Griechische Medien: „Deutschland strebt einen Holocaust an Griechen an!“

Dimokratia

"Griechenland in Auschwitz" titelt die griechische Zeitung "Demokratia"

Selten war sich Griechenlands Presse – von ganz links bis ganz rechts – so einig wie heute: Die Medien sind wütend und angewidert von den Forderungen der Gläubiger. Das spiegelt auch die Gefühle vieler Griechen wider. Selbst die glühendsten Euro-Unterstützer, die sich bislang hinter die Troika stellten, sagen, die Geldgeber wollten Griechenland demütigen. Die rechte Tageszeitung „Dimokratia“ hat die eindeutigste Titelseite des Tages: „Griechenland in Auschwitz – Schäuble strebt einen Holocaust in Europa an“… Und das alles, weil es inzwischen ein europäisches Menschenrecht ist, vom deutschen Steuerzahler alle paar Monate hunderte Milliarden Euro geschenkt zu kriegen!

 ***

Von Michael Mannheimer, 13. Juli 2014

Griechenland schürt Hass: "Deutschland reißt Europa wieder auseinander"

Die Nazikeule wird - von Sozialisten - nicht nur gegen Islamkritiker angewandt. sie bekommt jeder zu spüren, der linke Forderungen ablehnt und linke Befindlichkeiten beleidigt. Merkel wird von griechischen Medien schon lange als weiblicher Hitler dargestellt. Und noch böser erwischt es jetzt Schäuble. Dieser strebt - so einige griechische Zeitungen - nicht Geringeres als eine Neuauflage des Holocausts an. Diesmal geht's nicht gegen die Juden, sondern gegen die Griechen.

Europa: Unfrieden wie nie seit 1945

Das ist das Europa von 2015. ursprünglich als Mittel der Versöhnung zwischen den europäischen Völkern gedacht mit dem Willen, dass niemals Krieg innerhalb Europas geschehen möge, hat die  europäische Einheitsidee bei Licht gesehen genau das Gegenteil bewirkt. Nie seit 1945 war so viel Hass, Missgunst und Unfrieden zwischen europäischen Völkern wie derzeit.

Mit dem Euroraum kollidierten plötzlich Wirtschafträume aufeinander, die zuvor wenig bis nichts miteinander zu tun hatten - außer einem normalen Außenhandel. Wirtschaftete früher ein europäischer Staat schlecht, ging's seinen Menschen schlecht - und es war allein am Staat, seinen Laden wieder in Ordnung zu bringen. Wirtschaftet heute ein EU-Staat schlecht, so sind  - wie im Fall Griechenland - daran nicht eigene Korruption, nicht selbtgeschaffene mieseste Wirtschaftsbedingungen, Strafsteuern gegen ausländische Investoren, nicht ein  überbordender Beamtenapparat, nicht die linken Gewerkschaften, die für ihre Klientel Phantasie-Renten durchsetzten, ebensowenig die geringe bis nicht vorhandene Steuermoral und tausend weitere Gründe schuld - sondern Europa, respektive das wirtschaftsstärkste europäische Land Deutschland.

Neid ist schon immer der Nährboden für Konflikte und Krieg gewesen. Und nirgendwo wird die Neidkultur sorgsamer gepflegt als bei den Sozialisten, für die Unterschiede zwischen Nationen und Individuen nichts mit unterschiedlich gewachsenen Kulturen, anderen Denk- und Arbeitsgewohnheiten, sondern ausschließlich mit vom Kapitalismus gesteuerter sozialer "Ungerechtigkeit" zu tun haben.

Islam und Sozialismus suchen die Gründe für das eigene Versagen stets außerhalb

Wie der Islam sucht der Sozialismus den Grund für eigenes Versagen stets außerhalb. Die bloße Existenz von "Ungläubigen" sei - so islamischer Führer - schuld an der wirtschaftlichen und menschenrechtlichen Misere der meisten islamischen Länder. Nicht deren Fixierung auf eine rückschrittliche Religion, nicht das Fehlen jeglicher humanitärer Regelungen in der berüchtigten Scharia, dem islamischen Gesetz aus der Steinzeit, und auch nicht die systematische Benachteiligung der Frauen, denen in den meisten islamischen Ländern selbst das Recht auf Bildung versagt wird.

So auch griechische Zeitungen: Die bloße Existenz reicher Länder wie Deutschland, die EZB und überhaupt: Der Kapitalismus seien allein Schuld am Elend Griechenlands. Und nicht jahrzehntelange sozialistische Misswirtschaft und eine bis ins letzte Glied hineinreichende Korruption, die Griechenland de facto unregierbar gemacht haben.

Ihren mächtigsten Unterstützer bei der Ursachenverdrängung finden die Griechen dabei in der deutschen Linkspartei/SED, die sich als willfähriger Helfer und Unterstützer der Klagen des Sozialisten Tsipras hervortut und in den letzten Monaten eine geheime und obstruktive Pendeldiplomatie zwischen Berlin und Athen aufgebaut hat.

Der Umbau Europas zu einer Transferunion wird aus Europa einen (armen) sozialistischen Kontinent nach dem Vorbild der UdSSR machen

Der europäische Gedanke sollte dem geschundenen Kontinent Frieden bringen. Dafür erhielt Europa als bislang weltweit einziger Sprach- und Kulturraum sogar einen Friedensnobelpreis. Europa muss sich für diesen Frieden jedoch von Staaten lösen, die die europäische Idee dazu missbrauchen, für immer an den Zitzen Europas zu hängen.

Und es muss sich vom Verursacher des immer stärker werdenden Gedankens einer quasi ewigen europäischen Transferuninion lösen, die - ganz nach sozialistischen Vorstellungen - Schwache auf Dauer protegiert und Starke auf Dauer bestraft. Wirtschaftliche Protektion nämlich führt - so der Weltökonom Ludwig von Mises - früher oder später stets zu einer sozialistischen Planwirtschaft. Und damit unweigerlich zu einer Armut für alle. Alle bisherigen sozialistischen Experimente haben dies eindrücklich bewiesen.


 

 

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27 Kommentare

  1. 1

    -------Griechische Medien: „Deutschland strebt einen Holocaust an Griechen an!“-----

    Die Griechischen Medien sind genau so Links versifft wie unsere EIGENEN...Allerdings Links-(Pseudo) NATIONAL-SOZIALISTISCH!

    Oder ist einer von euch hier der Meinung, dass "unsere" eigene Presse, UNS im Ausland besser darstellt, dadurch welchen DRECK sie über uns HIER in DE verbreitet!!!???

    Ich glaube wohl kaum oder...!!!???

    Ich wünsche die Goldene Morgenröte wäre an die Macht gekommen...

  2. 2

    Die Griechen-Dumpfbacken werden die jetztige Regierung bald davon jagen.

    Dann beginnt das Spiel von vorne. So lange bis ein völliger Schuldenschnitt durchgesetzt ist.

    Das ist alles geplant !

  3. 3

    Das mit der NS-keule um sich geprügelt wird ist doch bei Linken und Ihrem bunten Anhang normal!

    Lieber M.M. , haben sie tatsächlich was anderes erwartet?

    @ unwetter
    ""Ich wünsche die Goldene Morgenröte wäre an die Macht gekommen...""

    ->sehe ich auch so.

  4. Bernhard von Klärwo
    Montag, 13. Juli 2015 18:41
    4

    Erst unsere Mrd. kassieren und uns dann anspucken:

    "Der Bettler(Griechenland) haßt die Hand(Deutschland), die ihm gibt!"
    [Zeitlose Weisheit meiner Mutter selig.]

  5. 5

    Bis zur Einführung des Euro musste Griechenland

    für Staatsanleihen am internationalen Geldmarkt

    einen Kapitalzins von 6,5 % bezahlen.

    +++++

    Nach der Einführung des EURO waren die Griechen

    jetzt auf einmal gefragt. Durch den Euro hatte

    man ja eine Erhöhung der Bonität erreicht.

    +++++

    Jetzt wurde zugelangt. Bei 2,5 % macht das

    Schuldenmachen doch erst richtig Spass.

    +++++

    Nur.

    Wer zahlt die Zeche für:

    Völlig überzogene Gehälter ???

    Völlig überzogene Renten ???

    Und wenn dann noch kein Geld über Steuern

    hereinkommt, dann ist der Tag absehbar wann

    ein Land in den Abgrund kommt.

  6. 6

    Deutschland zahlen,
    sonst Nazi!

    Allerdings,
    ich gehöre nicht zu denen,
    die Tsipras zerreißen wollen.

    Eigentlich ist er ein ehrlicher Typ,
    der das "aufgezeigt" hat,
    aufgezeigt in Gänsefüßchen,
    was eh so gut wie jeder weiß,
    die EU-Verbandelten aber am liebsten ständig unter den Tteppich gekehrt wissen möchten,
    ...eigentlich hat er nur aufgezeigt,
    dass das Schneeballsystem ein Schneeballsystem ist,
    eigentlich...
    sollten,
    könnten die deutschen Steuerzahler ihm dankbar sein,
    aber,
    man hat wieder die Kurve gekratzt,
    (und man wird die Kurvbe weiter kratzen bis zum "finalen" "big bang"),
    um den Moloch EU,
    finanziert vom Zahlmeister Deutschland
    aufrecht zu erhalten.
    An der EU hängen Zukunftspläne,
    Planstellengeile der Parteien haben ihre Lebensplaung mit der EU verbunden,
    Lobbyisten möchten die EU erhalten,
    Transferempfänger möchten die EU erhalten,
    die USA möchte die Türkei, die Ukraine in der EU wissen, Griechenland halten.

    Soo schlecht steht es um den deutschen Steuerdeppen nicht,
    es gibt noch Flaschen in den Abfallbehältern.

    Mit Schwarz-weiß-Malerei kommt man nicht weiter.
    Von Geldhaien, Milliardären abgefischtes Geld ist erst einmal aus dem Umlauf,
    dies in Zukunft zu deckeln bzw. zu verhindern ist eine andere,
    eine Sache für sich.
    Reeder und Co. ohne Steuerabgaben,
    es gibt einiges zu tun.

    Letztere Gruppen werden versuchen,
    sehr viel Geld ins Ausland zu schaffen.

    Wie auch immer:
    Geldmittel müsswen her als Voraussetzung für Investitionen.

    Dies war ad-hoc-gehackt ohne jegliche Stoffsammlung, (darum in hohem Maße unvollständig)
    ohne jede Ordnung...

    Eventuelle Ortograviefehler werden ausnahmsweise nicht korrigiert.

  7. 7

    Aus obigem Text:

    "So auch griechische Zeitungen: Die bloße Existenz reicher Länder wie Deutschland,..."

    "Reiches Deutschland"...

    Dies betrifft nicht die Einwohner,
    im Gegenteil.

  8. 8

    @Bernhard von Klärwo

    https://cdn.liveleak.com/80281E/ll_a_s/2015/Jul/13/LiveLeak-dot-com-65b_1436797764-166109_600_1436797733.jpg.resized.jpg?d5e8cc8eccfb6039332f41f6249e92b06c91b4db65f5e99818bdd4904545dad63e96&ec_rate=230

    https://cdn.liveleak.com/80281E/ll_a_s/2015/Jul/4/LiveLeak-dot-com-0e7_1436029607-Feed-Me-NRD-600_1436029656.jpg.resized.jpg?d5e8cc8eccfb6039332f41f6249e92b06c91b4db65f5e99818bdd4904545dad63d9e&ec_rate=230

  9. 9

    Das hier muß ich unbedingt los werden , bevor es wieder verschwindet !

    Wegen angeblicher Gewalt !

    Mazyek : Viele Moslems meiden U-Bahnen aus Angst !

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/islamzentralrat-viele-moslems-meiden-u-bahnen/

    BERLIN. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hat vor angeblich zunehmender islamfeindlicher Gewalt in Deutschland gewarnt. „Neunzig Prozent der Muslime fahren, wenn sie sich entscheiden müssen, mit dem Auto und nicht mit der U-Bahn. Man hat Angst vor unangenehmen Begegnungen in der Öffentlichkeit“, sagte er den Deutsch-Türkischen-Nachrichten.

    „Es ist heute für eine junge Frau ein Problem, sich einfach mit Kopftuch auf der Straße zu zeigen. Sie muß damit rechnen, angepöbelt zu werden“, Warnte Mazyek. Er selbst habe dies angeblich schon mehrfach erlebt. „Es gibt Übergriffe, Anfeindungen und Boshaftigkeit. Auch die Zahl der Handgreiflichkeiten nimmt zu.“

    Moslems fühlen sich isoliert ! . . . . . . ooch , wie traurig ! 🙁

    JETZT DER KNALLER DES TAGES ! ! ! !

    . . . . . . . Die Medien sollten darauf hinweisen, daß es aus Sicht des Islam " keine religiösen Motive für ein Verbrechen geben darf ".

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Und . . . sprachlos ? Ja , ich auch ! Da fehlen einem die Worte .

    Soviel Unverschämtheit , Verlogenheit und Dreckigkeit auf einem Haufen hab ich noch nicht erlebt ! Unfassbar !

    WELCH EIN VERLOGENES SCHWEIN ! ! ! ! . . . . . ich spuck nur noch aus . Ekelhaft .

  10. 10

    Selber Schuld wenn die Griechen in Euro bleiben wollen. Wenn die Griechen wettbewerbsfähig sein sollen müssen entweder die Löhne halbieren oder den Drachem einführen und beten das die einheimische Währung am Wert halbiert.

  11. 11

    Begeht,
    wer sagt
    "Mazyek ist Mazyek"
    Volksverhetzung?

  12. 12

    Kommt ein Grieche in eine Bank.

    " Ich möchte gerne ein GYROS - Konto eröffnen"

    Bankangestellter: "Das ist bei uns nicht OUZO"

  13. Bernhard von Klärwo
    Montag, 13. Juli 2015 20:52
    13

    @ Horst3 #8

    Versehen oder Absicht?

    Beide Links ohne Text dahinter bzw. führen über weiterklicken zu einem Sammelsurium von Artikeln.

    Was wollen Sie Lesern hier und mir also mitteilen?

  14. Bernhard von Klärwo
    Montag, 13. Juli 2015 22:07
    14

    @ Terminator #9

    Fettsack, Taqiyya-Meister(Kriegsgott Allahs Befehl im Koran: Freundschaft heucheln! 3;28) Aiman Ahmad Mazyek ist von Beruf Spin-Doctor:
    "Jan. 1969 in Aachen geb. ist ein deutscher Medienberater:" (Wiki)

    ...und Muslimbruderschafter:
    "Der Sohn eines Syrers, Ahmad Mazyek und einer Deutschen(Hidschab-Hildegard, verh. Mazyek, hat 7 Söhne geworfen!) studierte nach seinem Abitur 1989 in Aachen Philosophie, Volkswirtschaft und Politikwissenschaft und in Kairo Arabistik." (Wiki)

    Sein Vater(Ahmad Mazyek) stammt aus Syrien, die Mutter(Hildegard verh. Mazyek) aus dem Schwarzwald. 😛
    http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/bilal-moschee-geistiges-zentrum-fuer-3000-glaeubige-1.979375

    LÜGNER AIMAN MAZYEK:
    ""Jede Kultur, jede Religion müsse ihren Platz erhalten, fordert er und erinnert daran, „dass das Abendland auf morgenländischen Beinen steht""
    http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/esslingen/esslingen/Artikel1335629.cfm

  15. 15

    . . . . . wenn ich 20 Jahre jünger wär . . . . !

    Eva Herman , Andreas Popp , Michael Vogt :

    Leben im kanadischen Neuschottland !

    https://www.youtube.com/watch?v=JDMJi8MoycE

    Wer kann das Gesindel hier noch ertragen ? . . . . 🙁

    Videolänge : 35:31 . . . . . und sehr interessant ! (Empfehlenswert)

    LG . . . . . 😉

  16. 16

    Dokumentation : Die Griechenland-Lüge !

    https://www.youtube.com/watch?v=QIlqJbLdB78

    Ich frage mich wirklich, wie oft wir Menschen den gleichen Fehler noch wiederholen wollen. Wir legen die Macht in die Hände von Menschen, die den Bezug zu dem, was "Staat" wirklich bedeutet, völlig verloren haben.....

  17. 17

    Was ich mir hier

    Montag, 13. Juli 2015 19:24

    „zusammengereimt“, -konstruiert habe,
    ohne auch nur e i n Faktum der Beschlüsse (zu diesem Zeitpunkt) k e n n e n zu können,
    wird hier bestätigt.

    (Wir lernen:
    Nicht i m m e r und ü b e r a l l schreibt das „Wahrheitsblättchen“ Lügen.
    Das wäre e bissl arg arg schwierig,
    hier jedoch scheint es in eine politische Richtung zu passen).

    Nun aber zu Fakten,
    wer es sich antun möchte.

    *

    Nur kurz währte die Euphorie nach dem 17-Stunden-Gipfel zum Griechen-Drama, da setzt schon wieder Ernüchterung ein.

    Staatsbankrott und Grexit wurden zwar in der historischen Nachtsitzung in Brüssel buchstäblich in letzter Sekunde abgewendet. Zumindest für den Augenblick. Doch längst schwant vielen Politikern und Experten, dass von echter Rettung noch längst keine Rede sein kann, die Krise keineswegs vorbei ist und Griechenland noch lange nicht auf der sicheren Seite.

    So unsicher und wackelig die Lage in Hellas ist: Im Laufe der nächsten drei Jahre sollen nochmals 82 bis 86 Milliarden Euro nach Athen fließen, FALLS das Land sich diesmal an die Vereinbarungen hält und nicht wieder Versprechen bricht. Die neuen Hilfsgelder kämen dann zu den rund 220 Milliarden Euro an Hilfskrediten hinzu, die die Geldgeber dem Krisenstaat in der Ägäis bereits gewährten und bei denen völlig unklar ist, ob sie wirklich jemals zurückfließen.

    Europas Steuerzahler sollen also weitere hohe Finanzrisiken in Kauf nehmen, um den morschen Staat der Hellenen vor dem Kollaps zu bewahren. Und erneut wächst die Angst, dass das Geld verloren ist.

    BILD erklärt das neue Milliarden-Grab:

    Fakt ist: Viele Politiker und Fachleute fürchten, dass wir auch diese geplanten weiteren Hilfsmilliarden niemals wiedersehen.

    „Das ist Insolvenzverschleppung“

    So zeigt sich der Wissenschaftler Markus Demary vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) im Gespräch mit BILD felsenfest überzeugt: „Griechenland wird seine Schulden nur schwer zurückzahlen können, dafür sind sie zu hoch und die Einnahmen der griechischen Regierung zu gering. Eine Streckung der Schulden in die Zukunft ist unumgänglich. Aber es geht jetzt auch für die Kreditgeber nur darum, zu retten, was noch zu retten ist.“

    Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, Gegner des neuen Hilfspakets, meinte sarkastisch: „Ich hoffe nur, dass jetzt nicht schon wieder behauptet wird, es seien ja nur Kredite, die Griechenland zurückzahlen werde.”

    Noch deutlicher wurde Lutz Goebel, der Präsident des Verbandes der Familienunternehmer, der wetterte: „Das ist Insolvenzverschleppung. Griechenland wird seine Schulden nie zurückzahlen können. Es wird nur weiteres Geld ins Feuer geworfen.”

    Im Augenblick sieht es in der Tat miserabel aus. Der griechische Top-Ökonom George Vamvoukas (60) zu BILD: „Die Haushaltslage in Griechenland ist ohne Zweifel dramatisch. Der Staat und die Banken sind bankrott.“

    Ob die Milliardenhilfen wirklich völlig verloren sind oder wenigstens zum Teil irgendwann zurückgezahlt werden, hängt davon ab, ob Griechenland wirtschaftlich gesunden kann und die in Brüssel vereinbarten Reform-, Sanierungs- und Sparvorhaben wirklich umsetzt.

    IW-Wissenschaftler Demary zu BILD: „Vor den Griechen liegt jetzt ein harter Weg. Viel Neues wird aber nicht unbedingt gefordert. Ein Großteil wird den Griechen ja schon seit Jahren dringend empfohlen. Sie haben es nur nicht gemacht. Die Frage ist: Wird jetzt die Regierung Tsipras das umsetzen, was in den Vereinbarungen von Brüssel steht? Man muss leider zweifeln, nach dem Umgang mit den Geldgebern, den die griechische Regierung in den vergangenen Monaten gepflegt hat.“

    Fakt ist: Der radikal-linke griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat sich jetzt zur Umsetzung sehr vieler Reformen und Auflagen verpflichtet, gegen die er sich zuvor monatelang mit Händen und Füßen gewehrt hatte, gegen die er teils unflätig gewettert hatte. Daheim in Griechenland steht Tsipras jetzt mehr denn je unter Druck. Ob er die Einigung von Brüssel in Athen politisch überlebt, ist längst nicht sicher.

    Korruption und katastrophale Steuermoral

    Aber sind die Reformauflagen für Griechenland nicht womöglich auch einfach zu hart?

    IW-Experte Demary analysiert kühl: „Die Reformen sind einfach notwendig. Griechenland kommt um sie nicht herum, wenn das Land sich erholen soll. Ein Aufschieben der Reformen würde alles nur noch schlimmer machen. Man muss die Verwaltung und das Steuersystem eigentlich von 0 auf 100 neu aufbauen. Das dauert Jahre.“

    Demary weiter: „Aber ohne solche Reformen kommt das Land nicht auf die Beine. Wenn es nicht konsequent für Steuereinnahmen sorgt, kann der Staat finanziell nicht funktionieren. Die Regierung muss auch alles dafür tun, um die katastrophale Steuermoral im Lande zu verbessern. Die Regierung muss auch konsequent gegen Korruption vorgehen, die in Griechenland ein großes Thema ist. Deshalb muss auch das Rechtssystem konsequent reformiert werden. Die Wirtschaft braucht Rechtssicherheit. Sie braucht Planungssicherheit. Die hat die Regierung Tsipras leider überhaupt nicht geboten. Das war verheerend für die Ökonomie.“

    Bringt der Privatisierungsfonds wirklich 50 Milliarden Euro?

    Einen Teil seiner Schulden soll Griechenland mit Einnahmen aus Privatisierungen bezahlen. Dazu soll ein unabhängiger Treuhandfonds mit einem Volumen von 50 Milliarden Euro eingerichtet werden. Dazu wird werthaltiges Staatsvermögen in den Fonds überführt.

    Bis zu 25 Milliarden Euro sollen zur Rückzahlung von Bankenhilfe genutzt werden, 12,5 Milliarden Euro zur Tilgung von Krediten, um die Schuldenlast Griechenlands auf ein tragfähiges Maß zu senken. Weitere 12,5 Milliarden Euro sollen für direkte Investitionen in die griechische Wirtschaft genutzt werden.

    Aber ist es überhaupt realistisch, das 50 Milliarden Euro durch Privatisierung erlöst werden?

    Die bisherigen Erfahrungen sprechen entschieden dagegen. Auch Wissenschaftler Demary ist skeptisch, sagte BILD: „Ich weiß nicht, ob das Volumen realistisch ist. Wollen wir mal hoffen, dass das erhoffe Geld annähernd zu erzielen ist. Aber nur der Verkauf von Tafelsilber bringt nichts, wenn es nicht zu grundlegenden Reformen kommt.“

    Wäre es da für Griechenland nicht einfacher und besser, sich dieser gewaltigen Aufgabe außerhalb der Eurozone zu stellen?

    Demary: „Ein Austritt aus dem Euro und eine Rückkehr zur Drachme würde zweifellos griechische Exporte billiger machen. Aber geholfen wäre dem Land so auch nicht wirklich. Denn die Exportgüter würden ja nicht automatisch besser.“

    Griechenland müsse wettbewerbsfähige Produkte entwickeln und eine Industrie aufbauen. Auch dafür seien die verlangten Reformen eine wichtige Voraussetzung. Hier habe das Land seine Hausaufgaben bisher einfach nicht gemacht.

    Jetzt kommt es erneut zum Schwur. Jetzt muss sich zeigen, ob Griechenland diesmal seine Hausaufgaben macht oder wieder ausbüxt, Reformen verschleppt oder wieder Zeit vergeudet wie die Regierung Tsirpas seit Beginn des Jahres.

    Lassen sich unter diesen Umständen weitere Hilfsmilliarden verantworten oder wäre ein Grexit vorzuziehen?

    Demary ist sicher:: „Bei einem Grexit wäre eine humanitäre Katastrophe zu erwarten. Da müsste die EU dann auch mit Milliardenbeträgen helfen. Griechenland bleibt so oder so auf unsere Hilfe angewiesen.“

    http://www.bild.de/politik/ausland/griechenland-krise/bild-erklaert-das-80-milliarden-euro-grab-41761276.bild.html

  18. 18

    ...wobei hier nur die Rede
    vo(n)(m) "Hilfspaket(en)",
    nicht von gewährten Krediten
    (sowie Zahlungsausfall)
    ist.

    P.s.:
    Etwas "zusammenzukonstruieren" ist dann nicht schwierig, wenn es sich zwangsläufig ergibt.

  19. 19

    Auschwitz? Diesmal benutzen wir aber Tsatsiki.

  20. 20

    Die griechische Presse und Medien sind genauso EU-US-Huren wie in Deutschland !

    Das griechische Volk denkt anderes . Wollen diese Medienhuren das die Deutschen keinen Urlaub mehr in Griechenland verbringen ?
    Oder was soll das ?
    Hetze nur noch Hetze
    Die Französichen Politiker erpessen wieder mal die Deutschen ,gell ? Weil sie mehr verlieren werden als Die Griechen !
    Frankreich ist so hoch verschuldet ,das war schon vor dem Euro und die dummen dummen Deutschen Politiker haben unsere hartverdiente DM verpulvert . Und wenn die Griechen untergehen ,gehen die Franzosen auch unter .
    Mitterand und Kohl haben uns Deutschen unsere harte DM GESTOHLEN DIESE VERBRECHERBANDE !!!
    Die DM war die beste Währung der Welt
    Und diese Verbrecherbande hat uns Deutsche nicht gefragt ob wir die DM behalten oder in den verdammten aussichtlosen EURO haben wollen .
    Wenn sie uns gefragt hätten ,dann hätten wir noch unsere DM .
    Diese Politiker und Medien und Pressehuren wollen die Völker Europas gegeneinander aufhetzen .
    Sie wollen Krieg unter den Völkern ,diese Verbrecher und Räuberbande !

  21. 21

    Das nächste Kapitel

    Cameron verweigert Beteiligung an Griechenland-Hilfen

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-07/briten-eu-griechenland-efsm

    Hoch das Bein!

  22. 22

    "Athen bleibt IWF weitere 456 Millionen Euro schuldig"

    Die Bezahlung kann doch der deutsche Steuerdepp übernehmen.
    Diese Summe ist doch ein Klacks,
    nicht einmal ein Tausendstel dessen,
    was nach Griechenland gewandert ist.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article143977143/Athen-bleibt-IWF-weitere-456-Millionen-Euro-schuldig.html

    Flaschensammler zahlen eh keine Steuern (mehr).

  23. 23

    Noch e bissl,
    noch´n Aspekt:

    Widerstand gegen Tsipras wächst.
    Tsipras hat das akzeptiert,
    was er das Volk in dem Referendum ablehnen ließ.

    Tsipras und der griechische Verteidigungsminister schreien sich
    im Parlament an, dass man es bis auf die Straße hört.

    Zu dem Verteidigungsminister:
    Typisch griechisch.
    Er war bei den schmerzhaften Verhandlungen nicht dabei,
    das geht ihn nichts an,
    er schreit,
    weil sein Ministerium Ziel künftiger Ausgabenkürzungen ist.

    So sindse,
    die Griechen.

    Zu Tsipras:

    Wer von allen Seiten Druck und Anfeindungen ausgesetzt ist,
    ist der Schlechteste nicht.

    http://news.google.com/news/rtc?ncl=dFryVuijjiWciAMRObhiaOEVTBTWM&authuser=0&ned=de&topic=h&siidp=922c93d7a6a7933a1c207aaf36bb79e5e5f1

  24. 24

    Ausgabenkürzungen!

    Das muss man sich mal vorstellen!

    Wo bleiben da die anvisierten Schmiergelder
    beim Waffenkauf und persönliche Bereicherung?

    Das war alles schon fest eingeplant!

  25. schwabenland-heimatland
    Dienstag, 14. Juli 2015 12:13
    25

    Mit einer Selbstverständlichkeit lebte dieses Volk ob Klein oder groß nach dem Motto: "Laissez-faire"im Sinne von „lasst machen“ oder „einfach laufen lassen“, beim Verzicht von Regulation, Grenzen oder Vorgaben ganz vorne dabei. Bis hin zur jahrzentelangen Tradition der Korruption und Bereicherung im großen Stil.

    Fakt ist: die Griechen lebten bisher ohne nachzudenken als "Dritte Welt"- Zwergenland mit großem Badestrand mitten in Europa ganz gut ohne nachzudenken.
    Dieses Land war bisher mit breiter Brust und sehr großem Fuss unterwegs unangemessen auf selbsternannter Augenhöhe mit den größten EU/Global Industriestaaten. Mit ihrer völlig anderen Menthaliät( Gefasel von Stolz und Würde) passte dies hinten und vorne nicht mit der Realität zusammen. Ein ganz großer Bluff. Dazu:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article137362678/Der-geniale-Bluff-des-griechischen-Winzlings.html

    Seit die Linksmarxistischen/Komunisten mit Syriza/Tsipras,Varouvakisund Co. an der Regierung sind, wurde obwohl schon längst Pleite mit griech."Nationalstolz und Würde" noch eine Nummer draufgesattelt. Aber...auf Kosten anderer EU Staaten "dank" dem Euro um jeden Preis. Die Quittung folgte nun auf den Fuss.Und.... RestEuropa =18 Staaten zahlte, zahlte, zahlte trotzdem.
    Was der kleine Mann schon längst wusste und ahnte- die griech. Regierung wollte ein völlig anderes System (zum Vorteil ihrer wirtschaftl. Lage).Am besten eine soziale "Transferunion" vor Allem zu ihren Gunsten= alle Schulden los. Merkel,Junker und Co.signalisierten mit ihren Euro Äußerungen um jeden Preis leider völlig falsche Zeichen.Zum Nachteil von 500 Millionen Europ. Bürger.
    Nun kommen die "richtigen" Zahlen endlich auf den Tisch. Alleine unsere deutschen bisher gezahlten 88 Milliarden Euro sind schon mal futsch.
    Die Bild schreibt heute, Zitat:Im Klartext bedeutet dies: Die Regierung rechnet erstmals offiziell damit, dass wir Milliarden nicht wiedersehen werden. Und spielt sogar die Ausfall-Szenarien durch!
    http://www.bild.de/politik/inland/griechenland-krise/wann-schenkt-uns-die-regierung-endlich-reinen-wein-ein-41585450.bild.html
    Ich glaube, wenigstens damit hat Bild recht.

    Wenn dieses Blatt nur auch mal so konsequent in anderen Dingen unserer linksrotschwargünen Politik (wie noch vor einigen Jahren)statt Lügen die Wahrheit schreiben würde!! Am besten schon morgen auf die Titelseiten! Bisher wurde wird gelogen, negiert, kleingeredet, Kritik und Gegenargumente als populistisch, rechts, rassistisch medienwirksam totgeschlagen.
    Wie wäre es mal ab sofort zur Abwechslung in den Medien zu lesen : "Deutschlands linksabgdriftete Politiker haben sich gewaltig geirrt. Ab sofort wird endlich wieder unser schönes Deutschland unsere christlichen, westlichen Werte,Tugenden Erungenschaften, Kultur und Kulturelle Wurzeln in Deutschland verteidigt.(und nicht am Hindukusch.) keine Willkommenskultur ohne Grenzen, keine Hetze mehr gegen konservative Werte. Die irrwitzige Genderideologie, die Euro-Steuerverschwendung, die Infrastrukturvernachlässigung,die Bürgervernachlässigung, Zahlen für andere,Multikulti,usw. wird abgeschafft. Die bisherige deutsche Appeasementpolitik is OUT! "
    (Und die Griechen haben ihre Drachme wieder.) Wird man dies als Biodeutscher wirklich noch erleben?

  26. 26

    Hier muss man sich mal unbedingt reinziehen, was der Varoufakis in einem Interview von sich gegeben hat. Der Hammer:

    http://www.newstatesman.com/world-affairs/2015/07/yanis-varoufakis-full-transcript-our-battle-save-greece

  27. 27

    „IWF fordert Nachlass für Griechenlands Schulden“

    Von wem?
    Das ist eine blöde Frage.
    Von „Europa“ natürlich.
    Wer „ist“ „Europa“?
    Was das Bezahlen angeht,
    Deutschland.

    Wozu ein Nachlass der Schulden?
    Vom IWF aus betrachtet:

    Um die Rückzahlungen an den IWF sicherzustellen.

    „Griechenlands Schuldenstand ist viel zu hoch. "Die öffentliche Verschuldung ist hochgradig untragbar."“

    Hollerei dulliöh Diphtherie

    http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article144019877/IWF-fordert-Nachlass-fuer-Griechenlands-Schulden.html