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Wollte, dass Chruschtschow die sowjetischen Atomraketen auf Kuba gegen die USA zum Einsatz brachte 


Fidel Castro führte sein Volk in die Armut und Rechtlosigkeit  

Schon vor Castro war das Bildungsniveau Kubas eines der höchsten in Lateinamerika. Doch Linken ist es nicht auszutreiben, dies auf die Fahnen der Fidel’schen Revolution zu schreiben.

Und auch vor Castro war Kuba ein Land, das geteilt in reiche Großgrundbesitzer und die Mehrheit der armen Landbevölkerung. Die politische Nomenklatur des sozialistischen Kuba besaß Villen, hielt sich Mätressen, flog nach Belieben ins Ausland und bereicherte sich nach Belieben am sog. Volksvermögen. 

Auch Fidel Castro, eine der Ikonen westlicher Linker, hat  sein Volk in die gleiche Armut und ins gleiche Elend geführt wie alle übrigen sozialistischen Führer in den übrigen sozialistischen Ländern

Doch eines hat Castro tatsächlich geschafft: In seinem Kuba herrschte Gleichheit beim Volk. Und zwar Gleichheit in der Armut: Jeder Kubaner war gleich arm war. Es gab (fast) nichts, außer Lebensmittelmarken. Die kubanischen Produkte waren alt, verrottet, auf dem Weltmarkt nicht wettbewerbsfähig. Das Einkommen der kubanischen Bevölkerung reichte nicht einmal, um bis zur Mitte des Monats durchzukommen.

Also mussten Kubaner stehlen (aus den maroden Fabriken des sozialistisch errichten Staates), oder mussten sich, mit stillschweigender Zustimmung des alles kontrollierenden Staates, an ausländische Touristen prostituieren.

Die Wahrheit über Kuba ist bleiern 

Gleichwohl hat er „sein Kuba“ (mit geschönten Statistiken) nach außen wie das Bauern- und Arbeiterparadies auf Erden verkauft. Viele Linke fielen auf seine Propaganda herein, und viele Linke zum das bis heute.

Die Wahrheit über Castros Diktatur wird nun, nach seinem Tod, langsam nach außen sickern. Sie ist nicht golden, wie Linke meinen, sondern schwer wie Blei. Sie ist nicht sonnig wie die Sonne Kubas, sondern grau wie die Industriestädte Chinas, der Sowjetunion und der übrigen sozialistischen Länder.

Doch nichts wird Linke dann hindern, ihn und den Folterer und Kriegstreiber Che Guevara weiterhin als ihre Ikonen anzubeten.

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Von Michel Mannheimer, 27.11.2016

Mit Fidel Castro ging einer der totalitärsten Diktatoren der Moderne 

Kuba: Das Land des karibischen Dolce Vita. Der ausgelassenen Kubaner. Das Land von Rumba, Salsa und Cha-Cha-Cha. Das Land mit dem besten Rum, den besten Zigaretten und den hübschesten Frauen in ganz Lateinamerika. Karibische Ausgelassenheit – und in Gelassenheit, wie man sie sich in den Industrieländern nur erträumen kann.

Das Bild, das westliche Castro-Verehrer von Kuba haben, hat nichts mit dem realen Kuba gemein

Nun, das ist das Bild, das Kuba-Verehrer,  politisch meistens links, vom Land Fidel Castros und des legendären Che Guevara machen. Die wenigsten dieser Verehrer waren jedoch jemals in Kuba. Und jene, die dort waren, waren dennoch niemals in dm Kuba, das man nur kennen kann, wenn man nicht in abgeschirmten Hotelanlagen lebt, 10-14 Tage sich tagsüber die Sonne auf den Pelz brennen lässt und nachts in die diversen kubanischen Bars geht, um dort einen Cuba libre, einen Diaquirl, oder, wenn man’s lieber ohne Alkohol mag, einen TuKola (statt Coca Cola) zu sich nimmt. Und sich mit einer bezaubernden Bardame unterhält, die sich dann für 5 Euro anbietet, mit nach Hause zu gehen.

Das wahre, das reale Kuba, ist fern ab dieser glitzernden Kulissen, die man für die devisenbringenden Touristen errichtet hat. Das reale Kuba ist bettelarm. Es ist unfrei. Es ist ein Gefängnis, das man als Kubaner niemals verlassen kann. Es sei denn, über eine waghalsige Flucht in selbst zusammenbastelten Nussschalen, die es nicht wert sind, als „Boot“ oder nur als schwimmende Badewanne bezeichnet zu werden.

Millionen Kubaner wollten aus Fidel Castros Kuba fliehen

Hunderttausende Kubaner haben sich, unter Lebensgefahr,  aufgemacht gen Norden durch die Meerenge von Florida, um an ihrem Traumziel, der amerikanischen Stadt Miami, anzukommen und dort den amerikanischen Traum zu leben, der so ganz anders ist als der kubanische.

Viele sind ertrunken oder von Haien gefressen worden, weil sie es schwimmend versucht haben, der weil ihr „Boot“ gekehrt war. Wenn sie jedoch von der kubanische Küstenwache gefasst wurden, war ihr Schicksal oft besiegelt. Als Republikflüchtlinge kamen sie entweder Jahrzehnte in die maroden Gefängnisse Kubas, oder wurden, wenn man sie verdächtigte, politische Motive zu haben, oft zu Tode gefoltert.

Zahlreiche Emigrationswellen

Zu einer großen Emigrationswelle nach der Revolution kam es 1980, als über US-amerikanische Sender die Nachricht verbreitet wurde, dass die peruanische Botschaft in Havanna Visa für die Ausreise nach Peru ausstelle, mit denen eine Weiterreise in die USA möglich sei. In Anbetracht des Ansturms von zehntausenden Ausreisewilligen, die zum Teil seit langem über Pässe verfügten, forderte der peruanische Botschafter Polizeischutz an.

Als eine Gruppe diesen Polizeischutz durchbrach, in der Botschaft politisches Asyl beantragte und von den Peruanern nicht ausgeliefert wurde, hob die kubanische Regierung die Abriegelung der peruanischen Botschaft auf.

Die unhaltbaren Zustände auf dem Botschaftsgelände wurden am 17. April dadurch beendet, dass Fidel Castro in einer Rede die Möglichkeit eröffnete, auch ohne Visum mit dem Schiff vom Hafen Mariel aus in die USA auszureisen. Die Schiffe wurden bis zur 12-Meilen-Zone vor die US-amerikanische Küste eskortiert. Bis zum 31. Oktober 1980 verließen ca. 125.000 Kubaner das Land.

Fidel Castro beschimpfte ausreisewillige Kubaner als „arbeitsscheuen Abschaum“

Fidel Castro ging mit seinem gegen die lebensunwerten Zustande in Kuba aufbegehrenden Volk nicht anders um als dies Merkel und Gabriel mit der Pegida tun:

In einer Rede anlässlich des 1. Mai 1980 bezeichnete Fidel Castro, unterstützt durch entsprechende Sprechchöre des Publikums, die Botschaftsflüchtlinge als arbeitsscheuen Abschaum. Nicht anders äußerte sich gegenüber jenen Hundertausenden Kubanern, die aus Kuba unter Lebensgefahr über das Meer in Richtung Florida flohen. Auch hier sind die Parallelen zur DDR jedem einsichtig.

Gerade die DDR unterhielt bevorzugte diplomatische Beziehungen zum kommunistischen Bruderland vor den Pforten des Klassenfeinds USA. Es gab Förderprogramme für Kubaner, die an DDR-Universitäten studieren durften, und es gab intensive wirtschaftliche und militärische Unterstützung der DDR zum Castro-Regime.

Unter Fidel Castro gab es so gut wie keine Menschenrechte

Viele bürgerliche und politische Rechte, insbesondere die auf freie Meinungsäußerung, Presse-, Vereinigungs-, Versammlungs- und Bewegungsfreiheit, werden massiv beschnitten.

Es gibt keine unabhängige Gerichtsbarkeit. Menschenrechtsvereinigungen sind nicht zugelassen. Die kubanische Verfassung garantiert viele Grundrechte, etwa die Kunstfreiheit, die Meinungsfreiheit und die Religionsfreiheit, nur mit der Einschränkung, dass ihre Ausübung nicht gegen die Revolution oder die sozialistischen Ziele gerichtet sein darf.

HIV-Infizierte und Homosexuelle wurden in Kuba lange Zeit diskriminiert und HIV-Infizierte unter Haft gewalttätigen Repressalien ausgesetzt. Zwar habe sich die Situation in den letzten Jahren stark verbessert, dennoch beklagen Betroffene weiterhin Übergriffe der Polizei gegen sexuelle Minderheiten.

Kaum jemand ließ mehr Kritiker verhaften oder foltern als Fidel Castro

Internationale Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International dokumentieren insbesondere die politisch motivierte Verhaftung und Verurteilung von Regierungskritikern. Von 75 politischen Dissidenten, die nach ihrer Inhaftierung 2003 zu 28 Jahren Haft verurteilt wurden, saßen 2008 noch 55 in den Gefängnissen, unter schlechter medizinischer Versorgung und unter Misshandlungen leidend.

Über Jahrzehnte war Kuba führend, was die Zahl der inhaftierten Journalisten und Schriftsteller antraf. Unabhängige Journalisten und Menschenrechtsaktivisten wurden regelmäßig belästigt, eingeschüchtert und vorübergehend festgenommen. Es wird von Misshandlungen durch Fußtritte und Schläge berichtet.

Die Haftbedingungen sind hart und führen zum Teil zu körperlichen Problemen bei den Häftlingen. Oppositionelle werden darüber hinaus regelmäßig sogenannten Actos de Repudio ausgesetzt. Dabei zieht ein organisierter Mob vor dem Haus des Oppositionellen auf und beschimpft ihn und seine Familie stundenlang und lautstark als „Würmer“ (spanisch: gusanos) und Verräter.

Teilweise geht dies bis zur straffreien Zerstörung von Eigentum der Betroffenen. Wie frappierend dies doch alles an die deutsche Antifa erinnert, die von den deutschen Linken zu ganz ähnlichen Zwecken eingesetzt wird.

In der Kubakrise bestand Castro darauf, dass die sowjetischen Atomraketen gegen die USA eingesetzt werden sollen