SPD-Stadt Hannover: Bürger beklagen sich über immer mehr Asylantenheime. “Alternativlos”, antwortet die Stadt


Von der Krankheit “Alternativlosigkeit”

Claudia Ruhrert, Fachbereichsleiterin Soziales, verteidigt die Standortpolitik der Stadt. Es gebe keine Alternativen, sagt sie den Hannoveranern. “Unsere Politik zur ESM ist alternativlos”, sagt die Kanzlerin. Die Unterstützung Griechenlands mit weiteren Milliarden sei ebenfalls alternativlos. Und die Masseneinwanderung nach Deutschland ebenso. Alternativlos sind ferner: Der Euro. Die sozialistische EU-Superbehörde in Brüssel. Die Abschaffung der Grenzkontrollen. Die Installierung der Eroberungsreligion Islam in Deutschland. usw. usw. Haben wir überhaupt eine Alternative? Wenn es nach unseren Politikern (und ihren Medien-Vasallen) geht, gibt’s keine Alternative zu deren Vorstellungen. Doch gemach… Eine Alternative haben bedeutet – dem Wortstamm nach – die Wahlmöglichkeit zwischen mindestens zwei Optionen. Das Postulieren einer angeblichen Alternativlosigkeit ist eine Beleidigung des menschlichen Erfindungsreichtums, der Fähigkeit des homo sapiens sapiens, Lösungsmöglichkeiten auch in scheinbar aussichtslosen Situationen zu erschaffen.  Und eine solche Lösung besteht etwa in der umfassenden Abschaffung all jener, die von diesem Alternativlosigkeits-Bazillus befallen sind. Denn deren “Es-gibt-keine-Alternative”-Mantra zeigt eines gewiss: Dass sie zu jenen zählen, die ihre eigenen politischen Vorstellungen als alternativlos deklarieren. Keine Alternativen erkennen zu glauben, kann Anzeichen einer Verzweiflung sein, aber auch einer Geisteskrankheit. Ersteres ist irrational und behebbar, zweiteres behandelbar. Allerdings nicht im Bundestag, wo diese Geisteskrankheit offenbar gehäuft auftritt. Sondern in Anstalten, die eigens für solche Krankheiten gebaut wurden.

PS: Das Adjektiv alternativlos in der Bedeutung „keine Alternativlösung zulassend, keine andere Möglichkeit bietend, ohne Alternative“ wurde übrigens nach seinem Gebrauch im politischen Diskurs – im Sinne der behaupteten Alternativlosigkeit eines Vorschlages oder einer Vorgehensweise – von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Unwort des Jahres 2010 gekürt. Der Juryleiter und Germanist Horst Dieter Schlosser zur Begründung:„Das Wort suggeriert sachlich unangemessen, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe.”

Michael Mannheimer, 11.8.2015

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Mittelfeld „Fünf Heime machen Stadtteil kaputt“

Fünf Flüchtlingsheime will die Stadt demnächst in Mittelfeld bauen lassen. „Das ist viel zu viel, das wird dieser Stadtteil nicht verkraften“, sagt Gabriele Jakob, CDU-Fraktionsvorsitzende im Bezirksrat Döhren-Wülfel.


Hannover. Mit dieser Meinung steht sie nicht allein, viele Mittelfelder haben Angst vor der großen Zahl an Flüchtlingen. Das wurde bei einer Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung deutlich. Dort stellte Michael Heesch, Fachbereichsleiter für Planen und Stadtentwicklung, insbesondere die beiden Wohnheime in Modulbauweise vor, die noch in diesem Jahr im Stadtteil entstehen sollen…

“Besonders das geplante Flüchtlingsheim an der Spittastraße erhitzt einige Gemüter… „Wir haben da neu gebaut, wenn da Asylanten einziehen, gehen mir locker 100.000 Euro flöten“, unterbricht der Zwischenruf eines aufgebrachten Mannes den Vortrag des Stadtplaners. Er ist nicht der einzige Anwesende, der durch den Bau von Flüchtlingsheimen in der Nachbarschaft einen Wertverlust seines Grundstücks befürchtet. „Irgendwann reicht es auch mal“, ärgert sich der Eigenheimbewohner. ..”

Die Veranstaltung ist sehr emotional. „Wir sind im Bezirksrat sehr verärgert“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzende Jakob. Die von der Stadt geplanten Containerstandorte seien vom Gremium deutlich zurückgewiesen worden. „Mit fünf Standorten machen Sie den Stadtteil kaputt“, wirft Jacob außerdem der Stadtverwaltung vor. „Mittelfeld hat schon genug Asylbewerber, die sitzen in jeder zweiten Wohnung“, behauptet eine Bürgerin.

Von Heesch will die Frau wissen, wie die Stadtverwaltung auf die Idee kommt, dass ein kleiner Stadtteil wie Mittelfeld (8500 Einwohner) fünf Flüchtlingsheime mit fast 500 Bewohnern vertragen kann. „Mittelfeld ist doch nur ein Fleck“, sagt sie. – „Aber Mittelfeld ist klasse“, erwidert Heesch und erntet Applaus aus dem Publikum. Dort sind die Gegner der Flüchtlingsheime zwar lautstärker, aber deutlich in der Unterzahl.

„Wir gehen fest davon aus, dass wir die Integration der Flüchtlinge in Mittelfeld ebenso schaffen wie in Ahlem, Stöcken und Groß-Buchholz“, sagt Heesch. Den mehrfach geäußerten Vorwurf, dass die Flüchtlingseinrichtungen in Hannover unter den Stadtteilen nicht ausgewogen verteilt werden, kann er aber nicht ausräumen. „Wir müssen nach jedem Strohhalm greifen, der sich uns bietet“, erklärt Claudia Ruhrert, Fachbereichsleiterin Soziales, die Standortpolitik der Stadt. Es gebe keine Alternativen…

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