Freiheit gegen Islam und Sozialismus: Welche Kultur wollen wir verteidigen?


Multikulturalismus ist eine Kampfansage an unsere Heimat, an das Wohlgefühl unserer Nation. Lesen sie in der Folge einen großartigen Essay des bekannten Publizisten und Vollblutpolitikers Peter Helmes. Ein Muss für alle jene, die über den aktuellen und potentiell tödlichen Angriff des Islam und Sozialismus gegen unsere Freiheit und verbürgten Werte qualifiziert mitreden wollen (MM)

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Auszug:

„…Es ist nämlich ein Krieg, in dem der Feind den Tod nicht fürchtet. Er sucht den Tod. Das ist die Entsprechung jener Kultur des Todes, welcher der Westen sich ergeben hat, als er den Tod als Problemlösung suchte, als Lösung für seine Schwierigkeiten, seinen Ärger, seine Egoismen und selbst seiner ungeordneten “Nächstenliebe”, die aus Mitfühlen und der Ablehnung des Leide(n)s entsteht. Auf seinem eigenen Boden stellt sich dem Abendland ohne Gott ein “Morgenland” mit seinem Götzen entgegen, der keine Erlösung kennt, sondern nur Zerstörung (…)”

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Ein Essay von Peter Helmes, www.conservo.wordpress.com

Der Kampf der Freiheit gegen den Totalitarismus des Islam

Es ist Krieg – Aber welche „Kultur“ sollen wir denn verteidigen?


Der Anschlag von Paris (13.11.) unterscheidet sich zu dem auf Charlie Hebdo in einem wesentlichen Punkt: Er zielt auf unseren Lebensstil. Ja, die Terroranschläge in Paris sind eine Kriegserklärung an uns alle. An unsere Werte, unsere Freiheit und unsere Art zu leben. Freiheit aber ist dem Islam wesensfremd. Sie gehört zu den Grundwerten unseres von der Aufklärung und dem Christentum geprägten Weltbildes; sie ist ein integraler Bestandteil unserer Kultur.

Verteidigung des Christentums und unseres Vaterlandes

Ich kann ja noch verstehen, daß sich deutsche Appeasment-Politiker bemühen, die Flamme kleinzuhalten. Aber es brennt! Deutschland brennt, Europa brennt! Aber es brennt nicht das Feuer für Vaterland und Recht und Freiheit, sondern es (ver)brennen die Grundlagen unserer Kultur. Tausend Jahre und mehr waren unsere Völker christlich – mal friedlich, mal kriegerisch. Aber immer ging es um die Verteidigung des Christentums.

Nun kommen „Modernisierer“, die uns einreden wollen, wir müßten „offen“ sein – offen für neue Kulturen, offen für neue Religionen, offen für die Kündigung unserer Traditionen und Werte. Toleranz predigen sie uns, aber fordern das genaue Gegenteil: Toleranz ihren Werten gegenüber, aber Ablehnung unserer tradierten Überzeugungen. Verbrämt als Multikulti.

(Einschub: Daß wir selbst viele unserer Werte ruinieren, in Frage stellen oder mißachten, wird uns zu Recht nicht nur von Moslems vorgeworfen, darf aber nicht zu dem Trugschluß verleiten, die islamischen Werte seien höherwertiger als die westlichen. Würden wir uns auf unsere tradierten Werte besinnen und nach ihnen leben, hätte der Islam bei uns keine Chance. Siehe auch letztes Kapitel. Einschub Ende.)

Die Begriffe von Freiheit, Humanität und Kunst sind unverzichtbarer Bestandteil unserer Werteordnung. Im Islam sucht man sie vergeblich. Die Rückständigkeit der islamischen Welt, insbesondere ihre Abneigung gegen alles „Neue“, auch und gerade gegenüber Wissenschaft, Kunst und Aufklärung, ist überall zu greifen – im Rechtsleben (Scharia) genauso wie im gesellschaftlichen Leben (z. B. Stellung der Frau). Wo gibt es heute noch Erfindungen, Patente, bedeutende neue Kunst usw. in der islamischen Welt? Überall, wo der Islam in den letzten 600 Jahren „zivilisatorisch“ gewirkt hat, hat er Armut, Analphabetismus und Rückständigkeit hinterlassen. Der Islam kämpft und wehrt sich mit archaischen Mitteln. Ergebnis: ohne Freiheit kein Fortschritt.

Totalitäre theologische Ideologie

Der Islam kennt Freiheit nicht, auch nicht die Trennung von Religion und Staat – eine Tatsache, die bei uns immer wieder verkannt wird und damit zu falschen Schlüssen führt. Für uns gehören Gesellschaft und Politik genauso zusammen wie Kultur und Religion. Der Islam ist jedoch nach wie vor in seinem Wesen eine totalitäre theologische Ideologie: Der Glaube steht über allem, auch über anderen Religionen.

Unbeantwortet bleiben – und das ist Wesensart des Islam – die Fragen nach der Toleranz des Islam, nach der Gewalt in Tat (IS-Terror) und Lehre (Koran), nach einer Duldung von „Parallelwelten“ mit eigener Rechtsetzung (Scharia) oder getrenntem Unterricht. Daß die Islamvertreter hierzulande zu diesen Fragen nichts sagen oder darauf hinweisen, daß sei ihr gutes Recht, stellen Vertreter unserer Religion erst gar nicht infrage – aus Feigheit oder, höflich ausgedrückt, wegen der Förderung der „Willkommenskultur“. So aber schaufeln wir Christen uns das eigene Glaubensgrab, und die Moslems brauchen nur zu warten, bis wir (in nicht ferner Zukunft) kapitulieren.

Auch der Terror, der sich wieder einmal in Paris bewies, zeigt klar, daß der Islam nicht zur europäischen Werteordnung paßt. Ihm fehlt jene Toleranz, die bei uns systemimmanent ist, ja er lehnt diese Toleranz gar als Zeichen von Dekadenz ab. Deshalb ist der Islam nie und nimmer ein friedlicher, und eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus Unsinn. Frei nach Schiller könnte man feststellen: Es sind also nicht freie Menschen, die der Islam unterdrückt, nein, sondern er behandelt sie bloß wie wilde Tiere, die er an Ketten legt.

Dazu äußerte die FAZ unter dem Eindruck des Attentats auf „Charlie Hebdo“ in Paris, was aber nach den Attentaten vom 13.11. noch zutreffender ist:

Solange sich all die Imame und Scheichs nicht fragen, warum ihre Religion so viele Perverse hervorbringt und warum die Lehren ihres Propheten so viele Menschen gebären, die sich mordend auf ihn berufen, solange werden sich Verbrechen wie das von Paris wiederholen – einmal auch in unserer Nähe. Denn die Kritik am “Islam” ist nicht treffsicher genug: sie muß zu einer Kritik am “Koran” werden. Denn dort ist das argumentative Fundament des Islam, dem ansonsten in seiner schwammig diversifizierten Struktur kaum beizukommen ist, weil einem immer entgegengehalten wird, es gäbe ja so viele verschiedene “Denkrichtungen” des Islam.“

(Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/was-die-anschlaege-von-paris-mit-dem-islam-zu-tun-haben-13362901.html)

Kunst und Freiheit

Was ist Freiheit? Eine Aufführung von Schillers „Don Carlos“ in einem islamischen Land wäre nicht vorstellbar. Der Dichter landete gewiß im Kerker oder würde Schlimmeres erleiden. Zu deutlich bricht sich im dritten Akt das Freiheitspathos des Dichters Bahn: „…Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!“

So paßt der Freiheitsbegriff Schillers ins Bild des Islam: Schillers spätere Gegner haßten seinen Vernunftbegriff wie die Pest, seinen Idealismus, seine Moral. Schiller, so schrieben sie, sei pathetisch überhitzt und hocke im Kloster der Vernunft. Er sei blind für den Teufel der Geschichte. So blind, wie heute die Gutmenschen gegenüber dem Islam. Als ob Schiller geahnt hätte, wie gewalttätig der Islam ist – physisch und psychisch – erkannte er das kalte Ungeheuer des Staates und das Arsenal von Disziplin und Unterdrückung. Dem halten wir entgegen, daß Selbstbestimmung der Urkeim des Menschen und Freiheit sein höchstes Gut ist.

Und dieser Gedanke legt einen gar nicht so unbedeutenden Nebenaspekt frei: den der Kunst. Wo gibt es in totalitär geführten, also auch in islamischen Ländern „freie Kunst“, „freie“ Künstler? Die ehemals bedeutende Kunstszene im arabischen Raum wird heute geknebelt, wenn sie sich nicht halal – korangetreu – verhält. Sich frei fühlende Künstler werden zu unfaßbar vielen Stock- oder Peitschenhieben verurteilt oder zum Tode verurteilt. „Freie Künstler“ im islamischen Raum sind heute Fehlanzeige, weil Kunst und Freiheit untrennbare Zwillinge sind. Jeder Angriff auf die Kunst ist zugleich ein Angriff auf die Freiheit – was natürlich einschließt, daß nicht jeder, der andere beleidigt, sich mit der Ausrede „Kunst“ davonschleichen kann.

Die Kunst, schreibt Schiller im zweiten Brief über die ästhetische Erziehung des Menschen, ist eine Tochter der Freiheit. Sie ist aber zugleich mehr als das – sie ist auch ihre Hebamme.

Als sich der Dritte Stand in Frankreich am 20. Juni zur Nation erklärt und schwört, nicht eher auseinander zu gehen, bis man eine Verfassung der Freiheit geschaffen habe, wird die hypothetische Frage nach der Verwirklichung von Freiheit durch den politischen Versuch, mit der Freiheit ernst zu machen, abgelöst. Ähnlich den meisten seiner aufgeklärten Zeitgenossen – und wie auch Kant – versteht Schiller die Französische Revolution als eine Probe auf die Frage nach der Wirklichkeit von Freiheit.

Schillers Realismus der Macht ist also (auch) auf dem Hintergrund seiner Beobachtungen der Französischen Revolution zu erklären – weniger der Gewaltausbruch selbst, sondern dessen Ausmaß erschreckte ihn, der Flächenbrand der Verrohung, der Exzess von Blutgericht und Tugendterror. Die Aufklärung hatte die Gewalt unterschätzt und war nun in ihrem Fortschreiten „ein Jahrhundert“ zurückgeworfen. Und heute sehen wir wie gelähmt zu, wie die wenigen, aber unverzichtbaren Früchte der Aufklärung von einer islamischen Ideologie zertrampelt werden, die das Gegenteil von Aufklärung verinnerlicht hat.

„Unempfänglich” nennt Schiller das französische Volk deshalb, weil es nicht fähig ist zu tun, was nach Kant Bedingung der Freiheit ist, nämlich sich durch Vernunft zum Handeln zu bestimmen. Stattdessen offenbart die Lynchjustiz des französischen Volkes das Wilde, Unzivilisierte der menschlichen Natur. Die Freiheit scheitert durch ein Zuwenig an Moral. Das galt zu Zeiten der Französischen Revolution. In den Zeiten des Islam ist es genauso (man ersetze im vorherigen Satz lediglich die Worte „französisches Volk“ und „Französische Revolution“ durch das Wort „Islam“).

Das gilt übrigens auch für die Moral, die im Islam eine andere Deutung erfährt als bei uns: Selbstverständlich gibt der Islam vor, im besten Sinne moralisch zu sein – weshalb sich die islamischen Attentäter gerade Paris, Sinnbild der Unmoral schlechthin, und die dortigen „unmoralischen“ Vergnügungsorte (Charlie Hebdo sowie die Stätten des 13. November) ausgesucht haben, um dem Westen den Spiegel der Unmoral vorzuwerfen. Die Aufklärung sieht es anders: Auch die besten moralischen Absichten haben etwas Gewaltsames, wenn sie von außen kommen und den Menschen vorschreiben, wie sie zu leben haben.

Bekenntnis zum Nationalstaat

Es gibt Redetexte, die wirken, als seien sie für eine Ewigkeit gemacht. Wieder und wieder aktuell passen sie zu Ereignissen, selbst wenn der Ursprung der Worte Jahre und Jahrhunderte zurückliegt. Wir täten gut daran, ab und zu einmal innezuhalten und solche Worte auf uns wirken zu lassen.

Der Philosoph und Pädagoge Johann Gottlieb Fichte (1762-1814), der neben Friedrich Wilhelm Joseph Schelling und Georg Wilhelm Friedrich Hegel wohl wichtigster Vertreter des Deutschen Idealismus war, hat mit seinen „Reden an die Deutsche Nation“ ein solch zeitloses Dokument geschaffen und ein flammendes Bekenntnis zum Nationalstaat abgelegt.

Von der Unfreiheit zur Freiheit

Fichte, in den ersten Jahren äußerst beeindruckt von der Französischen Revolution, wandelte sich später zu einem erbitterten Gegner Napoleons, vermißte aber bei den Deutschen einen Selbstbehauptungswillen – womit er gleichzeitig die Grundlagen eines „selbstbewußten Bürgers“ beschrieb. In seinen „Grundlagen des Naturrechts nach Prinzipien der Wissenschaftslehre“ von 1796/1797 (§ 8) bestimmte Fichte die Funktion des Rechts ähnlich wie Kant: Das Beisammenstehen der Freiheit mehrerer sei „nur dadurch möglich, daß jedes freie Wesen es sich zum Gesetz mache, seine Freiheit durch den Begriff der Freiheit aller übrigen einzuschränken.“

Das „freihandelnde Wesen“ – die Anerkennung der Freiheit anderer

Fichte wies auch auf die Beziehung zwischen dem Selbstbewußtsein und der Welt (gemeint sind die anderen, die Mitmenschen) hin und hat sie präzisiert. Das Bewußtsein könne sich nur als frei handelndes Wesen begreifen, wenn es „den Begriff eines frei handelnden Wesens auf sich anwenden kann.“ Das aber könne es nur, wenn andere das Selbstbewußtsein auffordern, etwas zu tun, und gleichzeitig(!) die Freiheit eingestehen, dieser Aufforderung nicht nachzukommen. Da dieser Vorgang reziprok ist, folgt, daß das Sein des Selbstbewußtseins von der Anerkennung der Freiheit anderer abhängt.

Für Fichte stand fest, daß die (aufgeklärte) Menschheit sich in einem ständigen Wandlungsprozeß befindet. In seinen 1806 entwickelten Ansichten zu einer Geschichtsphilosophie beschreibt er die Entwicklung der Menschheit von der Unfreiheit zur Freiheit. Das Individuum sei ein selbständig Handelndes im Staat. Nur so werde aus dem „Untertan“ ein freier Bürger – eine Denkweise, die dem Islam völlig unbekannt ist.

Mehr noch! Wenn man Fichte richtig interpretiert, ist der Islam nicht toleranzfähig, weil er kein persönliches Verhältnis zur Freiheit kennt. (Auch da sieht man die Parallelen zum Sozialismus.)

Fichte sprach sich in seinen „Reden an die Deutsche Nation“ für eine Nationalerziehung aus, die das menschliche Verhältnis zur Freiheit in der Vernunft- und Werterziehung verankern soll. Leitidee dieser „Erziehung“ ist „eine sittliche Bildung zur Freiheit, zur Selbständigkeit, zur Veredelung“. Und diese Bildung hat – im Gegensatz zum Islam – ein besonderes Ziel: zu lernen, seine Mitmenschen zu achten, „ihre Freiheit und Größe“.

Fichte drückte es so aus: „Aber es ist schlechthin unmöglich, daß ein solches Gemüt nicht auch außer sich an Völkern und einzelnen ehre, was in seinem Innern seine eigne Größe ausmacht: die Selbständigkeit, die Festigkeit, die Eigentümlichkeit des Daseins.“

Meinungstotalitarismus

Springer-Chef Mathias Döpfner wies in einem Kommentar in der WELT am Sonntag am 15.11.2015 mit folgenden Worten auf den Wert der Freiheit hin: „Wer die Freiheit mit Zensur oder Folter oder Intoleranz beantwortet, verrät die Ideale der Freiheit.“

Das galt dem Terror des islamischen Krieges, das sollten sich aber auch all jene politisch Korrekten hinter die Ohren schreiben, die uns nun vorschreiben wollen, was wir „nach Paris“ sagen und schreiben dürfen. Ein typischer Vertreter dieser Haltung – ich bezeichne sie als Meinungstotalitarismus – ist ausgerechnet der deutsche Justizminister Heiko Maas (SPD). In ZEIT Online warnte er davor, die „Flüchtlingsdiskussion“ mit dem „Thema Terrorismus“ in Zusammenhang zu bringen. Die Flüchtlinge würden vor denen fliehen, „die verantwortlich sind für die Anschläge in Paris“. Das, Herr Maas, ist aber nur halbe Wahrheit: Unter denen, die als „Flüchtlinge“ zu uns kommen, befinden sich auch Terroristen – was seit dem 13. November 2015 eine unumstößliche Tatsache ist. Und das soll totgeschwiegen werden?!

Ein erstes Opfer dieser fehlenden Freiheit wurde Helmut Matussek just aus dem gleichen (Springer-) Verlag wie Döpfner, weil er darauf hingewiesen hatte: Wir haben mit der Flüchtlingswelle neben einigen Terroristen auch Hunderttausende ins Land geholt, die inzwischen untergetaucht sind. Keine Sicherheitsbehörde weiß, wer sie sind, wo sie stecken, was sie vorhaben. Über diese Entwurzelten muß man jetzt reden dürfen. Gerade weil wir nicht mal wissen, wie viele es sind oder noch werden. Es wäre naiv, zu glauben, daß dort nicht die gleiche Radikalisierung der Hoffnungslosen möglich ist, die in den Pariser Banlieues längst blutige Realität ist.

Matussek hatte wörtlich geschrieben: “Ich schätze mal, der Terror von Paris wird auch unsere Debatten über offene Grenzen und eine Viertelmillion unregistrierter junger islamischer Männer im Lande in eine ganz neue frische Richtung bewegen.“ Matusseks Chefredakteur Jan-Eric Peters richtete daraufhin den WELT-Kolumnisten öffentlich auf Facebook hin: Dessen Kommentar sei „durchgeknallt“. Inzwischen hat sich der Verlag von Matussek getrennt. Meinungsfreiheit sieht anders aus.

Das Gatestone-Institut schreibt: „…Die Terroranschläge in Paris sind das direkte und bedauerliche Ergebnis politischer Feigheit und Trägheit. Politiker sind nicht in der Lage oder nicht willens die Probleme beim rechtmäßigen Namen zu nennen. Die Politiker sind davor zurückgescheut sich mit den enormen Sicherheits- und sozialen Problemen zu beschäftigen, die die muslimische Immigration nach Europa und den Westen verursacht hat und weiter verursacht.

Angesichts des islamischen Terrorismus, den der Westen seit mehr als einem Jahrzehnt erlebt hat, hat die derzeitige Generation europäischer Führungspolitiker eine fast kindliche Verantwortungslosigkeit und mangelnde Führungskraft zur Schau gestellt, indem sie unkontrollierte muslimische Immigration nach Europa mit seinen freien, offenen Grenzen gestattete. Die Frage ist, ob die Terroranschläge in Paris für das politische Establishment des Westens endlich einen Weckruf bedeuten wird.“ (http://de.gatestoneinstitute.org/6892/paris-anschlaege-fassungslos)

Multikulturalismus – Kampfansage an unsere Nation

Der Islam hat uns ein weiteres Problem „beschert“, auf das wir nicht vorbereitet waren: den Multikulturalismus. Es gibt aber keine Kultur, die „multikulti“ ist. Kultur ist nicht irgendetwas, sondern Kultur ist die Erfahrung, die Reife, die Moral, die Ethik, das Bewußtsein, das Empfinden eines Volkes als Ganzes. Entweder ich habe eine (verbindende) Kultur, oder ich habe keine, weil sie dann offen wäre für ein Mischmasch. Im Klartext: Unsere Kultur ist christlich, ist abendländisch – geprägt vom Christen- und Judentum. Geprägt vom Humanismus und von der Aufklärung. Über diese Hürde (Aufklärung) zu springen, fällt manch anderen Religionen so schwer, daß sie sie zum Teufel wünschen.

Abertausende „Einwanderer“ bevölkern jetzt unser Land ohne Bereitschaft, sich zu integrieren. Was setzen wir dem entgegen? Das widerstandslose – bzw. bei Grün/Rot begeisterte – Abnicken des Multikulturalismus durch Medien und Politik, gemeint sind die „etablierten Parteien“, leistet der Entwicklung zur „Ent-Heimatung“, Entwurzelung und Entnationalisierung Vorschub. Genau das ist ihr Ziel!

Ein Weiteres: Basis einer Kulturnation ist ein „Volk“ im Sinne einer „Abstammungsgemeinschaft“. Eine Kulturnation umfaßt ein Volk als Träger eines Volkstums, unabhängig davon, in welchem Staat, in welchen Grenzen und unter welcher Herrschaft es lebt. Eine Kulturnation ist also eine aus sich selbst heraus bestimmte Gesellschaft. Selbstverständlich ist sie nicht abgeschlossen. Sie kann sich öffnen für jedermann, so er bereit ist, die Grundregeln der gewachsenen Gesellschaft anzuerkennen.

Eine gewachsene Gesellschaft definiert sich durch ihre Kultur, ihre Traditionen, ihre Werte. Sie ist für ihr Bestehen darauf angewiesen. Ohne gemeinsame Kultur keine Nation, keine Gesellschaft! Von Generation zu Generation müssen ihre Werte, ihre Praktiken, ihre Normen, ihre Sprache, ihre Grundüberzeugungen – wie sie sich z. B. in ihrer Religion ausdrücken – an die folgenden Generationen weitervermittelt werden. Das ist das Grundprinzip einer Gesellschaft – einer archaischen ebenso wie einer aufgeklärten. Das beinhaltet der Begriff Tradition, nämlich eine dauerhafte kulturelle Konstruktion der eigenen Identität.

Ist Kultur, was gefällt?

Das alles scheint an unseren politisch Handelnden vorbeizugehen. Kultur ist, was gefällt, oder was gerade auf der Agenda steht. Ein Quodlibet – vulgo: populistisch. Nicht klare Linie, die man verteidigen muß, sondern „Offenheit“ für alles, was das Wegducken leichter macht. Wegducken ist aber kein politisch verantwortliches Handeln. Die Wahrnehmung der „res publica“, der öffentlichen Aufgaben, ist die erste Pflicht eines Politikers. Dazu gehören nicht nur die Sicherung der materiellen Bedürfnisse eines Volkes, sondern auch die immateriellen: die Werte, die Traditionen und – eben – die Kultur eines Landes.

Mit der (ungesteuerten) Öffnung unseres Vaterlandes für Jedermann wird diese Verpflichtung verraten, ad absurdum geführt. Und genau hier beginnt das Mißverständnis, das von den Linken unserer Gesellschaft so gerne gegen uns instrumentiert wird: Niemand von uns hat etwas gegen „Ausländer“! Im Gegenteil, sie sind eine Bereicherung unserer Gesellschaft – wenn sie die Grundregeln dieser unserer Gesellschaft akzeptieren. Asiaten – Vietnamesen, Chinesen, Indonesier etc. – Italiener, Spanier, Griechen usw. haben es bewiesen: Sie haben sich in unsere Gesellschaft integriert, ohne ihre eigene Identität aufzugeben. Wir gehen „zum Chinesen“, „zum Spanier“, „zum Griechen“ etc. so selbstverständlich wie zum „Roten Ochsen“ oder zur Eckkneipe. Sie sind willkommen! Niemand käme auf die Idee, sie als Störenfriede in unserem Volk zu verurteilen. Anders ausgedrückt: „Wer sich nicht integriert, gehört nicht hierhin“!

Multikulturalismus ist eine Kampfansage an unsere Heimat, an das Wohlgefühl unserer Nation. Heimat ist für den deutschen Volkskundler Bausinger

„eine räumlich-soziale Einheit mittlerer Reichweite, in welcher der Mensch Sicherheit und Verläßlichkeit seines Daseins erfahren kann, sowie ein Ort tieferen Vertrauens“ (lt.Wikipedia).

Dieser „Ort des Vertrauens“ ist also eine gefühlte, vertraute Umgebung. Je mehr Fremde in diese Umgebung einströmen und sich dieser Heimat nicht anpassen wollen, desto mehr wächst die Unsicherheit und das Unwohlseins des angestammten Bürgers. Die Angst vor Verfremdung wächst, auch die Angst vor etlichen „Fremden“.

Statt Verteidigung der Freiheit Übungen zum Totschlag

Wollen wir unsere Freiheit – erst recht die Freiheit, unsere Heimat, unser Vaterland zu bewahren – kampflos aufgeben? Aber zuvor sei eine Frage erlaubt: Was verteidigen wir da eigentlich? Kennen wir noch unsere Werte? Leben wir sie? Nur ein Beispiel:

Wir sind z. B. gerade dabei, „Tod zu üben“ – gesellschaftlichen Tod. Wir zerstören mit Feuereifer, weil vom Zeitgeist angefacht, soeben die natürliche Verbindung zwischen Mann und Frau, entdecken fast täglich neue Geschlechter bzw. Geschlechtsformen (LSBTTIQ) – und praktizieren in aufrechter Haltung eine Massentötung ungeborenen menschlichen Lebens im Mutterleib, verharmlosend Abtreibung genannt. Den falschen Freiheitsbegriff dazu fassen unsere Gesellschaftsveränderer in den vermeintlich „Freiheit“ verkündenden Schlachtruf: „Mein Bauch gehört mir!“

Auf den Seiten des Civitas-Institutes finde ich eine bedenkenswerte Mahnung:

„…Es ist nämlich ein Krieg, in dem der Feind den Tod nicht fürchtet. Er sucht den Tod. Das ist die Entsprechung jener Kultur des Todes, welcher der Westen sich ergeben hat, als er den Tod als Problemlösung suchte, als Lösung für seine Schwierigkeiten, seinen Ärger, seine Egoismen und selbst seiner ungeordneten “Nächstenliebe”, die aus Mitfühlen und der Ablehnung des Leide(n)s entsteht. Auf seinem eigenen Boden stellt sich dem Abendland ohne Gott ein “Morgenland” mit seinem Götzen entgegen, der keine Erlösung kennt, sondern nur Zerstörung (…)

Dieser Charta des Hasses können wir, so wie unsere augenblickliche Verfassung ist, nur noch entgegensetzen, daß wir vergessen, was wir sind, und daß wir einzig allzu menschliche Lösungen suchen (…)

Am höchsten jedoch war die Opferzahl (vorwiegend junger Menschen) im Konzertsaal Bataclan. Die Band, die dort spielte, nennt sich “Eagles of Death Metal”, und ihre letzte CD hieß “Zip down”, also, frei aber zutreffend übersetzt: “offener Hosenschlitz”. Als die drei oder vier Jugendlichen, die sehr jungen Killer mit ihren Sprenggürteln und schwerbewaffnet dort eindrangen, im Moment der ersten Schüsse, spielte die Band ihren Hit aus dem Jahr 2004: “Kiss the devil”. Den Teufel küssen… Man hört, diese Band sei nicht unbedingt “metallic” im strengen Sinn, es handle sich eher um eine Rockband. Sie schätzt offenbar Ausdrücke mit sexueller Anspielung, schwarze, obszöne Worte mit einem üblen Beigeschmack nach Hölle:

“Wer liebt den Teufel, wer singt sein Lied?… Wer küßt seine Zunge, spricht seine Sprache?”

Das sind sie. Sie sagen es selbst Natürlich spielen sie. Hoffen wir, daß sie auch nicht ein einziges Wort davon wirklich denken. Es gibt aber, und das ist nun einmal so, es gibt gefährliche Worte, welche eben eine Anrufung des Bösen sind. Die Sänger sind davongekommen. Die Menge der jungen Zuhörer – 1500 waren im Bataclan-Saal – sind nun bis ins Mark getroffen durch diese Aufrufe zum Sterben, durch die Anrufung dessen, der unseren Tod will. “Bete jetzt nicht für mich, verwahr’ Dir das für morgen” kommt in einem der neueren Lieder der Band vor.

Das traurige Morgen. Da sind wir jetzt. Wir fragen uns, was denn nun zu tun ist. Das Abendland, das die Worte des ewigen Lebens empfangen hat, hat sich dieser Kraft, die von anderswo her kommt, ergeben, weil es nämlich vergessen hat, daß es christlich ist.“ (Quelle: http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2463:paris-die-europaeische-kultur-und-ihre-zerstoerung-eine-erste-ueberlegung&catid=1:neuestes&Itemid=33)

Ja, wir sind aufgerufen zum Kampf für die Freiheit, das heißt für die Verteidigung, aber auch Verbreitung der westlichen Werte. Dazu müßten wir sie aber verinnerlicht haben. Wollten wir den Kampf gegen den Terrorismus des Islam wirklich führen, müßten wir erst einmal vor der eigenen Tür kehren. So, wie wir unsere Werte praktizieren, können wir nicht bestehen. Besinnen wir uns!

(Hierzu sei auch ein fudamentaler Artikel von altmod empfohlen: https://conservo.wordpress.com/2015/11/21/die-verteidigung-westlicher-werte/)

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