FINIS GERMANIAE: Das Ende Deutschlands


Der folgende Artikel ist eine der besten mir bekannten Analysen zur Frage, wie es dazu kommen konnte, dass wir Deutschen die heutigen katastrophalen politischen Zustände haben, die wir vor allem im totalen Zerfall der demokratischen und geistigen Sitten unserer großen Kulturnation zu sehen bekommen. Das Werk der 68er, die den großen sozialistischen Traum ewigen Glücks in einer vaterlandslosen und multikulturellen Gesellschaft träumten, sowie das Totalversagen des deutschen Konservatismus haben unser Land ethnisch, demokratisch und kulturell an den Rand des Abgrunds geführt. Nie in seiner 1500jährigen Geschichte war der Fortbestand Deutschlands derart gefährdet wie heute. Doch der folgende Beitrag darf nicht zum Fatalismus führen. Im Gegenteil. Er soll jeden Deutschen, dem sein Land lieb und teuer ist, dazu bringen, seine Heimat mit allem zu verteidigen, was er hat. Und wenn es sein muss, mit seinem Leben. Denn nichts wäre verwerflicher und feiger, als die kulturellen und menschenrechtlichen Errungenschaften unserer Ahnen kampflos dem Feind preiszugeben!

Michael Mannheimer, 19.9.2015

Aus dem Inhalt:

  • Katrin Göring-Eckardt plaudert im Bundestag frohgemut davon, dass dreißig Prozent aller Kinder in Deutschland bereits einen Migrationshintergrund hätten.
  • Die Bundespressekonferenz gleicht regelmässig nicht einmal mehr einer Satireveranstaltung, sondern eher einem Seminar für Situationskomik und groteske Peinlichkeiten
  • Der Deutsche wird zugepflastert mit immer neuen Vorschriften, Verboten, Ausführungsbestimmungen und Gesetzen
  • Der Deutsche lässt sich seine politische Geschlechtsumwandlung per Gender-Mainstreaming weitgehend widerspruchslos gefallen
  • Der Souverän, der er eigentlich sein sollte, hat sich souverän entschieden, lieber zu bleiben, was er seit eh und je gewesen ist: Ein obrigkeitshöriger Untertan.

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Von Max Erdinger, 11. September 2015

FINIS GERMANIAE

Deutschland hat fertig, hätte Giovanni Trapattoni wahrscheinlich gesagt. In England hält man die Deutschen offenbar für durchgeknallt, für eine Hippie-Nation, in der Wunsch und Wille alles sind, die Realität aber eine lästige Nebensächlichkeit. Ungarn, Slowaken, Russen und Tschechen zweifeln am Geisteszustand der Deutschen.

Völlig zu recht. Ein Interview, das die Kanzlerin in der Schweiz gegeben hat, bestätigt das. Angela Merkel hält Angst generell nicht für einen guten Ratgeber – und der Angst vor einer Islamisierung Deutschlands begegne der Deutsche am besten dadurch, dass er fleißig zur Kirche gehe und sich zum Christentum bekenne, so die Kanzlerin. Als ob das einen Moslem von irgendetwas abhalten würde.


Katrin Göring-Eckardt plaudert im Bundestag frohgemut davon, dass dreißig Prozent aller Kinder in Deutschland bereits einen Migrationshintergrund hätten und dass sie dabei „die Ossis noch gar nicht mitgezählt habe“. Der notorische Oppermann und sein Kollege Gabriel von der SPD schwadronieren von einer halben Million vornehmlich islamischer Neubürger, die das Land alljährlich verkraften könne, Heiko Mass,ebenfalls SPD, fordert die Zensur mißliebiger „Asylkritik“ in den sozialen Netzwerken, ganz so, als ob sich auch nur einer derjenigen, die sich gegen die Invasion Europas durch junge, kräftige Männer ohne Frauen und Kinder oder Alte, gerne vom Balkan, gegen das Asylrecht ausgesprochen hätte.

Ob man das Asylrecht bewahren, oder ob man es abschaffen will, spielt dieser Tage keine Rolle mehr. Wer nicht in jedem Flüchtling einen potentiellen Asylanten erkennt, zählt zum rechten Pack. Wer rechtes Pack ist und wer anständiger Bürger sein darf, – darüber befinden die Durchgeknallten aus der Politik und die ihnen hörigen Medienbüttel. Die Parteien haben sich den Staat zur Beute gemacht, wie der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim schon vor zwei Jahrzehnten bemerkte. Es stört den Deutschen bis heute nicht.

Die Bundespressekonferenz gleicht regelmässig nicht einmal mehr einer Satireveranstaltung, sondern eher einem Seminar für Situationskomik und groteske Peinlichkeiten aller Art. Der einzige Trost, zumindestens für die ganz Hartgesottenen, besteht darin, dass der Bundespresse-Wahnsinn wegen der Palästinenserin Sawsan Chebli, einer Sprecherin des Auswärtigen Amtes, wenigstens optisch sehr ansprechend ist. Dem zarter Besaiteten vergeht angesichts des versammelten Narrenhaufens dort allerdings trotz einer Sawsan Chebli die Lust auf Geschlechtsverkehr. Angesichts der demografischen Krise der Deutschen ist das sozusagen das Tüpfelchen auf dem i. Ganz Deutschland ist ein einziges Irrenhaus, ausgespäht und bespitzelt vom großen Verbündeten, was angesichts der aktuellen Flüchtlingsinvasion bereits Schnee von gestern geworden zu sein scheint. Die NSA hat jedenfalls ihren Platz in der Hitparade der Schlagzeilen verloren. Aktuell – aktueller – am aktuellsten … nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern.

Symptome

Die Deutschen arbeiten für den Staat. Im Jahr 2015 hatte sich der Steuerzahlergedenktag, der Tag also, ab dem der deutsche Steuerzahler in die eigene Tasche wirtschaftet, bis in den Juli verschoben. Im Klartext bedeutet das, dass er mehr als 50 Prozent seines Einkommens beim Staat abliefert. Die Gesamtsteuereinnahmen des Staates werden 2015 bei etwa 650 Mrd. Euro liegen. Der Deutsche erträgt es ohne Murren.

Und weil er es ohne zu murren erträgt, kommt aus den Reihen derer, die er für seine Volksvertreter zu halten gewillt ist, bereits die Forderung nach neuen Steuererhöhungen zur Finanzierung der Invasion. Der Deutsche wird zugepflastert mit immer neuen Vorschriften, Verboten, Ausführungsbestimmungen und Gesetzen, er erträgt die Erhöhung von Bußgeldern für Verstöße gegen Kokolores jedweder Art mit stoischem Gleichmut und in vermeintlich lichten Momenten entdeckt er, dass angesichts der bestehenden Verbote etwas ungerechtfertigterweise noch nicht verboten worden ist – und fordert prompt ein weiteres Verbot. Wegen der Gleichheit aller Verbote vor seinem Herrn.

Der Deutsche lässt sich seine politische Geschlechtsumwandlung per Gender-Mainstreaming weitgehend widerspruchslos gefallen und obwohl dieses totalitäre Umerziehungsprogramm alljährlich mit 1,3 Mrd. Euro seines eigenen Geldes vorangetrieben wird, weiß der Großteil der Deutschen noch nicht einmal, worum es sich bei Gender-Mainstreaming überhaupt handelt.

Der Souverän, der er eigentlich sein sollte, hat sich souverän entschieden, lieber zu bleiben, was er seit eh und je gewesen ist: Ein obrigkeitshöriger Untertan. Als solcher nimmt er auch hin, dass seine Infrastruktur verfällt, obwohl er Rekordsummen beim Staat abliefert. Aber er hat eine Meinung zu allem, besonders dann, wenn es sich um eine allgemein akzeptierte, also zulässige Meinung handelt. Er möchte gerne mit „Herr und Frau Demokrat“ angeredet werden. Ansonsten gilt: Man darf alles, nur erwischen lassen darf man sich nicht – und – Gehe nicht zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst.

Ursachen

Johannes Willms, ehemals Kulturkorrespondent der Süddeutschen Zeitung in Paris, hat in seinem Buch „Die deutsche Krankheit“ Ursachenforschung zur Mentalität des deutschen Volkes betrieben.

Für wesentlich hält er die Zeit zwischen dem Westfälischen Frieden 1648 und der Reichsgründung unter Bismarck 1870/71, die Periode also, in welcher der Dichter & Denker seinen Ursprung hat und die Innerlichkeit zur allgemeinen Befindlichkeit avancierte. Etliche Generationen lang sind die Deutschen einem Gefühl der Machtlosigkeit den vielerlei Obrigkeiten in der Kleinstaaterei gegenüber ausgesetzt gewesen, – international angesichts der Großmächte Frankreich und Großbritannien sowieso – , so dass der Rückzug ins private Glück fast zwangsläufig erfolgte.

Diese Haltung wurde kultiviert. Die „verspätete Nation“ war dann fast zwangsläufig revanchistisch, ist im Ersten Weltkrieg gründlich und im Zweiten infernalisch baden gegangen, so dass der Rückzug ins unpolitische Private, beispielhaft zu betrachten in den Heimatfilmen der Fünfziger Jahre und der Konzentration auf die Mehrung des persönlichen Wohlstands während der Wirtschaftswunderjahre einer Grundhaltung entgegenkamen, deren bewährter Ursprung bereits 300 Jahre in der Vergangenheit lag.

Das war dann in etwa der allgemeine „Mindset“, den die sehr politischen ´68er vorfanden – und der es ihnen ermöglichte, praktisch ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen, ihre Agenda voranzutreiben. Der Deutsche war an den Ansichten und Plänen dieser „Spinner“ nicht sonderlich interessiert. Er nahm sie einfach nicht ernst.

Und das erweist sich heute als fatal. Dutschke sprach von einer „revolutionären Revolution“, einem gesellschaftlichen Umformungsplan, der allein wegen der anzusetzenden Dauer der Transformation bisher ungesehen war. Dutschke veranschlagte nicht weniger als dreißig Jahre, eine ganze Generation also. Günter Gaus hat ihn damals stundenlang interviewt. Hätte sich von der apolitischen Bourgeoisie damals eine nennenswerte Zahl dafür interessiert, wären damals bereits alle Alarmglocken angegangen Der Alarm blieb aber aus.

Wer sich heute mit den damaligen Publikationen der Frankfurter Schule, mit Horkheimer, Habermas, Marcuse et al beschäftigt, erkennt die Gegenwart in diesen Publikationen sofort. Und er erkennt, wo die Realität vom ursprünglichen Plan abgewichen ist – und außerdem, warum sie abweichen musste. Man vergleiche die Forderung von Heiko Maas, SPD, Bundesjustizminister nach Zensur von „asylkritischen Äußerungen“ in den sozialen Netzwerken mit Marcuses Forderung nach einer „repressiven Toleranz“.

Die eingangs geschilderten Symptome, die das deutsche Volk zeigt, sind allesamt dem Umstand geschuldet, dass ein an sich unpolitisches Volk von einer sehr politischen Minderheit in Geiselhaft genommen worden ist, die heute das gesamte Denken diktiert. In der ihm eigenen, apolitischen Bequemlichkeit übernimmt der Deutsche dieses Denken kritiklos und erklärt es lakonisch mit dem Zeitgeist, mit dem Fortschritt, dem Lauf der Dinge, dem man sich eben nicht entgegenstellen kann, oder, um dem Ganzen den Geschmack einer fundierten, eigenen Meinung zu geben, nicht entgegenstellen soll.

Vorbild

In einem politischen Sinne sind die Deutschen tatsächlich unzurechnungsfähig, um den Begriff „geisteskrank“ zu vermeiden. Sie haben sich von einer extrem zielstrebigen Minderheit, die am Ziel der Schaffung des Neuen Menschen arbeitete, die Demokratie in eine Illusion von Demokratie verwandeln lassen, ohne es überhaupt zu bemerken. Wie Franz Josef Strauß im Bundestagswahlkampf 1980 treffend bemerkte, wurden Begriffe mit anderen Inhalten gefüllt und dann – nicht ohne Erfolg – als Wurfgeschosse gegen die bestehende Ordnung verwendet. Strauß mahnte damals, dass der Kampf um die Sprache wesentlich sei für die geistige Selbstbehauptung. Heute können wir sehen, wie recht er damit hatte.

Das Deutsche wurde peu a peu derartig umgestaltet und reglementiert, dass man es zum eigenständigen Denken schlechter verwenden kann, als je zuvor. Die Diskriminierung, die Unterscheidung also, wurde im allgemeinen Verständnis zur Herabsetzung. Der Chauvinismus, der eigentlich nichts anderes ist, als die Überzeugung, einer in einer bestimmten Hinsicht überlegenen Gruppe anzugehören, wurde im allgemeinen Verständnis zu einem generellen Gedankenverbrechen, da es nach der gültigen Gleichheitsdoktrin keine überlegenen Gruppen zu geben hat – und wenn es sie zehnmal gibt.

Der Nationalsozialist wurde zum Rechten – und so sprachlich und gedanklich als Inbegriff des Bösen zum extremen Gegenteil des folglich guten Linken. Deswegen reden Linke von Nazis und nie von Nationalsozialisten. Auf diese Weise verschwindet der Sozialist im Nationalsozialisten. Absoluta wie die Gerechtigkeit und die Freiheit wurden relativiert und unterteilt in soziale Gerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Rassengerechtigkeit usw.usf. – oder aber sie wurden pluralisiert. Die Freiheiten haben mit Freiheit aber nichts zu tun, weil sie Erlaubnisse sind und weil Erlaubnisse einen voraussetzen, der die Macht hat, welche zu erteilen. Wer Freiheiten als existent akzeptiert, der akzeptiert seinen Herrscher.

Die Demokratie selbst wurde sprachlich abgeschafft, indem man plötzlich von demokratisch-demokratischer-am demokratischsten sprach, ganz so, als ob „demokratisch“ steigerungsfähig sei. Der Beispiele gibt es hunderte mehr, wie Manfred Kleine-Hartlage in seinem großartigen Buch „Die Sprache der BRD“ eindrucksvoll nachweist.

Der Deutsche, dergestalt an seinem Geiste verstümmelt, ist schlicht nicht mehr in der Lage, sich zu verteidigen. Geistig nicht – es fehlen ihm die Begriffe. Moralisch nicht – es fehlt ihm die Moral. Militärisch nicht – es fehlt ihm die Armee. Das ist der Zustand der Deutschen und ihres Landes. Zu besichtigen ist dieses vollkommen durchgeknallte Volk zur Zeit an Bahnhöfen, wo es mit Stofftieren, bunt mit Herzchen bemalten Schildern und Luftballons diejenigen freudig willkommen heißt, die für den letzten Akt in diesem Drama sorgen werden. Sie wissen einfach nicht mehr, was sie tun. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr von dieser Welt.

Quelle:
http://journalistenwatch.com/cms/finis-germaniae/


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