Die Rache von Lucke-Anhängern: Enttäuschte Luckianer schlagen nun um sich


Enttäuschte Luckianer zeigen nun ihr wahres Gesicht

Franz Eibl ist so einer. Zuerst  war der Politikwissenschaftler bei der FDP (die sich unter der Mitgliedschaft von Mazyek zu einer radikal-proislamischen Partei entwickelte und jede Kritik am Islam als “rassistisch” und “neonazistisch” abtat, dann war Eibl bei der AfD. Diese sah er wohl als Neu-FDP und legte all seine Hoffnung auf Lucke. Doch Deutschland braucht alles, außer einer Neuauflage der FDP oder CDU oder eines beliebigen Gemisches von beiden. Deutschland braucht eine Partei, die sich den beiden brisanten Themen Islamisierung und Abschaffung Deutschlands konkret und unmittelbar annimmt. Und diese nicht feige tabuisieren,  wie es unsere Blockparteien ausnahmslos tun. Insofern war die Abwahl Luckes die einzige Chance für die AfD, nicht in der politischen Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Dass dies die Luckianer wie Franz Eibl jedoch ganz anders sehen und nun, nach der Abwahl Luckes (die in Wirklichkeit einem Rausschmiss gleichkommt) das nahende Ende der AfD beschwören zeigt, wie wichtig es war, dass der Führungsstab dieser Partei, die sich ja explizit als “Alternative” und nicht als Klon der Alt- bzw. Blockparteien ausgibt, an eine Parteifrau überging, die sich der beiden zuvor genannten heißen Eisen der Politik – im Gegensatz zu allen sonstigen Politikern – anzunehmen gedenkt. Lesen Sie in der Folge, wie nun, am Beispiel Eibls enttäuschte Alt-AfDler über ihre bisherige Partei herziehen. Das Vokabular, das Eibl dabei benutzt, ist nahezu identisch mit dem der linksfaschistoiden Medien – so dass man sich fragen sollte, was jemanden wie einen Eibl überhaupt zum Eintritt in die AfD bewegt hatte. Und was Eibl in seinem Pamphlet verschwiegt:  Wegen persönlicher Fehdenistb er bereits 2014 aus dem Kreisverband Bamberg ausgetreten. Eibl wollte auch unbedingt ein Landtagsmandat, dann ein Europa-Mandat. Nachdem beides nicht klappte, ist er unter Getöse schon Ende 2014 ausgetreten. Noch Fragen?

***

Michael Mannheimer, 7 Juli 2015

Wie ein Ex-AfDler über den Wahlerfolg Petrys herzieht

Schon die Überschrift des in der linken Webzeitung TheEuropean erschienen Artikels von Franz Eibl zeigt die ganze Wut und Enttäuschung, aber auch die politische Hörigkeit der entmachteten Luckianer zum Parteitagsergebnis der AfD. “Von der Lichtgestalt zum Paria” heißt der Beitrag, und bereits im ersten Satz zeigt sich die das ganze ohnmächtige Wut der entmachteten Luckianer: “Die AfD hat Bernd Lucke wie einen Hund vom Hof gejagt”.

Nun, bis dahin kann man einem Eibl ja noch folgen. Wie er aber in der Folge über die Neu-AfD herzieht, das hat schon den üblichen Stall-Geruch unserer totalitären Linksmedien. Kaum eines ihrer politischen Kampbegriffe gegen “rechts” fehlt im zweiten Satz Eibls:

“Unter Petry wird die Partei islamophob, homophob, reaktionär und Putin-hörig sein. Aber ein deutscher „Front National“ wird sie nicht werden. Das Ende der Partei ist eingeläutet.”


Eibl mag ja Politikwissenschaftler sein. Aber er ist gewiss kein Prophet, und schon gar keiner über die Zukunft einer Partei, der er bis vor wenigen Monaten angehört hat. Sonst hätte er schließlich auch Luckes Ende voraussagen können. Hat er aber nicht. Dass Petry ihre Partei mit gewissem Stolz rühmt, den bislang “größten Parteitag, den die Bundesrepublik je gesehen hat, “vorbildhaft bewältigt“zu haben: Auch dies stößt dem Luckianer Eibl bitter auf.


Wie lautet doch eine bekannte Formel?

Freund-Feind-Parteifreund


Denn gemäß des linken Philopophen Theodor W. Adorno, einem der Vordenker der berüchtigten neomarxistischen Denkschmiede der “Frankfurter Schule”, dass es “kein richtiges Leben im falschen” gäbe, deutet Eibl den Triumph Petry’s als apokalyptisches Menetekel um:

“Vorbildhaft? Man reibt sich verblüfft die Augen. Nichts zeigt die Diskrepanz zwischen Binnen- und Außenwahrnehmung dieser Partei mehr als dieser Satz. “

Lucke, der Kopf einer Partei, “wurde  ausgebuht und ausgepfiffen.”

Eibl empört sich im weiteren über die Vorgänge um Luckes “tiefen Fall”:

“Die Mitglieder zeigten ihm überdimensionierte rote Karten und beleidigten ihn mit den übelsten Schimpfwörtern. Einige wollten sogar die Bühne stürmen. Am Ende durfte Bernd Lucke nicht mal mehr zu den Menschen reden, die ihn einst als Heilsbringer feierten. Der Sicherheitsdienst musste ihn aus der Halle geleiten, um Schlimmeres zu verhindern. In zwei Jahren von der Lichtgestalt zum Paria – tiefer ist in diesem Land nie zuvor ein demokratisch gewählter Parteivorsitzender gefallen.”

Ja, wirklich schlimm die Demokratie. Da kann es passieren, dass sich eine Partei von ihrem Parteivorsitzenden trennt, auf höchst demokratische Weise wohlgemerkt mit einer demokratisch legitimierten (Ab-)Wahl, und aus einem “Heilsbringer” wurde ein “Paria”. Das von Eibl so dramatisch gezeichnete Schicksal Luckes lässt einen erschauern…

Ungeachtet dessen, dass dieses “Hosianna-Kreuziget ihn!” so alt wie die Geschichte der Menschheit ist, ist die friedliche Trennung von Führungsgestalten und der Machtwechel per Abstimmung ein höchst demokratisches Kennzeichen. Keine Guillotine wartete auf Lucke, kein sozialistisches Erschießungskommando, kein stalinistischer Gulag, keine 10jährige Verbannung wie im antiken Griechenland nach dem dort üblichen Scherbengericht – und auch kein Shitstorm in den Medien.

Anachronistischerweise bemerkt Eibl im selben Atemzug, dass diese Entwicklung “absehbar” und “von Lucke selbst herbeigeführt” wurde. Was nun? War Lucke das Opfer ihm böse gesonnener Rechter – oder war Lucke das Opfer von sich selbst?

Die überaus düstere Zukunft der Petry-Partei – in den Augen der geschassten Luckianer

Die Partei Petry’s wird – und dies klingt gänzlich unverhohlen zwischen den Zeilen Eibls hindurch – eine Partei, die von der NPD kaum noch zu unterscheiden sei.

Das hat mich nun doch etwas irritiert, dass ein AfDler, einer, der seine Partei, als sie noch von Lucke geführt wurde, als eine “Partei der Mitte” bezeichnete, den Nazihammer hervorkramt, das zuverlässigste Diffamierungsgeschoss der vereinten Linken gegen alles Nichtlinke.  Oder ist sich Eibl etwa über seine persönliche politische Orientierung nicht im Klaren? Hat er sich in der Tür geirrt, als er der AfD beitrat? Mit der Abwahl Luckes – so Eibl – kommt der “eigentliche Kern der Partei ans Tageslicht”. Man darf gespannt sein, welchen Kern Eibl meint:

“Die personelle Häutung von Essen bringt nun den eigentlichen Kern der Partei ans Tageslicht. Den einstigen Anspruch, eine bürgerliche Bewegung aus der Mitte der Gesellschaft zu sein, hat man dort für jedermann sichtbar fallen gelassen. Unter dem Jubel der Anwesenden rief der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Marcus Pretzell die AfD zur „Pegida-Partei“ aus..”

Aha! Der Kern der AfD ist als Pegida. Und – so MÜSSEN wir kontextuell annehmen –  sind Pegidaner  in den Augen Eibls Nazis, zumindest aber Rechtsradikale. Und Pegidaner können – siehe oben – keinesfalls aus der Mitte der Gesellschaft kommen (obwohl eine Untersuchung in Dresden eben diesen “erstaunlichen Befund” zu Tage beförderte).

Damit stellt sich Eibl hinter die Anti-Pegida-Hetze der vereinten deutschen Linken, angeführt von BILD, SPIEGEL, ARD&ZDF – deren Anti-Pegida-Hetzkampagne seitens nahezu aller deutschen Tageszeitungen nachgeplappert wurde (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel) – und die beabsichtigte Wirkung wie gewohnt nicht verfehlte.

Doch dann kommt Eibl zum eigentlichen Höhepunkt seiner Hasskampagne gegen die Petryaner. Diese sind – um es zusammenzufassen – des Teufels und ein Feind der “offenen Gesellschaft”. Wörtlich schreibt er:

“Die AfD unter Petry wird islamophob, homophob, reaktionär, fremdenfeindlich und Putin-hörig sein – und wie „Pegida“ klar gegen die Grundpfeiler des bundesrepublikanischen Selbstverständnisses, die europäischen Einigung, das transatlantische Bündnis und die offene Gesellschaft, gerichtet sein.”

Die Unentschuldbarkeit der Verwendung linker Kampfbegriff zur Denunzierung des politischen Gegners durch einen AfDler

Dass ein studierter Politologe sich mit den üblichen linken Kampbegriffe identifiziert, diese nicht hinterfragt und plump auf seine Parte anwendet, disqualifiziert ihn in zweierlei Hinsicht. Erstens als ernstzunehmenden Politikwissenschaftler (diese müssen fähig sein, Begrifflichkeiten zu hinterfragen) und zweitens als Mann der Mitte – wie er es der Partei Luckes indirekt attestiert hatte.

“Islamophobie” ist einer der Kampbegriffe der Linken und des politischen Islam und unterstellt Islamkritikern irreale und krankhafte Motive (Phobie ist ein medizinischer Begriff) bei ihrer ablehnenden Einstellung zum Islam. Der Begriff Islamophobie wird – wie bei Linken üblich – nicht hinterfragt, sondern dient allein der negativen Attribuierung und damit der Ausgrenzung des politischen Gegners. Der Begriff Islamophobie ist antiaufklärerisch (Kritik an Religionen ist eines der Hauptmerkmale der Aufklärung), meinungsfeindlich (Kritik an Religionen ist durch Art 5. GG gedeckt) und in etwa so absurd, einem Hitler-Kritiker “Hiterlophobie” oder einem Juden während des Dritten Reichs eine “Auschwitzphobie” vorzuwerfen.

Und “Homophobie” – ein wesentlicher Kampfbegriff des linken Genderismus – ist nicht weniger absurd und meinungsfeindlich als “Islamophobie”. Ausgerechnet Deutschland, einem der tolerantesten Länder, was die Akzeptanz von Homosexualität und anderer sexueller Ausrichtungen anbelangt, eine Homophobie vorzuwerfen, eine solche aber dem Islam, welcher auf Homosexualität schlimmste Todesstrafen vorsieht (lebendiges Verbrennen, Herabwerfen von Hochhausdächern, lebendes Pfählen u.a.) vorzuenthalten, ist eines Politikwissenschaftler geradezu unwürdig und disqualifiziert Eibl in meinen persönlichen Augen als ernstzunehmenden Diskutanten vollends.

Ich will auf die weiteren Ergüsse dieses ehemaligen AfD-lers nicht mehr im einzelnen eingehen. Dass er am Ende seines Aufsatzes nun formuliert, dass “Petrys Triumph den Keim des Scheiterns bereits in sich” trüge, kann als akademisch formulierte Trotzreaktion eines beleidigten kleinen Buben gewertet werden. Ebenso seine Unterstellung, dass es ein Hirngespinst sei, wenn die Petryaner nun glaubten, dass “die AfD das Potenzial zur zweistelligen Volkspartei” habe.

Nun, dem mehrfach gescheiterten Möchtegern-Propheten Franz Eibl sei hier mit einem Beckenbauer-Wort geantwortet: “Schaun mer mal.”

 Alle Zitate Eibls enstammen folgender Quelle:
http://www.theeuropean.de/franz-eibl/10364-sturz-von-bernd-lucke-laeutet-ende-der-afd-ein


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