Die falschen Polit-Propheten Deutschlands. Heiner Geissler 1991: “Immigration importiert keine Konflikte”


“Mit der Behauptung, in einer multikulturellen Gesellschaft würden die Kämpfe der Volksgruppen, die heimischen Konflikte der Griechen und Türken, der Palästinenser und der Juden auf deutschem Boden ausgetragen werden, verhält es sich wie mit der Sentenz, vergewaltigte Frauen hätten die Sentenz, vergewaltigte Frauen hätten die Schändung provoziert oder heimlich gewünscht.”

Heiner Geissler

in: Stefan Ulbrich (Hrsg.), Multikultopia.
Gedanken zur mulitkuturellen Gesellschaft, Vilsbiburg 1991

***

Michael Mannheimer, 27.7.2016

Der linke CDU-ler Heiner Geissler war und ist einer der vehementesten Befürworter der islamischen Immigration. Er half entschieden mit bei der Linksverschiebung seiner Partei

Falscher konnte ein Politiker 1990 mit folgender Aussage nicht liegen: “Mit der Behauptung, in einer multikulturellen Gesellschaft würden die Kämpfe der Volksgruppen, die heimischen Konflikte der Griechen und Türken, der Palästinenser und der Juden auf deutschem Boden ausgetragen werden, verhält es sich wie mit der Sentenz, vergewaltigte Frauen hätten die Sentenz, vergewaltigte Frauen hätten die Schändung provoziert oder heimlich gewünscht.”

Denn exakt beides, was Geissler in axiomatische Abrede gestellt hat, ist entgegen seiner vehementen Entwarnung eingetroffen: Kurden gegen Türken,  Sunniten gegen Schiiten, Palästinenser gegen Juden, Moslems gegen Homosexuelle – und am Ende, wie wir seit Würzburg/München/Ansbach wissen: der Islam gegen “Ungläubige”.

Auch das von Geissler als Gegenbeispiel angeführte Argument, an welchem jedermann sehen könne, wie absurd ein Verdacht sei, dass religiöse und politische Konflikte nach Deutschland importiert würden, traf hier ein: Massenvergewaltigungen deutscher Mädchen und Frauen, begleitet von Aussagen islamischer Geistlicher, freizügig gekleidete westliche Frauen würden um ihre Vergewaltigung bitten.


Wäre Geissler ein Ingenieur, dessen Brücken eingestürzt wären, säße er heute im Gefängnis wegen mehrfachen Totschlags beim Einsturz umgekommener Verkehrsteilnehmer.

Geissler ist einer jener Politker, die hauptverantwortlich sind für die heutigen Zustände in Deutschland und Europa

Als Politiker hat er jedoch den Persilschein: Alles darf gesagt und getan werden. Falsche Versprechungen und falsche Behauptungen haben keinerlei Rechtskonsequenz.

Der SPIEGEL brachte 1990 (in heller Begeisterung)  einen Auszug von Geisslers damalig neuem Buch, in welchem er sich vehement für eine multikulurelle Gesellschaft einsetzte – mit all den bekannten und dennoch grundfalschen Argumenten wie “Nur Ausländer-Zuzug könne dem vergreisenden Volk Vitalität und Wohlstand sichern”, die, so falsch sie sind, dennoch  bis heute an Aktualität nichts eingebüßt haben. Denn Deutschland hat nicht zu wenige, sondern viel zu viele Menschen.

Und die Welt darbt keinesfalls am Bevölkerungsschwund, sondern an einer unverminderten Bevölkerungsexplosion, die bis zu Beginn der 89er Jahre des 20. Jahrhunderts nahezu täglich in den Medien und Schulen thematisiert wurde, jedoch mit Beginn der Immigationsbewegung, in welcher die Linken dieser Welt ein Gottesgeschenk für ihre Pläne der Vernichtung der westlichen Gesellschaften erkannten, fast über Nacht aus den Schlagzeilen verschwand.

Die Lüge von der Gefahr eines Bevölkerungsschwunds

Denn die reale Bevölkerungsexplosion ist das absolute Totschlagsargument gegen jede Politik, die das Gesundschrumpfen einer viel zu eng gewordenen, weil überbevölkerten Gesellschaft wie der deutschen zum Katastrophenfall erklärt. So schreibt Geissler im unten genannten Buch (1990):

“Nach Schätzungen von Experten, die vor der Revolution in der DDR gemacht wurden, sollten in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2000 noch etwa 55 Millionen Deutsche leben, im Jahre 2010 noch etwa 52 Millionen, und ihre Zahl sollte bis zum Jahre 2030 auf unter 40 Millionen absinken.”

Was Geissler hier als Katastrophenseznario aufführt – DAS Hauptargument der Immigrationsstrategen bis heute – ist bei Licht besehen ein ganz natürlicher Reflex einer überbevölkerten Gesellschaft:  Ein Deutschland mit nur 40 Millionen wäre keine Katastrophe, sondern  ein schöneres und ein lebenswerteres Land. Eines, in welchem die Grundstücke wieder bezahlbar wären, eines, im welchen sich junge Familien endlich den Kauf eines Hauses leisten könnten, und eines, in dem es sich auch wieder lohnt, mehr als nur statistisch 1,2 Kinder pro Familie in die Welt zu setzen.

Denn kein Volk und kein Land sind je wegen Unterbevölkerung ausgestorben (abgesehen von Minivölkern). Und schaut man sich die Liste der wohlhabendsten westlichen Länder an, so befindet sich darin kein einziges Großland: Angeführt wird diese Liste von Norwegen, der Schweiz, Luxemburg und Singapur. Bevölkerungsmäßig kleine Länder sind also reicher als Großländer.

Es gibt nur einen Grund, Deutschland groß halten zu wollen: Pure politische Macht.

Wie Geissler und mit ihm die Alt-68er  die Immigration als finale Waffe gegen die Deutschen entdeckten

Lesen Sie, was der Ex-CDU-Generalsekretär Geissler 1990 über die angebliche Notwendigkeit, Deutschland zu einem Einwanderungsland zu machen, alles schrieb. Auszüge:

26.03.1990

Meise zu Meise?

Türken rein, Portugiesen her, Kreuzung der Kulturen – der streitbare Heiner Geißler legt sich wieder einmal quer. In einem neuen Buch* leuchtet der ehemalige CDU-Generalsekretär die Zukunftsperspektiven der Deutschen aus: Nur Ausländer-Zuzug könne dem vergreisenden Volk Vitalität und Wohlstand sichern.
 
Auszüge:
 
Manfred Rommel, der Stuttgarter Oberbürgermeister, erzählte einmal die Geschichte von dem jungen Mann, der auf die Frage “Bist du ein Ausländer?” antwortete: “Noi, i bin e Türk.” Dieser junge Mann empfindet sich als Deutscher, genauer genommen sogar als Schwabe. Aber er betet wahrscheinlich in einer Moschee und nicht in der Stuttgarter Eberhardskirche. Er liest den Koran und nicht die Bibel. Ihm wird möglicherweise sein ganzes Leben lang Hammelfleisch besser schmecken als Schweinefleisch.
 
Aber vielleicht hört er auch lieber Beethoven oder amerikanische Rockmusik als die türkische Monotonalität. Und er wird als glutäugiger Anatolier der zweiten Generation wahrscheinlich niemals ein Thaddäus Troll (“Deutschland deine Schwaben”) werden, aber vielleicht einmal ein Thomas Gottschalk (“Wetten, daß . . .?”) sein können….
 
Wir müssen uns darauf einstellen, in der Zukunft mit Millionen Menschen zusammenzuleben, die eine andere Muttersprache, eine andere Herkunft, ein anderes Lebensgefühl, andere Sitten und Gebräuche haben – in einer “multikulturellen Gesellschaft”. Diesen Begriff der “multikulturellen Gesellschaft” habe ich am 28. Oktober 1988 in einem Zeit-Interview formuliert…
 
Der Begriff “multikulturelle Gesellschaft” mobilisierte die Geister, und es antwortete ein vielstimmiger Chor. Mein alter Freund Siegbert Alber, Vizepräsident des Europa-Parlaments, meinte, die Deutschen dürften nicht in einem “Bevölkerungsgulasch” verschwinden. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Carl-Dieter Spranger, sagte: “Wir wollen kein Land mit mehreren gleichberechtigten Kulturen nebeneinander.” Alfred Dregger meinte vor der Bundestagsfraktion, eine multikulturelle Gesellschaft und die Wahrung der “nationalen Identität” schlössen sich aus.
 
Für einen besonderen Knalleffekt der ganzen leidigen Diskussion sorgte in bewährter Weise der bayerische Innenminister Edmund Stoiber, indem er vor einer “durchrassten und durchmischten Gesellschaft” warnte. Zum Glück für die Union entschärfte er diese Zeitbombe durch ein Dementi…
 
Friedrich Karl Fromme schrieb am 10. Juni 1989 in der FAZ: “In der Bundesrepublik leben 60 Millionen Einwohner auf einem Gebiet zusammengedrängt, das um ein Drittel kleiner ist als das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937, also vor Hitlers Eroberungen. Diesen Staat ein Einwanderungsland zu nennen zeugt von Realitätsverlust.”…
 
Der eigentliche Realitätsverlust besteht in dem Ignorieren der Tatsache, daß die Bundesrepublik Deutschland längst ein Einwanderungsland geworden ist. Ein Einwanderungsland müssen wir auch bleiben, denn der Bevölkerungsrückgang und der Altersaufbau machen aus den Deutschen innerhalb weniger Jahrzehnte ein vergreisendes und sterbendes Volk….
 
In einem Aufsatz mit dem Titel “Europa als geistige Lebensform” schreibt Wolf Lepenies 1989 in der Zeit, daß “die Vereinigten Staaten seit 1970, vor allem aus asiatischen Ländern, mehr legale Einwanderer akzeptiert haben als der Rest der Welt zusammengenommen. Amerikanische Autoren stellten nicht ohne Stolz fest, daß die Vereinigten Staaten jetzt erst zu einem wahren melting pot werden”. Er beschreibt die Dinge, wie sie sind:
 
Die meisten europäischen Länder, die Bundesrepublik an erster Stelle, kultivieren Anti-Immigrationsdenken und Fremdenabwehr; die Amerikaner aber sehen in den Einwanderern vornehmlich die Chance zu einer Regeneration der intellektuellen und ökonomischen Ressourcen ihres Landes. “Bereits im nächsten Jahr”, so Lepenies, “werden die USA eine jüngere Bevölkerung haben als ihre fünf stärksten Rivalen zusammen. 1990 wird es in Japan prozentual gesehen doppelt so viele Rentner geben wie in den Vereinigten Staaten.”…
 
Unser Wohlstand wäre gefährdet, gäbe es in der Bundesrepublik Deutschland nicht über vier Millionen Ausländer. Im Bergbau ist jeder dritte Arbeitnehmer ein Ausländer, im Hotel- und Gaststättengewerbe hat jeder fünfte Mitarbeiter ausländische Eltern, die Beschäftigten in der Eisen- und Stahlindustrie sind zu einem Viertel Ausländer. Sie sind keine Gäste, sondern sind längst Mitbürger geworden, die alle Pflichten außer der Wehrpflicht zu erfüllen haben, denen aber entscheidende Rechte vorenthalten werden….
 
Was für eine engstirnige, kleinkarierte Mentalität, die es für unmöglich hält, daß der Mensch, der ins Weltall fliegt und die Atom- und Genspaltung erfunden hat, nicht fähig sein soll, als Deutscher mit einem Türken, als Christ mit einem Moslem, als Weißer mit einem Schwarzen zusammenleben zu können.
Heiner Geissler,”Meise zu Meise?” in: DER SPIEGEL 13/1990,

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