Als SPIEGEL&Co noch die Wahrheit über Immigration schrieben


Auszug:

“Der Spiegel nennt die Vorgehensweise der verantwortlichen Anti-Nazi-Ka?mpfer jedoch anders als heute beim Namen: “In einem gesellschaftspolitischen Experiment ohnegleichen scheint derzeit eine Nation sich selber den Fremdenhaß austreiben zu wollen – mit Millionenaufwand und mit allen Mitteln der Werbekunst. Selbst Landesregierungen schalten bundesweit Anzeigen mit Fotos sympathischer Einwanderer und mit Texten wie “Ohne Fremde sind wir allein” (Niedersachsen) oder “Wir sind Mitmenschen! Mitmachen! Dabeisein!” (Nordrhein-Westfalen).“”

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Von „Klabautermanns Welt“, September 2015

„Jeder streichelt seinen Bimbo“

Während heute eine Flächendeckende Ideologisierung und Emotionalisierung in der deutschen Presselandschaft eingesetzt hat, wundert man sich, wie vernünftig die gewählten Worte vor über 20 Jahren waren und wie sachlich Journalisten zum Thema Asyl und dessen Befürwortern berichteten. Der Blick in eine Spiegel-Ausgabe von 1992 (1/1992) verrät, dass sich die Zeiten hinsichtlich des Umgangs der Linken und gutmenschlichen Ideologen mit der Asylantenflut damals und heute stark ähneln und zurzeit sogar eine Wiederholung der Ereignisse stattfindet. Erstaunlicherweise behielten die großen Presseorgane und Hauptmedien bei der Berichterstattung zu diesem Thema jedoch damals einen sehr klaren Kopf. Einleitend heißt es im genannten Artikel:

Mit einer Werbekampagne ohnegleichen machen Politiker, Medien und Show-Prominenz zum Ende des Hoyerswerda-Jahres Front gegen Fremdenhaß. Kritiker halten den millionenteuren Anti-Pogrom- Rummel für “dämlich”, weil er Konflikte verkleistere und die Minderheit militanter Fremdenfeinde weiter in die Brutalität treibe.

Ausführlich werden die damaligen Aktionen der mutigen Zeitgeist-Helden und guten Menschen beschrieben:

Angetan mit schneeweißen Wattebärten und mit purpurroten Mänteln, verteilten dunkelhäutige Männer aus Ghana und von der Elfenbeinküste auf dem Weihnachtsmarkt an der Roland-Statue 100 000 Tafeln Schokolade an Passanten. Gedacht war der Auftritt, finanziert vom Verein Bremen- Werbung, als “eine Aktion gegen den Rassismus”, wie einer der schwarzen Nikoläuse erläuterte.

Zum “Tanz gegen den Rassismus” rief, zur selben Zeit, die Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik: “Der Erlös geht an von Abschiebung bedrohte Flüchtlinge.” “Musik gegen Fremdenhaß” präsentierten, ebenfalls im Weihnachtsmonat, westafrikanische Musiker und Voodoo-Trommler in Kiel – Motto: “Für ein verständnisvolles Miteinander”.

Bundesweit verbreiten Kirchenjugendliche seit Wochen den Slogan “Jesus war Asylant”. Prominente, von Peter Maffay bis Götz George, verkünden auf Tausenden von deutschen Litfaßsäulen: “Ich bin ein Ausländer.”

Außerdem heißt es:

Mal fließt auf den Postern, die westdeutsche Werbeagenturen gestaltet haben, Blut aus einer schwarzrotgoldenen Flagge; mal schallt einem fetten deutschen Touristen in Shorts und Netzhemd beim Kamelritt der Ruf entgegen: “Ausländer raus”; mal steht neben dem Porträt eines Mädchens mit dunklen Augen die Frage: “Wer hilft mit, Zeinab anzuzünden?”


Irritierend wirken Aktionen wie diese:

Da ertönt dann, zum Deutschlandlied, lautes Klirren von Fensterglas, und im Hintergrund sind Explosionen von Höllenmaschinen, Polizeisirenen und Marschtritte wie von SA-Kolonnen zu hören. “Wenn das so weitergeht”, droht eine Stimme aus dem Off, “müssen vielleicht schon bald wieder Deutsche um Asyl im Ausland bitten.”

Und auch die Kollegen der schreibenden Zunft nimmt der Spiegel-Journalist in seinem wohltuend sachlichen Artikel aufs Korn:

“Nach den Ausbrüchen von Fremdenfeindlichkeit”, kommentiert die Hamburger Zeit die neue Stimmung, erlebe die Bundesrepublik nun einen “Ausbruch von Fremdenfreundlichkeit”. Das Blatt, voll im Trend, servierte seinen Lesern gleich “einige ganz praktische Tips” für den Umgang mit Ausländern – etwa: “Kaufen Sie Obst beim Türken” und: “Setzen Sie sich in der U-Bahn das nächstemal neben einen Afrikaner.”

Oder:

Häßliche deutsche Unmenschen gegen edle Fremdlinge, Inländerfeindlichkeit als Antidot gegen Ausländerfeindlichkeit – nach diesem Rezept verfahren derzeit auch die sogenannten Zeitgeist- Magazine.

Der Wiener, ein buntes Monatsblatt für den Multikulti-Yuppie, schickte eine Reporterin in das “Herz der Finsternis” zu Fremdenfeinden in einer Frankfurter Trinkhalle. Dort entdeckte sie “hessische Schweinsäuglein”, die “ganz unverfroren” auf Türken glotzten: “Wo aufgedunsene Fleischwülste sich an Henninger-Flaschen klammern und beim Rülpsen Essensreste von sich geben, da sind deutsche Dummheit und Ignoranz nicht weit.”

Das Konkurrenzblatt Tempo ließ Mitarbeiter ins pfälzische Haßloch ausschwärmen, eine “deutsche Durchschnittsstadt”, wo “die Deutschen unter sich” sind. Die Reporter (“O Gott!”) fanden nur Gräßliches in “Deutschtown”: “Bodenständige Männer, die graue Socken und karierte Hemden trugen und mit den Fingern zwischen den Zähnen nach Fleischresten pulten. Sie rauchten Ernte 23, tranken Bier und hatten Sandalen an ihren Füßen.” Fazit des Artikels: “Haßloch ist überall.”

Um dieses “Dumm Dumm Deutschland” (Tempo) zu verändern und “um unsere schweinsgesichtige Teutonengesellschaft durch ein paar Benetton-Neger etwas bunter zu machen”, hat das Blatt (“Hereinspaziert”) eine Aktion “Ausländer her” gestartet – Ziel: “20, 30 Prozent Ausländeranteil” in der Bundesrepublik, gerade genug, “um den nur schwer zügelbaren deutschen Mob davon abzuhalten, auf eine kleine Minderheit einzuprügeln”.

Der Spiegel nennt die Vorgehensweise der verantwortlichen Anti-Nazi-Ka?mpfer jedoch anders als heute beim Namen:

In einem gesellschaftspolitischen Experiment ohnegleichen scheint derzeit eine Nation sich selber den Fremdenhaß austreiben zu wollen – mit Millionenaufwand und mit allen Mitteln der Werbekunst. Selbst Landesregierungen schalten bundesweit Anzeigen mit Fotos sympathischer Einwanderer und mit Texten wie “Ohne Fremde sind wir allein” (Niedersachsen) oder “Wir sind Mitmenschen! Mitmachen! Dabeisein!” (Nordrhein-Westfalen).

Während die Sozen damals schon voll in ihrem Element waren, …

Eine griesgrämige, fette, alte Deutsche und ein griesgrämiger, fetter, alter Deutscher, daneben freundlich lachende fremdländische Kinder – solche Bilder illustrieren ein Faltblatt, auf dem die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen eine soeben ins Leben gerufene “Initiative gastfreundliches Deutschland” vorstellt.

…. CDU/FDP alles taten um mit ihnen im Wettbewerb um das höchste Maß an Fremdenfreundlichkeit gleichzuziehen und sie zu kopieren, ….

Dumpfe Deutsche, 18 an der Zahl, allesamt mit einem Brett vor dem Kopf, neben netten Fremden mit Turban, die vergebens versuchen, den teutonischen Fieslingen die Hand zu guter Nachbarschaft zu reichen – solche Zeichnungen zieren eine Broschüre (“Miteinander leben in Berlin”), mit der Barbara John, die Ausländerbeauftragte des CDU/ FDP-Senats, im Volk für mehr Fremdenfreundlichkeit werben will.

….zeigten die deutschen Künstler – auch so wie heute (Till Schweiger, usw.) –, dass sie schon damals richtig einen an der Waffel hatten:

Der Schriftsteller Johannes Mario Simmel zog letzten Monat im SPD-Blatt Vorwärts eine gewagte historische Parallele. Unter der noblen Überschrift “Ich würde einen Flüchtling aufnehmen” behauptete der Erfolgsautor: “Nachdem es in Deutschland fast keine Juden mehr gibt, will man nun die Ausländer umbringen.”

Der hervorragende Spiegel-Artikel belegt als wichtiges Zeitdokument, dass die Reaktion der Gutmenschen und Linksextremisen auf die Asylantenschwemme Anfang der 90er Jahre eigentlich noch schlimmer als heute war: Eine Vielzahl an einflussreichen gesellschaftlichen Kräften und Institutionen drehte völlig am Rad und fiel durch noch unsinnigere und dämlichere Aktionen auf. Dennoch war der Artikel damals ein Segen für die Meinungsvielfalt in der BRD. Er sprach die Wahrheit aus und machte sich sogar zu einem gewissen Grad lustig über die vielen „Ka?mpfer gegen rechts“ und ihre absurden Aktionen. Außerdem wurden die Massen, die damals nach Deutschland kamen, von Journalisten noch Asylbewerber bzw. Asylanten genannt, und den Begriff „Flüchtling“ überließ man den linken Demagogen.

Letztendlich zeigt der Artikel im Spiegel, wie sehr sich die Zeiten ins Negative verändert haben. Heute würde es ein solcher Text mit seinem kritischen Unterton nie in eine deutsche Zeitung, geschweige denn in ein großes Nachrichtenmagazin schaffen. Damals waren besonnene und weitsichtige Kritiker der Masseneinwanderung nach Deutschland noch keine schweigende Minderheit in der öffentlichen Debatte, die Mehrzahl der Journalisten musste noch nicht auf die Couch, und Typen wie Sascha Lobo (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/hetze-gegen-auslaender-im-internet-nennt-sie-terroristen-a- 1045831.html) lebten auf der Straße anstatt durch die deutsche Fernseh- und Medienlandschaft zu tingeln.


 

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