Heidi Mund wegen Gebetsvorschläge am Tag der Deutschen Einheit wegen Volksverhetzung angezeigt


In den USA noch bekannter als hierzulande: Heidi Mund (rechts), bekannt geworden durch ihren mutigen Auftritt gegen Pierre Vogel

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„Hand in Hand betend für unser Land“ nannte die  Christin Heidi Mundt ihre Anleitung für jenen Akt des Widerstands, der am 3. und 4. Oktober 2014 mit mäßiger Beteiligung stattfand – und ihr  bereits am 4.  Oktober eine Anzeige eines privaten Gesinnungswächters einbrachte. Ihre  „Gebetsvorschläge“ erfüllten den Tatbestand der Volksverhetzung, lautet die Anzeige.

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Frankfurt, 29. DEZEMBER 2015

Heidi Mund wegen Gebetsvorschläge am Tag der Deutschen Einheit wegen Volksverhetzung angezeigt.

Hier das Gebet:

„Wir bitten FÜR die echten Flüchtlinge, dass sie wieder Hoffnung für ihr Leben bekommen, dass unser HERR sie tröstet,…, gegen die massenhafte Einwanderung von 90 % junger moslemischer Männer, die ihre eigenen Heimatländer aufbauen sollen und hier nicht unsere Mädchen und Frauen vergewaltigen; dass sie mit dem Wort Gottes – der Bibel – wieder zurück in ihre Heimatländer geschickt werden, dort wo sie hingehören. . … Gegen Krankheiten und Seuchen, die Einwanderer mitgebracht haben, …,. Wir bitten Gott,…, um Engel, die er an die Grenzen Deutschlands und der anderen europäischen Länder stellt.“


Dies erfülle den Tatbestand der Volksverhetzung, lautet die Anzeige. Das ist also Volksverhetzung. Aber wenn andere wie ja auch in Frankfurt “Juden-ins-Gas”-Rufen, dann passiert nichts. Ach so ja, Heidi ist Deutsche, die welche Juden-ins-Gas gerufen hatten waren Türken …. na bei denen wollen wir mal Fünfe grade sein lassen.

Also rein theoretisch: In Sachen Mund versus Staatsanwalt wg Volksverhetzung… Allgemein kann man sich das aber nicht vorstellen, denn Frau Mund ist keine Priesterin oder kirchliche Würdenträgerin; und ein Gebet ist im Allgemeinen als religiöser Akt zu verstehen, zumindest im Christentum, wobei der Betende mit seinem Gott spricht und ihn um alles Mögliche bittet. Es handelt sich also um ein lautes Zwiegespräch mit Gott, der Inhalt des Textes ist dabei aus meiner Sicht deshalb nicht volksverhetzend, weil es sich nicht um eine politische Handlungsaufforderung im weltlichen Sinne handelt.

Verhetzung bedarf der Handlungsaufforderung und Adressierung an ein Publikum. Hier ist der Adressat aber Gott selbst. Also, soll Gott verhetzt werden? Wie sollte das gehen? Er ist per definitionem allmächtig und unfehlbar. Also nicht verhetzbar.

Im Falle eines Imams jedoch, der seine Gemeinde im Namen Gottes verhetzt und zu Gewalt auffordert, und diese im Einzelfall noch mit den Suren des Koran begründet und bestärkt handelt es sich um etwas grundsätzlich Anderes.

Denn: Er ist eine religiöse Autoritätsperson, er richtet seine Aufforderungen zu bestimmtem Handeln an eine weltliche Gemeinde und er spricht nicht mit einer irrealen Glaubensidentität direkt, also er spricht nicht Augen in Auge mit Allah, sondern er erklärt indokrinativ und intensiv belehrend einer weltlichen Gemeinde als Zielgruppe bestimmte Handlungsweisen. Das kann bei Aufforderungen zu Gewalt dann auch im Einzelfall sehr wohl verhetzend sein.

Darin ist eben der Islam völlig anders gestrickt als das Christentum. Ich sehe da wenig Chancen für den Staatsanwalt. Eine persönliche Meinung und Angst einer Einzelperson, die diese mit ihrem persönlichen Gott per Anrufung und Bitte im Gebet betakelt, ist weder Verhetzung noch sonst etwas.


 

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