Ist Ex-Luftwaffenchef Akio Öztürk der türkische Graf Stauffenberg?


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Putsch gescheitert. Doch Erdogan hat den Krieg gegen Demokratie und sein Volk noch lange nicht gewonnen

Erdogan wird nach dem gescheiten Putschversuch, bei dem er anscheinend wie Hitler nur knapp dem Tode entkam, in der Türkei die wohl durchgreifendste Säuberungsaktion der neueren Geschichte durchziehen. Seine Position als Potentat und Abschaffer der kemalistischen Türkei wird dadurch noch unangreifbarer werden. 

Doch Erdogan ist national und international entlarvt: Niemand nimmt ihm mehr ab, dass er sich für eine demokratische Reformierung der Türkei einsetzt. Unter seiner Herrschaft wurde die innertürkische Opposition genauso bekämpft wie eine freie Berichterstattung: Regierungskritische Oppositionelle und Journalisten werden scharenweise von den Greifkommandos Erdogans festgenommen und ins Gefängnis geworfen.

Allein westliche Erdoganfreunde wie Barack Hussein Obama und Merkel gratulierten ihm aus durchsichtigen Gründen für den gescheiterten Putsch. Haben beide doch eine Heidenangst davor, dass sie selbst Opfer eines solchen Putsches werden könnten.

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18. Juli 2016

Der Anführer der Putschisten in der Türkei soll nach Angaben aus der Regierung der Ex-Luftwaffenchef Akin Öztürk gewesen sein. 

Ex-Luftwaffenchef Akin Öztürk sei “der formale Anführer der Junta” gewesen, hieß es am Montag aus Regierungskreisen in Ankara. Der General gehörte bislang dem Obersten Militärrat an. Neben Öztürk wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu mehr als 100 weitere Generäle aus den Streitkräften festgenommen. 


Sollte Erdogan aus Verkehr gezogen werden?

Am Vormittag war bekannt geworden, dass auch die Soldaten gefasst wurden, die während des Putsches Präsident Recep Tayyip Erdogan aus dem Verkehr ziehen sollten. Insgesamt sind Hunderte Soldaten inhaftiert und Tausende Richter, Beamte und Polizisten von ihrem Dienst suspendiert worden.


Diese Zahlen zeigen das Ausmaß von Erdogans Abrechnung

Nach dem fehlgeschlagenen Putsch in der Türkei sind mehr als 300 Menschen gestorben. Außerdem wurden fast 9000 Beamte entlassen. Der frühere Kommandeur der Luftwaffe, Akin Öztürk, wird vernommen.

Der gescheiterte Putschversuch in der Türkei hat bislang mehr als 308 Todesopfer gefordert. Darunter sind nach den Angaben von Regierungschef Binali Yildirim 60 Polizistendrei Soldaten und 145 Zivilisten, sagt er. Zudem habe es 208 “Märtyrer” bei dem versuchten Militärputsch gegeben. Dazu kommen hundert getötete Putschisten, sodass sich die Opferzahl von zuvor 290 auf 308 erhöht. Zudem seien 1491 Personen verletzt worden.

Wegen mutmaßlicher Verwicklungen in den versuchten Staatsstreich wurden nach seinen Worten 7543 Personen inhaftiert, darunter 6038 Soldaten. Derzeit würden Beamte entlassen, die Verbindungen zu der für den Putschversuch verantwortlichen terroristischen Organisation hätten.

Zudem sind Yildirim zufolge mehr als 13.000 Staatsbedienstete suspendiert worden. Darunter seien 2745 Justizbeamte, sowie fünf Mitglieder des Hohen Rates der Richter und Staatsanwaltschaft (HSYK). Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu fällt der größte Teil der Suspendierungen in den Bereich der Polizei: 7899 Polizisten seien betroffen, meldete Anadolu.

Generäle werden vernommen

Außerdem seien seit der Niederschlagung des Umsturzversuchs am Samstagmorgen 103 Admiräle und Generäle in Gewahrsam genommen worden. Darunter ist auch der frühere Kommandeur der Luftwaffe, Akin Öztürk, der als einer der Putschistenführer gilt. Die Vernehmung von ihm und 26 anderen Generälen habe begonnen.

Nicht in der Zahl enthalten sind die knapp 3000 Angehörigen der Streitkräfte, die nach Angaben der Regierung seit der Niederschlagung des Putsches festgenommen wurden.

Quelle:
http://www.welt.de/politik/article157124798/Diese-Zahlen-zeigen-das-Ausmass-von-Erdogans-Abrechnung.html


Die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete am Sonntagabend, dass in den westtürkischen Küstenstädten Marmaris und Izmir 14 Soldaten festgenommen wurden. Einige von sollen für den nicht näher beschriebenen “Anschlag” auf ein Hotel in Marmaris verantwortlich gewesen sein, in dem sich Erdogan bis Freitagabend im Urlaub befand.

Nach seiner Ankunft in Istanbul hatte der Präsident von einem Bombenangriff auf das Hotel gesprochen, der aber erst nach seiner Abreise stattgefunden habe. Die nun gefassten Soldaten wurden umgehend dem Haftrichter vorgeführt, schrieb Anadolu.

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