Türken schießen russischen Kampfjet ab. Putin betrachtet Türkei fortan als “Komplizen des IS”


Absicht? Der Abschuss des russischen Kampfjets durch die Türkei dient vor allem dem IS. Die Türkei hat mit dieser Aktion den internationalen Kampf gegen die islamischen Schlächter schwer beschädigt.

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Putin droht Türkei mit ernsten Konsequenzen

Welche Schmach für Russland. Ausgerechnet ein türkischer Pilot schoss einen der hochmodernen russischen Kampjets ab. Doch es ist mehr als nur das. Es war ein Beweis der überlegenen amerikanischen Technologie. Denn der türkische Pilot flog einen F-16-Jagdflieger. Am Dienstagmorgen schoss dieser im Grenzgebiet zu Syrien einen russischen Su-24-Bomber ab. Putin musste sich bei seiner Presseerklärung erkennbar zurückhalten, so groß war seine Wut. Die Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern dürften sich damit Richtung Eiszeit bewegen. Wenn nicht schlimmer. Denn Putin kritisierte Erdogan schon öfters als “Diktator am Bosporus”. Nun warf er dem türkischen Regierungschef eine offene Kollaboration mit dem “Islamischen Staat” vor. Womit er nicht falsch liegt. Die Türkei bietet verletzten IS-Kämpfern Zuflucht und medizinische Behandlung auf ihrem Territorium. Und anstelle seine Panzerdivisionen, die Erdogan an der türkisch-syrischen Grenze positioniert hat, gegen die IS-Schlächter zu richten, lässt er sie die verhassten Kurden beschießen. IS und Türkei sind Sunniten. Das religiöse Band ist erkenntlich dicker als die ganzen leeren Versprechungen des türkischen Ministerpräsidenten, sich angeblich beim Kampf gegen den IS zu beteiligen. Die Türkei ist nach diesem Abschuss als NATO-Partner nicht mehr tragbar. Denn – sollte Russland einen militärischen Vergeltungsschlag gegen die Türkei führen, würde der Bündnisfall eintreten. Mit unvorstellbaren Konsequenzen. Der Islam hat einen Weltenbrand entfacht. Ob es gelingt, diesen zu löschen, bevor er in einem Inferno endet – das ist die wohl wesentliche Frage unserer Zeit.

Michael Mannheimer, 24.11.2015

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“Stoß in den Rücken” – Moskau und Ankara streiten nach Jet-Abschuss

Der Abschuss eines russischen Kampfjets durch ein türkisches Flugzeug erzürnt Kremlchef Putin – und ruft die Nato auf den Plan. Zwischen Ankara und Moskau droht eine politische Eiszeit. Der Fall heizt die Spannungen in der Syrien-Krise weiter an – mit unabsehbaren Folgen.


 Vor den Fernsehkameras ist Kremlchef Wladimir Putin sichtlich um Fassung bemüht. Die Wut über den Abschuss eines russischen Kampfjets im Syrien-Konflikt durch das Nato-Mitglied Türkei ist gerade wegen seiner ruhigen Stimme und der sorgfältig gewählten Worte kaum zu übersehen.

“Dieser Fall geht über den normalen Kampf gegen den Terrorismus hinaus”, sagt Putin. Er verurteilt den Angriff als “Stoß in den Rücken, begangen von Helfershelfern von Terroristen“.

Experten befürchten eine Eiszeit zwischen Russland und der Türkei, die sich auch negativ auf den internationalen Kampf gegen die Mordbrenner des sogenannten “Islamischen Staates” (IS) auswirken könnte.

Nach mehrfacher Warnung – so Ankaras Darstellung – holen türkische F-16-Jagdflieger am Dienstagmorgen im Grenzgebiet zu Syrien einen russischen Su-24-Bomber vom Himmel.

Der Abschuss dürfte die diplomatische Agenda dieser Woche im Ringen um eine Annäherung zwischen Russland und dem Westen schwer belasten. In Brüssel ruft der Fall die Nato mit einer Sondersitzung auf den Plan. Ein für diesen Mittwoch geplantes Treffen der Außenminister Russlands und der Türkei fällt prompt aus.

Putin droht Türkei mit “ernsthaften Auswirkungen”

Kann Frankreichs Präsident François Hollande bei dem für Donnerstag erwarteten Gespräch mit Putin die Basis für eine große Koalition gegen den IS schaffen? Der russische Staatschef jedenfalls betont, im Kampf gegen den Terrorismus müssten alle Kräfte vereint werden.

Türkei als “Komplizen des IS” betrachtet

Von einem “Wendepunkt in Moskaus ohnehin gespannten Beziehungen zu Ankara” spricht Dmitri Trenin vom Moskauer Carnegie Centre. “Russland wird jetzt keine Luftangriffe gegen die Türkei fliegen, aber sie als ‘Komplizen des IS’ behandeln”, meint der Experte im Kurznachrichtendienst Twitter.

Ganzen Artikel hier lesen:
http://www.gmx.net/magazine/politik/stoss-ruecken-moskau-ankara-streiten-jet-abschuss-31159008


 

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