“Betriebsbedingte Kündigungen”: Der Spiegel auf Sinkkurs


Leserkommentar auf der Originalquelle:

“Die Hurenpresse hat nichts anderes verdient! Und ich hoffe, die anderen Main Stream Medien folgen nach! Was für ein Abschaum für die Demokratie!”

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Von Marco Maier, 15. November 2016

Betriebsbedingte Kündigungen: Der Spiegel auf Sinkkurs?

Die anhaltend schwierige Lage auf dem deutschen Medienmarkt führt nun zu einer Kündigungswelle beim Spiegel-Verlag. Die deutschen Massenmedien bauen ab.

Neben diversen Vorruheständen und internen Weitervermittlungen blieben beim Spiegel-Verlag noch 35 Mitarbeiter übrig, die nun bis Ende des nächsten Jahres ihren Job verlieren werden, wie das Branchenmedium Meedia berichtet. Zudem werden Vertrieb und Vermarktung ausgegliedert. Durch die sogenannte Schlankheitskur sollten 149 von 727 Stellen wegfallen. Davon entfielen rund 35 Vollzeitstellen auf die Redaktion, 14 auf die Dokumentation und 100 auf den Verlag. Immerhin mehr als 110 Mitarbeiter seien “freiwillig” ausgeschieden und haben die Abfindung von 1,3 Monatsgehältern je Beschäftigungsjahr angenommen, heißt es bei Meedia.


Der Bereinigungsprozess in der deutschen Medienlandschaft trifft damit auch das größte deutsche Wochenmagazin. Dieses musste bereits seit dem Jahr 2010, als noch knapp über eine Million Exemplare im dritten Quartal verkauft wurden und es noch 465.000 Abonnenten gab einen Verkaufsrückgang von 22 Prozent auf nun knapp 800.000 Exemplare, sowie einen Rückgang von rund 20 Prozent bei den Abos auf 373.000 verkraften.

Damit reiht sich der Verlag in die lange Reihe jener Medienkonzerne ein, die schon in den letzten Monaten und Jahren Titel einstampfen mussten, Redaktionen zusammenlegten und Mitarbeiter entließen. Ein Blick auf die deutsche Medienlandschaft zeigt zudem, dass zwar immer wieder neue Titel auf den Markt kommen und teils auch erfolgreich sind, doch die meisten davon sind (Siehe auch “Landlust”) nicht im Bereich Politik & Wirtschaft angesiedelt.

So zeigt die Auswertung der IVW, dass die Tageszeitungen im dritten Quartal eine im Durchschnitt um rund 7,6 Prozent geringere Auflagenzahl gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreichten. Die Wochenzeitungen mussten einen kleinen Verlust von rund 0,6 Prozent hinnehmen. Bei den Publikumszeitschriften gab es ein Minus von etwa 5,8 Prozent – obwohl neue Titel hinzukamen. Da sind weitere Sparmaßnahmen – insbesondere bei den Mitarbeitern – nur eine logische Folge.

Bücher zum Thema:

Quelle:
https://www.contra-magazin.com/2016/11/betriebsbedingte-kuendigungen-der-spiegel-auf-sinkkurs/

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