Pegida-Partei? AFD UND PEGIDA DÜRFEN NICHT GEGENEINANDER ARBEITEN, SIE MÜSSEN ZUSAMMENARBEITEN!


Nicht gegeneinander, sondern miteinander kämpfen

Ja, ich habe als erster Publizist bereits im November 2014 vorgeschlagen, dass Pegida eine Partei werden sollte. Doch damals hatten wir noch die Lucke-AfD. Heute aber ist Lucke geschasst, und die AfD mit Petry die wohl derzeitig schlagkräftigste alternative Partei in Deutschland. Daher sind die Zeichen aus Dresden, aus der Pegida nun eine eigene Partei zu machen, verheerend. So werden die Stimmen der deutschen konservativen Wähler unnötig gesplittet. Um eine paar Rechenbeispiele zu bringen: Angenommen, Afd und Pegida-Partei bekämen bei der nächsten Bundestagswahl jeweils 4,9 Prozent der Stimmen. Sie hätten dann zusammen zwar 9,0 Prozent, jedoch kein einziges Mandat im Bundestag. Ein anderes Beispiel: Angenommen, AfD bekäme 20 Prozent der Wählerstimmen, die Pegida wieder 4,9: Dann wären knapp 5 Prozent der konservativen Wahlstimmen verloren. Einigkeit unter den Konservativen ist also angesagt. Und kein Parteiensplitting. Oder um es noch deutlicher zu sagen: Wäre ich ein Führungsoffizier des Verfassungsschutzes mit dem Auftrag, die neokonservative Bürgerbewegung zu zerschlagen bzw. zu lähmen, dann würde ich alles tun, Pegida dazu zu bewegen, sich als Partei zu gründen.

Michael Mannheimer, 15.9.2015

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Von Patriotische Plattform, 15. September 2015

AFD UND PEGIDA DÜRFEN NICHT GEGENEINANDER ARBEITEN, SIE MÜSSEN ZUSAMMENARBEITEN!

Mit großer Sorge haben wir, der Vorstand der Patriotischen Plattform, zur Kenntnis genommen, daß gestern in Dresden auf der Pegida-Demonstration die Gründung einer eigenen Pegida-Partei verkündet wurde.


Wir haben uns von Beginn an für ein Bündnis von AfD und Pegida stark gemacht. Wir sind bei den ersten Demonstrationen in Dresden mitgelaufen, wir haben andere aufgerufen mitzulaufen und haben für Pegida geworben, wo wir nur konnten. Wir mußten dafür Angriffe, Anfeindungen und Nachteile hinnehmen, und wir haben trotzdem nicht aufgehört, Pegida zu unterstützen. Pegida hat das auf die Straße gebracht, was die AfD in der Politik und Sarrazin in der Publizistik verkörpert: den entschlossenen Widerstand dagegen, daß Deutschland sich abschafft. Dafür gebührt Lutz Bachmann höchster Dank.

Leider mußten wir dann beobachten, wie die AfD-Sachsen und Pegida sich mehr und mehr voneinander entfernt haben. Wenn es nötig war, haben wir Kritik geübt, wie etwa an der unsinnigen Pegida-Abspaltung von Kathrin Oertel, und haben auch unsere eigene Partei nicht verschont.

Mindestens ebenso unsinnig wie damals der Spaltungsversuch aber ist jetzt die Gründung einer eigenen Pegida-Partei, die sich als Gegnerin der AfD begreift! Das spielt nur unseren Feinden in die Händen, und die heißen weder AfD noch Pegdia.


Einschub von Michael Mannheimer:

Auch 90 Prozent der PI-Wähler haben sich klar gegen eine Pegida-Partei zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen.

Unten: Das Ergebnis auf PI am 15.9.2015, 19:25 MEZ

Pegida-Partei_und_AfD__Katastrophal__-_Politically_Incorrect


Die AfD ist in der Pflicht, sich um ein gutes Verhältnis zu Pegida zu bemühen und sich jeder Einmischung in innere Pegida-Angelegenheiten künftig zu enthalten! Ebenso aber sollte Pegida das Potential patriotischer Politik in diesem Land nicht schwächen. Pegida bringt Woche für Woche mehrere tausend Menschen in Dresden auf die Straße – aus einem solchen Erfolg resultiert eine patriotische Verantwortung, dieses Potential sinnvoll zu gestalten, anstatt es zu spalten!

Wir richten uns an die Verantwortlichen höchstpersönlich: Lutz Bachmann und Tatjana Festerling auf der einen, Frauke Petry auf der anderen Seite, nehmen Sie Vernunft an und werden Sie sich Ihrer Verantwortung fürs Vaterland bewußt! Lassen Sie die Vergangenheit ruhen und reichen Sie sich die Hand!

Der Vorstand der Patriotischen Plattform

http://patriotische-plattform.de/blog/2015/09/15/afd-und-pegida-duerfen-nicht-gegeneinander-arbeiten-sie-muessen-zusammenarbeiten/


 

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