Ex-CIA-Chef Hayden: “Der Irak existiert nicht mehr, Syrien auch nicht! Der Libanon ist fast am Ende, Libyen wahrscheinlich ebenfalls.”


Interview mit Ex-CIA-Chef Michael Hayden, 9.7.2015

Ex-CIA-Chef hält Iran für gefährlicher als den IS

Irak und Syrien bezeichnet der frühere CIA- und NSA-Chef Michael Hayden als verloren. Die größte Bedrohung für die USA sei allerdings nicht der Islamische Staat – sondern das Regime im Iran.

Es ist derselbe US-General, der schon 2009 in seiner Eigenschaft als CIA-Direktor einen Bürgerkrieg in europa wegen dessen Islamisierung voraussagte. Und zwar für das Jahr 2017. In einem Interview mit der WELT gibt Hayen Antworten zu Fragen in einer immer eplosiver werdenden Welt:

Die Welt: Sie waren Chef der NSA und der CIA, und zwar gerade während der stürmischen Jahre 1999 bis 2006. Ist die Welt von heute noch gefährlicher?


Hayden: Ich habe während meiner Militärkarriere eine noch gefährlichere Welt erlebt. Die Raketenkrise in Kuba, die amerikanischen und sowjetischen Panzer, die sich am Checkpoint Charlie gegenüberstanden, und unsere Atomwaffen, die 1973 während der Krise im Nahen Osten in Bereitschaft waren.


Hayden:

“Um es noch einmal zu wiederholen: Ich glaube nicht, dass der Irak und Syrien wieder auferstehen werden.”


Allerdings habe ich noch nie eine kompliziertere Welt erlebt als die von heute, vor allem im Nahen Osten, in den Ländern, die man einst Irak oder Syrien nannte. Wir haben den Islamischen Staat und al-Qaida, die Kurden, die Sunniten, die Schiiten und die Alewiten.

Die Welt: Wird der US-amerikanische Einfluss im Nahen Osten immer schwächer?

Hayden: Es ist schwer, dort eine Politik zu verfolgen. Wir sollten der Wahrheit ins Gesicht sehen: Der Irak existiert nicht mehr, Syrien auch nicht! Der Libanon ist fast am Ende, Libyen wahrscheinlich ebenfalls. Die Sykes-Picot-Verträge, die diese Länder 1916 nach einer Initiative der europäischen Mächte auf der Landkarte einteilten, haben der Realität in dieser Gegend nie entsprochen.

Und genau diese tatsächliche Realität wird uns nun auf sehr brutale Weise wieder ins Gedächtnis gerufen. Diese Region wird für die kommenden 20, 30 Jahre instabil bleiben. Ich weiß nicht, wo das hinführen wird. Aber ich glaube, dass eine Politik zur Wiederherstellung dieser Länder nicht funktionieren wird.


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