George Soros: Psychopathischer Sprengmeister mit globaler Wirkung


Der Multimilliardär George Soros hat schon manche politischen Weitenbrände entfacht


Ist Soros ein Psychopath?

Wer medizinisch vorgebildet ist und diesen Artikel gelesen hat, wird über Soros nicht anders urteilen können, als dass es sich bei ihm um einen gewissenlosen Menschen handelt.

Das ist nicht moralisch, sondern psychopathologisch zu verstehen. Nicht alle Menschen werden mit einem Gewissen geboren. Statistisch sind 2-5 Prozent der Menschen – gerhirnorgansich bedingt – ohne Gewissen. Das heißt, sie können sich weder in die Freude noch in das Leid anderer Menschen einfühlen, und das heißt auch, dass sie keine Reue kennen, wenn sie (auch Schweres) verbrochen haben.

Obwohl Psychopathie also nur eine geringe Verbreitung in der allgemeinen Bevölkerung hat, sind Menschen mit dieser Persönlichkeitsstörung nicht nur in Gefängnissen, sondern auch in höheren Hierarchiestufen überrepräsentiert, etwa sechsfach in Führungspositionen.
(Quelle: Heiner Thorborg: Psychopathen in der Chefetage – Zeitbomben mit Schlips. In: Der Spiegel. 9. April 2015) 

Psychopathie hat meist organische Ursachen

Für die Psychopathie konnte nachgewiesen werden, dass verschiedene Hirnregionen ein Struktur- oder Funktionsdefizit aufweisen. Die Gehirnmasse in der präfrontalen und orbitofrontalen Großhirnrinde ist reduziert. Dies ist u. a. assoziiert mit mangelhaftem sozialem Normverständnis und dem Fehlen von Schuldbewusstsein.

Des Weiteren wurde eine Dysregulation der Amygdala-Funktion beschrieben. Man vermutet, dass dadurch wichtige soziale Lernfunktionen beeinträchtigt sind. Außerdem konnte auch eine Hippocampus-Dysfunktion belegt werden. Diese wird in Verbindung mit mangelhafter Angst-Konditionierung und Affekt-Regulierung gebracht.


Weitere Hirnregionen sind – vermutlich als Folge der beschriebenen Defekte – ebenfalls betroffen. Über Fehlregulationen der Verbindungsstrukturen der betroffenen Regionen wird spekuliert.

Kernmerkmale der psychopathischen Persönlichkeit

Wesentliche Merkmale der psychopathischen Persönlichkeit sind, dass sie selbstsüchtig und ausnützerisch – und oft stabil über die Lebenszeit. Weitere Merkmale sind:

  • trickreich sprachgewandter Blender mit oberflächlichem Charme
  • erheblich übersteigertes Selbstwertgefühl
  • pathologisches Lügen (Pseudologie)
  • betrügerisch-manipulatives Verhalten
  • Mangel an Gewissensbissen oder Schuldbewusstsein
  • oberflächliche Gefühle
  • Gefühlskälte, Mangel an Empathie
  • mangelnde Bereitschaft und Fähigkeit, Verantwortung für eigenes Handeln zu übernehmen
  • Verantwortungslosigkeit
  • Abwertung anderer Menschen

Zitate von Soros im anschließenden  Artikel belegen, dass das Schicksal und Leiden seiner Mitmenschen ihm seit seiner Kindheit prinzipiell egal sind. Er empfindet nichts dabei, und er kennt weder Reue noch Schuld.

All dies ist, gepaart mit seiner hohen Intelligenz und seinem enormen beruflichen Erfolg,  ein untrügliches Indiz dafür, dass es sich bei Soros um eine Person mit einem klassischen Anzeichen einer ausgeprägten Psychopathie handelt.

Ramses, 5.2.2017

***

 

Aus: ZeitenSchrift Nr. 86,
Jahr: 2016, Quartal: 2

George Soros: Sprengmeister mit globaler Wirkung

Der Börsenguru George Soros gehört zu den dreißig reichsten Menschen auf dem Planeten. Er spendet Milliarden für demokratische Zwecke und wird trotzdem als Weltverschwörer und Anzettler von globalen Krisen angeprangert. Er schwärmt für Ungleichgewichte und betrachtet das vereinte Deutschland als Gefahr. Das Porträt eines Mannes, der zwar eine offene Gesellschaft fordert, sich aber nicht gern in die Karten blicken lässt.

Am 19. März 1944 begann in Budapest das Jahr, das George Soros als das „glücklichste seines Lebens“ bezeichnet. Es war das Jahr der Naziherrschaft vor dem Kriegsende.

„Sie müssen sich in meine Lage versetzen: Ein vierzehn Jahre alter Junge, der solch eine einmalige Zeit miterleben durfte, unter Anleitung seines Vaters, den er bewunderte. Das war alles sehr aufregend.“

Und das, obwohl überall Jagd auf Juden gemacht wurde, und eines Tages an einem Laternenpfahl mitten in Budapest zwei tote Juden hingen mit einem handgeschriebenen Schild darüber:

„Das geschieht mit einem Juden, der sich versteckt.“

Ein Spiegel-Redakteur fragte Soros, ob ihn dieses Erlebnis nicht schockiert habe?

„Schon, aber wir hatten Vorkehrungen getroffen.“

 

Der Multimilliardär George Soros ließ schon so manche Finanzbombe hochgehen

Bereits als Jugendlicher war George Soros geradezu fasziniert von der Unsicherheit jener Tage, jenem später von ihm viel beschworenen „Ungleichgewicht“, das in sich die Chance für große Veränderungen berge.

Die ungarische Journalistin Krisztina Koenen bemerkt in ihrem Soros-Buch dazu:

„Man wird gewiss nur wenige Juden in Europa finden, die mit einem ähnlichen Enthusiasmus über diese Jahre sprechen könnten.“

Dabei kannte der Soros-Junge durchaus Angst, wenn es um seine eigene Person ging. Bei deutschen Polizeikontrollen machte er jedes Mal beinahe in die Hose, obwohl er gefälschte Papiere bei sich trug, die ihn als Christ auswiesen.

„Ich passte immer sehr genau auf, dass mir niemand beim Pinkeln zuschaute, schließlich war ich als jüdischer Junge beschnitten.“

Zu den Vorkehrungen, die sein Vater schon früh traf, gehörte die Namensänderung. Soros entstammt einer begüterten, nicht religiösen Familie. Seine Mutter empfand das Jüdischsein als Stigma. Auch deswegen hatte sich der Vater, ein prominenter Anwalt und Esperanto-Schriftsteller1 , schon 1936 dazu entschlossen, den Familiennamen Schwartz in das ungarisch klingende Sorosz ändern zu lassen.

Tatsächlich aber ist „Sorosz“ ein dem Esperanto entlehntes Kunstwort und bedeutet „nach oben gelangen“ oder „aufsteigen“.

So wurde aus dem am 12. August 1930 in Budapest geborenen György Schwartz George Soros, der sich heute als „staatenloser Staatsmanns“ aufführt und ganze Nationen auf seinen internationalistischen Kurs zwingt.

Doch davon war er 1944 noch weit entfernt. Damals lernte Soros von seinem Vater, dass man Fragen der Moral oder Schuld erfolgreich ignorieren kann. Während die Familie in elf verschiedenen Verstecken lebte, freundete sich der Vater mit einem Apotheker aus Breslau an. Als der deutsche Besatzer darüber klagte, wie sehr es ihn belaste, Juden zur Deportation aufzureihen, beruhigte ihn Soros’ Vater.

Das sei nun einmal seine Pflicht, und bei einer Weigerung würde er bloß vor einem Militärgericht landen. Solange er sich Mühe gebe, niemandem wehzutun, brauche er sich nicht schlecht zu fühlen. „Es war schon ziemlich ironisch, dass ein Jude im Untergrund zu dieser Zeit einen deutschen Offizier trösten musste“, sagte George Soros Jahrzehnte später dazu.

Lieber ich als andere

Doch dabei bleibt es nicht.

„Soros gilt als der einzige bekannte Überlebende des Holocaust, dem sogar vorgeworfen wurde, als Jude mit den Nazis kollaboriert zu haben“,

schreibt Andreas von Rétyi in seinem unlängst erschienenen Buch George Soros über den Börsenmilliardär.

Dank väterlicher Bestechung erhielt der junge György 1944 eine Anstellung im ungarischen Landwirtschaftsministerium. Dort musste der vermeintlich christliche Knabe dem dafür zuständigen Beamten helfen, das Eigentum von Juden zu beschlagnahmen.

Er schaute auch mit an, wie zahlreiche Menschen in die Todeslager abtransportiert wurden. In der US-Sendung 60 Minutes bemerkte Soros 1998 dazu, dies sei für ihn

„überhaupt nicht schwierig“ gewesen. – „Keine Schuldgefühle?“ – „Nein.“

Und erläutert, weshalb:

„Es macht keinen Sinn zu sagen, dass ich dort nicht sein sollte, denn das war?…,

nun auf komische Weise verhält sich das tatsächlich wie an den Märkten, nämlich dass, wenn ich nicht da wäre – dann würde ich es natürlich nicht tun, sondern jemand anderer würde dann?… würde?… würde es in irgendeiner Weise wegnehmen. Und so lief es darauf hinaus, dass – ob ich nun dort war oder nicht – ich nur ein Zuschauer war. Der Besitz wurde so oder so konfisziert. Also hatte ich auch keine Schuldgefühle.“

Auch als Börsenspekulant sollte Soros immer wieder im moralischen Vakuum operieren, und, ohne mit der Wimper zu zucken, Länder in Finanzkrisen stürzen, wenn er eine Chance auf Profit witterte. Seine Absolution vor sich selbst war damals wie heute dieselbe: Wenn ich es nicht getan hätte, dann einfach ein anderer. Natürlich weiß er, dass

„Märkte mitunter die Rolle von Abrissbirnen übernehmen und ganze Volkswirtschaften zertrümmern“,

worunter oftmals Millionen Menschen zu leiden haben. Aber das dürfe man seinesgleichen nicht zur Last legen, denn als anonymer Teilnehmer auf den Finanzmärkten sei man von moralischen Problemen befreit, wird Soros nicht müde zu erklären.

Deswegen habe er nicht über die gesellschaftlichen Folgen seines Tuns nachdenken müssen.

Im Gegenteil: Eigentlich sollte man den Hedgefonds sogar dankbar sein, weil sie durch ihr Tun Systemfehler schonungslos aufdecken, die dann behoben werden können.

„Soros präsentiert das Treiben der Spekulanten wie eine Art Stiftung Warentest“,

kommentiert Andreas von Rétyi ironisch. Anzufügen bleibt, dass diese Systemfehler zwar längst erkannt sind, von der Politik aber trotzdem nicht wirkungsvoll unterbunden werden.

Wir leben längst in einer Diktatur der Finanzmärkte, beklagte der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linken in Deutschland, Gregor Gysi, letztes Jahr öffentlich. Weil Hedgefonds alle noch bestehenden Dämme niederreißen und sämtliche Tabus brechen, sehen wir uns mit einer Krise der Demokratie konfrontiert, so Gysi.

Auch Soros betrachtet die Finanzmärkte als sozialdarwinistisches Schlachtfeld, wo das rücksichtslose Recht des Stärkeren herrscht

Er formuliert das so: Wer sich in diesem ehrgeizigen Wettbewerb Beschränkungen auferlege, werde unweigerlich in die Rolle des Verlierers abgedrängt. Und weil die reale Welt ohnehin nichts von etwaigen moralischen Skrupeln seinerseits gehabt hätte, so Soros, sei auch er ausschließlich von einem Motor getrieben worden: der Gewinnmaximierung.

Nicht grundlos schwärmt George Soros bis heute von jenem Jugendjahr unter Naziherrschaft, von jener „sehr persönlichen Erfahrung des Bösen“.

Damals formten sich Charakterzüge, die mitverantwortlich waren für seinen späteren Erfolg als Börsenspekulant2 :

„Für einen 14-Jährigen war es das aufregendste Abenteuer, das man sich nur wünschen konnte. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig geprägt, weil ich die Kunst des Überlebens von einem großen Meister gelernt habe. Das war auch für meine Karriere als Finanzmanager von Bedeutung.“

Im Gespräch mit der ungarischen Journalistin Koenen kokettiert er: „Ich bin zwar ein ausgemachter Egoist, aber die Verfolgung ausschließlich eigener Interessen erschien mir als eine zu schmale Basis für mein ausgeprägtes Ego.“

Ein „gescheiterter Philosoph“

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs lösten in Ungarn sowjetische Panzer die deutschen ab. Zeit für den 17-jährigen György Sorosz, nach England zu gehen, wo er sich fortan George Soros nannte.

Als mittelloser Gelegenheitsarbeiter ergatterte er einen Studienplatz an der renommierten London School of Economics, wo er auch seinen Doktor machte – allerdings nicht in Wirtschaftswissenschaften, sondern in Philosophie. Besonders angetan war er vom kritischen Rationalismus seines Mentors und Professors Karl Popper.

Der 1946 nach England emigrierte österreichische Philosoph stammte wie Soros aus einer jüdischen Familie, die aber dem Judaismus nichts mehr abgewinnen konnte, weshalb er zum Agnostiker wurde. In Poppers Philosophie spielt Religion keine Rolle – im Gegenteil, sie steht der friedlichen menschlichen Koexistenz oft nur im Weg. Popper erklärt nämlich den Anspruch auf eine absolute Wahrheit für irrig, weil unerreichbar. Jeder Anspruch auf die absolute Wahrheit müsse deshalb unweigerlich zu Konflikten und im Extremfall zu Krieg führen. Deshalb setzte sich Popper zeitlebens vehement für eine „offene Gesellschaft“ ein, welche unterschiedliche Meinungen toleriert, weil alle um die Fehl­­­­­barkeit des Menschlichen wissen.

 

Quellenangaben

  • 1 Esperanto ist eine künstlich geschaffene Weltsprache, die der polnische Jude Ludwig Lazarus Samenhof (geboren als Eliezer Levi Samenhof) 1887 präsentierte. Als Zionist wollte er das Überleben der Juden sichern, indem er eine internationale Einheitswelt ohne sprachliche oder nationalistische Barrieren befürwortete.
  • 2 Soros über Soros – Börsenguru und Mäzen, Eichborn Verlag

Quelle:
https://www.zeitenschrift.com/artikel/george-soros-sprengmeister-mit-globaler-wirkung

 

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