Unfassbar: AfD-Spitze distanziert sich von Björn Höcke

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 Oben: AfD-Chefin Petry und Björn Höcke (2014)

Distanzeritis: Die tödliche Krankheit

Du meine Güte! Nun hat die AfD endlich jemanden, der die Massen begeistert, der Tacheles redet, der seine Finger in die offene Wunde legt … und reagiert nun schon so, als wäre der geschasste Lucke noch in Amt und Würde. Was hat Höcke schon so schlimmes gesagt bei Jauch, dass sich nun die AfD-Spitze genötigt sieht, sich von ihrem thüringischen Landesvorsitzenden zu distanzieren? Wenn alle linken Parteien sich von ihren Trittins, Roths, Fischers oder Ströbeles immer dann distanziert hätten, wenn sie Radikales von sich gegeben hätten, wären die linken Parteien heute längst passe. Die AfD-Entsheidung gegen Höcke ist fatal und zeigt, dass auch die Petry-AfD über das vorgehalten Stöckchen linker Definitionshoheit zu politischen Begriffen zu springen gedenkt. Dumm nur, das das Stöckchen immer ein bißchen höher gehalten werden wird, je mehr sich die AfD von ihre derzeitigen Position entfernen wird – und zwar so lange, bis sie sie von den übrigen Parteien ncht mehr zu unterscheiden sein wird. Das wäre dann das vom System erwünschte endgültige Ende der AfD. Was soll das Volk von einer Partei denken, die nicht das Rückgrat hat, sich gegen Anfeindungen und Kritik durchzusetzen – besonders dann, wenn es um Sein oder Nichtsein Deutschlands geht? Ich bin sprachlos. Und bitte daher meine Leser, mir meine Sprache wiederzugeben.

Michael Mannheimer, 23.10.2015

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Update: “Inhaltlich keine Differenzen”: Die AfD-Spitze hat sich eines Besseren besonnen.  Bei “Illner” bekennt sich AfD-Frau Petry Björn Höcke.

Aus Junge Freiheit,
Streit über Auftritt bei Günther Jauch: AfD-Spitze distanziert sich von Björn Höcke

BERLIN. Die AfD-Führung hat sich vom Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke distanziert. Die Parteiführung und die Mehrheit der Mitglieder sehe sich „vom derzeitigen Stil des Auftretens“ von Höcke „nicht vertreten“, schrieben die Parteisprecher Frauke Petry und Jörg Meuthen in einer E-Mail an alle AfD-Mitglieder. „Er ist legitimiert für den Landesverband Thüringen zu sprechen, nicht aber für die Bundespartei.“


Hintergrund ist der Auftritt des Thüringer Landeschefs am vergangenen Sonntag in der Sendung von Günther Jauch. „Es mag mancher als befriedigend empfunden haben, daß das, was er schon immer mal selbst gesagt haben wollte, nun durch Björn Höcke zum Ausdruck gebracht wurde“, heißt es in der Nachricht. Dennoch sei das „Befriedigen persönlicher Gefühle unserer eigenen Klientel, beziehungsweise besser gesagt einer Teils derselben“ nicht „Zweck solcher Auftritte“.

AfD brauche eine „breite Verankerung in der Gesellschaft“

Ziel der AfD sei es, sich „nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich deutlich von denjenigen unterscheiden, die zu Recht im politischen Diskurs Deutschlands als Extremisten gebrandmarkt und damit ausgeschlossen sind“, betonten Petry und Meuthen. Die Partei brauche eine „breite Verankerung in der Gesellschaft“. .. Petry hatte bereits am Mittwoch einen geplanten Auftritt am 4. November bei einer Kundgebung des Landesverbandes in Erfurt abgesagt…

Thüringer Landesverband wirft Landesregierung Einschüchterungsversuche vor

Die AfD kritisierte am Donnerstag, es habe im Vorfeld der Kundgebung „massive Einschüchterungs- und Diffamierungsversuche von Politikern, Kirchen und Verbänden“ gegeben. Katholische und Evangelische Kirche hatten zuvor scharfe Kritik an der Demonstration geäußert. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland warf den Organisatoren „Menschenverachtung“ vor. Die Beleuchtung der Kirchen Auf dem Domplatz, dem Ort der AfD-Demonstration, sei aus diesem Grund ausgeschaltet worden.

Thüringens Justizminister Dieter Lauinger (Grüne) hatte die Bürger aufgefordert, nicht an der Kundgebung teilzunehmen. „Wer den Scharfmachern hinterherläuft, macht sich auch für die Folgen der Stimmungsmache mitverantwortlich“, sagte er am Dienstag.

Morddrohungen gegen Höcke

… Der AfD-Fraktionschef hatte auf der Kundgebung am Mittwoch erstmals eine schußsichere Weste getragen. Zuvor waren Morddrohungen bei der Landespartei gegen ihn eingegangen. In seiner Rede wies der Landeschef die Vorwürfe der Fremdenfeindlichkeit scharf zurück. „Wir sind weltoffen und keine Ausländerfeinde. Wir sind aber – was eine Selbstverständlichkeit in jedem anderen Land ist – inländerfreundlich.“

Der rot-rot-grünen Landesregierung warf er vor, die Bevölkerung zu spalten. Der Thüringer Justizminister habe wie mehrere Minister der Bundesregierung sowie die Bundeskanzlerin „die Neutralitätspflicht verletzt“. (ho)


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https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/afd-spitze-distanziert-sich-von-bjoern-hoecke/

 

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