SVP-Nationalrätin Yvette Estermann will Trump-Putin-Gipfel in der Schweiz

Putin und Trump an einem Tisch, dank der Schweiz
Das ist die Vision von Yvette Estermann (SVP).


Auszug:

„National-konservative Politiker sind zurzeit im Aufwind. In Russland regiert Wladimir Putin, in den USA bald Donald Trump. Norbert Hofer hat in Österreich die Wahl zwar knapp verpasst. Doch Marine Le Pen in Frankreich, Frauke Petry in Deutschland und Geert Wilders in den Niederlanden warten auf ihre Chance. 

Sie alle teilen gemeinsame Ziele: Sie wollen weg von der EU und überhaupt von Staatengemeinschaften. Sie fordern mehr Nationalstolz und Unabhängigkeit. Dank Trumps Erfolg wittern sie Siegesluft.“

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SIGI TISCHLER, Publiziert am 09.12.2016, in: Blick.ch

SVP-Estermann  will Trump-Putin-Gipfel in der Schweiz

Die Schweiz als Vermittlerin in der Welt: Dies wünscht sich SVP-Nationalrätin Yvette Estermann. In zwei Motionen fordert sie, ein Treffen zwischen Putin und Trump zu organisieren. Doch das könnte jetzt schon scheitern – wegen der USA.

National-konservative Politiker sind zurzeit im Aufwind. In Russland regiert Wladimir Putin, in den USA bald Donald Trump. Norbert Hofer hat in Österreich die Wahl zwar knapp verpasst. Doch Marine Le Pen in Frankreich, Frauke Petry in Deutschland und Geert Wilders in den Niederlanden warten auf ihre Chance.

Sie alle teilen gemeinsame Ziele: Sie wollen weg von der EU und überhaupt von Staatengemeinschaften. Sie fordern mehr Nationalstolz und Unabhängigkeit. Dank Trumps Erfolg wittern sie Siegesluft.

Auch in der Schweiz wittert man dank Trump neue Chancen. So könnte das Land wieder zwischen Ländern vermitteln, wie früher zur Zeit des Kalten Kriegs. Das wünscht sich zumindest SVP-Nationalrätin Yvette Estermann. Dazu will sie nächstens zwei Motionen einreichen, wie die «Luzerner Zeitung» schreibt.

Die erste Motion will Russland vom Bann der Sanktionen befreien. Die «zerstörerische Sanktionspolitik» der EU helfe in der Sache gar nichts, schade sowohl Russland als auch der Union und treffe immer die Falschen, ist Estermann überzeugt.

Die Schweiz könne einen wichtigen Beitrag leisten, um die «allgemeine Kriegshysterie» gegen Russland zu beenden. «Als neutrales Land und Nicht-EU-Mitglied ist die Schweiz geradezu prädestiniert, im Interesse des Friedens in Europa als Vermittlerin aufzutreten», steht im Vorstoss weiter.

Trump und Putin Hand in Hand

Die zweite Motion weckt nostalgische Gefühle. Estermann will, dass sich die Schweiz für ein «freundschaftliches Treffen zwischen Russland und den USA in Genf» einsetze. Sie wisse aus ihrer Jugend, wie viele Hoffnungen die Menschen in solche Ereignisse setzten, sagt die gebürtige Tschechin. Erinnerungen werden wach an das Treffen zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow 1985 in Genf.

Nach der Wahl von US-Präsident Donald Trump sei die Gelegenheit gekommen, einen Neuanfang zu wagen, so die Luzerner Nationalrätin. Die Schweiz solle dabei ihre guten Dienste anbieten, um den Friedensprozess wieder in Gang zu bringen und eine neue Ära der internationalen Beziehungen einzuläuten.

Die Kritik an Estermanns Vision einer weltpolitisch starken Schweiz lässt nicht lange auf sich warten und kommt ausgerechnet aus der Stadt, die in Estermanns Motion die Hauptrolle spielt.

Der Genfer Sozialdemokrat Carlo Sommaruga sieht überhaupt keinen Grund, sich einem Land gegenüber konziliant zu zeigen, in dem die Demokratie mit Füssen getreten werde. Die Annexion der Krim stelle eine krasse Verletzung internationalen Rechts dar, dazu komme die Destabilisierung der Ukraine und die Bombardements der russischen Luftwaffe in Syrien.

Russlands Hacker

Angesichts dessen müsse die Schweiz auf ihre Werte pochen und dafür sorgen, dass sie nicht zur Umgehung der Sanktionen missbraucht werde. Selbstverständlich brauche es einen Dialog mit Russland, so Sommaruga, doch anders als im Kalten Krieg sei dazu kein Vermittler mehr nötig, betont er in der «Luzerner Zeitung».

Heute hätten die Staatschefs der USA und Russlands jede Menge Gelegenheiten, sich zu treffen und miteinander zu reden. Sie nutzten diese auch regelmässig – etwa am Weltwirtschaftsforum in Davos oder bei der Uno in New York. «Frau Estermann hat nicht verstanden, dass wir in einer anderen Welt leben», urteilt der Genfer.

Vielleicht lässt nicht die Tatsache, dass sich die Welt verändert hat, Estermanns Motionen scheitern. Vielleicht sind es die USA selbst, die Estermanns Pläne versenken werden. Diese Woche gaben führende republikanische Senatoren gegenüber der «Washington Post» bekannt, dass sie eine Untersuchung einleiten werden.

Ziel der Untersuchung: Herausfinden, ob Russland die Präsidentschaftswahlen manipulierte und welche Gefahr Russlands Hacker für die US-Streitkräfte bedeuten. Der Republikaner Lindsey Graham ist überzeugt, dass Russland immer aktiver in den USA werde, ohne den Preis dafür zahlen zu müssen.

«Ich werde Russland ins Visier nehmen, wo ich nur kann. Ich denke, Russland hat sich in die Wahlen eingemischt, und ich will persönlich, dass Putin den Preis dafür bezahlt.» Das wird weder Trump noch Estermann gefallen. (shu)

Quelle:
http://www.blick.ch/news/politik/verkupplerin-der-nationen-svp-estermann-will-trump-putin-gipfel-in-der-schweiz-id5874225.html

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Datum: Mittwoch, 4. Januar 2017 14:00
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19 Kommentare

  1. 1

    Das wird weder Trump noch Estermann gefallen

    __________________

    aha, also ganz und gar auf Obama-Kurs, der Tischler-Schmierfink.

    Aber er sollte auch wissen, daß sein Gejammer weder Trump noch Putin interessiert.

    🙂

    Die Idee, sich in der Schweiz zu treffen, hätte auch großen Symbolcharakter.. fände ich persönlicht angemessen und positiv.

  2. 2

    Keine schlechte Idee, nur sollte Putin bei der Anreise den ukrainischen Luftraum meiden.

    Amerika beschwert sich also über russische Hacker. Sind sich die Amis der Lächerlichkeit ihrer Behauptung bewußt? Hieß es nicht vor einiger Zeit, als es ein gravierendes Problem gab, das in kurzer Zeit behoben werden konnte, ganz lakonisch: Wir haben das Internet gebaut!
    Die Russen sind eine Gefahr für Amerika? Wie sieht es umgekehrt aus, wie viele Experten mit Zugang zu allen amerikanischen Knotenservern (wie nennt man die?) sind täglich dabei, die Schwachstellen in anderen Ländern, auch den befreundeten, auszuloten? Ich bin mir sicher, einen Cyberkrieg würde Amerika gewinnen, denn: Sie haben das Internet gebaut!

  3. 3

    … der Genfer Spezialdemokrat!

    Da braucht man gar nicht weiterlesen, da fällt einem immer wieder nur ein: „Wer hat uns verraten…? Spezialdemokraten!“

    Die Washington Post ist m. W. ein übles Hetzblatt der Obama-Fraktion – es wird seitens der „Kriegstreiber“ des „Militärisch-Industriellen-Komlexes“ sicher ALLES versucht werden, einen „Keil“ in die Friedensbemühungen mit Rußland zu treiben, auch indem man auf einzelne Republikaner „Einfluß“ zu nehmen versucht. Das wiederum wird dann von den hiesigen Linken „aufgegriffen“, um solch symbolträchtige und zugleich spektakuläre Projekte, wie die Idee von Frau Estermann, schon im Keim zu ersticken. Diese kleinkarierten Linken lassen lieber die Welt kollabieren, als dem politischen Gegner, der SVP, einen – sei es auch noch so kleinen – Erfolg zu gönnen! So waren sie schon immer, so werden sie auch bleiben, bis der Tod sie ereilt.

  4. 4

    Die Russen sind meiner Meinung überhaupt nicht feindlich.

    Es ist nur die paranoide Angst mancher westökonomischen Sesselpupser überholt zu werden. Und es geht um kontinentale Vorherrschaft.

    Stattdessen machen diese fleißig Deals mit dem wahren ideologischen Feind, der arabischen Welt.

    Wir sollten Russland für uns gewinnen.

    Orte zum Kriegspielen gibt es genug. Sogar solche, wo es keine Schande wäre zu intervenieren. Saudi-Arabien und Iran. Und bald bei uns in der Stadt!

    Den Krieg gegen den Islam (GWOI), heißt es zu gewinnen. Das können wir super, wenn wir uns mit Russland verbünden.

    Nehmen wir den echten Bösen die Ressourcen und Lebensgrundlage! Shariah-Staaten!

  5. 5

    Im September wird „Wachtula Zonensis“ die Koffer packen ! Ziel :

    Die Lofoten – 35° minus und . . . . allein . Oder doch nicht ? Gesellschaft werden ihr der grüne Dreck und die Antifa´s leisten und hauptsächlich Typen wie , C. Roth (kotz) und S. Peters (würg) .

    Volks &Vaterlandsverräter werden dieses Jahr – 2017 – das Land , unser Vaterland verlassen . MÜSSEN ! . . . für immer !

    Darauf könnt Ihr einen lassen ! Eure beschissene schmarotzer Tage sind gezählt !

    PS : Wenn´s nach mir ginge , werd ihr morgen schon weg vom Fenster !

    FÜR IMMER ! ! ! !

  6. 6

    Mir persönlich geht das hier alles viel zu schleppend . Viel zu langsam . Herr Putin und Herr Trump müssen unverzüglich Nägel mit Köpfen machen .

    UNVERZÜGLICH ! . . . MERKEL muß weg . . . SOFORT !

    Wenn Sie Europa retten wollen !

  7. Bernhard von Klärwo
    Mittwoch, 4. Januar 2017 22:55
    7

    2. Januar 2017
    :::Wozu die „Willkommenskultur“ Angela Merkels dient

    Es bedarf keines Attentats in Nizza, Berlin und Istanbul, um zu begreifen, welcher Schaden uns mit der zügellosen Einwanderung von Hunderttausenden von muslimischen jungen Männern von der Kanzlerin zugefügt wurde, sondern ein ca. 140 Zeilen langer Zweispalter aus der Feder des Star-Korrespondenten Georges Malbrunot, verteilt über die Seite 3 des Figaro, vom 2. Januar 2016, angereichert mit einem Konterfei des ernst dreinblickenden Recep Tayyip Erdogan, sagt alles!

    (…)

    Ab Sommer 2015 kann Syrien jeden Mann im Kampfesalter gebrauchen, um den Terror des IS und der Rebellen ein für allemal aus dem Lande zu vertreiben.

    Da aber beginnt eine Kampagne der Bundeskanzlerin, und zu Hundertausenden wandern die dringend benötigten Soldaten, religiös und finanziell unterstützt von den arabischen Herrschern, aus Syrien in Richtung Norden, obgleich es in Syrien, und wenn nicht dort, in der angrenzenden Türkei, sichere Unterkunft für etwaige Verfolgte gibt, lassen sie ihre Familien, ihre Frauen und Kinder, im Kampfgebiet zurück. Dafür werden sie noch bedauert von unserer Regierung und ihren Medien. Familiennachzug ist angesagt!

    So dient die Bundesregierung den Interessen der USA, die eine Festigung des russischen Einflusses in der Region verhindern wollen.

    Gleichzeitig kommt den USA die Invasion der nicht integrierbaren Muslime in Deutschland gelegen, unser Land zu destablisieren. Die Maßnahmen gegen Volkswagen und die Deutsche Bank sind dazu flankierende Maßnahmen.

    Deutschland muß unumkehrbar abhängig gehalten werden von den USA, soll keine eigenständige Außen- und Sicherheitspolitik im eigenen Interesse entwickeln können, etwa eine strategisch-wirtschaftliche Partnerschaft mit Rußland, was das Natürlichste von der Welt wäre:::
    http://eussner.blogspot.de/2017/01/wozu-die-willkommenskultur-angela.html

  8. 8

    @BvK

    Und Sie sagen, ich bin ein Verschwörungstheoretiker? 🙂

    Ich glaube nicht, dass Deutschland auf VW und Deutsche Bank aufgebaut ist.

    Was nützt Amerika den Zerfall Deutschlands? Was nützt Amerika die Unterdrückungsversuche Russlands? Hat Amerika Angst zu kurz zu kommen? Amerika hat genug Probleme mit der Immigration. Sie haben die Fresse voll von Mexen und Muslime.

    Ich glaube es wie bei uns: Schuld daran, sind die Spielkinder im Establishment.

    Wenns es ums Selbstbereichern geht, könnte man gemeinsam auch Katar einnehmen. Eine Schande wäre es nicht.

  9. 9

    Auch Israel denkt wie Künast.

    20 Jahre für Elor Azarias.

    Azarias, Soldat, erschoss einen verwundeten Palestinenser, der zuvor einen israelischen Soldaten in tödlicher Absicht mit dem Messer verwundet hatte.

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Hebron_shooting_incident

    Netanjahu plädiert für Freispruch. Ich auch.

  10. Bernhard von Klärwo
    Donnerstag, 5. Januar 2017 11:32
    10

    @ #8 Taurus Caerulus

    VERSCHWÖRUNGSTHEORIE WEISE ICH WEIT VON MIR!

    1.) Haben Sie den ganzen Artikel (eussner.blog) gelesen?

    2.) Daß Merkel der Obama-Regierung, besonders dem Muslim Barack Hussein Obama „die Füße leckt“, kann jeder sehen:

    3.) Daß die USA – egal unter welchem Präsidenten – Deutschland mehr oder weniger an der Leine halten dürfte auch jeder gemerkt haben. Daß wir trotzdem recht gut gedeihen konnten, lag daran, daß die bisherigen US-Präsidenten uns nicht derart hineinregier(t)en bzw. durften, wie der Negermoslem Obama.

    4.) Daß die USA Politik zu ihrem Vorteil machen, ist natürlich, denn jedes Land macht dies – außer Deutschland.

    5.) Daß Merkel Deutschland haßt, erfahren wir tagtäglich. Daß sie Sozi-Politik macht auch. Dies bedeutet, Sozialisten brauchen immer arme Massen, die ihnen (den Sozis) die Legitimation für ihre FreiheitGleichheitBrüderlichkeit-Parolen geben.

    6.) Eine Verschwörungstheorie wäre, wenn ich behauptete, nicht der Islam, also Moslems haben die Terroranschläge – 9/11, Boston Marathon, Brüssel Museum usw., in Frankreich, Berlin Weihnachtsmarkt begangen, sondern Amiland u. Israel bzw. deren Geheimdienste.

  11. Bernhard von Klärwo
    Donnerstag, 5. Januar 2017 11:39
    11

    Korrektur betr. meinen letzten Komm.

    Falsch :

    Richtig .

    …für 2.)…

  12. 12

    @BvK

    Obama ist ja in ein Paar Tagen mal gewesen. Hoffentlich 🙂
    Mist gebaut, noch vornehm ausgedrückt, hat er trotzdem.

    Merkel hasst Deutschland. Ja, dass kann man sehen und fühlen.

  13. 13

    @ Taurus Caerulus
    Mittwoch, 4. Januar 2017 19:01
    4

    Die Russen sind meiner Meinung überhaupt nicht feindlich.

    ————————————-

    die russen und die deutschen gehören geschichtlich zusammen.

    heutzutage auch wirtschaftlich!
    genau das ist den jüdischgläubigen amis ein dorn im auge, was es zu verhindern gilt.

    ausser das die russen und deutschen zusammen kommen, müsste noch der dollar als weltwährung verschwinden und der elite-ami (vorzugsweise bestehend aus menschen jüdischen glaubens) würde zum clochard verenden.

  14. 14

    @ Bernhard von Klärwo
    Donnerstag, 5. Januar 2017 11:32
    10

    VERSCHWÖRUNGSTHEORIE WEISE ICH WEIT VON MIR!

    —————————-

    ich hoffe Nr 6 ist sarkastisch gemeint 🙂

  15. 15

    @hubert

    Zionisten und Muslime sind Heuchler.

    Muslime zeigen aber offen ihre Abneigung gegen Kafir.

    Zionisten machen das hinter verschlossenen Türen.

  16. Bernhard von Klärwo
    Donnerstag, 5. Januar 2017 23:10
    16

    @ hubert #14 – 22:44 Uhr

    @ Taurus Caerulus #15 – 22:55 Uhr

    Ich meine Punkt 6 ernst. Für Israel- u. Judenhasser, auch die, die sich als Zionismuskritiker tarnen, habe ich nichts übrig.

  17. 17

    Ich hasse nicht die Juden und Israel.

    Ich kritisiere nur die Machtgeilheit von Zionisten auf die Welt. Darunter Menschen, wie Rothschild und Soros.

    Dieses Überalleinmischen. Das tun auch die Muslime.

  18. Bernhard von Klärwo
    Donnerstag, 5. Januar 2017 23:33
    18

    OT

    Entschuldigung bitte, ich weiß nicht so recht, wo dieses Thema hinpassen würde, möchte aber auch nicht, daß es untergeht.

    Etwas, das mir bisher völlig unbekannt war, möchte ich hier teilen:

    AMERIKAS VERGESSENE WEIßE SKLAVEN AUS IRLAND

    Weniger bis überhaupt nicht bekannt ist jedoch die Geschichte der irischen Sklaven, die laut verschiedenen Quellen keineswegs besser behandelt wurden als ihre afrikanischen Leidensgenossen.

    John Martin vom Center for Research and Globalization in Montreal schrieb in einem Beitrag, dass der irische Sklavenhandel begann, als Jakob II(Anm.: Der letzte kath. König von Engl., Irland u. Schottl.) von England 30.000 irische Gefangene als Sklaven in die Neue Welt verkauft hatte. Gemäß seiner Proklamation von 1625 wurden irische politische Gefangene nach Übersee geschickt, um diese an englische Siedler in die Karibik zu verkaufen.

    Bereits zuvor im Jahr 1619 um die Osterzeit, rund vier Monate bevor die ersten afrikanischen Sklaven verschifft wurden, wurden rund 100 Kinder als „Vertragsknechte“ unfreiwillig in die nordamerikanische Kolonie transportiert.

    Von nun an wurden Zehntausende Sträflinge, Bettler, Straßenkinder und andere unerwünschte Personen aus der englischen, schottischen und irischen Unterschicht auf Sklavenschiffen abtransportiert.

    Bis Mitte des 17. Jahrhunderts waren die meisten gehandelten Sklaven irischen Ursprungs.

    In den 1650er Jahren wurden über 100.000 irische Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ihren Eltern entrissen und als Sklaven nach Westindien, Virginia und New England verkauft.

    Im selben Zeitraum wurden weitere 52.000 Iren, meist Frauen und Kinder, nach Barbados und Virginia verschifft und weitere 30.000 irische Männer und Frauen wurden auf Auktionen an Höchstbietende verkauft.

    Im Jahr 1656 befahl Oliver Cromwell(Anm.: In Irland ist er wegen seiner Maßnahmen gegen die katholische Bevölkerungsmehrheit, die von manchen Historikern als „genozidal“ bezeichnet wurden, verhasst. Wiki), Lordprotektor von England, Schottland und Irland, dass 2.000 Kinder aus Irland nach Jamaika verschifft werden sollten, um diese an englische Siedler zu verkaufen.

    Bis ins 18. Jahrhundert seien die irischen Sklaven „nicht mehr als menschliches Vieh“ für die Engländer gewesen, schreibt Martin weiter.

    In dieser Zeit begann auch der afrikanische Sklavenhandel und es wurde überliefert, so Martin weiter, dass die afrikanischen zunächst wesentlich besser behandelt worden seien, als ihre irischen „Kollegen“…

    Laut einer Niederschrift wurden in einem Fall 132 irische Sklaven, Männer, Frauen und Kinder, über Bord geworfen und ertranken, weil die Vorräte unterwegs knapp geworden waren. Die übliche Todesrate auf den Schiffen belief sich auf 37% bis 50%.

    Richard Ligon erlebte diese Zustände aus erster Hand, zeichnete diese auf und beschrieb sie im Jahr 1657 als „niemals dagewesene Grausamkeit“. Sean O’Callahan beschrieb die Situation der irischen Sklaven als „Hölle“, in der „irische Männer und Frauen wie Vieh“ behandelt wurden.

    +++Findige Engländer begannen damit, Frauen und Mädchen ab 12 Jahren von afrikanischen Männern begatten zu lassen, um die Kinder später als afrikanische Sklaven handeln zu können.+++

    +++Diese Praxis der „Zucht“ zwischen irischen Frauen mit afrikanischen Männern dauerte mehrere Jahrzehnte an und war später so weit verbreitet, dass im Jahr 1681 ein Gesetz erlassen wurde, welches „die Paarung von Iren und Afrikanern zur Erzeugung neuer Sklaven“ verbot.+++

    Allerdings wurde dieses Gesetz nicht aus moralischen Gründen erlassen, sondern weil die Royal African Company durch die Zucht Geld verloren hatte…
    http://www.gegenfrage.com/irland-sklaven-hungersnot/

    FÜR MICH (ALS KATHOLIN) WÄRE INTERESSANT,

    WIEVIELE DIESER IRISCH. SKLAVEN KATHOLEN WAREN.

    +++++++++++++++++++

    Seit paar Jahren bekannt ist mir allerdings diese Sklaverei, die MM ja auch schon eigens in Artikeln thematisierte:

    Daß ich nicht falsch verstanden werde: ich bin froh, daß wir Weiße die Sklaverei abschafften – und auch nicht noch Jahrhunderte später für unsere eigene Versklavung materiell entschädigt werden wollen, sondern die Ärmel hochkrempel(te)n u. schaff(t)en.

    Die Muselmanen haben die Sklaverei immernoch (durch Kriegsgott Allah) verpflichtend im Koran stehen.
    http://derprophet.info/inhalt/sklaven-im-islam-htm/

    Und die Nachfolger der schwarzen Sklaven wählen massenweise den Islam zur Religion, obwohl er maßgeblich an ihrer Versklavung schuld war u. ist. Vielleicht möchten die Neger einfach auch mal Sklaven (am liebsten Weiße) halten.

    Ich bin allerdings überzeugt, daß die Neger Afrikas vor der Islamisierung schon Negersklaven hielten, wie eben die meisten heidnischen Gesellschaften überall auf der Welt. Auch die alten Germanen. Die Wikinger verscherbelten sogar german. Sklavinnen an die Araber.

    ++++++++++++++++++++

    Die Maghrebiner jagten Hundertausende Weiße zwecks Versklavung, dabei drangen sie sogar bis nach England, Skandinavien u. Amerika vor.

    Frische Ware aus Europa: – WELT
    welt.de › WELT am SONNTAG
    28.03.2004 – Weiße Sklaven in Afrika: Weit mehr Christen als Historiker bisher annahmen, wurden jahrhundertelang von Moslems verschleppt…
    https://www.welt.de/print-wams/article108350/Frische-Ware-aus-Europa.html

    Sklavenhandel: Auf Menschenjagd im Mittelmeer | ZEIT ONLINE
    zeit.de › DIE ZEIT
    16.05.2012 – Johann Michael Kühn wurde zu einem der »weißen Sklaven« in Nordafrika. Die meisten anderen Männer seines Schiffs sah er nie wieder…
    http://www.zeit.de/2012/21/Barbaresken

  19. 19

    @BvK

    Es ist sehr gut, dass man das Sklaventum abgeschafft hat.

    Kein Mensch sollte von einem Anderen ausbeuterisch kontrolliert werden.

    Leider ist Billiglohn und Zeitarbeit bzw. Meinungsmache eine Form von „humaner“ moderner Sklaverei.

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