Deutschland wird immer islamischer: Schiiten praktizieren ihr blutiges Aschura-Fest in Bonn


“Es gibt keine Islamisierung in Deutschland”

Aschura (arabisch von aschara/‚zehn‘), teils auch Ashura, wird der zehnte Tag des Monats Muharram genannt, des ersten Monats im islamischen Kalender. Dieser Tag ist für praktisch alle Muslime auf der ganzen Welt bedeutsam und wird unterschiedlich gefeiert. An diesem Tag gedenken die Schiiten des Todes des dritten Imam Husain in der Schlacht von Kerbela. Er gilt als Märtyrer, dessen Ermordung sowohl für die Schiiten als auch in der Geschichte des Islams ein einschneidendes Ereignis darstellt, dessen sie mit verschiedenen Trauerfeiern gedenken. Husain war der Sohn von Ali ibn Abi Talib (dem ersten Imam der Schiiten) und Enkel des Propheten Mohammed. Auch für die Aleviten ist Aschura ein bedeutender Tag. Die Aschura-Riten der Schiiten bilden den Höhepunkt der Passionsfeiern im islamischen Monat Muharram. Während Aschura gedenken sie öffentlich der Schlacht von Kerbela im Jahr 680 im heutigen Irak. In dieser Schlacht wurden am 10. Muharram Husain ibn Ali sowie fast alle männlichen Verwandten getötet. Die Rituale des Aschura enthalten Erzählungen (Rouza-chwani), Trauerprozessionen in Trauerkleidung und Selbstgeißelung (genannt Sinazani oder Tatbir) sowie teilweise auch die kultische Inszenierung des Martyriums Husains (Ta’ziya). Diese öffentliche und gemeinsame Trauer ermöglicht es den Schiiten, so am Leiden Husains teilzuhaben und dessen Schicksal in Erinnerung zu rufen. Im Laufe der Rituale kommt es teilweise zu blutigen Verletzungen, die durch die Ausübung der Sinazani, also durch die Selbstgeißelung verursacht werden.

Quelle

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Von Peter Helmes, 20.7.2015

„Der Islam gehört zu Deutschland“

Ein Montagmorgen kann auch schöner anfangen als heute mit dem Bonner Generalanzeiger (GA). Der nachfolgende Artikel hat mir prompt die Lust auf ein erfrischendes Frühstück genommen – und mir die Illusion geraubt, in deutschen Landen deutsch leben zu können.

Viel gaffen, nix raffen


Stefan Knopp vom GA berichtet von einem orientalisch-grausamen Geschehen mitten in der Bonner Innenstadt – inklusive schrecklicher Bilder. Schon zum vierten Mal kommen Moslems aus aller Herren Länder in die „Bundesstadt“, um sich zum Gedenken an den „wahren Nachfolger Mohammeds“, des Imam Ali, photogerecht zu geißeln. Viel Volk gafft, und niemand rafft, was da passiert:

Mitten im Herzen Europas demonstrieren radikale Moslems ihre Ideen und Überzeugungen mit einem archaischen Ritual, als ob diese islamische Provokation ganz selbstverständlich zu Deutschland gehöre. Wer´s noch nicht gemerkt hat: Wir sind besetztes Land!

„Warum muß das bei uns vollzogen werden, warum hauen sie nicht ab und geißeln sich in ihren Heimatländern“,

fragt der empörte Bürger Friedolin F., der schon vor längerer Zeit dem Bonner Oberbürgermeister Nimptsch einen Protestbrief geschickt hatte, worauf natürlich keine Reaktion kam.

Kein Wunder: Dieser OB reitet seit Jahren auf der Pro-Islam-Welle. Die Melodie klingt vertraut: „Eine Islamisierung findet nicht statt.“

Bei uns brennt´s und kaum jemand will es wahrhaben.

(P. H.)

Hier die Nachricht des GA von heute:

Schiiten ziehen im Trauermarsch durch die Innenstadt
Von Stefan Knopp
BONN. Mit ihrer Selbstgeißelung zu Ehren von Imam Ali erregen die Männer, die aus ganz Europa anreisten, Aufsehen bei den Passanten.

Mit einem Trauermarsch, bei dem sie sich immer wieder rhythmisch gegen die Brust schlagen, gedenken Schiiten des Propheten Ali… Muslimische Männer zumeist pakistanischer Herkunft, hatten sich dort versammelt und riefen und beteten in ihrer Landessprache. Es handelte sich um eine religiöse Zeremonie. Dagegen habe er nichts einzuwenden, sagte er, „aber ich würde es gerne verstehen“.

Zum vierten Mal versammelten sich Schiiten am Sonntag in Bonn zu einem Trauermarsch in der Wenzelgasse. Davor hatte man diese Zeremonie unter anderem in der Altstadt abgehalten. Mehr als 300 Menschen waren laut Pressesprecherin Samina Haider aus ganz Europa gekommen – die weiteste Anreise hatten wohl Teilnehmer aus Spanien und Portugal, aber auch aus Großbritannien, Frankreich, Polen und anderen Ländern kamen einige Teilnehmer.

Die Zeremonie dient am Ende des Ramadan der Verehrung des Imams Ali, den die Schiiten als eigentlichen, rechtmäßigen Nachfolger des Propheten Mohammed ansehen, besonders verehren. Zudem gedenken sie des Opfers von Alis Sohn Abbas, der für höchste Loyalität steht. Sein Symbol ist im schiitischen Glauben die Hand, da man ihm beide Hände abschlug.

 Den Höhepunkt der Veranstaltung bekam die Familie K. nicht mit: Nach gut zweistündigem Vortrag, in dem ein Vorbeter an das Schicksal des Imam Ali erinnerte und Segenssprüche und Gebete auf den Propheten Mohammed und seine Nachkommenschaft ausrief, trugen einige Beteiligte eine Sargnachbildung auf die Straße, um die sich die Männer scharten.

Singend schlugen sie sich mit der flachen Hand auf die Brust, über einen längeren Zeitraum und mit großer Wucht, was man ihnen auch bald ansah: Sie schonten sich nicht, um ihrer Trauer und Verehrung über die Ermordung Alis Ausdruck zu verleihen…

Mit der rituellen Selbstgeißelung hatte Hubertus W. kein Problem. „Sollen sie eben ihren Gefühlen freien Lauf lassen.“ Er habe jetzt besser verstanden, warum der Imam Ali verehrt wird. „Aber für meinen europäischen oder deutschen Geschmack ist das ein bisschen krawallmäßig.“ Grundsätzlich fand er es aber in Ordnung, dass die Stadt diese Veranstaltung genehmigt. Durchführen würden die Schiiten das ohnehin: „Es wird ja schlimmer, wenn es im Untergrund versteckt wird.“

Artikel vom 20.07.2015

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