste mit der Pegida-Bewegung, empfiehlt die Drei-Kind-Familie als gesellschaftliches Leitbild und fordert strengere Abtreibungsregeln, um „das Überleben des eigenen Volkes“ sicherzustellen…

…Lucke war vor drei Jahren als der Rechtsaußen der deutschen Politik gestartet. Er endet als Linksaußen der AfD…

http://www.n-tv.de/politik/Wie-Bernd-Lucke-ins-Messer-lief-article15444731.html


Spiegel

…Es ist ein denkwürdiger Tag in der Geschichte der jungen Partei. Im Frühjahr 2013 gegründet, kam sie im Herbst desselben Jahres fast in den Bundestag, danach in das Europaparlament und in fünf Landesparlamente.

Doch seitdem der Streit zwischen dem wirtschaftsliberalen und rechtskonservativen Flügel vor einen halben Jahr ausbrach, rutschte die Partei, die einst als eurokritische Stimme gegründet wurde, in bundesweiten Umfragen unter fünf Prozent. Eine bizarre Situation ist entstanden: Just in der Woche, in der die Eurozone mit Griechenland in die tiefste Krise geriet, ist auch die AfD in ihrer tiefsten Krise…

…Einen rechten Kurs aber hatte die AfD schon unter Lucke gefahren. Wohin es künftig gehen könnte, das machte die Rede von Marcus Pretzell deutlich – Landeschef in Nordrhein-Westfalen und Mitstreiter Petrys. Die AfD habe diskutiert, ob sie „Euro-Partei oder Pegida-Partei“ sei. „Wir sind beides und noch viel mehr“, rief das frühere FDP-Mitglied unter Jubel…

…Essen war eine Richtungsentscheidung: Die AfD hat sich mit Petry entschieden, deutlicher als bisher rechts zu blinken. Erneut verteidigte die sächsische Landes- und Fraktionschefin ihre Kontakte zur Anti-Islambewegung Pegida, man müsse nicht alles übernehmen, was von dort komme, aber es seien „diese Bürger, für die wir primär Politik machen wollen.“ Da kam tosender, jubelnder Zuspruch auf, ebenso, als sie den Islam grundsätzlich kritisierte: Das „Staatsverständnis“, das diese Religion transportiere, sei mit den Vorstellungen in Mitteleuropa nicht vereinbar.

Lucke hielt unter lauten Protestrufen dagegen, sprach von „bestimmten Erscheinungsformen“ des Islam, die auch er kritisch sehe, wandte sich aber gegen eine pauschale Ablehnung. Er verwies auf die Millionen deutscher Muslime und fragte: „Wollen wir diese Menschen bewusst ausgrenzen?“

Die Mehrheit in der Halle hörte kaum noch zu, rief dazwischen. „Das letzte Mal, dass ich meinen Satz nicht beenden konnte, war, als ich im sächsischen Wahlkampf aufgetreten bin und mir die Antifa das Wort abgeschnitten hat“, sagte Lucke irgendwann. Es war ein Ausruf, der aufzeigte, wie tief der Graben zwischen Lucke und den Petry-Anhängern ist. In diesem Moment wirkte Lucke wie ein Fremder in der AfD…

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-bernd-luckes-abgang-nach-frauke-petrys-sieg-a-1042123.html


Süddeutsche Zeitung

…Am Ende gab es in der AfD zwei Parteien in einer, nur eine konnte gewinnen. Ein Kompromiss hatte keine Chance mehr im Machtkampf zwischen dem gemäßigt konservativen Flügel um Bernd Lucke und den Rechtskonservativen um Frauke Petry. Die Lager bekämpften einander auf diesem Parteitag in der Essener Grugahalle aggressiv und oft gnadenlos, mit Pfiffen, Pöbeleien und Buh-Rufen. Es traf vor allem Bernd Lucke, der während seiner Rede darauf hinwies, dass er derart feindselig zuletzt von der Antifa beim Wahlkampf ausgepfiffen worden sei. Nicht mal das brachte seine Gegner in der Partei dazu, abzulassen – im Gegenteil. Am Ende wurde dieser Parteitag ein Fiasko für Lucke. Deutlich verloren er und sein Flügel den Streit um die Richtung der AfD. „Aggressiv, teilweise pöbelnd“ nannte er die Atmosphäre.

Lucke sagte hinterher, dass er seine AfD nicht mehr wieder erkannt habe an diesem Tag in Essen. Dazu muss man feststellen, dass der Parteigründer vorher vielleicht allzu gern und allzu lange über oft extreme, derb nationalistische und auch im Auftreten intolerante Strömungen in seiner AfD hinweg schaute. Er hat die großen Erfolge bei den Wahlen in den ostdeutschen Bundesländern im vergangenen Jahr – erreicht mit rechtspopulistischen Wahlkämpfen – sehr gern gesehen. Erst spät nahm er die Stärke der verschiedenen extremen Strömungen wahr, die ihn längst nicht mehr brauchten. Jetzt kann er in der Konsequenz eigentlich nur die Partei verlassen, die nicht mehr seine ist…

http://www.sueddeutsche.de/politik/lucke-unterliegt-petry-die-afd-rueckt-nach-rechts-1.2551270


Tagesspiegel

…Von vielen wurde Lucke deshalb in Essen wie ein Verräter behandelt. In der Grugahalle lieferten sich „Weckruf“-Mitglieder und die Anhänger des Petry-Lagers den ganzen Tag über hitzige Wortgefechte. Schwer vorstellbar, wie diese beiden Gruppen noch einmal zusammenfinden sollen.

Noch weiter rechts als Petrys Lager steht die Gruppierung „Der Flügel“ des Thüringer Fraktionschefs Björn Höcke. Auch dessen Anhänger machten sich lautstark bemerkbar. Weil dieser ultrarechte Teil der AfD Petry mitgewählt hat, wird die neue Vorsitzende mit dem Ruf leben müssen, die AfD weiter nach rechts verschieben zu wollen. Petry wies das in ihrer Dankesrede schon einmal vorsorglich zurück – in der für sie typischen Art, von der man oft nicht weiß, ob sie naiv oder berechnend ist: „Es ist mir wichtig, dass dies kein Sieg der Konservativen in dieser Partei über die Liberalen ist“, sagte sie…

http://www.tagesspiegel.de/politik/frauke-petry-wird-bundesvorsitzende-der-afd-das-grosse-fest-der-demuetigung-des-bernd-lucke/12011262.html


Welt

Eine Partei findet zu sich selbst. Die AfD bekennt sich als national-konservative Kraft rechts der CDU und emanzipiert sich dabei auf ihrem Bundesparteitag in Essen von demjenigen, dem dieses Wesen zuletzt zunehmend suspekt wurde, von ihrem Gründer und Vorsitzenden Bernd Lucke. Seine Appelle gingen in der Grugahalle immer wieder in Buh-Rufen unter. Zuweilen wirkte er gar wie ein Fremdkörper unter den Mitgliedern der Partei, die er selbst erschaffen hatte.

So wurde dieser Parteitag zu einem lange fälligen Reinigungsprozess. Er beendet einen selbstzerstörerischen Machtkampf, indem er Frauke Petry mit 60 Prozent der Stimmen zur neuen Vorsitzenden wählte. Sie wiederum befreite die Partei von dem schier erdrückenden Minderwertigkeitskomplex, die neuen rechten „Schmuddelkinder“ der Politik zu sein.

„Ich kann keinen Rechtsruck dieser Partei erkennen, also sollten wir ihn auch nicht herbeireden“, rief Petry unter frenetischem Jubel der Mitglieder. Und weiter: „Wer schon mal für die AfD Wahlkampf gemacht hat, der weiß, wie es sich anfühlt, diffamiert und als Nazi beschimpft zu werden.“

Im Grunde sei jeder Politiker, der sich für die AfD in die Öffentlichkeit begebe, Anfeindungen ausgesetzt. Sie beklagte ein gegen die Partei gerichtetes Meinungskartell, in dem etwa die öffentliche Debatte über die Asyl- und Flüchtlingspolitik, über Gender-Mainstreaming oder den Islam gegen Stimmen etwa aus der AfD bereits „totalitäre Züge“ annehme. Minderheitsmeinungen würden „schnell als rechtsextrem oder antisemitisch definiert“. Der Druck, den Petry aus dem Parteikörper nahm, entlud sich mit donnerndem Applaus…

…Die Partei hat sich ehrlich gemacht, das dürfte ihr Selbstbewusstsein geben. Sie hat eine Vorsitzende, die ehrgeizig ist, Machtinstinkt besitzt und zu Netzwerken versteht. Es wird sich zeigen, inwieweit Petry auch in konservativen westdeutschen Wählermilieus vermittelbar ist. In den Landtagswahlkämpfen in Hamburg und Bremen stand Lucke im Mittelpunkt. Wenn demnächst in Baden-Württemberg gewählt wird, muss sie das Ergebnis verantworten.

Vor allem lastet nun die Erwartung der Mitglieder bleischwer auf ihren Schultern, die AfD 2017 in den Bundestag zu führen. Darum tat sie gut daran, nach ihrem Wahlsieg, zur Versöhnung aufzurufen. Denn sie braucht die Unterstützung aller, also auch derjenigen, die bis jetzt in dem von Lucke gegründeten „Weckruf“ mitmachen. Ob ihr das gelingt, hängt wohl davon ab, wie Lucke sich künftig verhält. Geht er in die innerparteiliche Opposition, oder will er den Machtkampf in vertauschten Rollen fortsetzen?

Auch wenn das Wahlergebnis des Parteitages deutlich ausfiel, ist die AfD auf absehbare Zeit eine gespaltene Partei. Ob die Sache letztlich gut ausgeht, wird auch davon abhängen, ob es dem zum Zweiten Vorsitzenden gewählten Volkswirtschafts-Professor Jörg Meuthen gelingt, das Lucke-Lager mit Petry zu versöhnen. Jedenfalls ist die Gefahr des Scheiterns noch lange nicht gebannt…

http://www.welt.de/politik/deutschland/article143540229/Bei-den-Buh-Rufen-rang-Lucke-sichtlich-um-Fassung.html

Quelle:
http://journalistenwatch.com/cms/petry-heil-die-jouwatch-presseschau-zu-luckes-abgang/


 

Tags »

Autor:
Datum: Sonntag, 5. Juli 2015 18:35
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: AfD, Medien und ihre Lügen, Medien und ihre Rolle bei der Islamisierung, Medien- u.Parteiendiktatur in Deutschland u.a.westl.Ländern

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Kommentare und Pings geschlossen.

33 Kommentare

  1. 1

    Weiter mit Petry - noch ist die AfD nicht kaputt.

    Dass die AfD als NAZIs bezeichnet werden sollte sie nicht stören - Hetze.

    Vielmehr sollte man diese Hetze als Ritterschlag sehen.

    Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter - gute Reise.

  2. 2

    Lucke sollte auf jeden Fall der AfD erhalten bleiben. Vielleicht wird er ja Finanz-u. Wirtschaftsminister? Er hat seine Qualitäten. Und da sollte er auch arbeiten. Punkt. Ich schlage mich als Innenminister vor. Da kann ich wenigstens keinen aussenpolitischen Schaden anrichten. Könnte ja aus Versehen den 3.Weltkrieg
    anzetteln. Sorry! War wohl ein Bier zuviel.Natürlich nehme ich die Kriegserklärung gegen die USA zurück. - Wollte doch nur einen neuen Marshallplan für unser geschundenes Land, wo Strassen u. Brücken zusammenkrachen u. Rentner Flaschen sammeln.

  3. 3

    Laut Videotext ist Henkel aus der AfD ausgetreten.
    Gut, das der weg ist!

    Auch hier:

    Parteitag in Essen Henkel verlässt die AfD

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/henkel-verlaesst-die-afd-13686202.html

  4. 4

    Eigentlich hatte ich die Partei aufgegeben. Trotzdem, das Ruder in die richtige Richtung zu steuern- dafür kann es nie zu früh sein... Sehen wir mal ab, ob der Kahn Festland ansteuert oder planlos umher schwimmt... Eine Sache aber noch, NIEMAND darf über die Köpfe treuer Bürger urteilen. Der Deutsche ist KEIN Nazi, er ist deutsch und fertig.

  5. 5

    Petrys Pyrrhussieg und mein AfD-Austritt

    Heute habe ich gut acht Stunden auf dem AfD-Bundesparteitag in Essen zugebracht. Es war wortwörtlich und im übertragenen Sinne sehr heiß. Die Lucke-Gegner zeigten sich von ihrer schlechtesten Seiten, buhten ihn aus und äußerten sich übel. Am Ende gewann Frau Petry die Sprecherwahl deutlich mit 2.047 Stimmen bzw. 60 %. Immerhin ist jetzt alles klar und ich habe bereits meinen Austritt aus der AfD erklärt, da diese Partei leider unrettbar gescheitert und für seriöse Bürger keine Alternative mehr ist.

    Bitte auch die 180 Kommentare lesen. Interessant ..
    https://alexanderdilger.wordpress.com/2015/07/04/petrys-pyrrhussieg-und-mein-afd-austritt/#comments

  6. 6

    Ist doch klar, daß jetzt die Propagandamaschinerie wieder aus allen Rohren schießt. Schließlich könnte nun letztendlich aus der AFD etwas entstehen, das der DDR 2.0 ernste Probleme bereitet.

    Ich glaube kaum, daß sich der informierte Bürger, der seit länger Zeit nur auf diese Veränderung innerhalb der AFD gewartet hat, von irgendwelchen Scheixxhausparolen beirren oder sich die "neue" AFD bereits im Vorfeld kaputtreden läßt.

  7. 7

    @ Zentrop

    Schade dass Sie diesen Schritt getan haben.
    Auch ich fand die Art und Weise, wie mit Herrn Prof.Lucke umgegangen wurde ziemlich stillos und unreif. Andererseits glaube ich, dass von Frau Petry Impulse ausgehen werden, die der brandgefährlichen Islamverharmlosung - und kumpanei im Land entgegenwirken könnten. Und kaum etwas ist wichtiger, als diese faschistoide Ideologie zu stoppen. Es geht mir um die LEHRE, einzelne nette, fleissige und integrierte Muslime gibt es natürlich überall, aber da, wo der Koran wörtlich ausgelegt wird, herrschen Barbarei, Unterdrückung, Antisemitismus, Frauenverachtung, Demokratiefeindlichkeit, Kulturzerstörung und Hass.Gut, dass mit Frau Petry eine Frau mitmischt, die den Islam kritisch sieht und sich auch traut, das öffentlich zu sagen.Im derzeitigen medialen Klima erfordert das viel Mut.Vor einer Frau, die für vier Kinder Verantwortung trägt und sich dem zu erwartenden shitstorm aussetzt, habe ich grossen Respekt.
    Und warum genau ist die AfD für "seriöse Bürger keine Alternative mehr" ?!
    Ich sehe es genau andersherum.

  8. 8

    "Seriöse Bürger" - schauderhaft, seriöse Roboter/Schafe.

  9. 9

    Islam ist Frieden
    Die Erde ist ein Würfel
    Tannennadeln sind blau
    Frau Petry ist rechtspopulistisch
    Seriöse Bürger wählen grün oder rot oder schwarz
    .......
    und ich muss jetzt schlafen gehen, das aber wirklich ( Steuern für die Griechenlandrettung und Moscheebauten erarbeiten).

  10. 10

    Schauen wir mal ,wie die Entwicklung der AfD weiter geht .
    Zuletzt stand die Lucke AfD für Islamisierung .Vom AntiEuro war nichts mehr zuentdecken ,also genauso wie die Einheitspartei mit GRÜNEN-CDU-CSU-SPD-LINKEN-FDP Deutschlandfeindlichen Absichten .
    Deshalb sind viele nicht zur Wahl geganngen da sich vor der Wahl die AfD WIE die FDP aufgeführt haben .
    Ausserdem glaube ich nicht daran das eine Partei unser Land retten kann . Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

  11. 11

    " Bundestagswahl 2013 - Wahlbetrug ist eine erwiesene Tatsache !"

    http://www.krisenfrei.de

  12. 12

    Michael Winkler über Lucke und die AfD !

    http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html

  13. 13

    """Hans-Olaf Henkel tritt wohl aus der AfD aus. Grund dafür ist der Sieg des rechten AfD-Flügels bei den Vorstandswahlen auf dem Bundesparteitag. Lucke plant unterdessen eine Umfrage über die Gründung einer neuen Partei."""

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/alternative-fuer-deutschland-lucke-fluegel-plant-umfrage-ueber-gruendung-neuer-partei/12013906.html

  14. 14

    Merkels und co. Lucke AfD
    Der Islam gehört zu Deutschland
    Ungarn : Videos
    http://www.pi-news.net/2015/07/ungarn-illegalenkravalle-nach-koran-konflickt/#more-468894

  15. 15

    unwetter (13) ...

    Und wie nennt sich dann Luckes neue Partei? Etwa AdP?
    ("Arschkriecher des Propheten") Dann würde ihn bestimmt
    die Assifa sogar noch unterstützen - anstatt wie vorher -
    Krawall-Aktivismus (auf Befehl der Ki-Fi-Grünen) zu
    vollführen.

  16. Schwabenland-Heimatland
    Montag, 6. Juli 2015 11:03
    16

    Bernd Lucke hat längst aufgehört eine "Alternative für Deutschland" zu sein. Sein Profess. Helferlein Olaf Henkel, der Ex- Dauerfernsehtalker u. hochbezahlter Wirtschaftslobbyist, hatte ohnehin nur ausschließlich die Eurokritik im Kopf. Ansonsten haben beide die Zeichen der Zeit nicht erkannt eine wirkliche politische Alternative für Deutschland zu sein. Nebst der Griechenrettung = der Verschwendung von 500 Milliarden € von 480 Mill. Bürgern aus 18 Ländern an das korrupte, seit vielen Jahren wirtschaftlich unfähige, nun zusätzlich systemideologische, linksrotkomunistische Griechenland (DDR2.0 )Alternativ gegen die deutschfeindliche Flüchtlingsindustrie, islamverrückte, durchgegenderte linksgrüne Repuplik- und Mediendiktatur.
    Nur mit der kämpferischen F. Petry ist endlich eine Alternative Politik möglich.Hoffentlich merkt das linksgrüne Baden Württ. (mein Heimatland) -die Enttäuschung -G.Kretschmann (den ich noch selbst gewählt hatte) inkl. Merkel, Gabriel, Fatima Roth und Co. bei der nächsten Wahl endlich Gegenwind. Zugunsten der wirklichen Bürger Deutschlands/ Europa und deren Interessen! es ist allerhöchste Zeit!

  17. Schwabenland-Heimatland
    Montag, 6. Juli 2015 11:18
    17

    hab was vergessen- die AFD mit F.Petry als wirkliche Alternative Deutschlands -ist nicht rechts, ist nicht populistisch - ist keine Parallelwelt, sondern sie ist einfach für die demokratischen Interessen Deutschlands und wird mehr denn je gebraucht- so einfach ist das!
    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/stephans-spitzen-warum-eine-oppositionspartei-dringend-gebraucht-wird/11600158-all.html

    Die Linksrotschwarzgrünen -und die gleichgeschalteten Medien wollen dies in ihrem Multikultiwahn und Gutmensch Flüchtlings- Willkommenskultur- einfach nicht wahrhaben - reflexartig natürlich auch der SPon nicht, siehe:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kommentar-afd-unter-petry-a-1042164.html

  18. 18

    Warum dieses Gejammer um Lucke? Sein fragwürdiger Weichsspülkurs wurde vom Wähler bereits gnadenlos abgestraft und hätte die AFD in den Abgrund der Unwählbarkeit und Bedeutungslosigkeit gerissen.

    --------

    Es ist auch interessant, wie bereits kurz nach Bekanntwerden von Petrys Sieg über Lucke, bei der Lügenpresse und in diversen Foren/Blogs schon wieder etliche Erklärbären und die unvermeidlichen Warner parat standen, um den Bürger damit zu programmieren, warum das mit der AFD jetzt nun ja gar nichts mehr werden kann (.....).

    Offensichtlich ist das Ausstreuen von Mißtrauen und Zerstören von Hoffnungen bezüglich AFD derzeit der Hauptauftrag des regierungseigenen Agitprop-Trupps. Mutti hat Angst und ihre Internet-Schmierenkomödianten müssen wieder Extraschichten schieben......

  19. 19

    Da wird mit dem Wort "rechts" mal wieder um sich geworfen, dass es nur so kracht.

    Aber was bedeutet überhaupt "rechts"? Ich habe noch keine offizielle Definition mit logischer, fundierter Begründung darüber gehört oder gelesen.

    Und so wird weiter übers rechte Stöckchen gesprungen bis zum St. Nimmerleinstag. Peinlich.

  20. 20

    @ Petry - Fan

    Danke für den Beitrag. Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Linke Parteien gibt es schon reichlich und ich sah das einzig Positive an Luckes "AfD", das linke Spektrum weiter zu spalten. Da die Mehrheit der Deutschen ja "rechtsextrem" ist, kann ein "Abdriften" (höhöhö) nach "rechts" nur positiv sein.

  21. 21

    In dieser linksversifften Republik bräuchten wir verdammt viel "Rechts", um wieder halbwegs ein Kräftegleichgewicht herzustellen.......

  22. 22

    Bundestagswahl 2013 – Wahlbetrug ist erwiesene Tatsache!

    http://krisenfrei.de/bundestagswahl-2013-wahlbetrug-ist-erwiesene-tatsache/

  23. 23

    Fehlen eigentlich nurnoch "unbestätigte Gerüchte" uber
    Frauke Petrys Verbindungen zur NSU - denn dann wäre
    "Heil-Petry" natürlich angebrachter als "Petry-Heil"!

    PS.

    In einem Saal in welchem die Perversen u.Kranken die
    Mehrheit stellen - wird jeder Gesunde u.Vernünftige
    als abartig - also pervers u. krank! - erklärt!

    D A S ist D e m o k r a t i e (zumindest die linke Variante davon!)

  24. 24

    Fand M.M.s Kommentar zur Wahl Frauke Petry's beindruckend, daß sich vermutlich jetzt die gesamte Springer-Sülze auf sie stürzen wird und wollte es nicht glauben. Aber heut beim Zahnarzt lag die "BLIND"-Zeitung und darin seierte deren "Gossen-Goethe" Franz-Josef Wagner in seiner Kolummne zu genau dem Thema seinen geistigen Durchfall in er Gegend rum. Respekt also zu MMs prophetischer Gabe............sollte ich viell.mal anfragen wegen einer Prognose zur nächsten Wahl.......oder zu den Lottozahlen.....?..... 🙂

  25. 25

    Demnächst wird es sicherlich einige "brandheiße" Enthüllungen über Frauke Petry zu lesen geben. Vielleicht hat sie ja in ihrer Jugend mehrere Jahre neben einem gewohnt, dessen Großvater mütterlicherseits seinerzeit bei der SS war?

  26. 26

    Für ein Australier ist selbst Gauland in der Politik gegen kriminelle Ausländer und Moslem sehr liberal. Schon allein deshalb kann Gauland kein Rechtspopulist sein. Und Petra ist viel liberaler als Gauland.

  27. 27

    Petra = Petry sorry

  28. 28

    @der böse wolf 19
    habe mal gelesen, daß die Begriffe "rechts" oder "links" im Parlament aus den Anfängen des Reichstages stammen und auf die Lage der Sitze der einzelnen Fraktionen aus Sicht des Rednerpultes zurückzuführen sind. Mußte mal schauen in 'ner übertragenen Debatte im TV. Demnach spricht der jeweilige Redner, wenn Du seine rechte Seite siehst zu Gysi & Co. Wenn seine linke Seite zu sehen ist, blablabelt er/sie/es zu "Mutti's" Heilsbringern. Kann mich auch irren, aber ich denke, so war das.......

  29. 29

    Die bü+rgerliche Mehrheit gegen die Islamisierung und das EU-Diktat mitzunehmen ... diese Chance wurde mit der Wahl von Petry und Ihren Kettenhunden verpasst. Es ist ein Trugschluss, um nicht zu sagen eine Dummheit, zu vermuten, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung war. Nicht zufällig solidarisiert sich Mannheimer mit Lachmann. Allein, dass er, Stürzenberger, Wilders, Le Pen und einige andere zu den ersten Gratulanten gehören, muss alarmieren. Wer nicht vorausschauend plant, wer nicht weiß dass Weniger oft mehr ist, wird unter die Räder kommen. Dumm gelaufen, vor allem für die, die jahrelang in der islamkritischen Szene die Mertyrer gegeben haben. Petry ist links, sie hat ihren Umsturz mit der Stasi geschafft. Die Linke ist der Gewinner.

  30. 30

    Haberer ...

    Verdammt viel Stuss am frühen Morgen, meinst du nicht?

    P E T R Y . H E I L ! (od.muß ich jetzt "Rot-Front, Genossen" schreiben?)

  31. 31

    PS.
    Bei deinem Kommentar wäre "w e n i g e r ist m e h r" tatsächlich BESSER gewesen!

  32. 32

    Erstaunlich. Schon sind sie (erwartungsgemäß) überall, die Petry-Disser.

    Mir sind all diese tendenziösen Prognosen und pseudowissenschaftlichen "Analysen" wurscht. Ich halte mich an das, was die nahe Zukunft bringen wird.

  33. 33

    Wenn die AfD sich nun wirklich als Alternative für Deutschland anbietet, sich also – allen Unkenrufen zum Trotz – um die Probleme und Themen, die der breiten Bevölkerung tatsächlich und schon lange auf den Nägeln brennen, aber von den etablierten Parteien durchgängig vernachlässigt, ignoriert oder gar geleugnet werden, kümmert, wird sie auch die Mehrheit der Nichtwähler ansprechen/aktivieren und sehr erfolgreich werden.

    Die von den weitgehend gleichgeschalteten Systemmedien über Jahre hinweg konditionierte Bevölkerung ist mit Sicherheit in weiten Teilen noch nicht so weit infantilisiert und verblödet (wie gewünscht), dass sie nicht erkennt, was in diesem unserem Lande alles falsch läuft.

    Der während der letzten Wahlperioden auf bedenkliche 50 Prozent und mehr(!) gestiegene Anteil der Wahlverweigerer ist untrüglicher Indikator für die weiter um sich greifende Politikverdrossenheit – die Ohnmacht des Wählers wirklich keine Wahl zu haben.

    Die in den Personen von Lucke und Henkel bisher in der AfD angelegte Adaption an die etablierten Parteien ist jetzt erfreulicherweise Vergangenheit.

    Wünsche Frau Petry und ihrer neuen Mannschaft viel Erfolg und vor allem Durchstehvermögen gegen die sicher nicht weniger werdenden „Anwürfe“ und Versuche zu delegitimieren.