New York Times: Wie der Kosovo zu einem fruchtbaren Boden für den IS-Terror wurde

Kosovo1

Im Herzen Europas hat Saudi-Arabien
eine staatliche Keimzelle des islamischen Terrors errichtet. 

Der Kosovo muss nun wie der Rest Europas die Gefahr des radikalen Islam abwehren. In den letzten beiden Jahren hat die Polizei 314 Kosovaren identifiziert – darunter zwei Selbstmordattentäter, 44 Frauen und 28 Kinder – die ins Ausland gingen, um sich dem Islamischen Staat anzuschliessen, das ist der höchte Pro-Kopf Wert in Europa.

Sie wurden radikalisiert und dann rekrutiert, wie kosovarische Ermittler sagen, und zwar von einem Korps an extremistischen Klerikern und geheimen Logen, die von Saudi Arabien und anderen konservativen arabischen Golfstaaten finanziert werden, indem sie ein verdecktes Netzwerk an Spendenorganisationen, Privatpersonen und Regierungsministerien nutzen.

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Von Carlotta Gallway, 21. Mai 2016

New York Times: Wie der Kosovo zu einem fruchtbaren Boden für den IS-Terror wurde

Extremistische Kleriker und Geheimlogen, die von den Saudis und anderen finanziert werden haben eine einst tolerante muslimische Gesellschaft in eine Brutstätte des Extremismus verwandelt. 
Nur wenige Meter weit weg von einer Bill Clinton Statue der mit einem Arm fröhlich winkt knien jeden Freitag hunderte junger, bärtiger Männer in einem demonstrativen Akt nieder, um auf dem Gehweg außerhalb einer improvisierten Moschee, einem früheren Möbelgeschäft, zu beten.

Die Moschee ist einer der Sachen, die hier mit dem Geld der Saudi Regierng gebaut wurden und die im Verdacht steht seit 17 Jahren den Wahhabismus zu verbreiten – eine konservative Ideologie aus Saudi Arabien – nachdem eine amerikanisch geführten Intervention das kleine Kosovo von serbischer Unterdrückung losriss.

Seitdem haben saudisches Geld und Einfluss – unter dem wachen Auge der amerikanischen Behörden – diese einst tolerante muslimische Gesellschafft am Rande Europas in eine Brutstätte des islamischen Extremismus und eine Durchgangsstation für Dschihadisten verwandelt.

Der Kosovo muss nun wie der Rest Europas die Gefahr des radikalen Islam abwehren. In den letzten beiden Jahren hat die Polizei 314 Kosovaren identifiziert – darunter zwei Selbstmordattentäter, 44 Frauen und 28 Kinder – die ins Ausland gingen, um sich dem Islamischen Staat anzuschliessen, das ist der höchte Pro-Kopf Wert in Europa.

Sie wurden radikalisiert und dann rekrutiert, wie kosovarische Ermittler sagen, und zwar von einem Korps an extremistischen Klerikern und geheimen Logen, die von Saudi Arabien und anderen konservativen arabischen Golfstaaten finanziert werden, indem sie ein verdecktes Netzwerk an Spendenorganisationen, Privatpersonen und Regierungsministerien nutzen.

„Sie verbreiten den politischen Islam,“ sagte Fatos Makolli, Direktor der kosovarischen Antiterrorismuspolizei. „Sie geben viel Geld aus, um ihn mit Hilfe verschiedener Programme zu verbreiten, vor allem unter jungen, verletzlichen Menschen und sie brachten ziemlich viel wahhabische und salafistische Literatur mit. Sie brachten diese Personen nahe genug an den radikalen politischen Islam, dass sie am Ende radikalisiert wurden.“

Nach zwei Jahren Ermittlungen hat die Polizei wegen verfassungsfeindlicher Taten 67 Personen angezeigt, 14 Imame verhaftet und 19 muslimische Organisationen verboten. Die neuesten Strafen, die eine 10 jährige Gefängnisstrafe mit sich bringen, wurden am Freitag ausgesprochen.

Es ist eine erstaunliche Wende für ein Landm it 1,8 Millionen Einwohnern, das vor nicht allzu langer Zeit zu den pro-amerikanischsten muslimischen Gesellschaften der Welt gehörte. Die Amerikaner wurden als Befreier begrüsst, nachdem eine monatelange NATO Bombardierung 1999 die Unabhängigkeit des Kosovo möglich machte.

Nach dem Krieg haben Beamte der Vereinten Nationen das Gebiet verwaltet und amerikanisches Militär hat den Frieden bewahrt. Die Saudis kamen dann auch hinzu und brachten Millionen an Hilfseuros für das arme und kriegszerstörte Land.

Wo die Amerikaner aber eine Gelegenheit sahen, eine neue Demokratie zu errichten sahen die Saudis ein neues Land, um ihren Wahhabismus zu verbreiten.

„Es gibt keine Beweise, dass eine Organisation Gelder verteilt hat, an Personen, die nach Syrien gingen,“ sagte Herr Makolli. „Das Problem liegt darin, dass sie Denker unterstützt haben, die Gewalt und den Dschihad verherrlicht haben als legitime Weise, den Islam zu verteidigen.“

Im Kosovo stehen nun über 800 Moscheen, von denen 240 seit dem Krieg gebaut wurden, und die im Verdacht stehen, dass sie eine neue Generation mit Wahhabismus indoktriniert hat. Sie sind Teil dessen, was moderate Imame und Behörden hier als absichtlich und eine Langfriststrategie durch Saudi Arabien bezeichnen, um den Islam nach ihren Vorstellungen zu formen, und das nicht nur im Kosovo, sondern weltweit.

Diplomatische Telegramme der Saudis, die 2015 über WikiLeaks veröffentlicht wurden enthüllen ein System der Moscheefinanzierung, islamischen Zentren und saudi-ausgeildeten Klerikern, das sich über Asien, Afrika und Europa spannt. Allein in Neu Dehli gibt es 140 muslimische Vorbeter, die auf der Gehaltsliste des saudischen Konsulates stehen.

Überall im Kosovo haben Familien mit dem missonarischen Eifer von saudi-ausgebildeten Predigern zu kämpfen. Einige Töchter weigern sich nun Hände zu schütteln, oder mit ihren männlichen Verwandten zu sprechen. Einige Söhne gingen in den Dschihad. Religiöse Bürgerwehren haben mit Gewalt gegen Akademiker, Journalisten und Politikern gedroht – und einige haben es in die Tat umgesetzt.

Der Balkan als Europas historische Bruchlinie muss erst noch von den ethnischen Kriegen der 1990er erholen. Nun aber werden sie von neuer Intoleranz heimgesucht, wie moderate Imame und Behörden in der Region warnen.

Wie der Kosoovo und die Mentalität seiner Gesellschaft fundamental neu ausgerichtet wurde ist die Geschichte einer jahrzehntelangen globalen Ambition durch Saudi Arabien, die ihre extrem konservative Version des Islam verbreiten wollen – und dies stark finanzieren und systematisch anwenden, darunter Drohungen und Einschüchterungen durch Anhänger.

Die Missionare kommen an

Nachdem der Krieg 1999 endete hat Idiz Bilalli, der Imam der Zentralmoschee in Pdujevo jede Hilfe angenommen, die er bekam.

Podujevo, das im Nordosten des Kosovo liegt und etwa 90.000 Menschen beherbergt war eine relativ wohlhabende Stadt mit Schulen und Kleinunternehmen in einem Gebiet, das von Ackerland und Wäldern umgeben war. Es war bekannt für seine starke muslimische Tradition, selbst in einem LAnd, in dem die Menschen sich nicht über ihre Religiosität definierten.

Nach Jahrzehnten des Kommunismus, war der Kosovo als Teil Jugoslawiens ein Ort, an dem Männer und Frauen gleichberechtigt waren, in Schulen koedukativ unterrichtet wurde und die Mädchen selten ein Kopftuch trugen. Und doch brannten serbische Paramilitärs 218 Moscheen ab als Teil ihres Krieges gegen die ethnischen Albaner im Kosovo, der zu 95% muslimisch ist. Herr Bilalli brauchte Hilfe für den Wiederaufbau.

Als zwei Imame in ihren 30ern, Fadil Musliu und Fadil Sogojeva, die ihre Masterstudiengänge in Saudi Arabien absolvierten nach dem Krieg mit Geld auftauchten und religiöse Sommerkurse anboten half Herr Bilalli den beiden.

Die Imame waren gerade einmal zwei von etwa 200 Kosovaren, die nach dem Krieg das Angebot von Stipendien annahmen, um den Islam in Saudi Arabien zu studieren. Viele, wie sie kamen als missionarische Eiferer zurück.

Bald begannen die Schüler unter Herr Muslius Anleitung damit, die rigiden Gebetsriten anzunehmen, die den moderaten islamischen Traditionen in diesem Teil Europas völlig fremd waren. Herr Bilalli fiel ihr Einfluss auf und begann sich Sorgen zu machen.

„Da dringt der Wahhabismus in unsere Gesellschaft ein,“ sagte Herr Bilalli, 52, kürzlich in einem Interview.

Herr Bilali genoss seine Ausbildung an der Universität von Median im Saudi Arabien der 1980er und als Student wurde er voneinem kosovarischen Professor gewarnt, sich vor den kulturellen Unterschieden zum Wahhabis zu schützen. Er verstand, dass es eine missionarische Kampagne gab, die da von den Saudis betrieben wurde.

„Das erste, was die Wahhabis machen, ist dass die Mitglieder unserer Gemeinde zu sich nehmen, die den Islam in der traditionellen kosovarischen Weise verstehen und wie wir ihn seit Generationen lebten und versuchen sie von diesem Selbstverständnis abzubringen,“ sagte er. „Wenn sie sie erst einmal vom traditionellen Wertekanon entfremdet haben, dann beginnen sie damit, sie mit radikalen Gedanken und Ideen zu bombardieren.“

„Das Hauptziel ihrer Aktivitäten ist, die Leute gegeneinander aufzubringen,“ sagte er. „Das erzeugt zuerst eine Trennung, dann Hass und danach kommt, was in den arabischen Ländern passiert ist, wo ein Krieg begann über die sich widersprechenden Ideen.“

Von Anfang an haben die neu angekommenen Kleriker versucht, die islamische Gemeinde des Kosovo, die seit Generationen der Wächter des toleranten Islam der Region war, zu übernehmen, wie Einwohner der Stadt wie auch die Behörden sagen.

Moslems im Kosovo, das 500 Jahre lang Teil des osmanischen Reiches War, folgen der Hanafi Schule des Islam, einer traditionell liberalen Version, die andere Religionen anerkennt.

Aber überall im Land, hat eine neue Sorte von radikalen Predigern Nachbarschftsmoscheen gegründet, die oft mit Hilfe von Saudischem Geld neu gebaut wurden.

In einigen Fällen wurden jahrhundertealte Gebäude planiert, darunter eine historische Bibiothek in Gjakova, wie auch mehrere 400 Jahre alte Moscheen, dazu Schreine, Friedhöfe und Derwischklöster, da sie alle im Wahhabismus als Götzenanbetung gelten.

Von ihren Standorten aus haben die saudi-ausgebildeten Imame dann die wahabbischen Lehren verbreitet: Die Überlegenheit der Scharia, wie auch die Ideen eines gewalttätigen Dschihad und Takfirismus, womit der Mord an Moslems gerechtfertigt wird, die als Häretiker gelten, weil sie nicht ihrer Interpretation des Islam folgen.

Die saudi-gesponserten Hilfsorgansisationen zahlen oft die Gehälter und die laufenden Kosten, sie finanzierten Religionskurse, und auch Englsich und Computerklassen, wie die Ermittler erklärten.

Aber an die wohltätige Hilfe waren sehr oft Bedingungen geknüpft. Familien wurden monatliche Zahlungen geleistet unter der Bedingunge, dass sie an Predigten in der Moschee teilnahmen und dass Frauen und Mädchen Kopftuch tragen, wie Menschenrechtsaktivisten meinten.

„Die Menschen waren so bedrüftig, dass es niemanden gab, der daran nicht teilnahm,“ erinnert sich Ajnishahe Halimi, eine Politikerin, die dafür kämpfte, dass ein radikaler albanischer Imam ausgewiesen wird, nachdem sich Familien über Missbrauch beschwerten.

Die Drohungen werden intensiver

Innerhalb weniger Jahre nach dem Kriegsende fiel der älteren Generation traditioneller Kleriker die Aggressivität der jungen Wahhabis auf.

Paradoxerweise gab es die ernsthaftesten Spannungen in Gjilan im Ostkosovo, wo etwa 90.000 Menschen leben und bis zu 7.000 Amerikanische Truppen in der Bondstell Kaserne stationiert waren als Teil der UN Friedensmission für den Kosovo.

„Sie kamen unter der Vorgabe der Hilfe,“ sagte der moderate Imam Enver Rexhepi aus Gjilan über die arbaischen Wohltätigkeitsorganisationen. „Aber sie kamen mit ganz anderen Absichten, und es war genau hier, wo die islamische Religion begann sich zu spalten.“

Er erinnert sich, dass er 2004 eines Tages von einem der aggressivsten jungen Wahhabis namen Zekirja Qazimi bedroht wurde, einem ehemaligen Madrassenschüler in seinen frühen 20ern.

In seiner Moschee hatte Herr Rexhepi lange die albanische Flagge ausgehängt. Das Symbol mit dem doppelköpfigen Adler war ein populäres Symbol des kosovarischen Freiheitskampfes.

Die striken muslimischen Fundamentalisten aber erachten jede Darstellung von etwas Lebendigem als Götzenanbetung. Herr Qazimi riss die Flagge runter. Herr Rexhepi hängte sie wieder auf.

„Es wird nicht mehr lange so weiter gehen,“ sagte Herr Qazimi verärgert, wie sich Herr Rexhepi erinnert.

Innerhalb von Tagen wurde Herr Rexhepi von maskierten Männern entfürt und in den Wäldern über Gjilan brutal zusammengeschlagen. Später klagte er Herr Qazimi an, hinter dem Anschlag gestanden zu haben, aber die Polizeiermittlungen führten ins Nichts.

Zehn Jahre später dann, 2014, nachdem sich zwei junge Kosovaren in Selbstmordattentaten im Irak und in der Türkei in die Luft sprengten begannen die Ermittler mit intensiven Untersuchungen über die Quelle des Radikalismus. Herr Qazimi wurde in seinem Versteck in den selben Wäldern verhaftet. Am Freitag hat ihn ein Gericht zu 10 Jahren Haft verurteilt, nachdem ihm vorgeworfen wurde, Hass zu verbreiten und für eine Terrororganisation zu rekrutieren.

Bevor Herr Qazimi verhaftet wurde war sein Einfluss sehr umfassend, und worüber die Ermittler nun sagen, dass er der Einfluss war von ägyptischen Extremisten und ihren saudischen Patronen, wie auch anderen arabischen Geldgebern.

Bis Mitte der 2000er haben das Saudigeld und die saudi-ausgebildeten Kleriker bereits einen ausgiebigen Einfluss auf die islamische Gemeinde des Kosovo ausgeübt. Die Führung hat still und heimlich einen Schwenk ins Konservative vorgenommen, wie Kritiker der Organisation sagen.

Herr Qazimi wurde zunächst als Imam in einer Dorfmoschee eingesetzt und danach in der El-Kuddus Moschee am Rande Gjilans. Nur wenige konnten ihm etwas entgegensetzen, nicht einmal Mustafa Bajrami, sein ehemaliger Lehrer, der als 2012 zum Vorsitzenden der Islamischen Gemeinde von Gjilan gewählt wurde.

Herr Bajrami entstammt einer prominenten religiösen Familie – sein Vater war der Obermufti von Jugoslawien während des Kommunismus. Er hält einen Doktortitel in islamischen Studien. Und doch erinnert er sich daran, wie seine Schüler gegen ihn zu rebellieren begannen, wann immer er sich gegen den Wahhabismus aussprach.

Bald schon bekam er mit, dass den Schülern durch radikale Imame in separaten Unterrichtsstunden Glaubensinhalte beigebracht wurden, die vom traditionell moderaten Curriculum abwichen. Er verbot daher die Nutzung der Moschee nach den offiziellen Gebetszeiten.

Dies aber liess die Feindseligkeiten nur zunehmen. Er bemerkte ablehnende Gesten in der Gemeinde während seinen Predigten, oder dass jemand seine Frau verfluchte, oder dass jemand beim vorbeigehen „Apostat“ oder „Ungläubiger“ murmelte.

Im Dorf wurde Herr Qazimis Einflussnahme irgendwann so verstörend, dass die Einwohner seine Entfernung forderten, nachdem Mädchen und Jungen verbot, sich die Hände zu schütteln. Aber in Gjilan machte er weiter und trieb dutzende junge Menschen in seinen separaten Unterricht.

„Nach den Unterrichtsstunden, die sie bei Zekrija Qazimi bekanem haben sie sich zu 100% verändert,“ sagte Herr Bajrami in einem Interview. „Einhundert Prozent, und zwar in ideologischer Hinsicht.“

Der Extremismus verbreitet sich

Im Laufe der Zeit haben die saudi-ausgebildeten Imame ihre Arbeit ausgebreitet.

2004 hat Herr Musliu, einer der Masterabsolventen aus Podujevo, der in Saudi Arabien studiert hat, seinen Abschluss gemacht und wurde Imam einer Moschee in der Hauptstadt Pristina.

In Podujevo gründete er eine lokale Wohltätigkeitsorgansiation namens Devotshmeria, oder Hingabe, die religiösen Unterricht gab und Sozialprogramme für Frauen, Waisen und Arme anbot. Alles wurde finanziert durch Al Waqf al Islami, einer saudischen Organisation von den 19, die letztlich von den Ermittlern geschlossen wurde.

Herr Musliu übergab die Leitng an seinen Cousin Jetmir Rrahmani.

„Da wusste ich, dass etwas begann, das nichts gutes an sich hatte,“ sagte Herr Bilalli, der moderate Kleriker, der mit ihm die Lehre begann. 2004 gab es einen Kern von 20 Wahhabis.

„Das war nur der Anfang,“ sagte Herr Bilalli. „Sie haben sich vervielfacht.“

Herr Bilalli begann eine intensive Kampagne gegen das Ausbreiten unauthorisierter Moscheen und die wahhabischen Lehren. 2008 dann wurde er zum Vorsitzenden der Islamischen Gemeinde von Podujevo gewählt und begann mit Religionsklassen für Frauen, um Devotshmeria den Boden zu nehmen.

In seinem Kampf gegen den Extremismus erhielt Herr Bilalli Morddrohungen, darunter eine Nachricht, die in der Opferkasse der Moschee hinterlassen wurde. Ein anonymer Telefonanrufer drohnte ihm damit, ihn und seine Familie verschwinden zu lassen, sagte er.

„Jeder, der sich ihnen entgegenstellt wird zu ihrem Feind,“ sagte Herr Bilalli.

Er wandte sich an die Führung der Islamischen Gemeinde des Kosovo. Aber da standen sie bereits unter dem starken Einfluss von Finanziers vom arabischen Golf, sagte er und erhielt entsprechend wenig Unterstützung.

Als Herr Bilalli mit anderen Moderaten eine Vereinigung gründete, entliess ihn die Islamische Gemeinde des Kosovo von seinem Amt. Sein Nachfolger Bekim Jashari ist genauso besorgt über den Saudischen Einfluss, und machte mit dem Kampf dagegen weiter.

„Ich verbrachte 10 Jahre in arabischen Ländern und spezialisierte mich auf Sektierertum im Islam, sagte Herr Jashari. „Es ist sehr wichtig, das arabische Sektierertum zu stoppen, das derzeit in den Kosovo eindringt.“

Herr Jashari feierte einige Erfolge. Er verhinderte den saudi-ausgebildeten Imam Herr Sogojeva vom Eröffnen einer neuen Moschee und stoppte die Zahlung von 20.000 Euro dafür, die von der saudischen Wohltätigkeitsorganisation Al Waqf al Islami kam.

Er begann auch mit der Internetseite Speak Now, die sich gegen den Wahhabismus richtet. Aber er bleibt besorgt über die wahhabischen Prediger, und erlaubt auch nicht seinem 19 Jahre alten Sohn, deren Predigten zu besuchen.

Die radikalen Imame Mr. Musliu und Mr. Sogojeva predigen noch immer in Pristina, wo ihre Predigten Massen von jungen Männer anziehen, die ausländische Journalisten anstarren.

Herr Sogojeva trägt eine traditionelle Robe und den Klerikerhut, aber seine neue Moschee ist eine unpassend modernes vielgeschichtiges Gebäude. In seinem Freitagsgebet gibt er seiner Gemeinde eine Notfallliste mit dem was man tun sollte und was nicht mit.

Keinem der Imame scheint es an Geld zu mangeln.

In einem Interview besteht Herr Musliu darauf, dass er sich nur von örtlichen Spenden finanziert, bestätigt aber, dass er saudisches Geld erhielt für seine früheren Religionskurse.

Seine Einweisungen, so sagte er, stehen nicht im Widerspruch mit den kosovarischen Traditionen. Der Anstieg der Religiosität unter jungen Menschen sei normal, nachdem der Kosovo seine Freiheit erhielt, sagte er.

„Jene, die keine Gläubigen sind und die nicht genug lesen fühlen sich etwas schockiert,“ sagte er. „Aber wir koordinieren uns mit anderen Imamen und alles steht im Einklang mit dem Islam.“

Die Schieflage in Richtung Terrorismus

Der Einfluss radikaler Prediger erreichte seinen Höhepunkt mit dem Krieg in Syrien, als sie die Tugenden des Dschihad preisten und ihre Reden und Radio- und Fernsehprogramme nutzten, um junge Menschen dazu zu bringen dort hinzugehen.

Herr Qatimi, der zu 10 Jahren Haft verurteilt wurde organisierte sogar Sommerlager für seine jungen Anhänger.

„Es ist die Pflicht jedes Moslems, im Dschihad teilzunehmen,“ erzählte er in einer gefilmten Diskussion. „Der Prophet Mohammed sagt, dass wenn jemand eine Chamce hat, daran teilzunehmen und es nicht macht, dann wird er in großer Sünde sterben.“

„Das Blut der Ungläubigen ist der beste Trunk für uns Moslems,“ sagte in einer anderen Aufnahme.

Unter seinen Rekruten, so sagen die Ermittler, waren drei frühere Zivilangestellte der amerikansichen Vertragspartner der Bondsteel Kaserne, wo amerikanische Truppen stationiert sind. Darunter war Lavdrim Muhaxheri, ein Führer des Islamischen Staates, der dabei gefilmt wurde, wie er einen Mann in Syrien mit einer Raketengranate exekutiert hat.

Nach dem Selbstmordattentaten haben die Behörden eine eingehende Untersuchung eingeleitet, die herausfand, dass die saudische Wohltätigkeitsorganisation Al Waqf al Islami Zusammenschlüsse finanzierte, die von Predigern, wie Herr Qazimi in fast jeder Regionalstadt gründete.

Al Waqf al Islami wurde 1989 auf dem Balkan gegründet. Der Großteil des Geldes kam aus Saudi Arabien, Katar, Kuwait und Bahrain, sagten die kosovarischen Ermittler kürzlich in Interviews. Unerklärliche Lücken in ihrer Dokumentation vertieften den Verdacht, dass die Gruppe insgeheim Kleriker finanzierte, die junge Menschen radikalisierte, wie sie sagten.

Die Ermittler der Finanzabteilung des kosovarischen Geheimdienstes fand heraus, dass Al Waqf al Islami, das ein Büro Mitten in Pristina mit 12 Angestellten hatte, zwischen 2000 und 2012 10 Millionne Euro weiterleitete. Doch sie fanden kaum schriftliche Belege, wofür das Geld ausgegeben wurde.

Mehr als 1 Million Euro ging in den Moscheebau. Aber eineinhalb Mal soviel wurde ohne Zielbezug bar abgehoben, was eventuell auch von den Mitarbeitern gestohlen wurde, wie die Ermittler sagten.

Nur sieben Prozent des Budgets floss in die Waisenbetreuung, wie die Organisation selbst mitteilte.

Im Sommer 2014 hat die kosovarische Polizei Al Waqf al Islami geschlossen, wie auch 12 andere islamische Wohltätigkeitsorganisationen und dazu 40 Personen verhaftet.

Die Hauptfilialen der Organisationen in Saudi Arabien und den Niederlanden haben inzwischen ihren Namen in Al Waqf geändert, offenbar um sich von den Vorgängen auf dem Balkan zu distanzieren.

Nach den Vorwürfen in einem Telefoninterview gefragt sagte der Direktor von Al Waqf in den Niederlanden, Nasr el Damanhoury, dass er kein unmittelbares Wissen der Tätigkeiten der Gruppe auf dem Balkan oder im Kosovo hätte.

Die Organisation hat alle ihre Arbeit außerhalb der Niederlande beendet, seitdem er sie 2013 übernahm, sagte er. Sein Vorgänger ging zurück nach Marokko und konnte nicht erreicht werden, und die saudischen Vorstandsmitglieder wollten keinen Kommentar abgeben sagte er.

„Unsere Organisation hat nie den Extremismus unterstützt,“ sagte Herr Damanhoury. „Ich kenne sie seit 1989. Ich bin ihr vor drei Jahren beigetreten. Sie waren immer eine milde Gruppe.“

Unbeachtete Warnungen

Weshalb die kosovarischen Behörden – und ihre amerikanischen und UN Aufseher – nicht schon früher agiert haben, um der Verbreitung von Extremismus Einhalt zu gebieten ist eine Frage, die gerade intensiv debattiert wird.

Bereits 2004 nömlich hat der damalige Ministerpräsident Bajram Rexhepi versucht, ein Gesetz gegen extremistische Sekten zu erlassen. Allerdings, so sagte er kürzlich in einem Interview in seinem Haus im Nordkosovo, dass europäische Funktionäre ihm sagten, dass es gegen die Religionsfreiheit verstossen würde.

„Es lag nicht in ihrem Interesse, sie wollten kein islamisches Land irritieren,“ sagte Herr Rexhepi. „Sie taten schlichtweg gar nichts.“

Allerdings war nicht jeder ahnungslos hinsichtlich der Gefahren.

Bei einem Treffen von 2003 hat Richard C. Holbrooke, einst der US-Gesandte für den Balkan die kosovarischen Führer gewarnt, nicht mit dem Saudi Hilfskommittee für den Kosovo zusammenzuarbeiten, einer Schirmorganisation saudischer Wohltätigkeitsorgansiationen, dessen Name noch immer auf vielen Moscheen zu finden ist, die nach dem Krieg gebaut wurden, wie auch der Name des ehemaligen saudischen Innenministers Prince Naif bin Abdul-Aziz.

Ein Jahr danach waren es mehrere saudische Organisationen, die im Kosovo geschlossen wurden, als sie in den Verdacht gerieten, für Al Kaida zu arbeiten. Eine weitere war Al-Haramain, der 2004 vom US-Finanzministerium vorgeworfen wurde, dass sie Verbindungen zum Terrorismus hat.

Doch selbst als einige Organisationen geschlossen wurden ging es bei anderen weiter. Mitarbeiter und Ausrüstung von Al-Haramain ging über zu Al Waqf al Islami, wie moderate Imame meinen, die mit deren Aktivitäten vertraut sind.

In den letzten Jahren hat Saudi Arabien offenbar seine Hilfe für den Kosovo verringert. Zahlen der kosovarischen Zentralbank zeigen Zahlungen aus Saudi Arabien, die in den letzten fünf Jahren im Schnitt bei 100.000 Euro pro Jahr lagen.

Nun ist es Geld aus Kuwait, Katar und den Vereinigen Arabischen Emiraten – jeweils rund eine Million Euro pro Jahr – welche dieselbe strenge Auslegung des Islam propagieren. Die Zahlungen kommen von Stiftungen oder Einzelpersonen, oder manchmal von den Ministerien für Zakat (Armenspende) der einzelnen Länder, wie die kosovarischen Ermittler sagen.

Aber die Zahlungen werden oft über Drittländer geleitet, um ihren Ursprung und ihren Zweck zu verschleiern, sagten sie. Eine Überweisung von fast 500.000 Euro eines saudischen Bürgers wurde 2014 eingeforern, da es für einen kosovarischen Jugendlichen bestimmt war, wie die Ermittler und auch ein Außenministeriumsbericht sagen.

Al Kaida und andere Terrororganisationen haben noch immer Millionen von den „tiefen Taschen der Spender und Hilfsorganisationen“ am Golf gesammelt, sagte der Staatssekretär im US-Finanzministerium für Terrorismus und Finanzgeheimdienstliches, David S. Cohen, in einer Rede 2014 am Zentrum für eine neue amerikansiche Sicherheit.

Während Saudi Arabien Fortschritte gemacht hat, die Unterstützung von Al Kaida auszumerzen, machen sympathisierende Spender des Königreiches noch immer weiter mit der Finanzierung von Terrorgruppen, sagte er.

Heute wird die Islamische Gemeinde des Kosovo wesentlich beeinflusst von arabischen Spendern, so dass wichtige Positionen mit radikalen Klerikern besetzt werden, wie Kritiker meinen.

Ahmet Sadriu, ein Sprecher der kosovarischen Gemeinde sagte, dass sie noch immer die traditionell tolerante Version des kosovarischen Islam predigen würden. Aber die Rufe mehren sich, dass die Organisation von ausländischem Geld und Einfluss korrumpiert wurde.

Der kosovarische Innenminister Skender Hyseni, sagte, er hätte kürzlich einige führendde Religionsgelehrte maßregeln müssen.

„Ich sagte ihnen, das sie ihrem Land einen sehr schlechten Dienst erweisen,“ sagte er in einem Interview. „Das Kosovo ist nach seinem Selbstverständnis und nach seiner Verfassung eine sekuläre Gesellschaft. Es gab immer eine historische, unausgesprochene interreligiöse Toleranz zwischen Albanern hier und wir wollen sicherstellen, dass es so bleibt.“

Gespaltene Familien

Für einige im Kosovo könnte es bereits zu spät sein.

Familien wurden auseinandergerissen. Einige der Besten und Intelligentesten im Kosovo wurden vom Dschihad verlockt.

Einer der Spitzenabsolventen der Politikwissenschaft Albert Berisha sagte, er ging 2013 weg, um den Syrern bei ihrem Aufstand gegen die Regierung von Präsident Bashar al-Assad zu helfen. Er brach seinen Versuch nach gerade einmal zwei Wochen ab – und er sagt, er würde dem Islamischen Staat nie wieder folgen – wurde aber zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, wobei die Berufung gerade läuft.

Ismet Sakiqi, ein Beamter im Büro des Ministerpräsidenten und Veteran des Freiheitskampfes war erschüttert, als sein 22 järhiger Sohn Visar, ein Jurastdent, in der Türkei mit seiner Verlobten verhaftet wurde auf dem Weg nach Syrien. Er besucht seinen Sohn nun im selben kosovarischen Gefängnis, wo er selbst unter serbischer Herrschaft einsaß.

Und im Dorf Busavate in den waldigen Hügeln des Ostkosovo versucht der Wittwer Shemsi Maliqi zu erklären, wie seine Familie gespalten wurde. Einer seiner Söhne, Alejhim, 27, hat seine Familie mitgenommen als er sich dem Islamischen Staat in Syrien anschloss.

Es bleibt unklar, wie Alejhim radikalisiert wurde. Er folgte seinem Großvater und wurde in Gjilan zum Imam ausgebildet und diente sechs Jahre lang in der Dorfmoschee. Dann, vor zwei Jahren fragte er seinen Vater, ob er ihm helfen könne in Ägypten zu studieren.

Herr Maliqi hängt noch immer der Hoffnung an, dass sein Sohn in Ägypten studiert und nicht in Syrien kämpft. Aber die Terrorabwehrpolizei des Kosovo hat kürzlich einen internationalen Haftbefehl für Alejhim ausgestellt.

„Es ist wohl besser, er kommt tot zurück als lebend,“ sagte der arme Landwirt Maliqi. „Ich schickte ihn in die Schule, nicht in den Krieg. Ich verkaufte meine Kuh für ihn.“

Alejhim heratete eine Frau aus dem Nachbarort Vrbice, die so konservativ war, dass sie selbst ihre Augen verdeckte und sich weigerte ihrem Schwager die Hand zu geben.

Die Brautmutter verweigerte verärgert ein Interview. Ihre Tochter tat, was von ihr erwartet wurde und folgte ihrem Ehemann nach Syrien sagte sie nur.

Im Geheimen brachte Alejhim drei andere – seine Schwester; seinen besten Freund, der seine Schwester heiratete; und die Schwester seiner Frau – dazu ihm nach Syrien zu folgen. Die anderen sind seitdem zurückgekommen, aber sie blieben radikal und von der Familie entfremdet.

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Alejhims Onkel Fehmi Maliq ist wie der Rest der Familie völlig bestürzt. Er sagt darüber nur: „Es ist eine Katastrophe.“

Im Original: 
How Kosovo Was Turned Into Fertile Ground for ISIS

Gefunden in:
http://inselpresse.blogspot.de/2016/05/new-york-times-wie-der-kosovo-zu-einem.html


 

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Datum: Freitag, 10. Juni 2016 7:00
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20 Kommentare

  1. 1

    Jetzt erkennt man erst recht, was für eine tolle Idee es war, Jugoslawien mit Bombenterror zur Abtretung des Kosovo zu zwingen.

    Das Kosovo wurde allen Berichten zufolge von Beginn seiner Selbständigkeit an von Gangstern regiert. Drogenhandel, Frauenhandel, Handel mit den Organen ermordeter Serben gehören zu den Einnahmequellen dieses Staates bzw. der dort herrschenden Bande. Produziert wird fast nichts mehr. Dass ein solcher Staat einen idealen Nährboden für islamische Extremisten und Terroristen darstellt, verwundert keinen.

    Wenn in Europa europäische Regierungen am Ruder wären, die diesen Namen verdienten, würde eine gesamteuropäische Armee im Kosovo einmarschieren, die islamischen Brandstifter zum Teufel jagen und zumindest den nördlichen Teil des Gebiets wieder an die Serben zurückgeben.

    Aehnliches gilt für Bosnien-Herzegovina. Dieser Staat sollte überhaupt verschwinnden und auf Serbien und Kroatien aufgeteilt werden. Die einheimischen Muslime behielten dabei natürlich ihre Glaubensfreiheit, aber gegen Wahabiten, Salafisten und ähnliches Pack würde knallhart durchgegriffen.

  2. 2

    So ähnlich kann glaubwürdig der Prozess auch in Deutschland vonstatten gegangen sein, der dazu geführt hat, daß die Türken und Araber – teils in 3. Generation hier lebend und Deutschpaßinhaber – inzwischen wieder erzkonservativ geworden sind und wir von Kopftüchern überzogen werden wie von Mehltau.

    Das Münchner Moscheenprojekt sowie das 100 Moscheenprojekt Ahmadiyya-freaks in Thüringen und anderswo sind nur die Spitze vom Eisberg. Irgendwoher kriegen diese ganzen freaks schließlich ihr Geld und die Handschrift mit den Drohungen an alle, die dem irgendwie im Wege stehen, das klingt auch alles sehr vertraut.

    Den ganzen Moscheebau in Europa verbieten. Bestehende Moscheen auflösen, Prachtbauten wie in Frankreich sorgfältig abtragen und in Arabien wieder aufstellen lassen. Die haben das schließlich bezahlt, dann sollen sie auch was davon haben. Sowas geht mit altenglischen Burgen und Schlössern, die Stein für Stein nach USA oder anderswo transportiert und dort wieder zusammengepuzzelt wurden.

    Also mit ein bißchen gutem Willen seitens der Saudis & Co. geht da schon was. Geld ist ja genug da. 🙂

  3. 3

    Aus dieser Konsequenz heißt es Austritt!

  4. 4

    Wenn man Deutschland betrachtet oder auf Belgien, Frankreich, England, Schweden u.s.w. schaut, dann beschleicht mich die Befürchtung dass sich dieses islamische Unheil nicht mehr aufhalten, stoppen lässt, vor allem solange wir von diesen unsäglichen Regierungen beherrscht werden die das unermüdlich befördern. Man fragt sich auch wie es sein kann das Menschen in solche Massen sich von diesem primitiven Blut und Todeskult dermaßen überzeugen lassen, anstatt Werte der Freiheit und des Fortschritts zu bevorzugen.

  5. 5

    @ SoundOffice 4#

    Man fragt sich auch wie es sein kann das Menschen in solche Massen sich von diesem primitiven Blut und Todeskult dermaßen überzeugen lassen, anstatt Werte der Freiheit und des Fortschritts zu bevorzugen.

    ________________________________–

    Androhung roher Gewalt?

  6. 6

    Die Kommunisten hatten den radikalen Weg des generellen Verbotes durchgesetzt, das fanden die naiven Leute als Dikdatur, was dagegen diese schleichende Islamisierung bewirkt ist den Leuten nicht erkennbar, weil sie im falschen Glauben an einen nicht existierendenn Gott, sich in der ewigen Glückseeligkeit wähnen. Glauben heißt nixwissen.

  7. 7

    Tja, was kann man machen?

    Boykott arabischer Produkte? (Z.B. Öl/Benzin aus Kuwait, Q8, arabischer Fluggesellschaften Etihah, Oman Air, Emirates (die eh wie Turkish Airlines nur Halal-Fraß servieren).)

  8. 8

    Aus Falscher Scham wird auf Islamverbot verzichtet, das ist ein Fehler.
    Etwas verbrecherisches zu dulden, ist auch Verbrechen

  9. 9

    @ eagle1 5#

    Ein Leben unter dem Islam ist nach meinem dafürhalten jedenfalls nicht lebenswert. Es ist finster und bedrückend. Scheinbar gibt es nichts im Islam das irgendetwas mit Lebensfreude oder Liebe zu tun hätte, sondern nur permanente Unterdrückung, Zwang und Kontrolle, keine Individualität. Ich meine, nur weniger intelligente, hauptsächlich Männer, die nach ihre heroischen und niedrigen Neigungen ihr Dasein ausrichten wollen, Macht ausüben wollen, gefällt das.

  10. 10

    @ SoundOffice 9#

    Treffer versenkt.

  11. 11

    Die Radikalisierung wird gesteuert von superreichen Mullahs mit vereinzelter Unterstützung von Verrätern mit dem Ziel der Welteroberung. Es würde mich nicht wundern, wenn sie zum 3. Weltkrieg führen würde.

  12. 12

    @ MartinP #7

    Nicht nur arabischer Produkte, auch gewisser deutscher!

    Ich fang schon mal beim Boykott der türkisch-arabisch-negroiden Fußballertruppe DIE MANNSCHAFT an, die von einzelnen Reportern manchmal auch als „Deutsche Fußball-National-Mannschaft“ bezeichnet wird! Mit welchem Recht eigentlich?

    Das ist quasi „Produkt-Fälschung“! Einfach keine Fahnen, Trikots und sonstige „Fan-Artikel“ mehr kaufen – dann kommen die „Sponsoren“ dieses Mu-Ku-Wahnsinns (von Mercedes und Audi bis Adidas und Konsorten) irgendwann von selbst zur Vernunft.

    Denn für die zählt NUR Geld, Geld, Geld.

    Wenn sich eine Deutschland verleugnende „Investition“ nicht mehr „lohnt“, wird die schneller verschwinden als Schäubles „Rassenzuchtpläne“ greifen!

    Die Springer-Medien machen sich bereits Sorgen, weil bei dieser EM auffallend wenige mit Deutschland-Fahnen herumfahren – richtig so! Natürlich sind diese „Sorgen“ in erster Linie „wirtschaftlich“ begründet, weil ein „Produkt“ wie DIE MANSCHAFT offenbar beim „Kunden“ (Fan) nicht gut ankommt.

  13. 13

    @ Alter Sack 12#

    Das mach ich schon jahrelang. Hat bisher nicht allzuviel geholfen.
    Schon in den Schulklassen gehen die Fahnentatoos wie warme Semmeln weg und werden zu Schwarzmarktpreisen gehandelt.

    Ich glaub, die finden immer genug Abnehmer.

    Aber daß Gauland da eine Diskussion angestoßen hat und daß manch einem vielleicht ein bißchen das Gehirn durchgepustet wurde und sich manch verschlafener Michel gefragt hat, warum ja warum eigentlich dieser Deutsche, dieser Türke, äh oder ne dieser Boatengafrikaner, äh deutscher Schwarzer und äh Mannschaft, ok, das stimmt wenigstens, Männer sind es in der Hauptsache, die da antreten, aber man weiß ja nie, bei dem heutigen Gender, ob nicht einer eine Frau ist, die sich umoperieren hat lassen, und oh, da war doch noch was, hießen die nicht früher mal anders? naja, dann hat Opa Gauland ja doch irgendwie Recht gehabt, oder? äh, naja, dann will ich auch erst mal abwarten, bis das mit der Mannschaft geklärt ist, bevor ich „Deutschland Deutschland Toooor“ rufe, wenn das Runde ins Eckige gemacht wird; aber das ist noch so geblieben, das mit dem Tor, oder heißt das jetzt auch anders?
    Vielleicht muß man ja jetzt anders anfeuern, vielleicht muß es neuerdings dann Schland Schland Tooor heißen, oder einfach nur Toooor, oder Toleranzland Toleranzland Tooor, na da warte ich dann doch mal lieber ab, wie es richtig heißen muß, damit ich nicht bei facebook gesperrt werde, wegen Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus.

  14. 14

    Wenn wir es als Gesellschaft nicht schaffen, diese grüne Pest abzuschaffen, und uns von ihr zu befreien, dann wird diese „Sitte“ unter vielen anderen in den europäischen Ländern noch mehr Fuß fassen; das Video im linl erklärt anschaulich, warum die Grünen ständig an der Stellschraube für Verwandtenhochzeiten und das Herabsetzen des Heiratsalters drehen wollen.
    Für alle, die es nicht schon ausreichend wissen.

    http://luzifer-lux.blogspot.de/2016/05/gruppenhochzeit-in-gaza-padosexuelle.html
    Freitag, 6. Mai 2016
    Gruppenhochzeit in Gaza: Pädosexuelle Araber heiraten Kinder

  15. 15

    Mein tägliches Gebet:
    Großer Friedrich steig hernieder und regiere Preußen wieder, hilf mit deiner starken Hand unserm armen Vaterland.

  16. 16

    @ SoundOffice 15#

    Daran kann man sich gewöhnen.

  17. 17

    Wir haben das ganze Land voll mit denen. Man sehe mal die „Schweizer“ Nationalmannschaft… Das kotzen, aber der Realität auf den Strassen entsprechend war die U21. Kein einziger Schweizer, bis kurz vor Schluss noch der Münsinger Giel Frey reinkam…

  18. 18

    schaut euch dazu einfach kurz die startseite von esi an.
    Nur kurz querlesen und bilder schauen reicht schon

    http://www.esiweb.org/index.php?lang=de&id=1

  19. 19

    Die NATO, OSZE, Euleks etc wird nicht ewig in Kosovo bleiben. Was danach passiert kann sich jeder denken.

  20. 20

    Überall, wo der Islam Fuß fasst, geht die Zivilisation den Bach runter. ÜBERALL! Gibt das nicht zu denken?