„Ich bin stolz auf mich! Hab nix gelernt, war erfolglos im Beruf – aber ich kann Politik!“


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Über die tödlichen Schwächen unserer Demokratie

Wer nichts wird, wird Wirt, heißt es im Volksmund. Richtiger aber noch ist: Wer nichts kann, wird Politiker. Oder Journalist. (An die wenigen Könner in beiden Berufen: Sie sind die berühmte Ausnahme von der Regel).

Für jeden Beruf in Deutschland, vom Dachdecker bis hin zum Atomphysiker, bedarf es einer profunden Ausbildung – und man muss zum Teil sehr schwierige Prüfungen hinlegen. Ich rate mal, dass allein die Prüfung als Elektriker die meisten Deutschen nicht – oder nur unter größten Problemen bestehen würden.

Jeder Depp kann bei uns Politiker werden. Oder Redakteur

Nicht so in zwei der wichtigsten Berufe, in denen es um nicht mehr oder weniger um das Geschick eines ganzen Volkes und Landes geht. Politiker kann jeder Depp werden. Er muss nur gut reden können und es verstehen, ein großes soziale  Netzwerk aufzuziehen und dieses zu erhalten.

Von den wesentlichen Dingen, über die er später zu entscheiden haben wird, muss er nullkommanull verstehen: Wirtschaft, Deutschland als technologischer Standort, Innenpolitik, Außenpolitik, Geschichtswissen (“Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen”), Islam, Verteidigung, Umweltpolitik etc etc.

Wenn man in die deutschen Länderparlamente schaut, sieht man so gut wie keine Wissenschaftler oder Fachexperten. Es wimmelt darin nur so von Beamten, Lehrern oder Juristen. Viele haben niemals auch nur einen Tag im brutalen Erwerbsleben gestanden, wie es ein deutsche Arbeiter, Handwerker oder Unternehmer Tag um Tag zu tun hat. Viele haben nur Geld vom Staat kassiert, ohne jemals dafür zu sorgen, dass Gelder hereinkommen.


Was sie hingegen alle auszeichnet ist, dass sie Meister von inhaltsleeren Worthülsen sind. Diese Art Politiker sind allesamt Austauschbar, irrelevant – aber leider für die Zukunft unseres Landes von extremer Bedeutung. Von solchen Menschen werden wir regiert. Kaum ein Deutscher weiß dies.

Denn die wirklich fähigen Deutschen sind von ihrem Beruf so beansprucht, dass sie kaum Zeit haben, sich um Politik zu kümmern. So befinden wir uns in der absurden Situation, dass die klügsten deutschen Köpfe (Forscher, Ingenieure, Techniker, Wissenschaftler, Unternehmer) mangels Zeit sich von den Dümmsten regieren lassen.

Die Rolle der Medien

Und dass auch niemand darauf kommt zu erkennen, dass dies so ist, dafür sorgen die Medien. Auch darin sitzen nicht die hellsten Köpfe (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel). Häufig mittelmäßig bis schlecht in der Schule, ein miserables Abitur (wenn überhaupt), dann hat es gerade mal für Kommunikationswissenschaft (ein reines Laberfach) oder für Journalistik (man lernt dort nix von Relevanz) gereicht.

Aber man landet dann häufig auf einem Posten, der in umgekehrter Relation zur persönlichen Fähigkeit des Posteninhabes steht: Auf einem Chefredakteursposten etwa. Dort kann man Millionen Menschen mit täglichem Unsinn beeinflussen – oder mit gekauften Meinungen. Niemand hat dies besser dargestellt als der kürzlich verstorbene Udo Ulfkotte.

Demokratie:
Dominanz und Diktatur des Mittelmaßes gegenüber den Besten

Das ist eine der zentralen Schwächen unserer Demokratie:: Es handelt sich in Wirklichkeit um die Dominanz und Diktatur des Mittelmaßes gegenüber den Besten. Was dabei herauskommt, erleben wir gerade hautnah: sehenden Auges führen uns die Mittelmäßigen in den Abgrund. Weil dies entweder niemand von ihnen erkennt, oder aber weil sie zu schwach und zu feige sind, sich gegen den politischen Mainstream zu stellen. Mittelmaß eben.

Und wir können nicht mal jeneabwählen, die wir partout nicht mehr haben wollen: Wer, wie Merkel etwa , regelmäßig auf Platz 1 der Partenenliste steht, wird zwangsläufig wieder im Parlament sitzen, selbst dann, wenn er in seinem eigenen Wahlkreis null Stimmen erworben hat. Und wenn er von der Mehreit der Deutschen gehasst wird.

Die Parteienliste ist wie der Fraktionszwang der Tod unserer Demokratie.

Dafür gibt es einen guten Begriff, der ebenfalls aus dem Volksmund stammt: Demokratur.

Michael Mannheimer,  5.2.2017

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Von Peter Helmes, 4. Februar 2017

„Ich bin stolz auf mich! Hab nix gelernt, war erfolglos im Beruf – aber ich kann Politik!“

 Links blind – rechts sehend

Wie oft sollen die deutschen Medien – Ausnahmen gibt´s natürlich – noch beweisen, daß sie linksverseucht sind? Wer sehenden Auges durch die Medien geht, kann gar nicht anders urteilen, daß hier nur Einäugige rumlaufen: „Rechts“ sehen sie alles, links sehen sie nichts! Ein aufklärender, gar bildender Journalismus ist zunehmend einem Kampagnenjournalismus gewichen. Medien sind die wahren Herrscher Deutschlands. Über sie betreiben die deutschen Sozialisten ihren Gesinnungsterror gegen das deutsche Volk. Kurz: Deutsche Medien machen Politik – anstatt Politik darzustellen.

 Wir alle wissen, daß wir von dem Großteil der Medien ´mal hemmungslos, ´mal subtil manipuliert werden. Die Infamie, vor allem politisch Inkorrekten gegenüber, wächst ins Schamlose. Aber gleichzeitig scheint auch die Feigheit der Betroffenen zu wachsen. Wer wehrt sich – auf Deutsch: Wer macht´s Maul auf? Der offensichtlich aus allen Wolken fallende General der CDU, Peter Tauber, ruft panisch: „Leute, wacht auf, es geht um ´was!“

t-online berichtet u.a. (2.2.27, 20:16 Uhr): „CDU-Generalsekretär Peter Tauber ruft seine Partei zur Geschlossenheit auf …“ Die Union sei alarmiert. „Die Zahlen machen deutlich: Es geht um was, wir müssen geschlossen kämpfen“, sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber dem „Tagesspiegel“. Es sei allerdings nicht ungewöhnlich, „dass der Kandidat Schulz erst einmal Neugier und Interesse wecke“.

Um was „es geht“, sagte Tauber nicht. Wahrscheinlich weiß er es nicht einmal. Und das die SPD in den Jahren der Großen Koalition nahezu alle Beschlüsse mitgetragen und z. T. sogar forciert hat, verdient wohl keine Erwähnung. Und auch das erwähnt Tauber nicht:

In den letzten Monaten reagierten die politisch korrekten Medien – also fast alle Meinungsmacher – zunehmend nervös auf den erbärmlichen Zustand der SPD und sahen kein Licht am Ende des Tunnels. Gabriel verbraucht, Hannelore Kraft verbraucht und kraftlos, Olaf Scholz zu provinziell, Müller (Berlin) unsäglich, der Rest unscheinbar usw. usw. Die Umfragewerte der Union stiegen, die der SPD fielen.

Eine erbärmliche Medienlandschaft – Ein Hoch auf den Abbrecher Schulz!

Da kam wie der deus ex machina der neue Zampano! Wie aus dem Hut gezaubert präsentierte die SPD zuerst den Abgang von Sigmar Gabriel und dann den Zugang von Martin Schulz, dem „Retter“ und Erlöser.

Und siehe da: Nicht ein einziges dieser linksgleichgeschalteten Blätter und Funkmedien findet etwas zu kritisieren, alle stimmen das Loblied auf den lieben Martin an und sprechen ihn heilig. Der so Gepriesene ist aber keineswegs heilig, sondern vielmehr schein-heilig.

Ob BILD, STERN, RTL, DLF usw., die sich sonst ihrer Kritikfähigkeit rühmen – alle preisen den neuen Herrn. Eine geistige Auseinandersetzung findet nicht statt. Wie auch? Wer Dumpfheit mit Wissen verwechselt ist nicht mehr kritikfähig, aber befindet sich in großer Nähe zum SPD-Kandidaten. Ein Beitrag des Deutschlandfunks (DLF) mag dies belegen:

„Schulz in NRW“ – Kein Abitur, dafür viel Fußball“

Sein erster Partei-Auftritt sollte mitten im Ruhrgebiet sein, mitten in der SPD-Hochburg: Martin Schulz tourte die letzten Tage von Wanne-Eickel bis Herne. Dort punktete er vor allem mit seiner bodenständigen Biografie – kein Abitur, dafür Fußball und eine Schwiegermutter aus Wanne. Die Genossen sind begeistert.

Und so klopft Moritz Küpper, der DLF-Autor, selbsbewußt sich selbst auf die Schulter und auf die des Kanzlerkandidaten gleich mit. Die Freude, die aus seinen Worten klingt, ist nicht zu überhören…

 Man faßt es nicht. Der Mann hat alles Mögliche abgebrochen – Schule, Lehre, Buchhändlerdasein usw. – und der DLF hebt seine „bodenständige Biografie“ hervor! „Kein Abitur“ als Leistung! Welch´ ein Vorbild!

Nein, das ist kein Vorbild, sondern ein Skandal! Sollen denn die jungen Menschen im Ruhrgebiet nicht mehr lernen und nicht mehr erfolgreich arbeiten? Heißt deren Lebensmotto in Zukunft: „Ich bin stolz auf mich! Hab nix gelernt, war erfolglos im Beruf – aber ich kann Politik, also werde ich Politiker“? Wie tief sind unsere Medien schon gesunken, einen solch haarsträubenden und unverantwortlichen Unsinn zu verzapfen?

Dieser Unfug wird nur noch übertroffen von den plötzlich einsetzenden „Erfolgsmeldungen“ der SPD. Dieselben Medien wollen uns landauf, landab einreden, innerhalb weniger Tage seien die ihre Umfragewerte von rd. 20 Prozent auf 28 Prozent gestiegen, während die der CDU krachend abfallen. Mehr noch: Bei einer Direktwahl erhielte Schulz locker um die 50 Prozent, während Merkel auf rund 35 Prozent absacken würde. Da wird der Wunsch zum Vater des Gedankens, bzw. da wird Meinungsmanipulation zur Gewißheit.

www.conservo.wordpress.com

 

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