Algerischer Schriftsteller: „Langfristig ist Deutschland das Land, das am meisten vom Islam bedroht ist“


sansal2084

Boualem Sansal (* 15. Oktober 1949 in Theniet El Had, Algerien) ist ein frankophoner algerischer Schriftsteller.

Sansal kam in der nordalgerischen Provinz Tissemsilt zur Welt. Er durchlief eine gymnasiale Ausbildung mit den Fächern Latein und Altgriechisch. In den 1970ern studierte er Ingenieurswesen sowie Ökonomie und promovierte in Volkswirtschaftslehre. Ab 1992 arbeitete er als hochrangiger Beamter im algerischen Industrieministerium und veröffentlichte zwischen 1992 und 1994 zwei technische Fachbücher.

In der Debatte zu einem militärischen Eingreifen in den Bürgerkrieg in Libyen 2011 widersprach er Bernard-Henri Lévy. Dass die Verhinderung eines Massakers am libyschen Volk das Ziel des französischen Militäreinsatzes in Libyen sei, glaube er „nicht wirklich“.

Der Grund sei seiner Meinung nach, dass Sarkozy ein „Imageproblem in der arabischen Welt“ habe, weil sein Premierminister und seine Außenministerin sich Urlaube von Diktatoren finanzieren ließen und weil er selbst Mubarak und Gaddafi in Paris hofierte. Sarkozy versuche lediglich seine Glaubwürdigkeit wiederherzustellen.

Sansal kritisierte die europäische Doppelmoral und meinte: „Es wäre großartig, wenn die arabische Revolution auch zu einer Revolution in Europa führen würde. Europa und seine Führer müssen sich eingestehen: Wir haben uns geirrt.“

Am 16. Oktober 2011 wurde Sansal mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. 

***


Von cantaloop: , 29. Mai 2016 

Neues Buch von Boualem Sansal

„Langfristig ist Deutschland das Land, das am meisten vom Islam bedroht ist“ – weise Worte eines klugen Mannes, der jedoch nicht unserem „Kulturkreis“ entstammt, sondern direkt aus dem „Herzen des Islam“ kommt. Genauer gesagt aus dem einst Bürgerkriegs-gebeutelten Algerien, das sich mittlerweile auch rasant in Richtung Islam-Mittelalter entwickelt.

Es handelt sich um Boualem Sansal (Foto), über den PI schon des öfteren berichtet hat und dessen vielbeachtetes neues Buch „2084 – das Ende der Welt“ aktuell für Furore sorgt – und das nicht nur in westlichen Ländern. Ein bemerkenswert offenes Interview dazu gibt es bei Welt-online zu bestaunen.

Selten gelang eine Analyse von dem, was wohl unvermeidlich kommen mag, so genau und schonungslos, wie aus dem Munde des mutigen Intellektuellen Sansal, der sich trotz aller Bedrohungen duch islamische Hardliner nicht aus seiner Heimat vertreiben lässt. Von 1984 des überzeugten Kommunisten Orwell zu 2084 des nordafrikanischen Schriftstellers – und doch ähneln sich beide Visionen. Auch wenn es bei Sansal eher apodiktisch anmutet – und sehr viel düsterer und hoffnungsloser ausgeht.

Während sich im bunten deutschen Lande die naiven Kirchenfürsten und grünguten Menschen im „Islam hofieren“ gegenseitig übertreffen und die geballte Phalanx aus etablierter Politik, den „breiten Bündnissen gegen Rechts“, und der angehängten System-Journaille, die nichts anderes mehr zu berichten haben, als wie gut wir es doch haben, dass so viele „Flüchtlinge“ zu uns kommen, gibt es erfreulicherweise noch couragierte Menschen, die den klaren Blick auf die Tatsachen noch nicht verloren haben.

Man muss kein Freund von destruktiven Untergangsszenarien, wie sie ja auch Michel Houllebecq in seinem Roman „Unterwerfung“ zelebriert, um doch zu erkennen, wieviel Wahrheit – verpackt in eine prosaische Handlung – in den Worten und Visionen der beherzten Autoren steckt.

Bei dem in Algerien aufgewachsenen Sansal, der jedoch nach eigenen Angaben nicht besonders religiös ist, besticht besonders die Sicht des Islams aus der „Insiderperspektive“. Diese gestaltet sich sehr viel unverfälschter als die europäische, eher folkloristisch verfärbte – und betrachtet den Islam quasi „von der Lehre selbst“ her. Das ist sehr viel purer ohne die übliche Taqiyya und deutlich aussagekräftiger als das, was uns in Deutschland von den Islam-Zentralräten und anderen „Vorzeige-Moslems“ wie Mazyek und Konsorten weitgehend entschärft und verwässert als Islam(=Frieden) aufgetischt wird.

Es bedeutet eben mitnichten „Frieden“ und das werden – vorausgesetzt die Entwicklung geht genauso weiter wie bisher im bunten Lande – in nicht allzu ferner Zukunft auch all jene Menschen spüren, die aktuell den mehrheitlich muslimischen „Neubürgern“ noch den roten Teppich ausrollen und berechtigte Kritik am Islam mit Hass verwechseln.


Quelle:
http://www.pi-news.net/2016/05/neues-buch-von-boualem-sansal/

 

SPENDEN AN MICHAEL MANNHEIMER

Überweisung an:

OTP direkt Ungarn
 Kontoinhaber: Michael Merkle/Mannheimer
 IBAN: HU61117753795517788700000000
 BIC (SWIFT): OTPVHUHB
 Verwendungszweck: Spende Michael Mannheimer
 Gebühren: Überweisungen innerhalb der EU nach Ungarn sind kostenfrei
Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
42 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments