Kunstverein Heilbronn: Besucher werden aufgefordert, Texte von Festerling, Bachmann, Stürzenberger, Mannheimer u.a. zu schreddern


 

Bittere Realsatire in Heilbronn:
Linke Künstler zelebrieren Angriff
auf die Meinungsfreiheit wie im Dritten Reich
– meinen aber, sich von diesem zu unterscheiden

Die linken “Künstler” Heilbronns (s.u.) nahmen sich ausschließlich Gedanken und Meinungen aus der islam- und systemkritischen Szene vor, die – deren Meinung nach – “rassistisch” und “rufmörderisch” seien – und im Schredder zu verschwinden hätten. Mit anderen Worten: Wer nicht denkt wie sie selbst – die Linken also – ist bereits Rassist.

Keine Rassisten sind demnach Moslems, die – wie vergangen Sommer in NRW – zu Hunderten “Juden-ins-Gas” riefen. Auch kein Rassist ist, wer – wie die Antifa – zur “Zwangsvergewaltigung deutscher Frauen” aufruft oder (bezüglich Dresden) “Bomber-Harris- do-it-again!” skandiert. Und schon gar nicht rassistisch scheint zu sein, wenn der Islam an hunderten Stellen zur Ermordung aller “Ungläubigen” aufruft. Oder wenn er seinen Männern das brutaler Schlagen “aufsässiger” Frauen erlaubt (Sure 4:34). Oder Juden und Christen als “Affen und Schweine” denunziert.

Die Heilbronner Ausstellung zeigt, wie sehr die linke Gesinnungsdiktatur bereits um sich gegriffen hat. Selbstverständlich berichtet auch die “Heilbronner Stimme”, eng mit dem Heilbronner Kunstverein verbandelt, der für diese Ausstellung verantwortlich zeichnet, mit keinem kritischen Wort über diesen unfassbaren Kunst-Event, der sich – ohne viel Abstriche machen zu müssen – auch im Dritten Reich genau so hätte abspielen können. 

***

 

Von Michael Mannheimer, 6.1.2016

Heilbronner Kunstausstellung bietet als Kunstwerk einen “Rufmord- und Rassismus-Reiniger”, wo Besucher Texte von Islam- und Systemkritikern schreddern dürfen

Wenn ich mir deine solche Geschichte würde einfallen lassen, niemand würde mir glauben. Doch sie ist wahr. Ich war letzten Sonntag persönlich in der Heilbronner Kunsthalle (Allee 28, 74072 Heilbronn, Telefon:07131 562295), um mir auf Anraten eines Freundes eine Ausstellung zu Karl Schmidt-Rottluff anzusehen. Rottluff,  deutscher Maler, Grafiker und Plastiker, gilt als einer der Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus. Im Jahr 1937 wurden Schmidt-Rottluffs Werke (608 Arbeiten) in den deutschen Museen als „Entartete Kunst“ beschlagnahmt, einige von ihnen wurden dann in der Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt. Bei der Gemäldeverbrennung am 20. März 1939 im Hof der Berliner Hauptfeuerwache wurden mehrere seiner Werke vernichtet.


Bevor ich Rottluffs Werke betrachtete, die sich im ersten Stock des Gebäudes befanden, ging ich durch zwei Räume im Erdgeschoss, die Gemälde und Plastiken moderner Künstler zeigten. Dort sah ich inmitten des zweiten Raums eine freistehende Leiter, an deren Fuß mir ein kleiner Berg Papierschnipsel auffiel. Um ein Haar wäre ich weitergegangen (weil mir eine solche Form der Kunst noch nie zugesagt hat), als mein Blick auf einen Zettel fiel, der mit einer Reißzwecke an der Leiter angebracht war.

 

Der “Rufmord- und Rassismus-Reiniger” ist in Wahrheit die neuzeitliche Variante der Bücherverbrennung der Nazis 

Dort las ich – ohne weitere Erklärung, um welche Zitate es sich handelt – folgendes:

Schredder0

ANLEITUNG

1. Zitat auswählen
2. Leiter mit Zitatblatt bis zur 3. Stufe besteigen
3. Zitatblatt in den Rufmord- und
Rassismus-Reiniger einführen.

Als ich um die Leiter herumging, sah ich dann die Erläuterungen zu diesem “Rufmord- und Rassismus-Reiniger” – ebenfalls angebracht mit einer Reißzwecke, und schön schief, damit es nach Kunstwerk aussieht. Folgendes war da zu lesen:

Schredder3

Der Rufmord- und Rassismus-Reiniger

Tausendfach hetzen Deutsche im Netz
mit menschenverachtenden Aussagen
gegen Flüchtlinge. Bereits der Blick auf
einige wenige Zitate weckt Unbehagen,
Beklommenheit und Grauen. 

Mit dem Rufmord- und Rassismus-
Reiniger können Sie sich von solch
bedrückenden Gefühlen befreien:
Führen Sie ein Blatt mit dem Zitat in
den Apparat ein und verwandeln Sie es
in ruhig dahinschwebende Papierflocken,
die auf dem Boden ein neues, weißes
Bild ergeben

Verantwortlich für dieses “Kunstwerk” zeichnen gleich drei wackere linke Gesinnungswächter aus Heilbronn, die sich wie folgt auf selbigen Papier darstellen:

Detlef Breuer, Karl May, Uli Peter,
Achtungsstraße 37, 74072
Heilbronn, info@bmp-heilbronn.de,
www.bmp-blog.com

Das ganze Werk gibt es, so erfährt es der erstaunte Besucher, für 1.500 Euro zu erstehen: Leiter, Schredder, Zitate und Papierschnipsel.


Die Macher des “Kunstwerks”

BMP-Kuenstler

Oben: Detlef Breuer, Karl May, Uli Peter
(Zuordnung nicht klar)

Wie sich die Künstlergruppe selbst darstellt (Quelle): 

1. polysensuell
Sie untersucht Vorgänge der Wahrnehmung und macht sie erfahrbar.

2. generativ
Sie stellt die Produktion gleichberechtigt neben das Endprodukt.

3. interaktiv
Sie macht den Rezipienten zum mitgestaltenden Partner.

4. interdisziplinär
Sie verbindet bildende Kunst mit anderen Disziplinen.

5. multimedial
Sie verwendet klassische und total unkonventionelle Medien.


Wie  dieser Schredder funktioniert

Nun findet der schredderwillige Kunstbesucher links und rechts der Leiter zwei Holzboxen, in denen das rechte – und zu schreddernde –  Teufelszeug zu finden ist. Als ich das erste Blatt aus einem der Boxen nahm, war ich mehr als erstaunt. Ich lass einen Text, der mir sehr bekannt vorkam – und richtig: Es war einer von mir. Dort heiß es:

MM-Text0

“Was früher die UdSSR war, der War-
schauer Pakt, ist heute die EU, und die-
se EU, liebe Freunde, wollen wir nicht:
Weg mit dieser EU, liebe Freunde.”

Michael Mannheimer, Rede bei einer Kund-
gebung in Öhringen, 14.11.15 (youtube)

Ab in den Schredder mit diesem rechten Dreck, der ja, laut den Initiatoren dieses genialen Kunstwerks, ein “Rufmord- und Rassismus-Reiniger” sein soll. Doch hoppla: Wo ist in obigen Zeilen Rufmord, wo ist da Rassismus? Schwer bis unmöglich zu entdecken. Es handelt sich um eine vom Grundgesetz Art.5 gedeckte freien Meinungsäußerung. Kein Wort kommt darin gegen Ausländern vor, kein Wort ist rassistisch. Egal. Linke brauchen – wir wissen es längst – keine Begründung für ihr Tun. Linke geben die Meinung vor, die zu herrschen hat. Und wer sich dieser nicht beugt, ist eben Rassist und Rufmörder. Basta! Da muss nicht länger nachgefragt und diskutiert – oder gar begründet werden.

Und wie zum Beweis nähert ich eine ältere Dame (vom Alter her könnte es eine 68er-In sein), greift vor meinen Augen in den rechten Korb, entnimmt, ein Blatt, besteigt die Leiter  – und schiebt – weisungsgemäß – das entnommenen Blatt in den Schredder. Als sie der Leiter entstieg, sprach ich sie doch an: “Entschuldigung”, sagte ich höflich, “ich habe gerade gesehen, dass Sie ein Blatt entnommen und dieses geschreddert haben.” “Ja..” antwortete sie etwas verunsichert, da sie wohl nicht einzuschätzen vermochte, warum sie überhaupt angesprochen wurde. “Aber Sie haben ja das Blatt gar nicht angesehen – und den Text damit nicht gelesen, den sie geschreddert haben”, führte ich fort…. “Ach soooo…”, antwortete sie erleichtert, nachdem ich mich als harmloser Museumsbesucher entpuppt hatte… und fügte nach einem kurzem Augenblick hinzu: “Diese Texte gehören alle geschreddert! Es spielt keine Rolle, was drauf steht. Es sind ja Texte von Nazis …”, wonach sie sich umdrehte und nach oben Richtung Rottluff entschwand.

Der “Rufmord- und Rassismus-Reiniger” in einer Ausstellung, bei der es um die Würdigung eines von durch Nazis verfolgten Künstlers geht, ist mehr als nur Realsatire: Er ist ein Dokument des Wahnsinns der Zeit, in der wir gerade leben.

Auch die übrigen Texte boten keinen Anlass zu medialen Vernichtung – da sie allesamt eine mehr als berechtigte Kritik an der Flutung Deutschlands durch die verheerende Politik einer Kanzlerin zeigten, die Deutschland sehenden Auges an den Rand des Abgrunds führt – was bejubelt wird vom linken Establishment, zu dem bekanntermaßen auch die meisten Kunstvereine unserer Republik zählen. Hier ein kleiner Ausblick auf weitere Texte, wie ich sie bei meinem Besuch vorfand:

MS-Text0

Stürzenberger: Ab in den Schredder !

Festerling-Text0

Festerling: In den Schredder mit ihr!

Pegida0-Text1

Das ganze Pegida-Gesocks: Verschreddern!

MM-Text1

Mannheimer wagt es, die Regierung zu kritisieren?
Schreddern!!!

Reum-Text0

Eine Landratsamts-Beamtin wagt es, die Wahrheit auszusprechen?
Geht gar nicht! Schreddern!

Reum-Text2 Kopie

Was? Frauen und Kinder nicht mehr sicher? Welche Rassistin wagt es,
sowas zu äußern??? ab finden Schredder!!!

Festerling-Text02

Was? Festerling zitiert deutsches Asylrecht?
Rufmorde! Rassistin!
Nix wie ab in den Schredder !

Fazit:

Wie Recht hatte Churchill, als er am Ende seine bewegten Lebens befand: “Von der Geschichte der Menschheit können wir lernen, dass die Menschheit aus der Geschichte nichts lernt.”

Bezogen auf die Kunstausstellung in Heilbronn darf man ruhigen Gewissens behaupten: Aus der Geschichte Heilbronns, das unter den Nazis eine stramme pro-hitler’sche Politik fuhr (unvergessen ist der seinerzeitige Einzug der Pfarrer im Stechschritt und mit ausgestrecktem Hitlergruß  in die Kilianskirche), dass die Heilbronner Elite – zu der sich die Künstler des Kunstvereins doch zählen – nichts aus der jüngeren Geschichte gelernt hat.

Voller Stolz und vermutlich mit selbstbeweihräuchernder Haltung glauben sie, sich mit ihrem unsägliche Werk “Rufmord- und Rassismus-Reiniger” gegen Rassismus, Intoleranz und Rufmord zu positionieren. Selbst das Zitieren deutscher allgemeiner Gesetze und Asylgesetze gilt den Machern dieser Ausstellung dabei ganz offenbar als “rassistisch”.

Doch scheinbar hat niemand aus den Reihen der Verantwortlichen erkannt, dass mit diesem Stück genau das praktiziert wird, vor dem sie warnen wollen: Intoleranz und Denunzierung gegenüber dem wichtigsten Gut einer demokratischen Gesellschaft: Dem Recht auf freie Meinungsäußerung.

Denn ihr “Rufmord- und Rassismus-Reiniger” ist in Wahrheit nichts anderes als die moderne Variante der Bücherverbrennung, wie es die Nazis praktizierten. Auch die Nazis entledigten sich auf ähnliche Art von Texten, die mit ihrer Weltanschauung nicht übereinstimmten. Die Begründung war nahezu dieselbe – nur die Worte waren ausgetauscht.

Und wenn Nazikritiker über die Bücherverbrennung zu Recht sagten, dass Nazis zuerst die Bücher und dann die Menschen verbrannten, dann füge ich heute, mit Blick auf die Heilbronner Ausstellung, hinzu: “Zuerst schreddern sie die Texte unbequemer Autoren, dann schreddern sie die Menschen, die ähnlich denken.

Ein Stück jedenfalls wie aus dem Tollhaus, bestens geeignet für ein zukünftiges Theaterstück, das ähnlich wie die “Physiker” von Friedrich Dürrenmatt oder “Biedermann und die Brandstifter” von Max Frisch an den Schulen gelesen werden wird, zur Warnung vor und Abschreckung von offenen und versteckten faschistoiden Mustern einer Gesellschaft, die sich demokratisch wähnt, in Wirklichkeit jedoch ihre demokratische Substanz längst eingebüßt hat.

Mögen die Götter den Deutschen gnädig gesinnt sein!


 

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