13. August 1961: Heute vor 54 Jahren bauten die SED-Faschisten die Mauer

Zwischen 136 und 245 Menschen wurden durch das linkstotalitäre SED-Regime getötet. Die genaue Zahl der Todesopfer an der Berliner Mauer ist nicht bekannt.

Die Länder haben sich geändert, das System ist gleichgeblieben. Die damalige DDR ging im heutigen Gesamtdeutschland auf (in Wahrheit war schluckte die DDR die wesentlich größere BRD). Doch die Linken habe heute mehr Macht als je zuvor. Wussten die DDR-Bürger noch, dass so gut wie alle Nachrichten in den DDR-Medien geschönt oder gelogen waren, hat im Gesamtdeutschland nur ein verschwindend kleiner Anteil der Bürger eine Ahnung davon, wie sehr er von den Systemmedien um ARD&ZDF, um STERN, SPIEGEL, taz und Süddeutsche Zeitung bewusst hinters Licht geführt wird, besonders, was die existentiellen Themen wie Islam, Zuwanderung und Der große Austausch anbetrifft. War die Mauer damals ein Zeichen eines totalitären Regimes, das seine Bürger einsperrte, weil sie ihm zu Millionen davon liefen, so ist eine Mauer heute nicht mehr notwendig: Denn diese verläuft heute mitten durch die von der Dauerberieselung durch gelogene, verfälschte und unerträglich tendenziöse Berichterstattung stumpf und träge gewordene Gehirne der durch ständige Bedrohung mit der Nazikeule im Zaum gehaltenen Untertanen des linken Establishments.

Michael Mannheimer, 13. August 2015

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Die heutige Mauer verläuft zwischen dem politischen Establishment und den Bürgern: Ersteres hat beschlossen, sich ein neues Volk zu suchen

Niemand habe die Absicht, eine Mauer zu bauen, sagte Ulbricht in der legendären Pressekonferenz vom 15. Juni 1961 in Berlin. Die Welt glaubte ihm, wie sie Jahrzehnte zuvor auch Goebbels glaubte, dass Deutschland keinen Krieg anstrebe. Doch zu diesem Zeitpunkt waren die Planungen für den mauerbau bereits längst abgeschlossen, Stacheldraht, Sprengstoff für die Selbstschussanlagen längst besorgt, die NVA-Pioniere, die den Bau überwachen mussten, längst instruiert. Dann kam der schwärzeste Tag in der Geschichte der DDR-Bürger. Ihr Land wurde über Nacht zu einem Gefängnis. Die offizielle Lesart der damals längsten Gefängnismauer lautete: “Antifaschistischer Schutzwall.”

 

Es war ein Tag, der das Leben für viele Deutsche schlagartig veränderte: Der 13. August 1961. Heute vor 54 Jahren wurde mitten in der Nacht die Mauer gebaut.

Am frühen Sonntagmorgen des 13. August riegelten etwa 15 000 Angehörige der DDR-Sicherheitskräfte die Straßen und Gleise nach West-Berlin ab. Bei den S- und U-Bahnlinien wurden auf dem Gebiet Ost-Berlins die Bahnhöfe abgesperrt, die Züge fuhren ohne Halt durch die Bahnhöfe. Bewaffnete Streitkräfte der DDR bewachten den Aufbau der Straßensperren mit Stacheldraht.

Mauerbau1

Die Mauer sollte den ständig steigenden Flüchtlingsstrom von Ost- nach West-Berlin stoppen. Plötzlich war Berlin geteilt, in Ost und West. Bewohner beider Teile mussten mit ansehen, wie sie von ihren Verwandten abgeschnitten wurden. Es sollte 28 lange Jahre dauern, bis sich die beiden Deutschlands wieder besuchen konnten.


“Ich verstehe Ihre Frage so: Dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Eh, mir ist nicht bekannt, dass eine solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.”

So der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht am 15. Juni 1961 auf einer Pressekonferenz in Berlin (Ost). Am 13. August 1961, vor 53 Jahren, begannen die Arbeiten am Mauerbau.


 

Die DDR-Bevölkerung musst dank der Berliner Mauer und des innerdeutschen Grenzwalls 56 Jahre lang (von 1933-1989) in totalitären Systemen leben

Am 12. August 1961 gab der Ministerrat der DDR bekannt:

“Zur Unterbindung der feindlichen Tätigkeit der revanchistischen und militaristischen Kräfte Westdeutschlands und West-Berlins wird eine solche Kontrolle an der Grenze der Deutschen Demokratischen Republik einschließlich der Grenze zu den Westsektoren von Groß-Berlin eingeführt, wie sie an den Grenzen jedes souveränen Staates üblich ist.”

Der Mauerbau war unter völliger Geheimhaltung durch den damaligen für Sicherheitsfragen zuständigen Sekretär des Zentralkomitees der SED, Erich Honecker, vorbereitet worden.

Die Berliner Mauer war während der Teilung Deutschlands ein hermetisch abriegelndes Grenzbefestigungssystem der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), das mehr als 28 Jahre, vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989, bestand. Es trennte nicht nur die Verbindungen im Gebiet Groß-Berlins zwischen dem Ostteil („Hauptstadt der DDR“) und dem Westteil der Stadt, sondern umschloss völlig alle drei Sektoren des Westteils und unterbrach damit auch seine Verbindungen zum Berliner Umland, das im DDR-Bezirk Potsdam lag.

Mauerbau2

Erschütternde Szenen spielten sich in den Tagen des Mauerbaus entlang der Sektorengrenze ab: Von einem Tag auf den anderen wurden die Menschen in West- und Ostberlin voneinander getrennt, Straßen, Plätze und Häuser wurden geteilt, die Bahn-Verbindungen unterbrochen. Die Sperranlage schnitt über 50.000 Ost-Berliner von ihren Arbeitsplätzen im Westen ab. Die DDR-Regierung verringerte die Zahl der Grenzübergangsstellen zwischen beiden Stadthälften auf sieben. Fassungslos stehen sich die Westberliner auf der einen, die Ostberliner auf der anderen Seite an der Sektorengrenze gegenüber. Auf der Ostseite halten Kampfgruppen und Volkspolizei die Umstehenden mit Maschinengewehren in Schach, in West-Berlin schirmt die Polizei die Grenzanlagen vor den aufgebrachten Bürgern ab.

Am späten Nachmittag des 13. August gibt Bundeskanzler Konrad Adenauer eine erste Erklärung ab:

“Im Verein mit unseren Alliierten werden die erforderlichen Gegenmaßnahmen getroffen. Die Bundesregierung bittet alle Deutschen, auf diese Maßnahmen zu vertrauen. Es ist das Gebot der Stunde, in Festigkeit, aber auch in Ruhe der Herausforderung des Ostens zu begegnen und nichts zu unternehmen, was die Lage nur erschweren, aber nicht verbessern kann.”

Am Abend des 13. August sagte der Regierende Bürgermeister Willy Brandt vor dem Abgeordnetenhaus:

“Der Senat von Berlin erhebt vor aller Welt Anklage gegen die widerrechtlichen und unmenschlichen Maßnahmen der Spalter Deutschlands, der Bedrücker Ost-Berlins und der Bedroher West-Berlins.”

Die Stimmungslage in der Westberliner Bevölkerung wurde kritisch. Viele fühlten sich von den westlichen Schutzmächten im Stich gelassen, und nicht wenige sahen in der Abriegelung nur den ersten Schritt zu weitergehenden Maßnahmen gegen den Status von Westberlin.

ARCHIV: In this Aug. 23, 1961 file photo, a boy sitting on the shoulders of another child peers at the Liesen street in Wedding, West Berlin, over the wall towards the eastern part of the city. Am 13. August 2011 jaehrt sich der Tag des Mauerbaus in Berlin zum 50. Mal. (zu dapd-Text) Foto: Werner Kreusch/AP/dapd

Der Widerstand gegen den Mauerbau war weit größer als es die DDR-Beörden zugaben

Viele Betroffene in der DDR nahmen den Mauerbau auch nicht klaglos hin: Laut einem Buch der Stasi-Behörde wurden offenbar etwa 4.000 Menschen festgenommen. Der Widerstand war damit wohl größer, als bisher angenommen. Allein am Tag des Mauerbaus habe die Stasi rund 20 Menschenansammlungen mit Protestcharakter registriert, die zwischen 20 und 600 Beteiligte aufwiesen.

Von der Berliner Mauer ist die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen West- (alte BRD) und Ost-Deutschland (DDR) zu unterscheiden.

Die Berliner Mauer als letzte Aktion der Teilung der durch die Nachkriegsordnung der Alliierten entstandenen Viersektorenstadt Berlin war Bestandteil und zugleich markantes Symbol des Konflikts im Kalten Krieg zwischen den von den Vereinigten Staaten dominierten Westmächten und dem sogenannten Ostblock unter Führung der Sowjetunion. Durch einen Beschluss der politischen Führung der Sowjetunion Anfang August 1961 und mit einer wenige Tage später ergehenden Weisung der DDR-Regierung errichtet, ergänzte die Berliner Mauer die 1378 Kilometer lange innerdeutsche Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland, die bereits mehr als neun Jahre vorher „befestigt“ worden war, um den Flüchtlingsstrom zu stoppen.

Die Mauer: 168 km lang, mindestens 126 Tote

Für die DDR-Grenzsoldaten galt seit 1960 in Fällen des „ungesetzlichen Grenzübertritts“ der Schießbefehl, der erst 1982 formell in ein Gesetz gefasst wurde. Bei den Versuchen, die 167,8 Kilometer langen und schwer bewachten Grenzanlagen in Richtung West-Berlin zu überwinden, wurden nach derzeitigem Forschungsstand (2009) zwischen 136 und 245 Menschen getötet. Die genaue Zahl der Todesopfer an der Berliner Mauer ist nicht bekannt.

Die Berliner Mauer wurde am Abend des 9. November 1989 im Zuge der politischen Wende geöffnet. Diese wurde unter dem wachsenden Druck der mehr Freiheit fordernden DDR-Bevölkerung vollzogen. Der Mauerfall ebnete den Weg, der innerhalb eines Jahres zum Zusammenbruch der SED-Diktatur, zur Auflösung der DDR und gleichzeitig zur staatlichen Einheit Deutschlands führte.

Quellen:

http://www.bild.de/regional/berlin/bau-der-berliner-mauer/heute-vor-vierundfuenfzig-jahren-42166076.bild.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer

http://www.lpb-bw.de/mauerbau.html


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4 Kommentare

  1. Durch den Mauerbau wurde ein ganzes Volk zu Gefangenen gemacht. An der Mauer wurde keinem Flüchtling geholfen, die automatischen Splitter-Gewehre die eine Unzahl an Splittergeschosse abfeuerte gaben dem Flüchtling den Rest.
    Kein Gefangener durfte das SED-Gefängnis verlassen, wenn dann wurde er verkauft für 105.000 Deutsche Mark an den Westen. Was damals passiert ist war einer der größten Verbrechen der Welt, worüber man heute gerne schweigt. Die DDR 2.0 ist hier jetzt entstanden und deshalb redet man nicht über die Vergangenheit, man wiederholt sie einfach und verfolgt die unliebigen Menschen, die so ein System wie damals nicht mehr hier sehen wollen. Durch und durch Menschenverachtend.

  2. Auch ich bin damals 1989 nach Berlin gefahren, habe an
    der Mauer gewerkelt und war tief berührt.
    Heutzugtage schäme ich mich aber, mir insgeheim den
    eisernen Vorhang zurückzuwünschen. Denn wir hatten im
    Westen sichere Arbeitsplätze( die Drohung, im Osten neue Werke zu errichten, gab es noch nicht), wir hatten die gute alte D-Mark und in der Versicherungsbranche gab es jedes Jahr Lohn-
    steigerungen von ca. 6 %
    Und die Mauer könnte uns heute vielleicht noch gute
    Dienste leisten. So könnten sich Deutsche, die nicht
    so von der bunten Multi-Kulti Welt begeistern sind;
    hinter das Grenzwerk zurückziehen und dort ihr Leben
    gestalten . Über die Aufrechterhaltung des Schießbefehls gegen Eindringlinge hätte man ja noch abstimmen können.
    Aber sei es drum, zu spät, wir müssen uns jetzt eben
    darauf einstellen, dass wir in Zukunft mit Hundert-
    tausenden neuen “Mitbürgern” jährlich zusammen leben
    werden, wie unser Innenminister “Lothar die Misere”
    in den Tagesthemen gerade betonte. Man müsse sich
    darauf einrichten, dass sich die Gesellschaft erheblich in Zukunft verändern werde.
    Ich freue mich schon jetzt drauf !!

  3. # 2 topaz
    “Man müsse sich darauf einrichten, dass sich die Gesellschaft erheblich in Zukunft verändern werde.”
    Ich weiß nicht, was schrecklicher ist- Gespensterburkas oder dieser Satz.
    Grusel. Wer genau ist “man”?
    Einen Sch… werde ich mich auf irgendwelche erheblichen Veränderungen in Zukunft einstellen.
    Das werden wir doch mal sehen, Herr “die Misere”.
    Er allerdings darf sich auf ganz erhebliche Veränderungen in baldiger Bälde betreffs seines Gehaltsshecks einstellen.

    Auf der Bärgida hat ein Redner am 03.08. die Hintergründe für die plötzliche Afrikafreundlichkeit genauer erläutert. Ziemlich interessant, was die Herrschaften da so hinter unserem Rücken alles verhandeln und beschließen.
    4.39 Bernhards Rede…

    https://www.youtube.com/watch?v=P7K28h6ZYao

    hört hört… daher also weht der Wind

  4. Die gleichen, die die DDR-Bevölkerung (VOLK) als billige Arbeitskräfte (Kolonie) isoliert hatten fluten uns jetzt mit Einwanderern und ändern ein Gesetz nach dem anderen zu Gunsten der Migranten.
    So lange in Rostock eine Straße nach Ilja Ehrenburg benannt werden darf sollte das EINE Zitat (Lüge) nicht derart hochgespielt werden.
    Der beinahe-Mörder von Greg Classen läuft immer noch frei herum und bekommt Rundum-Versorgung!

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