Donald Trump ist der 45. US-Präsident – und will dem Volk die Macht zurückgeben. Erste linke Medien berichten bereits vorsichtiger


Trump ist Präsdient:
Erste linke Medien knicken bereits ein

Auffallend am folgenden Artikel der dpa zur gestrigen Inauguration Trumps ist vor allem – bei allen kritischen Untertönen –  der vorsichtige und fast versöhnliche Ton, in welchem er verfasst wurde. Nichts von der üblichen Häme und dem üblichen Hass, der Trump ansonsten von den übrigen deutschen Linksmedien (vor allem SPIEGEL) entgegenschlägt. Es ist das, was man als “normative Kraft des Faktischen” bezeichnet: Geschaffene Fakten haben die Macht, normativ zu wirken. So auch auf die Deutsche Presseagentur dpa. 

Die dpa ist ein der größen Presseagenturen der Welt und die mit Abstand wichtigste in Europa. Was sie schreibt, bringen 90 Prozent der deutschen Tageszeitungen. Besonders auf dem wichtigen Sektor Politik. Daher ist die dpa – neben Wikipedia etwa – ein absolut bevorzugtes Unterwanderungs-Ziel linker Akteure. 

Die Führung der linksradikalen dpa – nichts anderes ist sie, auch wenn die Herren und Damen Journalisten bei dieser Bezeichnung Schluckauf bekommen sollten – hat wohl eine Abwägung gemacht zwischen weiterer Trumpschelte und damit Schelte der wichtigsten Supermacht der Welt und dem nach wie vor wichtigsten Bündnispartner für Deutschland und Europa – oder der Anerkenntnis der Niederlage der linken US-Politik Obamas.

Trump will feindlich gesonnen Medien von der Pressekonferenz im Weißen Haus ausschließen

Trump hatte bereits angekündigt, besonders feindliche Medien nicht mehr zur Pressekonferenz im Weißen Haus einzuladen. Die dpa wäre dann sicher unter den Ausgeladenenen, wenn sie auf SPIEGEL- oder taz-Niveau über ihn berichten würde. 

Und dies würde ihrem Anspruch auf Informationen aus erster Hand fundamental entgegenstehen. Die dpa wäre dann, wie der SPIEGEL unter Kohl, auf das Zitieren von Meldungen anderer Presseagenturen zu politischen News aus dem Weißen Haus angewiesen. Ein Quasi-Todesurteil für eine international agierende Nachrichten-Agentur.

Trump hatte mit seiner Politik des Ausschlusses destruktiver und feindlich gesonnener Medien übrigens einen höchst prominenten Vorgänger. Es war kein Geringerer als Abraham Lincoln, der als eine seiner ersten Amtshandlungen diese Maßnahme  gegenüber Medien praktizierte. Mit erstaunlicher Wirkung: Die bislang ungebändigten Medien gaben sich im Laufe der Jahre gemäßigter und besonnener.

Eine Maßnahme, die ein künftiger AfD-Bundeskanzler ebenfalls einführen sollte. Ausschluss jener Medien von der Bundespressekonfernz, die dieses Land in den Untergang schrieben, Merkel in den Himmel lobten und deren Kritiker medial vernichteten. Ein Großteil der deutschen Medien – einschließlich ARD und ZDF – würden sprichwörtlich in die Röhre gucken.


Es gibt da immer noch genügend Medien, die eingeladen werden könnten: PI, Compact, Preußische Allgemeine Zeitung, Junge Freiheit. Ich prophezeie einen enormen Lernprozess bei den von dieser Konferenz ausgeschlossenen Medien – und eine historische Entlassungswelle innerhalb derer Redaktionen.

Es wird höchste Zeit, die Diktatur der Linken für immer zu beenden. 

Ramses, 20.1.2017

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dpa, 20. Januar 2017

Donald Trump ist der 45. US-Präsident – und will dem Volk die Macht zurückgeben

Die wohl wichtigste Demokratie der Welt feiert ihr Hochamt: Donald Trump hat vor dem festlich geschmückten Kapitol in Washington seinen Amtseid abgeleistet und übernimmt den Staffelstab von Barack Obama. Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten ist im Amt – und alles soll anders werden. Daran lässt Trump keinerlei Zweifel.

Es ist die ungewöhnlichste, Aufsehen erregendste und für viele auch beängstigendste Amtsübernahme in der jüngeren Geschichte des stolzen Landes, das aus seiner Verfassung den Honig für seine Existenz und Eigenart saugt.

Trump, so glauben viele Kommentatoren, könnte nach dem liberalen Obama zur Schocktherapie für die Amerikaner werden. Seine Rede wird Musik in den Ohren seiner Anhänger sein, für seine Kritiker bestätigt sie alle tiefen Sorgen. “Er wird sehr wertvolle Dienste leisten. Wir werden erkennen, dass man niemals Hass und Missgunst wählen darf”, sagt Kohn, ein junger Schwarzer aus dem Osten Washingtons, der im Publikum 200 Meter vor den Stufen des Kapitols steht.

“Amerika zuerst!”, ruft Trump, sogar zwei mal hintereinander. Alles soll sich dem beugen, in der Wirtschaft und der Außenpolitik. Ja, Amerika wolle ein Vorbild sein. Aber Nationen hätten das Recht, zuerst an sich zu denken. Das klingt nicht nach Bündnissen und internationalem Gemeinsinn, sondern nach einer Rückbesinnung. Trump ist da ganz konsequent, er hat auch im Wahlkampf keine anderen Botschaften verbreitet. Just in dem Moment, als er zu reden beginnt, setzt in Washington Regen ein.

Donald Trump will Amerika vereinen

Trumps Rede ist ein 16 Minuten langer Schlussstrich unter das Amerika Barack Obamas, auch wenn er seinem Vorgänger höflich dankte.

“Amerika wird wieder gewinnen. Wir werden unsere Jobs zurückbringen. Wir werden uns unsere Grenzen zurückholen. Wir werden unseren Wohlstand zurückbringen. Wir werden unsere Träume zurückbringen.”

Man solle amerikanische Waren kaufen und amerikanische Mitarbeiter einstellen.

Die Bemühungen, zur Einigkeit aufzurufen, nur Mittel zum Zweck: “Wenn Amerika vereint ist, dann ist Amerika unaufhaltsam.” In den Hauptstädten im Ausland dürfte dies zum Aufhorchen veranlasst haben.

Seinen Anhängern versichert Trump: “Ich werde Euch niemals im Stich lassen. Alles werde sich ändern. “Jetzt beginnt es, genau hier”, sagt Trump, das ehrwürdige Parlament im Rücken, nach vorne durch zentimeterdickes Panzerglas geschützt – und watscht das von ihm so verhasste Establishment in Washington damit gehörig ab.

“Das ist euer Moment, das ist euer Tag. Die USA sind euer Land”, ruft er dem Volk zu. Seine Anhänger jubeln, andere schütteln den Kopf. Dieser 20. Januar werde in die Geschichte eingehen als der Tag, an dem das Volk die Macht zurückerhalte. Anschließend demonstriert er eben jene: Er unterzeichnet die Anordnungen zur Ernennung für die ersten Minister. Derweil löschen seine Leute alle Inhalte der Obama-Administration von der Website des Weißen Hauses. Das Wort “Klimawandel” kommt jetzt nicht mehr vor.

Zwischen 700 000 und 900 000 Menschen sollten nach Washington kommen, um den neuen Präsidenten zu sehen. Wie er vor dem Kapitol steht, wie er dem höchsten Richter John Roberts in die Augen blickt, wie er auf die Verfassung schwört, die Hand auf der Bibel Abraham Lincolns und seiner eigenen. Angespannt wirkt Trump. Nervös, unruhig. Hinter ihm Melania Trump, im hellblauen Ralph-Lauren-Kleid an Jackie Kennedy erinnernd, fast maskenhaft.

Donald Trump will nichts an seiner Art ändern

Mit dem Ehemann der 45-Jährigen bekommen die Amerikaner einen politisch Ungehobelten als Präsidenten. Einen Mann, der sein Dasein auf die Tatsache gründet, anders zu sein. In seiner Rede verspricht er mit Wucht, daran nichts zu ändern.

Fast aus dem Nichts hat Trump ein Kabinett zusammengezimmert, eine Mischung aus erfahrenen Haudegen und Seiteneinsteigern. Trump betont, es sei das intelligenteste Kabinett der US-Geschichte, gemessen am IQ. Über die moralische, ethische, fachliche Rechtfertigung sagt das nichts.

Schon weit vor Tagesanbruch hatten sich am Freitag Tausende aufgemacht, um bei dem Großereignis vor dem Kapitol dabei sein zu können. “Heute ist der Tag, an dem wir alle zusammenkommen”, sagt Chuck Schumer, der oberste Demokrat im Senat. Nicht alle folgen diesem Rat. Fernsehbilder aus der Luft zeigen, dass die Mall vor dem Kapitol bei weitem nicht voll ist.

Trump wollte nach einem Mittagessen im Kapitol eine Parade zum Weißen Haus anführen. Auf den rund drei Kilometern Paradeweg bis zum Weißen Haus versammelten sich Zehntausende, um die Zeremonie live oder auf Videoleinwänden ansehen. Aus dem gesamten Land reisten Menschen an, um den neuen Präsidenten zu sehen. Allein die “Biker für Trump” hatten 5000 Motorradfahrer mobil gemacht. Von Rekordzahlen war die Menge aber weit entfernt.

Viele nehmen Strapazen auf sich, um dabei sein zu können. Anne Sullivan (65) aus North Carolina saß sieben Stunden im Auto, um von ihrem Heimatort nach Washington zu fahren. “Ich liebe Donald Trump”, sagt sie. “Er hat göttliche Eingebungen.” Und er werde Amerika auf die richtige Weise führen. “Nicht so wie Ihre Präsidentin”, sagt sie dem deutschen dpa-Reporter. “Merkel lässt die ganzen Terroristen ins Land.”

Derek Allen zeigt derweil, was er unter Donald Trumps Plänen versteht, die Wirtschaft anzukurbeln. Der Händler verkauft Pudelmützen und natürlich die berühmt gewordenen Baseballkappen mit der Aufschrift “Make America Great Again” – Trumps Wahlspruch. Die Dollarscheine füllen schon im Morgengrauen seine Hosentasche.

Trotz aller Kritik an Trump – der Tag seines Amtsantritts wird schon vor seiner Vereidigung als Tag der Demokratie in den USA beschworen. Trotz häufig heftiger Bauchschmerzen über das, was der kommende Präsident in den vergangenen 18 Monaten alles von sich gegeben hatte. Eine friedliche Übergabe der Macht gilt den USA als ehernes Gesetz. Trump umreißt am Freitag, dass er sich das nicht als fröhlichen Spaziergang vorstellt.

Polizei, Militär und Geheimdienste hatten Washington schon Tage zuvor zur Hochsicherheitszone gemacht. Der Bereich zwischen Kapitol und Weißem Haus wurde abgeriegelt: sichtbar mit unzähligen Betonsperren und kilometerlangen Metallzäunen, unsichtbar mit Schranken für den Internetzugang und den Gebrauch von Mobiltelefonen. Vereinzelt kam es zu Zusammenstößen, sie waren begrenzt auf überschaubare Areale. Die Polizei nahm mindestens 95 Menschen fest.

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