Iran verschärft Drohungen gegen Israel und USA


Linke werden jubeln. Denn wer sich den USA und Israel entgegenstellt, gilt bei denen als Held. Und deswegen ist der Iran für sie ein Held. Ich kenne einen linken deutschen Arzt in Oberstdorf, der Nordkorea bewundert und dieses Land in den höchsten Tönen lobt. Der Grund: Nordkorea würde die USA mit seiner Atomwaffen öffentlich bedrohen und der Supermacht angst einjagen.

Dies ist zum ersten eine komplette Fehldiagnose. Und zum zweiten zeigt es, wie verkommen Linke in ihrer Moral sind: Gut ist das, was ihrem Feind schadet. Selbst wenn das “Gute” der Teufel persönlich ist.

Das ist die Umsetzung der selektiven Moral Adornos. Und in dieser selektiven Moral sind Linkedem Islam identisch. Denn auch dieser kennt keine absoluten moralischen Werte. Doch eine Moral, die keine absokluten Werte kennt, ist beliebig. Und damit amoralisch.


Persien:
Der Niedergang einer 7000-jährigen Hochkultur zu einer islamischen Despotie

Persien war eine Hochkultur, die bereits lange vor der griechischen und römischen Hochkultur existierte und mit diesen sowohl zivilisatorisch als auch von ihrer Bau- und Kunstgeschichte auf absoluter Augenhöhe stand. Als der Islam Persien Angriff und zerstörte, konnte dieses Land bereits auf eine 7000jährige Geschichte und Hochkultur zurückblicken. 

Abu Muslim, ein Klient eines Onkels von Mohammed, organisierte eine arabisch-iranische Armee, die er schwarz uniformierte und mit schwarzen Bannern versah. Die Ähnlichkeit zu den schwarzen Uniformen und Bannern des IS ist nicht von ungefähr: Moslems orientieren sich bei ihren Neu-Eroberungen exakt an historischen Vorbildern. Es waren vor allem die persischen Mawali, die ihren Sieg ermöglichte. Das Haupt der Abbasiden, Abu-I-abbas wurde zum neuen Kalifen in Kufa, Irak, ausgerufen, und der Umayadenclan ausgerottet.

In einem der blutigsten Gemetzel der Weltgeschichte machten sie die einst tolerante iranische Hochkultur zu einem islamischen Staat. Sie zerstörten zudem die friedliche zoroastrische Staats-Religion, die auf den Religionsgründer Zarathustra zurückgeht. Seine drei Weisheiten lauteten: gute Gedanken, gute Worte, gute Taten

Zaratusthra


Damit dürfte der Zoroastrismus den Buddhismus entschieden beeinflusst haben. Denn Buddhas Lehre (der Buddhismus ist eine atheistische Religion im Sinne: Religion ohne Gott) hat in ihrem berühmten 8-fachen Pfad genau diese drei Kernsätze von Zarathustra als Vorbedingung für das entkommen aus dem irdischen KARMA definiert. 

Die Griechen der Antike sahen in Zarathustra, der nach iranischen Quellen 1768 v. Chr geboren wurde, einen Weisen; in den Augen der französischen Philosophen, unter anderem Voltaires, war er weiser und gerechter Vermittler in religiösen Glaubensfragen. Alexander der Große war bei der Einnahme von Persepolis derart fasziniert von dieser Hochkultur und den sagenhaften Bauten, aber auch von der religiösen Toleranz der Perser, dass er sich entschied, diese Stadt nicht niederzumachen, sondern diese zur Hauptstadt seines zukünftigen Großreiches zu erklären. 

 Die Anhängerschaft der noch verbliebenen Zoroastrier lebt im heutigen Indien und Pakistan und umfasst insbesondere die ethnisch-religiösen Gruppen der Parsen und zum Teil der Irani.

Die islamische Despotie Iran

Im heutigen Iran hat der sunnitsch-türkische Islam eine Horror-Herrschaft sondergleichen errichtet. Diese Herrschaft bezieht sich in all ihrem Tun wie alle islamisch regierten Länder auf den Koran und auf das Leben und Wirken Mohammeds.

Als ersten Akt nach seiner Machtübernahme 1979 hat Khomeini sein Wort an die iranischen Kommunisten gebrochen. Er versprach diesen Teilhabe an der Macht nach dem Sturz des Schah, wenn sie ihn beim Kampf um die Macht unterstützten. Nun, diese Machtteilhabe sah dann so aus, dass zigtausende iranische Kommunisten, aufgehäbgt an Baukränen hoch über den Städten des Iran und somit für jedermann sichtbar, das Ende des Kommunismus im Iran besiegelten. 

Allein wegen dieser Sache wünsche ich Deutschland einen einzigen Tag die islamischer Herrschaft. Dann hätten wir die rote Pest, die auch hierzulande mit dem Islam paktiert, ein für alle mal los.

Weltherrschaft und Iran

Selbstverständlich strebt der Iran nach der Atombombe. Denn ein Land, das in Öl schwimmt, benötigt nicht wirklich Atomkraftwerke und hunderte Gaszentrifugen, die nur einem Zweck dienen: Der Anreicherung zu sprengstofffähigem Uran.

Sollte der Iran diese Bombe bauen können, wird die Apokalypse auf Erden ausbrechen. Religiöse Fanatiker kennen nicht die gesunde, da selbsterhaltende Selbstkontrolle, die man bei säkularen Fanatikern (Chruschtschow, Breschnew, den nordkoreanischen Despoten) doch noch antrifft.  Denn säkulare Fanatiker kennen kein jenseitiges Paradies. Religöse schon.

Israels Vernichtung

Die Hisbollah in Syrien etwa, Schiiten wie der Iran, hat bereits mehrfach bekundet, dass, sollte die in den Besitz einer Atombombe kommen, sie diese ohne Zögern gegen Israel einsetzen würde. Selbst wenn dann auch Millionen Moslems und die Hisbollah draufgingen.

Denn damit wären gleich zwei fundamental islamische Ziele erreicht:

  1. Die endgültige Auslöschung Israels, wie von Allah und Mohammed befohlen (die westliche Lumpenpresse übergeht diesen wahren Grund für den Nahostkonflikt systematisch und beschreibt allein die angebliche Ungerechtigkeit durch die Israelis als einzigen Grund für die Intifada).
  2. Und all jene Moslems, die in einer atomaren Explosion getötet worden sind, würden als Märtyrer sofort ins Paradies einziehen. 

Der Iran ist ein hochgradig gefährliches islamisches Land. Die dort ausgehende islamische Revolution hat die gesamte islamische Welt erfasst und in ihr die Überzeugung geschaffen, dass die Endzeit für alle Ungläubige gekommen ist. Und sich damit Allahs Forderung nach einer weltumspannenden islamischen Herrschaft (dar Al-Islam) erfüllen würde.

Opfer, selbst wenn diese in die Milliarden gehen sollten,  spielen für Moslems auf diesem Weg keinerlei Rolle.

Wer dies, ob als Gutmensch, als naiver Christ, als Islamophiler oder als von politisch-historischer Blindheit geschlagener   sonstiger Zeitgenosse, nicht glauben kann oder will und sich dagegen wappnet, wird vielleicht noch in seinem Leben vom Gegenteil seines Irrglaubens befreit werden. Er wird dann nur keine Gelegenheit mehr haben,  seine Erfahrungen weiterzugeben. Denn er wird nicht mehr sein.

Michael Mannheimer, 29.1.2017

***

von Majid Rafizadeh

Laut dem iranischen Fernsehsender Press TV sagte Khamenei vor Kurzem:

“Das zionistische Regime wird – wie wir bereits gesagt haben – innerhalb der nächsten 25 Jahre aufhören zu existieren, wenn sich die Palästinenser und die Muslime zu einem gemeinsamen Kampf gegen die Zionisten zusammenschliessen.”

Zudem warnen Mitglieder der iranischen Führung den designierten US-Präsidenten Donald Trump davor, einen falschen Schritt zu machen – dieser würde zu einem Weltkrieg führen, der Israel vom Erdboden tilgen und die kleineren Golfstaaten zerstören würde.

Die iranischen Führer wenden ihre traditionelle Taktik an und verfolgen die Strategie, Drohungen schon vorab – und häufig – auszusprechen. Dies tun sie vermutlich, um Zugeständnisse zu erwirken, die nächste US-Regierung zu einer Beschwichtigungspolitik zu drängen und, was noch viel wichtiger ist, um die USA dazu zu bringen, Israel im Stich zu lassen.

Durch antiisraelische und aufhetzende Aussagen stiften Khamenei und die Iranische Revolutionsgarde die Palästinenser und die muslimische Welt ausserdem dazu an, mit Gewalt gegen die israelische Nation vorzugehen. Infolgedessen verschärft Khamenei seine antiisraelische und antisemitische Haltung noch weiter. Viele seiner Anhänger sehen es als ihre islamische Pflicht an, seinen Weisungen, seiner religiösen Doktrin und seinen Prophezeiungen zu folgen.

Ahmad Karimpour, ein leitender Berater der Quds-Brigaden (der Eliteeinheit der Revolutionsgarde), sagte zuvor, dass der Iran dazu bereit sei, Khameneis Befehle zu befolgen, sobald der Führer grünes Licht gebe. Nach Angaben der halboffiziellen Nachrichtenagentur Fars sagte Karimpour:

“Wenn die Befehle des Obersten Führers mit den uns zur Verfügung stehenden Fähigkeiten und Ausrüstungen ausgeführt werden [sollen], werden wir das zionistische Regime in weniger als acht Minuten auslöschen.”

Um sich selbst als Anführer der muslimischen Welt (sowohl der Schia als auch der Sunna) herauszustellen und um den Widerstand gegen Israel und die USA zu mobilisieren, bekräftigte Khamenei nochmals, dass die Islamische Republik Gruppen unterstütze, die sich gegen Israel und Amerika stellen:

“Obwohl sie in bestimmte regionale Streitfragen involviert ist, hat die Islamische Republik, Palästina stets explizit zum wichtigsten Thema in der muslimischen Welt erklärt und seine Verpflichtungen diesbezüglich erfüllt.”

Anschliessend griff der Führer des Iran die Vereinigten Staaten als “arroganteste [Macht] und grossen Satan” an.

Khamenei hat Recht damit, dass seine Generäle und er selbst bereits früher mit der Zerstörung Israels gedroht haben.

Im Juli 2016 warnte der stellvertretende Befehlshaber der Revolutionsgarde, dass der Iran über Zehntausende Raketen ausserhalb des Iran verfüge, um Israel anzugreifen. Laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim machte General Hossein Salami deutlich:

“Die Hisbollah verfügt über 100.000 Raketen, die für einen Angriff auf Israel bereitstehen, um die besetzten palästinensischen Gebiete zu befreien, sollte das zionistische Regime die Fehler der Vergangenheit wiederholen … Die Gründe für die Vernichtung und den Zusammenbruch des zionistischen Regimes sind heute mehr denn je präsent.”

Khamenei veröffentlichte zudem bereits einen 9-Punkte-Plan zur Zerstörung Israels. Im September 2015 rief er zu Gewalt und Dschihad gegen Israel auf, bis das Land vollständig vernichtet sei:

“Inschallah [So Gott will] wird es in 25 Jahren kein zionistisches Regime mehr geben. Bis dahin wird der kämpferische, heldenhafte und dschihadistische Kampfgeist den Zionisten keinen Moment der Ruhe mehr lassen.”

Neben dem Ausnutzen von Missständen und Aufrufen zur Gewalt gegen Israel verlässt sich Khamenei vor allem auf die Hisbollah, die Hamas und die Revolutionsgarde, um seine antiisraelische Agenda voranzutreiben.

Hassan Nasrallah, der Anführer der libanesischen Hisbollah, verdeutlichte vor Kurzem, dass der Iran die Lebensader der Hisbollah sei. In einer vom Fernsehsender der schiitischen Partei Al-Manar TV ausgestrahlten Rede sagte er:

“Wir machen keine Geschäftsprojekte oder Investitionen über Banken … Wir geben offen zu, dass das Budget der Hisbollah, ihr Einkommen, ihre Ausgaben, ihre gesamte Versorgung mit Nahrung und Getränken, ihre Waffen und ihre Raketen von der Islamischen Republik Iran stammen. Wir haben kein Geld, dass auf libanesischen Banken liegt – weder in der Vergangenheit noch heute. Wir überweisen unser Geld nicht über das libanesische Bankensystem … Wir lehnen dieses [US-amerikanische] Gesetz bis zum Tag des Jüngsten Gerichts vollständig ab … Selbst wenn das Gesetz Anwendung findet, werden wir als Partei und Organisation und dschihadistische Bewegung daran keinen Schaden nehmen oder davon betroffen sein.”

Nasrallah insistierte noch weiter:

“Solange der Iran Geld hat, haben auch wir Geld … So, wie wir die Raketen bekommen, mit denen wir Israel drohen, bekommen wir auch unser Geld. Kein Gesetz wird uns daran hindern, es zu bekommen.”

Auffallend ist, dass es in Bezug auf den Widerstand und Drohungen gegen Israel keine Differenzen in den politischen Lagern des Iran gibt. Moderate, Reformer, Prinzipalisten [auf Farsi Osolgarayan: Ultrarevolutionäre und Konservative] und Hardliner stehen alle hinter dem antiisraelischen Grundpfeiler der Aussenpolitik der Islamischen Republik.

Der angeblich moderate iranische Präsident Hassan Rouhani sagte kürzlich:

“Das zionistische Regime (Israel) ist ein regionaler Stützpunkt für Amerika und die globale Arroganz … Uneinigkeit und Zwietracht zwischen muslimischen und terroristischen Gruppen in der Region … haben uns von dem wichtigen Thema Palästina abgelenkt … Wir stehen hinter der enteigneten palästinensischen Nation.”

Die iranischen Anführer glauben, dass es unerlässlich ist, Gruppen und Einzelpersonen, die gegen Israel opponieren, mit Waffen auszustatten. Khamenei twitterte:

“Ich habe es angekündigt und es wird auf jeden Fall so kommen, dass das #Westjordanland ebenso wie Gaza mit Waffen versorgt werden wird …”

Der Iran versucht zudem, Trump einzuschüchtern und ihn dadurch von einer harten Haltung gegenüber dem Iran abzuhalten. Trump sollte wachsam sein, um nicht Teil des Taktikspiels des Iran zu werden, das nur aus Angstmacherei besteht. Für den Iran sind Zugeständnisse und Stillschweigen der USA angesichts der Drohungen des Irans gleichbedeutend mit Schwäche und Angst. Tatsache ist, dass die iranischen Anführer immer dann, wenn die USA den Drohungen des Iran nachgeben, noch lauter und härter drohen. Wenn der Iran hingegen sieht, dass die USA eine kompromisslose Haltung annehmen und dass eine militärische Option stets auf dem Tisch ist, zieht sich Teheran zurück.

Letzten Endes wird die Islamische Republik Iran die Grundpfeiler ihrer Aussenpolitik und revolutionären Prinzipien aufrechterhalten – zumindest solange der Oberste Führer lebt und die herrschenden Geistlichen das politische Establishment bewahren. Diese Grundpfeiler sind fest verankert in einer antiisraelischen, antiamerikanischen und antisemitischen Politik. Über diese Grundsätze sind sich iranische Politiker aus allen politischen Lagern vollkommen einig.

Dr. Majid Rafizadeh, Politikwissenschaftler und Gelehrter der Harvard University, ist Präsident des International American Council zum Nahen Osten.

Englischer Originaltext: Iran Steps Up Threats to Israel, U.S.Übersetzung: Audiatur Online

Gefunden in:
https://de.gatestoneinstitute.org/9850/iran-drohungen-israel-usa

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