“Asylanten”-Ansturm: Broder über den Weltrettungswahn der Deutschen


Es gibt noch Menschen bei Verstand in unserem zunehmend verstandeslosen Land. Henryk Broder ist einer davon. Und es gibt noch Medien, die vor dem kollektiven Unverstand nicht total kapituliert haben. Die “Welt” zählt dazu. Wenn sich beide treffen, kann  Vernünftiges herauskommen. Wie der vorliegende Artikel aus den Händen des Altmeisters satirisch überspitzter Analysen zu diversesten Zuständen, die uns alle bewegen. Erfrischend, eine ganz andere, ein natürliche und von überbordendem Weltschmerz sowie deutschem Weltrettungswahn freie Betrachtung zu einem Phänomen zu lesen, das Deutschland wie kein anderes beschäftigt. Die Schwemme mit hunderttausenden Migranten, die völlig wahrheitswidrig als “Asylanten” bezeichnet werden.

Michael Mannheimer, 26.8.2015

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Von Henryk M. Broder, 25.08.15

Flüchtlinge: Wer nur Mitleid empfindet, der hat keinen Verstand

Deutschland gibt sich gern weltoffen, tolerant und reich. Ein Tischleindeckdich. Doch unser Urteilsvermögen scheint vor Mitleid für Flüchtlinge getrübt zu sein. Dabei müsste jetzt Vernunft herrschen. 

Es war abzusehen, dass die Bereitschaft, Flüchtlinge willkommen zu heißen, sich umgekehrt proportional zu der Zahl derjenigen entwickeln würde, die darauf hoffen, in Deutschland aufgenommen zu werden. Angesichts der jüngsten Prognosen des Innenministers, der mit 800.000 Antragstellern in diesem Jahr rechnet, klingen die Zusicherungen, wir wären “gefordert, aber nicht überfordert”, zunehmend hohl.


Da ist ein Bürgermeister, der leer stehende Gebäude beschlagnahmen (Link: http://www.welt.de/145362505) will, um sie zu Flüchtlingsheimen umzubauen, auch gegen den Widerstand der Besitzer. Ein Ministerpräsident möchte die Flüchtlinge im verödeten Osten ansiedeln (Link: http://www.welt.de/145478184) , ein anderer schlägt vor, die Schutzsuchenden nach “Ethnien” zu separieren, um Konflikte in den “Aufnahmeeinrichtungen” zu vermeiden. Sunniten und Schiiten, Kurden und Jesiden, Afghanen und Iraker, Äthiopier und Eritreer. Eine Aufgabe, an der auch Experten, die immer wieder behaupten, den “einen Islam” gebe es nicht, scheitern müssten…

Die neue Fremdenfreundlichkeit

Den Bürokraten, die glauben, jedes Problem auf dem Verwaltungsweg lösen zu können, stehen die Gutwilligen gegenüber, die jedem Flüchtling erlauben würden, sofort nach seiner Ankunft in der Bundesrepublik eine Arbeit anzunehmen (Link: http://www.welt.de/145557389)

Als Tellerwäscher bei McDonald’s, Fremdenführer in Neukölln, Türsteher in Duisburg-Marxloh? Unqualifizierte Arbeitslose haben es jetzt schon schwer, irgendeinen Job zu finden, der ihnen ein Existenzminimum garantiert, und der Arzt aus Syrien, der uns immer wieder in den “Tagesthemen” und dem “Heute Journal” als Vorbild präsentiert wird, müsste erst einmal eine Weile nachsitzen, bevor er in einem Krankenhaus Patienten behandeln darf. Kein Mensch wird sich, nur um seine Fremdenfreundlichkeit zu demonstrieren, den Blinddarm oder die Mandeln von einem Arzt rausnehmen lassen, mit dem er sich nicht in einer Sprache unterhalten kann, die beiden geläufig ist.

Was wir derzeit importieren, sind nicht nur “ethnische”, also kulturelle und religiöse Konflikte, sondern, um mit Marx zu reden, auch eine “industrielle Reservearmee”, für die es keine Beschäftigung gibt und keine geben wird, das Lumpenproletariat von morgen und übermorgen. …

Wer angesichts solcher Bilder kein Mitleid empfindet, der hat kein Herz, wer aber nur Mitleid empfindet, von dem er sich mit einer Spende befreit, der hat keinen Verstand.

Was Flüchtlinge kosten

…Leider hat das Argument, die Einwanderer würden uns “bereichern”, inzwischen ausgedient. Bund, Länder und Gemeinden streiten darüber, wer und in welchem Umfang für die Kosten der Einwanderung aufkommen soll. Allein in diesem Jahr könnten es rund zehn Milliarden Euro werden. Peanuts, verglichen mit den Summen, die in Griechenland versenkt wurden. Man sollte nur wissen, dass die Betreuung eines minderjährigen Zuwanderers 60.000 Euro pro Jahr kostet, das ist mehr, als ein Facharbeiter im Jahr verdient…

Ein deutsches Paradies?

Rund um die Bedürfnisse und Nöte der Migranten ist eine Industrie entstanden, die kaum in der Lage ist, die Nachfrage zu befriedigen. Die Hersteller von Zelten und Schlafsäcken kommen mit der Produktion nicht nach, pensionierte Beamte müssen reaktiviert (Link: http://www.welt.de/145265990) werden, private Wachdienste suchen neue Mitarbeiter, gemeinnützige Vereine übernehmen die Aufgaben der Sozialämter…

 

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