Schlappe für die USA: Russland greift in Syrien ein. Offensive gegen IS geplant


Russisches Kampflugzeug SU 27

„Die USA haben in vier Tagen den Irak eingenommen, 600.000 Menschen getötet und die ganze irakische Armee zum Stehen gebracht! Und jetzt sind sie nicht in der Lage, eine Horde von Mördern, Drogenabhängigen und Kinderschändern, die sich IS nennen, auszuschalten?“

Wladimir Putin

Der IS ist eine sunnitische Kampforganisation, an deren Spitze sich – wie man heute weiß – ehemalige Generäle und Offiziere Saddam Husseins befinden. Der IS wird militärisch und finanziell von arabischen Staaten unterstützt. Ganz vorne dran von Saudi-Arabien. Eines der IS-Ziele ist eine geografische Neuordnung der Staaten des Nahen Ostens, die bekanntlich Kunstgebilde sind. Erschaffen von Briten nach dem Niedergang des Osmanischen Reichs mittels willkürlich mit dem Lineal gezogenen Landesgrenzen. Der sunnitische Islam plant, den gesamten Nahen Osten zu einem sunnitischen Großreich umzugestalten – und die lästigen und als “ungläubig” angesehenen Schiiten aus Syrien, dem Libanon und aus angrenzenden Gebieten komplett zu vertreiben. Darüber hinaus sollen sämtliche sonstigen Religionen eliminiert werden, wie es Koran und Mohammed befehlen (Bsp: Jesiden, Alawiten). Diese ethnisch-religiöse Säuberung findet in unseren Medien so gut wie keine Erwähnung. Die Türkei hat zwar Militär an seiner Grenze aufgestellt. Aber Erdogan paktiert ganz offensichtlich mit den sunnitischen Glaubensbrüdern – und unterstützt heimlich deren Kämpfer, denen er Rückzugsmöglichkeiten und Betreuung in Krankenhäusern im türkischen Grenzgebiet zu Syrien anbietet. Sein Hauptaugenmerk gilt nicht dem IS, sondern den Kurden, die sich dem IS entgegenstellen und bereits weite kurdische Gebiete aus den Händen dieser Barbaren zurückerobern konnten. So richtig kann man nicht glauben, dass die Koalition von Türkei, USA, den Kurden sowie dem Militär Assads bislang keine entscheidenden militärischen Erfolge gegen den IS gelungen sind. Es scheint seitens der USA kein entschiedener politischer Wille zu stecken. Das wird sich nun ändern. Denn Russland, traditionell mit Syrien verbündet, hat nun offenbar den Entschluss gefasst, sich militärisch in diesem Krisengebiet einzubringen und den IS militärisch zu bekämpfen. Eine Blamage für Obama, der nun der Einfluss der USA im Nahen Osten schwinden sieht.

Michael Mannheimer, 2. September 2015

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Aus DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN, 02.09.2015

Russland will in Syrien eingreifen


Die Russen starten offenbar eine Offensive gegen den IS in Syrien. Wie mehrere israelische Medien berichten, haben die Russen bereits eine Militärbasis nahe Damaskus eingerichtet. Von dort wollen die Russen Luftschläge gegen den IS führen. In den kommenden Wochen sollen zusätzlich tausende russische Soldaten nach Syrien verlegt werden. (Quelle)

Russische Kampfpiloten werden voraussichtlich in den kommenden Tagen in Syrien eintreffen und dort Kampfflugzeuge und Hubschrauber positionieren, um gegen Einsätze gegen regierungsfeindliche Kämpfer durchzuführen. Dies meldet eines der größten israelischen Nachrichtenportale Ynet. Dem Bericht folgend sei ein russisches Expeditionskorps bereits in Syrien eingetroffen und habe ein Lager in einem von Präsident Assad gesteuerten Luftwaffenstützpunkt eingerichtet. (Quelle)

Mit dem russischen Eingreifen könnte der derzeitige Konflikt in Syrien eine neue Dynamik erhalten, denn Russland flankiert offenbar sein militärisches Eingreifen mit diplomatischen Bemühungen, die Region zu befrieden. So habe der russische Außenminister Sergej Lawrow in den vergangenen Wochen die Führer der syrischen Opposition getroffen. Er habe ihnen gesagt, dass eine politische Lösung nur möglich sei, wenn sich alle Parteien an Friedensgesprächen beteiligen. Lawrow sprach unter anderem mit Hassan Abdel Azim, dem Chef der Links-Partei in Syrien. (Quelle)

Außenpolitisch könnte die Intervention Russlands ein herber Ansehensverlust für die USA werden. Denn sollten die Russen mit ihren Bemühungen Erfolg haben, wird sich zeigen, dass die Amerikaner die IS absichtlich nicht gestoppt haben. Wladimir Putin brachte es vor einiger Zeit bereits auf den Punkt: „Die USA haben in vier Tagen den Irak eingenommen, 600.000 Menschen getötet und die ganze irakische Armee zum Stehen gebracht! Und jetzt sind sie nicht in der Lage, eine Horde von Mördern, Drogenabhängigen und Kinderschändern, die sich IS nennen, auszuschalten?“

Kritiker befürchten bereits seit Längerem, dass den USA daran gelegen ist, den gesamten Nahen Osten – und durch die entstehenden Flüchtlingsströme auch Europa – zu destabilisieren. Russland ist nun offenbar nicht mehr gewillt, dieser Entwicklung vor der eigenen Haustür weiter tatenlos zuzusehen. Dabei kann Putin zudem nur gewinnen: Gelingt die Intervention, so kann Russland als außenpolitisch erfolgreiche Macht weiter Sympathien im Nahen Osten sammeln. Sollte das Eingreifen scheitern, so haben die Russen immerhin eine starke Position in Syrien aufgebaut. (Quelle)


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