Wie wir – damals ohne Handy und Playstation – unsere Kindheit dennoch glücklich erlebten


Auszug: 

Wir sind komischerweise früher auch ohne Handy oder sowas durchs Leben gegangen. Siehe oben! (Warst Du auch ein Kind in früheren Jahren? (so wie ich…)) Oben habe ich ja auch einen Besuch bei der Oma beschrieben, wie er früher einmal gang und gäbe war. Die Oma war für uns ein Lebensberater. Wir freuten uns immer sehr, wenn wir zur Oma und Opa fuhren. Und Oma und Opa strahlten über das ganze Gesicht, wenn wir mit allen Kindern sie besuchten.

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Von Cajus Pups, Mittwoch, 2. Dezember 2015

Warst Du auch ein Kind in früheren Jahren? (so wie ich…)

Wie hast Du nur überlebt?

* Wir fuhren im Auto ohne Gurtpflicht – ohne Airbags, auf den Rücksitzen tummelnd – war das ein Spaß…
* Unsere Kindermöbel waren mit bleihaltiger brillanter Farbe bemalt!
* Es gab keine Kindersicherungen an Medizinflaschen, Schubladen oder Türen…
* Als wir mit dem Fahrrad losfuhren, hatten wir weder Sturzhelm, Ellenbogen- noch Knieschützer.
* Man trank das Wasser aus allen möglichen Quellen, bis man keinen Durst mehr hatte.
* Es dauerte Stunden, um eine Seifenkiste zu bauen, mit der man dann ohne Bremsen einen Abhang hinunterfuhr!!!
* Nach einigen Unfällen hatte man dazugelernt. Man fuhr gegen einen Baum oder in den Dreck. Tja; früher gab`s auch weniger Verkehr!


* Man kam nur zum Essen – aber meist zu spät – vom Spielen wieder zurück.
* Man ging morgens zur Schule und kam erst nach Hause, wenn man auf dem Heimweg von allen Obstbäumen gegessen hatte…
* Wir hatten kein Handy… So konnte keiner wissen wo wir gerade waren!!! Undenkbar heute!!!
* Wir schnitten uns; wir brachen uns die Knochen, schlugen uns die Zähne aus; aber es gab nie eine Anzeige… Keiner war schuld!
* Kekse, Brot, Schokolade, Eis, zuckerhaltige Getränke usw. haben wir verdrückt, aber wir hatten kein Gewichtsproblem, da wir den ganzen Tag draußen am Laufen und Spielen waren.
* Man teilte sich eine Coca (wenn man Geld hatte, um sie zu kaufen); alle tranken aus der gleichen Flasche und keiner ist daran gestorben.
* Wir hatten keine PlayStations, MP3s, Nintendos, keine X-Box, 1.000 TV-Sender, CD-Brenner oder Notebooks, keine PCs, keine Chats, kein Internet, kein Facebook usw.….!
Aber dafür hatten wir: Echte Freunde!!!
* Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kam man zu Freunden, ohne sie vorher anzurufen… um zusammen zu Spielen. Da draußen, in dieser kalten, harten Welt!
* Man spielte Verstecken, Fangen, Räuber und Polizist, Fußball und wenn einer mal nicht gewählt wurde, war das auch kein Drama.
* Wenn man nicht so gut war in der Schule und ein Jahr wiederholen musste, war das kein Grund, ihn sofort zum Psychiater zu schicken.
* Wir hatten die Freiheit, gute und schlechte Erfahrungen zu sammeln – Zu lernen, was Verantwortung ist…!  Und wir lernten, diese Verantwortung zu tragen!

Diesen Satz hier sollten wir uns einprägen:  „Wir hatten kein Handy…“

Im Laufe der Zeit gab es aber Telefone, mit denen man seine Verwandten und Freunde anrufen konnten, sofern sie auch Telefon besaßen. Ein Tel – Anschluss kostete damals 200,00 DM und das war verdammt viel Geld.

Man hatte nun kein Tel. Was machte man dann? Wenn man von jemandem etwas brauchte oder sich mit jemandem mal treffen wollte, wurde eine Postkarte oder ein Brief geschrieben. Zu Feierlichkeiten wurden per Einladungskarte oder Einladungsbrief die Gäste eingeladen. Oder man schwang sich auf ein Fahrrad und fuhr zu demjenigen hin, von dem man etwas wollte. Das war alles normal.

So. Alle Karten waren raus. Die Gäste kamen und man feierte gemütlich alle beisammen, solange wie man wollte. Wurde einmal die Oma besucht, kleidete man sich etwas besser an (man wollte etwas Eindruck machen) und fuhr oder ging mit Vater, Mutter und den Kindern, evtl. noch Enkel, zur Oma, die sich natürlich riesig freute. Man saß zusammen, schlürfte Kaffee, aß Kuchen, Musik kam aus dem alten Röhren Radio oder vom Schalplattenapparat. (Schellack Platten) Wenn jemand ein Musikinstrument spielen konnte, wurde dazu dann natürlich mit allen Mann gesungen und getanzt. Manchmal, wenn die Oma Platz genug hatte, wurde dort auch geschlafen. Ein bisschen eng zwar, aber man schlief. Am nächsten Tag ging es dann so richtig familiär weiter, bis die Zeit zur Abreise kam. Die Oma war auf jeden Fall überglücklich, über den schönen Besuch ihrer Lieben Kinder.


Doch im Laufe der Jahre wurde alles moderner

Doch im Laufe der Jahre wurde alles moderner. Ich will jetzt nicht sagen besser. Denn manchmal ist es ein Fluch, diese neuartigen Dinge besitzen. Dann kam 1952 das Röhren-Fernsehen. Mein Gott! Ich kann mich noch gut an die „Jung“fernsehzeit erinnern. Es gab ein absolutes Telefonier Verbot wenn die Nachrichten liefen. Die ganze Nachbarschaft kam zum schauen, wenn die Serie lief: Familie Schölermann. Stahlnetz wurde zum Straßenfeger. Soweit die Füße tragen ebenfalls.

Nachmittags kam dann was für die Kinder. Flipper oder Fury waren dann an gesagt. Bonanza und die kleine Farm nicht zu vergessen. Die Fernseher und Radios wurden im Laufe der Zeit immer größer und immer moderner. Schaut man sich die heutigen Fernseher an, kann man kaum glauben, dass der erste Fernseher 1952 in die Läden kam. Damals waren die Bildschirme noch klein. Heute erreichen sie schon eine Diagonal von weit über einem Meter. Das Fernsehen ist zwar bunt und technisch auf den neuesten Stand, aber ob das Programm diesem entspricht, zweifle ich stark an.

Doch komme ich nun langsam zu dem ganz normalen Wahnsinn

Die Telefone wurden immer billiger. Der Tel.- Markt wurde auch für andere Anbieter geöffnet. Dann kamen PC`s, Spielekonsolen, Mobiltelefone. Waren die ersten Mobiltelefone noch richtig dicke Kästen mit externer Antenne, so wurden auch diese Tel. immer kleiner und leistungsfähiger. Das man heute noch nicht die Eier damit kochen kann, ist fast unglaublich, wo man doch durch das Mobiltelefon schon das ganze Haus steuern kann. Fenster Rollläden hoch und runter. Heizung an oder aus oder höhere Temperatur, Licht an und aus schalten. Backofen einschalten oder was weiß ich noch alles.

Hatten früher nur Handelsreisende, Firmen Chefs und andere höher gestellte Persönlichkeiten so ein Mobiltelefon, so wurden durch die Weiterentwicklung die Mobiltelefone immer besser, kleiner und leistungsstärker. Auch die Preise gingen runter. Bald konnte sich ein jeder, der etwas auf sich hält, ein Mobiltelefon leisten. Verschiedene Anbieter kämpften mit Sonderangeboten um die Kunden.

Langsam aber sicher entwickelte sich diese moderne Telefonie zur Seuche. Da hier in Deutschland alles veramerikanisiert wird, wurde aus dem schönen deutschen Mobiltelefon ein Handy! Mittlerweile „klingelt“ das Handy wo man geht und steht. Wenn es wirklich nur das Klingeln wäre. Nein, wir müssen uns ganz dem Musikgeschmack des Handybesitzers anpassen. Manche Handyruftöne klingen schrecklich. Jeder hat eben einen anderen Geschmack. Aber muss man dann gleich die ganze Einkaufspassage an diesem zweifelhaften Musikvergnügen teilhaben lassen?

Fahrt einmal mit dem Bus

Fast überall wird es Musik geben, Gespräche kann man mithören, evtl. sogar erkennen wer am anderen Ende der Leitung ist. Da ist nix mehr mit Privatsphäre und so. Geht einmal mit offenen Augen und Ohren über die Hauptgeschäftsstraße in Eurer Stadt. Selten werdet Ihr jemanden finden der kein Knopf im Ohr, den MP3 Spieler in der Hand hat. Selten werdet Ihr jemandem finden der nicht ein Handy, Smartphone oder mittlerweile ein Tablett offen herum trägt oder damit telefoniert und durch das Internet saust.

Und das ist der Wahnsinn, den ich meine

Wir sind komischerweise früher auch ohne Handy oder sowas durchs Leben gegangen. Siehe oben! (Warst Du auch ein Kind in früheren Jahren? (so wie ich…)) Oben habe ich ja auch einen Besuch bei der Oma beschrieben, wie er früher einmal Gang und Gäbe war. Die Oma war für uns ein Lebensberater. Wir freuten uns immer sehr, wenn wir zur Oma und Opa fuhren. Und Oma und Opa strahlten über das ganze Gesicht, wenn wir mit allen Kindern sie besuchten. Den Ablauf so eines Besuches habe ich Euch oben geschrieben.

Doch wie sieht heute ein Besuch bei der Oma aus???

Dieses Bild habe ich von einem Freund zugeschickt bekommen. Der Titel des Bildes, jetzt haltet Euch fest, heißt: Besuch bei der Oma!!!

Besuch bei der Oma 2015-2

Man sieht direkt die traurige Mine der Oma. Wo bleibt da die Herzlichkeit und Wärme der Kinder für die Oma? Für die Oma ist dieser Besuch eine Beleidigung! Warum zum Teufel kann man mal nicht für ein paar Stunden das Handy abschalten? Warum muss man den jeder Zeit erreichbar sein? Das sind für mich alles Gehirn Kranke.

Ich habe zwar auch ein Handy. Doch das ist für den Notfall gedacht, wenn ich im Rollstuhl alleine unterwegs bin. Ich habe auch nur einen Tarif von 4,95 € im Monat, mit 30 Frei Minuten. Ohne Web-Anschluss. Mehr brauche ich nicht. Doch das ist der Wahnsinn, immer und überall erreichbar zu sein.

Denkt aber bloß daran, wenn Ihr einmal beerdigt werdet, dass das Handy mit in die Kiste kommt. So könnt Ihr noch nach dem Tode Eure Hölleneindrücke über Facebook bekannt machen!

Cajus-Pupus@t-online.de


 

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