Der 15. Juli 2016 – ein schwarzer Tag für die westliche Zivilisation!

Auch wenn die Lage in der Türkei zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vollends klar ist, so ist doch davon auszugehen, dass der Militärputsch gegen den selbsternannten Kalifen von Ankara Recep Tayip Erdogan gescheitert ist. Wahrhaft ein schwarzer Tag für die gesamte westliche Zivilisation!

Betrachtet man die Dramaturgie der Ereignisse der gestrigen Nacht, so wird man nicht ausschließen können, dass der Putsch von ihm selbst inszeniert worden ist!

Eilfertig werden unsere Regierungschefs nun Glückwünsche nach Ankara senden, mit einem Seufzer der Erleichterung auf den Lippen – nicht weil das Gute gesiegt hat, sondern weil sie jetzt ein wenig ruhiger schlafen können, ob der vermeintlichen Signalwirkung, ein Putsch gegen sie würde genauso wenig erfolgreich sein können.

Wäre der Putsch erfolgreich gewesen, was wäre uns in der Zukunft erspart geblieben!

Mit Erdogan, der von einem Großtürkischen Reich träumt, was weit über die Grenzen des ehemaligen Osmanischen Reiches hinaus geht und gesamt Europa umfasst, wäre der wesentliche Drahtzieher des islamischen Terrorismus in Europa aus dem Amt entfernt worden. So wird er aber weiter unter der Huldigung der westlichen Regierungen die islamische 5. Kolonne in Europa aufbauen und gleichzeitig die Reste der Opposition in seinem Land brutal vernichten.

Wen das an die Geschehnisse des 20. Juli 1944 erinnert, liegt nicht falsch.