Wie sich Hans-Werner Sinn einen Grexit vorstellt


Es gibt Ökonomen, die einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone für völlig unnötig halten. Griechenland brauche – so diese Ökonomen – keine Rückkehr zur Drachme, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. Es könne seine Wettbewerbsfähigkeit allein über den Euro-Preis seiner Waren und Dienstleistungen steuern: Beide müssen drastisch verbilligt werden. Dann würden die griechischen Exporte auch wieder nachgefragt werden – und der Tourismus erführe von ganz allein einen Aufschwung. Warum über diese Option nicht öffentlich diskutiert wird, bleibt ein Rätsel.

Michael Mannheimer, 13.7.2015

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Das ist Hans-Werner Sinns Plan für den Grexit

Ifo-Chef Sinn spielt den Euro-Austritt Griechenlands durch. Es sei besser, das “griechische Experiment” so bald wie möglich zu beenden. Die Drachme soll innerhalb eines Wochenendes eingeführt werden.

Dass Griechenland die Euro-Zone verlassen muss, um seine Wettbewerbsfähigkeit wiederzufinden, fordert Hans-Werner Sinn bereits seit einigen Jahren. Jetzt hat der Präsident des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) detailliert erklärt, wie er sich den Austritt des Landes aus der Währungsgemeinschaft, den sogenannten Grexit, vorstellt. Demnach könnten der Ausstieg aus der Gemeinschaftswährung und die Rückkehr zur griechischen Drachme jederzeit nur innerhalb eines einzigen Wochenendes gelingen.

Dazu sollte das Wochenende genutzt werden, alle Verträge in Griechenland per Gesetz von Euro auf Drachme umzustellen, beispielsweise Arbeitsverträge, Tarifvereinbarungen, Miet- und Kreditverträge. “Die Zahlen in den Verträgen bleiben gleich, nur die Währung ändert sich von Euro in Drachme”, sagt Sinn.

Ab dem Montagmorgen sei dann die Drachme offizielles Zahlungsmittel in dem Land, auch wenn noch keine Münzen und Scheine der neuen alten Währung im Umlauf seien. Die kursierenden Euro-Scheine und Münzen könnten zunächst weiterhin als paralleles Zahlungsmittel genutzt werden, bis neue Drachmen geprägt und gedruckt seien.


Der neue Wechselkurs von Drachme und Euro werde sich an den internationalen Finanzmärkten innerhalb kürzester Zeit bilden. “Die Abwertung findet sofort statt”, erwartet Sinn. Berechnungen anderer Ökonomen gingen davon aus, dass die neue griechische Währung um bis zu 50 Prozent abwerten könnte.

Neue Billigwährung hilft Griechenland

Dass es einen Austritt Griechenlands geben müsse, steht für Sinn außer Frage (Link: http://www.welt.de/142469698) . Ein Austritt sei vor allem aus Sicht der Griechen dringend geboten. Nur auf diese Weise könne das Land wieder zu Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum zurückfinden.

Sei die wieder eingeführte Drachme erst einmal abgewertet, werde die neue Billigwährung die heimische Wirtschaft stark ankurbeln: Weil importierte Waren aus dem Ausland zu teuer würden und sich im Extremfall sogar im Preis verdoppelten, müssten griechische Konsumenten, der Staat und Unternehmen bei den Waren, für die es heimische Alternativen gebe, auf lokal produzierte Waren zurückgreifen.

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