Zur morgigen Amtseinführung Trumps: US-Linke mobilisieren hunderttausende Anti-Trump-Protestler

Thousands of people turned out to march against President-elect Donald Trump in Denver, Colorado on November 10, 2016 in Denver, Colorado. The protesters began at the State Capitol, marched down the 16th Mall, to 17th ave, then to Champa Street and Speer blvd and made their way back to the State Capitol up Colfax ave. More and more people joined the march as it wound through the streets of downtown Denver protesting the newly-elected president Donald Trump. Helen H. Richardson, The Denver Post

Unmittelbar nach Trumps Wahlsieg gingen Tausende amerikanische Linke auf die Straßen wie hier in Denver. Unter Trumps Präsidentschaft droht, wie in Deutschland, eine Spaltung der Gesellschaft seitens der Linken


 

Tausende Sicherheitskräfte in Washington

“Ich kann mich nicht erinnern, dass eine Vereidigung die Sicherheitsbehörden jemals derart herausgefordert hat”, sagte Ex-Heimatschutzminister Michael Chertoff der “New York Times”.

Rund 3200 Polizisten, 8000 Nationalgardisten, 5000 Soldaten sowie zahllose Beamte des FBI sind rund um die Zeremonie und die Demos im Einsatz. Die Kosten für das Polizeiaufgebot belaufen sich auf mehr als 100 Millionen Dollar.

Auf der Facebook-Seite haben 206.000 Menschen ihre Teilnahme angekündigt und 254.000 weitere ihr “Interesse” angemeldet. Bei der Kundgebung sollen Promis wie Hollywood-Aktivist Harry Belafonte sprechen. (Quelle)

Die Polizei erwartet für Freitag rund 800.000 Trump-Fans – weit weniger als bei Barack Obamas erster Vereidigung in 2009, als fast zwei Millionen nach Washington kamen, ohne dass es eine einzige größere Gegendemonstration gab.

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Von Michael Mannheimer, 18.1.2017

Zur Inauguration Trumps fährt der SPIEGEL seinen ganzen Hass gegen Trump auf

Dem Artikel, den der SPIEGEL-Redakteur Marc Pitzke zur morgigen Inauguration Trumps vorlegte, war der ganze Hass des SPIEGEL gegen den zukünftigen Trump anzumerken. In nicht einer Zeile gab’s Positives zu Trump. Aus jeder Zeile, aus jedem angeführten Beispiel, troff der Hass der deutschen Linken, deren Frontblatt der SPIEGEL ist, gegen jenen Präsidenten, der nach Meinung Linker niemals Präsident sein dürfte.

Natürlich ist Pitzke clever genug, seinen Hass von anderen ausdrücken zu lassen. Da zitiert er beispielsweise, dass der US-Patriotenhit “America the Beautiful” geändert wurde in “So pitiful, the toxic Trump”, lautet der jetzt, “you lie with every word.” Zu Deutsch: “Giftiger Trump, du lügst mit jedem Wort.”

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Titel: Soros steuert die gewalttätigen Proteste gegen Trump (Quelle)

Natürlich verchweigt er im gesamten Artikel, den er pathetisch Marsch der Hunderttausend” titelt, dass die Protestler gegen Trump, so zahlreich sie morgen auch in Washington erscheinen mögen, eine Minderheit in den USA sind. Und kein Wort darüber, dass hinter dieser Protestbewegung Clinton und Soros die Fäden ziehen.

Aber auch das hat System: Wie in Deutschland, wo die Linke mittels Bussen tausende Antifas zu Anti-Merkel-Demos mit Bussen aus ganz Deutschland herankarren lässt, um den Eindruck zu erwecken, der Gegenprotest sei zahlenmäßig bedeutender als die Merkel-Kritik (bezahlt übrigens von deutschen Steuergeldern und Gewerkschafts-Mitbgliedbeiträgen), so kommen nun auch die Trump-Hasser mit 1200 Bussen aus den ganzen riesigen USA angereist. Endlich hat die US-Linke wieder einen Feind, der das Zeug hat, die zersplitterten und in sich verfeindeten Links-Gruppierungen zu vereinen.

Und genau darum geht es: Es sind nicht, wie Pitzke in seinem Hass-Artikel unterschwellig rüberbringt, das amerikanische Volk, das sich morgen gegen Trumps Amtseinführung sträubt. Es ist die amerikanische Linke in ihren ganzen diversen Facetten, die da morgen Washington zwingt, aus ihrer Stadt eine Festung zum Schutz des Präsidenten zu machen.

Ein durchschaubarer Kronzeuge des SPIEGEL-Artikels

Da präsentiert der SPIEGEL-Redakteur, geschickt aber durchschaubar, einen Highschool-Lehrer aus New York. Grauwiler  heißt dieser, sehr wahrscheinlich deutschstämmig, reist morgen nach Washington, um am Festival der linken Gutmenschen teilzunehmen. Diese haben vor wenigen Tagen Obama wie eine Heilsgestalt verabschiedet. Dass Obama, der “Friedensnobelpreisträger” mehr Kriege geführt hat als der vermutlich verhassteste Präsident der US-Geschichte, George W. Bush, dass Obama die Liste der US-Präsidenten mit der längsten Anzahl von Kriegstagen während ihrer Amtszeit anführt: Die Linken der USA stört’s nicht.

Über diesen Grauwiler erfahren wir, dass er ein Veteran des Aids-Aktivismus ist. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit also ein Schwuler. Später, so erfahren wir, marschierte Grauwiler bei den Bürgerrechtlern von Black Lives Matter mit, nach dem Disco-Massaker von Orlando im Juni 2016 gründete er mit Freunden die Organisation Gays Against Guns (GAG) (wie wirkungsvoll gegen den Islam-Terror!) gegen die Waffenlobby NRA. Nun hat sich GAG mit dem Widerstand gegen Trump verbündet.

Also ist Grauwiler doch kein normaler US-Bürger, wie Pitzke darstellt. Sondern ein linker Polit-Aktivist. Denn wie in Deutschland so sind auch in den USA die Schwulen – und das ist er vermutlich – in ihrer großen Merhrheit links.

Die vom SPIEGEL dargestellten bunten Widerstandsgruppen haben bei Licht besehen nur eine Farbe: das Rot der Linken

“Auch die Anliegen der anderen Gruppen sind so bunt wie die Teilnehmer. Sie sind gegen Polizeigewalt, Rassismus, Waffenrecht, für Abtreibung, LGBT- und Bürgerrechte, Obamacare, Pressefreiheit”,

schreibt der SPIEGEL.

Wow! Wie beindruckend. Der Widerstand gegen Trump kommt also angeblich aus allen Bevölkerungsschichten. Allen Rassen. Allen Religionen. Ist bunt eben.

Alle guten Menschen der USA sind, so der SPIEGEL, damit gegen Trump. Wer für ihn ist, ist böse. Dies ist der Tenor und die beabsichtigte sublime Botschaft dieser Zeilen. Und die meisten Leser dürften dies auch so schlucken.

Doch bei genauerem Hinsehen erkennt man, das all die oben genanten Positionen linke Positionen sind. Was sich in Washington morgen also ansammeln wird, ist der politisch aktive Teil der US-Linken aus dem Großraum Washington (aus den Westküste-Staaten dürften nur wenige anreisen).

Triumphierend schreibt der SPIEGE-Redaktuer:

“Sie alle eint die Ablehnung des neuen Präsidenten. Ihre nachhaltige Schlagkraft muss sich nun Ende der Woche in Washington beweisen. Es ist, als habe Trumps Wahlsieg die Splitterproteste der vergangenen Jahre revitalisiert. So hat der Republikaner in der Tat, wie er gerne tönt, eine Volksbewegung angestoßen. Jedoch nicht unbedingt die, als deren Führer er sich sieht.”

“Wir sind nicht so wie Trump”

So ist das Motto vieler Linker, die nach Washington strömen. Sie sind, darf man im Umkehrschluss folgern, lieber so wie Obama. Der keines seiner Versprechen gehalten hat: Weder hat er Guantanamo geschlossen, noch hat er die US-Kriege beendet, noch war er fähig, ein nationales Gesundheitssystem einzuführen. Im Gegenteil:
  • Unter ihm war Amerika kriegerischer den je zuvor, hat 100-mal mehr tödliche Drohneneinsätze geflogen als unter W.Bush,
  • und unter ihm haben die USA sagenhafte Staatsschulden von 2 Billionen Dollar angehäuft.
  • Unter ihm wurde der Nahe Osten derart destabilisiert, dass Millionen, mit tatkräftiger Unterstützung Obamas, in die EU geschleust wurden, um dort das Werk Obamas fortzuführen: Destabilisierung der westlichen Staaten mit dem Ziel, diese zu islamisieren und dort die Vorherrschaft des weißen Mannes zu beenden.
Die wenigsten Linken, die morgen in den USA gegen Trump protestieren, dürften davon auch nur einen Schimmer an Ahnung haben. Denn Linkssein ist weniger eine politische, als eine religiöse Haltung.
Es ist der alte Kampf zwischen gut und böse. Und wer die Guten sind, daran zweifeln die Linken der USA genausowenig wie die in Deutschland oder anderswo.

 

 

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