Dringende Warnung vor einem Kulturrelativismus in der Islamkritik


Ein Werterelativismus bestreitet die allgemeine Gültigkeit von Werten oder ethischen Prinzipien. Nach der Denkweise des Werterelativismus sind alle Werte auf eine Sichtweise/einen bestimmten Standpunkt bezogen und davon abhängig, also nicht absolut gütig. Doch der Werterelativismus ist potentiell tödlich: Denn akzeptiert man eine prinzipiell intolerante Ideologie als gleichwertig gegenüber einer prinzipiell toleranten, bedeutet dies das zwangsläufige Ende der zweiten. (Phänomen bekannt als “Toleranz-Paradoxon”)

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Auszug:

“Nein. Der Islam hat kein Recht darauf, die universellen Menschenrechte mit Füßen zu treten und Menschen in religiöser Sklaverei zu halten, sei es auch alles so nach der Scharia in Ordnung. Das alles hat nichts, aber auch gar nichts mit „globalistischen Ideologien und imperialen Interessen“ zu tun, egal wo auf der Welt. Recht und Unrecht können nicht beliebig ausgetauscht werden. Die Würde des Menschen ist unantastbar, überall. Deswegen ist es unsere ethische Verantwortung, diesen Anspruch zu stellen, an den Islam weltweit und an alle Muslime hierzulande.”

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Von Conny Axel Meier (Bundesgeschäftsführer Bürgerbewegung PAX EUROPA),  28. Januar 2016 

Wie sich der Kulturrelativismus in die Islamkritik einschleicht

Hans-Thomas Tillschneider, den ich persönlich sehr schätze, hat einen interessanten Artikel mit acht Thesen (von denen im ersten Teil vier erläutert sind) auf der Seite „Der Flügel“ veröffentlichen lassen. Darin ist viel richtiges enthalten, einiges ist grenzwertig, manches kritikwürdig. Ich werde hier meine zwei Cent dazu anbringen:Tillschneider schreibt: 


„Die islamische Kultur ist weder besser noch schlechter als die deutsche oder die europäische Kultur, sie ist anders, und sie paßt, so wie sie ist, nicht zu uns.“

Klar ist, dass sie nicht zu uns passt. Aber es ist ein Drama, dass sich der Kulturrelativismus immer wieder in die seriöse Islamkritik einschleicht. Die universellen Menschenrechte sind nicht eine westliche Erfindung, sondern eine evolutionäre Fortsetzung menschlicher Progressivität. Es ist bedenklich, wenn nicht gar gefährlich, die islamische Geringstellung der Frau, Mißbrauch von Kindern, Zwangsehen, Tötung von Apostaten, archaische Körperstrafen und sonstige Menschenrechtsverbrechen als „weder besser noch schlechter“ gegenüber der aufgeklärten Gesellschaft zu benennen.

Es ist für das Opfer unerheblich, ob im Iran eine Frau wegen Ehebruch gesteinigt wird oder bei fortschreitender Islamisierung bald in der Münchner Allianz-Arena. Das Sankt-Florians-Prinzip auf den Islam anzuwenden ist ein Schlag ins Gesicht aller unterdrückten nichtmuslimischen Minderheiten in islamischen Ländern sowie aller anderen Opfer der Scharia. Dazu darf man nicht schweigen oder relativieren. Wir müssen sie werten!

Weiterhin schreibt Tillschneider:

„Das Problem ist somit nicht der Islam an sich, das Problem ist die Präsenz von Millionen von Muslimen in Europa, die hier so leben wollen, als lebten sie in der Türkei, Ägypten oder Saudi-Arabien. Das wahre Problem ist somit die multikulturelle Gesellschaft.“

Ein multikulturelle Gesellschaft ist nicht a prior schlecht. Es gibt viele Beispiele einer funktionierenden multikulturellen Gesellschaft, in welchen der Islam keine oder nur eine unbedeutende Rolle spielt. Multikulturelle Gesellschaften funktionieren nur, wenn die Assimilation in ein gemeinsames Staatswesen erreicht wird und der individuelle Patriotismus zugunsten der neuen Heimat die Bindung an die Herkunft überwindet.

Da der Islam ein massives Integrationshindernis darstellt, ist der Islam sehr wohl das Problem und nicht Migrationsbewegungen an sich. Schon der verstorbene Publizist Ralph Giordano sagte in seiner Eröffnungsrede der „Kritischen Islamkonferenz 2008 in Köln zutreffend: „Nicht die Migration, der Islam ist das Problem“.

Tillschneider weiter:

„Der Islam hat in seiner Heimat wie jede andere Weltkultur auch das Recht auf eine freie, selbstbestimmte Entwicklung nach eigenen Gesetzen. Wenn wir die Islamisierung Europas zurückweisen, dann weisen wir auf der gleichen Grundlage auch jene Spielart der Islamkritik zurück, die auf eine Verwestlichung des Islams hinarbeitet.

Eine solche Islamkritik steht im Zeichen globalistischer Ideologie und imperialer Interessen. Sie begreift den Islam als Hemmnis für Modernisierung und Globalisierung…….Wenn wir uns in Europa nicht dem Islam anpassen wollen, dürfen wir von dem Islam nicht erwarten, daß er sich in seinen Stammländern unseren Vorstellungen anpaßt. Gleiches Recht für alle Weltkulturen!

Nein. Der Islam hat kein Recht darauf, die universellen Menschenrechte mit Füßen zu treten und Menschen in religiöser Sklaverei zu halten, sei es auch alles so nach der Scharia in Ordnung. Das alles hat nichts, aber auch gar nichts mit „globalistischen Ideologien und imperialen Interessen“ zu tun, egal wo auf der Welt. Recht und Unrecht können nicht beliebig ausgetauscht werden. Die Würde des Menschen ist unantastbar, überall. Deswegen ist es unsere ethische Verantwortung, diesen Anspruch zu stellen, an den Islam weltweit und an alle Muslime hierzulande.

Allerdings gebe ich Tillschneider in seiner These über den sog. Euro-Islam recht:

„Die herrschende Politik hält einen an europäische Verhältnisse angepaßten, mit unserer Rechtsordnung kompatiblen sog. Euroislam für die Lösung des Islamproblems. Solche Vorstellungen bewegen sich fernab jeder Wirklichkeit.“

Ich denke, hier sollte man vernünftigerweise ansetzen. Losgelöst von Tabus und politischer Denkverbote. Dann wird man auch zu vernünftigen Lösungen finden. Aktuell ist angesichts des willfährigen Eingehens der Politik auf alle Forderungen der fremdgesteuerten Islamverbänden mit Hilfe der regierungsnahen Medien eher das Gegenteil der Fall. Es bedarf somit einer grundlegenden Richtungsänderung seitens der Politik. Die Alternative dazu wäre verheerend.

Quelle:
http://journalistenwatch.com/cms/wie-sich-der-kulturrelativismus-in-die-islamkritik-einschleicht/


 

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