Hamed Abdel-Samad und Imad Karim: Zwei Ex-Muslime unterhalten sich über Deutschland im Jahr 2016 und die systematische Diffamierung des politischen Gegners


Frankfurt am Main 23.04.2016. Veröffentlicht am 20.05.2016

Das Video wurde am Rande der Veranstaltung Festakt zur Verleihung des Deschner-Preises der Giordano-Bruno-Stiftung an RAIF BADAWI & ENSAF HAIDAR aufgezeichnet.


Zwei arabische Reformer zeigen, warum der Islam unreformierbar ist

Hamed Abdel-Samadund Imad Karim sind zwei Prototypen sog. aufgeklärter Moslems, die die dem Islam innewohnende tödliche Gefahr für nichtislamische Zivilisationen, aber auch die dessen Verunmöglichen jeder islaminternen Reformierung, thematisieren.

Reformistische muslimische Köpfe gibt es, seitdem es den Islam gibt. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es keiner Reformbewegung gelungen ist, sich von den Fesseln der Scharia und dem unbedingten Willen des Islam zur Weltherrschaft – bei dem das Töten  aller Nichtmoslems ausdrücklich befürwortet wird  – zu befreien. Im Gegenteil: Alle islamischen Reformer wurden genötigt, ihre Kritik am Islam zurückzunehmen. Wer das nicht tat, wurde getötet. 

Die beiden arabischen Intellektuellen führen im obigen Video einen Diskurs über den Islam und die Islamisierung Deutschlands, den man in dieser Offenheit und Freiheit in den deutschen Medien nicht mehr findet. Denn längst hat sich über unser Land der dunkle Schleier einer “politisch korrekten” (linken) und islamischen Gesinnungsdiktatur gelegt, der Deutschland in eine intellektuelle Lähmung gebracht hat, wie man sie seit 1933 nicht mehr kannte. 

Ein wichtiger Etappensieg des Islam bei seinem kulturellen Dschihad in Europa: Denn das Verbot der Kritik am Islam und seinem Propheten ist zentraler Bestandteil der islamischen Kultur und wichtigste Forderung der moslemischen Zentralverbände in den Ländern des Westens. Ist dieses Verbot erst einmal – wie von Moslems ausdrücklich gewünscht – Teil des Strafgesetzbuches geworden, wird die Islamisierung unumkehrbar sein.

Michael Mannheimer, 5.7.2016


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Hamed Abdel-Samad im Gespräch mit Imad Karim – Zwei Araber über Deutschland

Sie verkörpern beide den aufgeklärten Teil der  moslemischen Welt. Der eine, Hamed Abdel-Samad, Ägypter, Sohn eines Imams, Soziologe, Buchautor und kritischer Moslem. Der andere, Imad Karim, Libanese, Filmemacher und Atheist.

Hamed Abdel-Samad

Am 14. Juli 2014 hatte Abdel-Samad im sozialen Netzwerk Facebook angekündigt, Deutschland nach neunzehn Jahren Aufenthalt zu verlassen. Als Grund nannte er unter anderem, dass Deutschland für Leute wie ihn immer ungemütlicher werde und dass daraus ein nicht mehr auszuhaltender Druck auf ihm lasten würde. Der Eintrag wurde zwar nachträglich gelöscht, doch hatten zahlreiche Blogs und Online-Zeitungen bereits die Meldung verbreitet.

Anlässlich seines Buches Mohamed – Eine Abrechnung hielt er 2015 auf Einladung der Alternative für Deutschland einen Vortrag in Dachau. Im Vorfeld kam es zu Protesten seitens der Antifa – die Samt mit “Hau-ab”-Parolen empfing. Ebenfalls trat er Oktober desselben Jahres bei der Afd-Berlin auf.

Im Jahr 2016 wurde gegen ihn aufgrund seines Buchs über Mohammed Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt, weshalb er von der Berliner Staatsanwaltschaft verhört wurde. Die Vernehmung wurde von der Michael Wolffsohn in der Welt und von Abdel-Samad selbst als unzulässige Einschränkung der Meinungsfreiheit kritisiert.

Eine solche Strafanzeige wäre vor Beginn der Islamisierung in Deutschland undenkbar gewesen. Doch seit dem Einzug des Islam hat auch die islamische Intoleranz immer mehr um sich gegriffen. Kritik am Islam und Mohammad wird bis heute in vielen islamischen Ländern mit schweren Strafen bis hin zur Todesstrafe bedroht. Diese Praxis geht direkt auf Mohammed zurück, der schon zu seinen Lebzeiten seine Kritiker ermorden ließ.

Abdel-Samad ist der Ansicht, dass der Islam eine unreformierbare Religion sei, Muslime jedoch ihre Werte reformieren könnten. Gleichwohl unterstützt er die reformatorisch-humanistischen Ansätze des österreichischen Theologen Mouhanad Khorchide. Zudem vertritt er die Ansicht, dass Knabenbeschneidung aus rituellen Gründen ein illegitimer Akt sei.

Kritik an Merkel-Aussage: “Rehabilitation von Religion nicht Aufgabe von Politikern”

Das im Zuge des Anschlages auf Charlie Hebdo vom ehemaligen Bundespräsident Wulff übernommene Bekenntnis der Bundeskanzlerin Merkel, dass der Islam zu Deutschland gehöre, kritisierte Abdel-Samad als hilf- und fantasielos. Rehabilitation von Religion sei nicht Aufgabe von Politikern. Zum Islam gehöre auch die Trennung in Gläubige und Ungläubige und dass Frauen fast keine Rechte hätten. Es gebe kritische islamische Passagen, auf die sich auch Terroristen beriefen, die zu hinterfragen seien und einer erklärenden Distanzierung bedürften.

Imad Karim

Imad Karim ist ein libanesisch-deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist. Er ist seit Ende 1977 in Südwestdeutschland ansässig.

Karim wurde in Beirut geboren, dort besuchte er die Schule und schloss mit dem Abitur 1975–1976 ab. Im Schatten des im April 1975 ausgebrochenen libanesischen Bürgerkrieges nahm er sein Studium an der Akademie der schönen Künste in Beirut (ALBA) auf. Das von kriegsbedingter Unterbrechung gekennzeichnete Studium, die Verfolgung durch lokale Kommandeure und die allgemeine Sicherheitslage zwangen ihn sein Heimatland zu verlassen. Als Exil wählte er Deutschland.

In Deutschland 1977 angekommen, studierte er in Berlin, Mainz und Mannheim Medienwissenschaft und Sozialwissenschaft und schloss 1987 mit einem Magister ab.

In der Zeit von 1987 bis 1991 finanzierte Imad Karim seinen Lebensunterhalt durch Übersetzungsarbeiten in und aus dem Arabischen.

Im Oktober 1991, ca. drei Monate nach Beendigung des libanesischen Bürgerkrieges, kehrte er als einer der ersten Regisseure in seine Heimat zurück und drehte „Die verlogenen Mythen meines Krieges“. Die Dreharbeiten zu diesem Film wurden überschattet von einer Minenexplosion, bei der die 26-jährige Regieassistentin Noha Almasri ihr rechtes Bein verlor.

1992 begann er für den ARD, ZDF und den Westdeutschen Rundfunk als freier Fernsehjournalist, Filmautor und Regisseur zu arbeiten.

In den darauffolgenden Jahren reiste er zu den Krisengebieten im Nahen Osten und berichtete u. a. für ARD, ZDF und einige Privatsender live vor Ort, hauptsächlich aber aus dem Libanon und an der libanesischen – israelischen Grenze.

Der Hauptanteil seiner umfangreichen Fernsehdokumentationen und Filmprojekten realisierte Imad Karim für den Westdeutschen Rundfunk in Köln; 1993 begann er als TV-Autor, Regisseur und Produzent im Auftrag des WDR-Fernsehens eine Reihe von großen Dokumentationen, Reportagen und Filmessays im Inland und Ausland (Libanon, Syrien, Ägypten, Marokko, Tunesien, Irak, Türkei, Ghana, Schweiz, Italien, Spanien, Portugal, Philippinen und Hong Kong) zu produzieren.

Seine Filme wurden in den Fernsehanstalten WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix und im ersten ARD-Programm ausgestrahlt und mehrmals wiederholt. Somit erreichten die Themen seiner Dokumentationen Millionen Zuschauer.

Imad Karim gehörte jahrelang verschiedenen Filmjuries an und ist selber Träger verschiedener Fernsehpreise.

Seit 2001 leitet er die von ihm gegründete Filmproduktionsfirma Strong Shadow Media.

Filmgenre

Die Filmdokumentationen von Imad Karim befassen sich mit Menschen und einzelnen Schicksalen. Während seine ersten Produktionen von surrealistischen Einflüssen geprägt sind, zeichnen sich weitere Filmprojekte durch authentische, aber zurückhaltende Beobachtung. In einigen seiner Filme beharrte Karim darauf seine Protagonisten, reale Menschen mit Hintergrundgeschichten möglichst lang mit der Kamera zu begleiten. Für seinen Film „Beate von Pückler“ benötigte er drei Jahre Beobachtungszeit.

Quelle: WIKIPEDIA

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