Seit Petrys Rückzug legt die AfD wieder zu

Die Ergebnisse von Meinungforschungsinstituten wie Forsa sind grundsätzlich mit größtem Argwohn zu sehen. Es mag sein, dass der Anstieg der AfD in der Wählergunst mit dem Rücktritt von Petry zu tun hat. Aber noch wahrscheinlicher ist, dass SPD Mitglied Güllner von Forsa, der rechtzeitig vor Wahlen regelmässig zu tiefe Umfragezahlen für die AfD abgibt, sich wieder stärker an die Realität anpassen muss, damit die absichtliche Unterschätzung der AfD nicht zu sehr auffällt.


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Der Wähler will eine Partei mit einer
klaren und knallharten Opposition
zu den bundesdeutschen Einheitsparteien

Für klare Köpfe ist das Ergebnis eindeutig: Der Wähler will keine AfD, die mit den Altparteien klüngelt und sich diesen programmatisch annähert. Er will keine AfD als CDU light. Er will ein echte Alternative zu den Parteien des Hochverrats an der deutschen Kultur und dem deutschen Erbe. 

Er will eine Partei, die sich klar als Opposition zur Staatspolitik präsentiert, einer Politik, die – einmalig in der Nachkriegszeit – keine parlamentarische Opposition mehr hat. Da das Parlament so gleichgeschaltet ist wie damals zur DDR-Zeiten. In diesem neo-sozialistischen Einheitsstaat sucht der Wähler eine echte Alternative aus der zunehmenden Beschränkung seiner bürgerlichen Rechte und Freiheiten.

Er will keinen Islam in Deutschland, er will keine Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen, die ihm auf der Tasche liegen, er will, dass kriminelle Migranten und „Flüchtlinge“ bestraft und ausgewiesen werden. Er will keine Kuschelurteile gegen ausländische Mehrfach- und Intensivtäter – und vor allem: Er will sich wieder sicher fühlen.

Dafür bürgt nur die AfD (abgesehen von einem dutzend Miniparteien, die jedoch keine politische Kraft darstellen). 

Mit Lucke ist die AfD auf einen proislamischen Kurs geraten und damit überflüssig geworden. Mit Petry hat die AfD  versucht, sich der CDU zu nähern. Und geriet damit ebenfalls in Gefahr, sich dem Wähler als überflüssig zu präsentieren. 

Das Paradoxon der Toleranz

 Wie konnte es geschehen, dass die einst so vorbildlich funktionierende Demokratie Deutschlands sich wiederum in eine linke Diktatur verwandelt hat?  

Die Erklärung dafür mag an einem grundsätzlichen Webfehler aller demokratischen Systeme liegen. Denn Demokratien gewähren ihren Feinden dieselben Rechte ihren Anhängern. Sie missachten damit das schon von Aristoteles bemerkten Paradoxon der Toleranz: 

Demzufolge gehen tolerante Systeme unter, wenn sie Intoleranz tolerieren.  Denn Intoleranz siegt immer über Toleranz. Früher oder später. Intoleranz kennt in den Mitteln der Machtergreifung keinerlei moralische oder gewaltspezifische Hemmnisse.

Sie mordet und bombt sich an die Macht. So war das bei allen sozialistischen Systemen (Lenin war an mehreren Attentaten beteiligt), so war und ist das seit 1400 Jahren beim Islam. 

Michael Mannheimer, 27.4.2017

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Aus: DIE WELT, 26.4.2017

Drittstärkste Kraft – AfD legt nach Petry-Rückzug wieder zu

Kaum verzichtet Frauke Petry auf die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl, steigen die Umfragewerte wieder. Die AfD kann sich in einer aktuellen Forsa-Umfrage verbessern. Die Union hält die SPD auf Abstand.

 CDU und CSU halten die SPD im Wahltrend von Stern und RTL weiterhin auf Abstand. In der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa erhobenen Umfrage kommt die Union unverändert auf 36 Prozent. Die Sozialdemokraten bleiben bei 30 Prozent.

Die AfD verbessert sich nach dem Verzicht von Parteichefin Frauke Petry auf die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl und der Nominierung des Spitzenkandidatenduos Alexander Gauland und Alice Weidelum einen Punkt und kommt auf neun Prozent.

Sie wäre nun wieder dritte Kraft, nachdem die Umfragewerte in den vergangenen Wochen kontinuierlich absackten. Petry hatte ihren Verzicht am 19. April verkündet– der Erhebungszeitraum für die Forsa-Umfrage erstreckte sich vom 18. bis 21. April.

Die Linke verliert demnach einen Punkt und sinkt auf acht Prozent. Die Grünen gewinnen einen Punkt und liegen damit bei sieben Prozent.

 

Quelle:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article164014227/Drittstaerkste-Kraft-AfD-legt-nach-Petry-Rueckzug-wieder-zu.html

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19 Kommentare

  1. Grüss euch mir gefälltb daS DUO Alice Weidel und Alexander Gauland.Liberal und konservativ gut so.

  2. Junge Bewegung braucht Routine!
    Meinungsverschiedenheiten halten diese in Schwung und die Richtung ist von Grundgesetz vorgegeben, Schweigegelübte sind nur für Pfaffen tauglich, Vielfalt geht vor Einfalt.

  3. P&P sind Gift für die AfD.
    Es sind machbesessene Intriganten; solche Leute können ganze Firmen, Familien und eben auch Parteien zerstören.

  4. #3 eagle1
    Pretzell und Petry versuchen jetzt in NRW den realpolitischen Kurs. Bin gespannt, was der Wähler davon hält und wie sie damit abschneiden. Bundesweit werden sie mit diesem einseitigen Kurs aber zu Recht scheitern.
    Der grüne Kretschmann macht in Baden-Württemberg schwarze Politik und ist damit erfolgreich. Das muss aber nicht automatisch auch bei der AfD klappen.

  5. „“Der Wähler will eine Partei mit einer klaren und knallharten Opposition zu den bundesdeutschen Einheitsparteien““
    ————————————-

    Genau so ist es. Und genau das verkörpert „der Flügel“ !

    http://www.derfluegel.de/

  6. http://www.express.de/koeln/hausverbot-erteilt-maritim-chef-mit-klarer-ansage—nie-wieder-afd—26753214
    Hausverbot erteilt Maritim-Chef mit klarer Ansage: „Nie wieder AfD!“

    Das künftige Hausverbot für die AfD gilt jetzt bundesweit für alle 33 Maritim-Hotels.

    Das Unternehmen zieht in einer offiziellen Stellungnahme dort Grenzen, „wo andere wegen ihrer Herkunft, Rasse oder Religion diskriminiert wurden, wo der Holocaust geleugnet oder sonst die Gräuel des NS-Regimes in Abrede gestellt oder verharmlost wurden“. Deshalb hatte das Maritim gegen den thüringischen AfD-Politiker Björn Höcke bereits ein generelles Hausverbot erteilt.

    Fazit:
    MARITIM BOYKOTTIEREN.

    PS
    http://www.pi-news.net/2017/02/hannover-vom-4-sterne-luxus-zur-rattenplage/
    Hannover: Vom 4-Sterne-Luxus zur Rattenplage

  7. @#4 AfD Fan
    Donnerstag, 27. April 2017 15:48

    Pretzell und Petry versuchen jetzt in NRW den realpolitischen Kurs. Bin gespannt, was der Wähler davon hält und wie sie damit abschneiden.

    Wenn Pretzells NRW-AfD bei den kommenden Landtagswahlen schlecht abschneidet (und danach sieht es aus), dann ist PuP endgültig POLITISCH TOT.

  8. Nicht nur die AFD –
    selbst die BILD berichtet heute von einer neuen Umfrage über den franz. Wahlkampf und M.le Pen.

    Headline:
    Neue Umfrage „Le Pen setzt zum Überholen an!“
    14:23 Uhr

    Am 7. Mai entscheiden die Franzosen über ihr nächstes Staatsoberhaupt.

    Dabei ist die Rechtspopulistin Marine Le Pen deutlich besser ins Rennen um die Stichwahl gestartet als ihr Konkurrent.

    Zwar gilt ein Sieg des liberalen Kandidaten Emmanuel Macron als (fast) sicher; doch eine Umfrage des französischen Senders BFM TV ergab: 50 Prozent der Befragten sind der Ansicht, Le Pen sei gut in die zweite Wahlkampfrunde gestartet; Macron billigten dies nur 43 Prozent zu.

    Macron muss aufpassen, Le Pen setzt zum Überholen an!

    In einer anderen Umfrage sank die Zustimmung zu Macron erstmals seit dem 17. März unter 60 Prozent. Für ihn würden in der Stichwahl noch 59 Prozent stimmen und für Le Pen 41 Prozent. Am Vortag lag das Verhältnis noch bei 60 zu 40 Prozent.

    Die Wähler Marine Le Pens gelten als überzeugt von ihr. Bei Macron ist das weniger der Fall: Viele wählen ihn nur, um Le Pen zu verhindern. (..)
    http://www.bild.de/politik/ausland/headlines/le-pen-besser-gestartet-51484588.bild.html

    Ps. ganz nebenbei –
    Gestern und heute im SpiegelOn
    ach tut das gut- das haben sich die Deutschlandabschaffer redlich verdient,Zitat:
    „Union und SPD zittern um die Grünen Schmiert uns bloß nicht ab!

    Panik bei den Grünen: Eben noch auf dem Weg zur Volkspartei, stürzen sie nun Richtung Fünf-Prozent-Marke. Der Niedergang alarmiert auch Union und SPD – ein möglicher Partner droht zu verschwinden.
    Der Niedergang sorgt allerdings nicht nur bei den unmittelbar Betroffenen für Verzweiflung. Auch Union und SPD beobachten die Entwicklung nicht mit Schadenfreude, sondern zunehmend mit Sorge: Ihnen droht ein potenzieller Koalitionspartner abhandenzukommen. Schwache oder – im schlimmsten Fall – nicht mehr existente Grüne schränken die Machtoptionen dramatisch ein.

    Offen aussprechen will das bei den Großen lieber niemand, im Wahlkampf ist sich offiziell jeder selbst der Nächste. „Wir müssen uns nicht mit den selbst verschuldeten Problemen der Grünen befassen“, sagt Armin Laschet, Spitzenkandidat der NRW-CDU und Vize der Bundespartei.

    Auch SPD-Parteichef und Kanzlerkandidat Martin Schulz hat die Strategie vorgegeben: Wir zuerst. Die Sozialdemokraten mögen bitte nur auf sich schauen, nur über sich selbst reden. Damit bei den Wählern der Eindruck verfängt: Die SPD ist stark, Schulz kann Kanzler werden.
    (..)
    Interessant sind auch fast durchwegs die negativen Kommentare auf der SpiegelOn Community !
    pers.Bemerkung: Dem schließe ich mich an.. Wer so blöd ist immer noch noch die Links GRÜNEN mit dieser wahnsinnig gewordenen VorstandsCrew C. Ozdemir,K.G.Eckardt,Roth,Peter und Konsorten inklusive Merkel zu wählen, schafft sich selbst ab! Ich hoffe dass uns dies mit patrioitischem Widerstand (siehe Meuthen Rede auf der AFD Konferenz in Köln) als „Multikulti- Zukunftssszenario“ erspart bleibt!

    Europa und Deutschland ist noch nicht verloren!

  9. @7 Hirn-Reiniger

    „Wenn Pretzells NRW-AfD bei den kommenden Landtagswahlen schlecht abschneidet (und danach sieht es aus), dann ist PuP endgültig POLITISCH TOT.“

    Sehe ich ähnlich . Mehr als 7% gönne ich dem Spaltpilz nicht. Iss bitter für NRW aber gut für die AfD, die wohl dann entlich handelt.
    Hauptsache die Grünen fliegen raus!

  10. @ schwabenland-heimatland 8#

    Danke für Ihren schönen Kommentar!

    Das sehe ich nämlich ganz ähnlich.

    🙂

  11. @ Hirn-Reiniger 6#

    Dann kann sich ja das Maritim darauf einstellen, in Zukunft als Asylheim sein Auskommen zu finden. 😀

    Die Zukunftspartei AfD, die ALTERNATIVE für dieses Gruselkabinett, die in absehbarer Zeit regieren wird, wird sich das nämlich merken.

  12. @ AfD Fan 4#

    Die Methode Kretschmann funktioniert bei der AfD auf gar keinen Fall.

    Es gibt nur einen Weg, wie diese Partei zu etwas werden kann, wozu sie ursprünglich (hoffentlich) gegründet wurde.
    Und das ist der Weg des Flügels.

    Sozial ohne rot zu werden.
    National ohne „istisch“ zu werden.
    Bürgerlich ohne Piefke zu werden.
    Freiheitlich ohne marktliberal zu werden.
    Patriotisch ohne fanatisch zu werden.

    Mit einem Wort: Der Chef muß Chef werden.

  13. Es besteht ein Widerspruch zwischen dem fühlbaren unf sichtbaren Anwachsen der AfD in der Wähler-Zustimmung und den von der Linken Lügen-Presse veröffentlichten Zahlen. Wer darüber nachdenkt und vergleicht, kommt zum Schluß, daß wir fausrdicke Lügen aufgetischt bekommen. Das von der (natürlich linken) Presse erzeugte Klima vertuscht und unterdrückt die Tatsachen und behindert zwar auch, daß sich die AfD der Stimmung der Bevölkerung gemäß ausbreiteen kann. Die AfD wird trotzdem aber stärker. Auch trotz des linksrorgrünfaschistischen Terrors rund um den Parteitag der AfD. Wobei die verbrecherischen Antifantenschläger ihrem Namen wieder einmal ‚gerecht‘ wurden.

  14. Klar doch, dass solche individuellen Zwiste auf die Partei sich auswirken und haben einfach zu unterbleiben.
    Das war bei der Affaire Gedeon so.
    Wenn sich Funktionäre auf Geheiss einer Frau Knobloch einspannen lassen, so ist es parteischädigend.

  15. Soeben im Linken Lügenradio Krokodilstränen und geheuchelter Respekt über den Rücktritt von Frau Petry vom Parteivorsitz der AfD: Sie habe die Partei für viele Bürger mehr wählbar nachen wollen. Und sinngemäß, sie habe sie (die AfD) deshalb „weg aus der rechten Ecke“ führen wollen. Aber das wäre ja nun nicht passiert usw. – Was denken sich diese Linksrotgrünfaschisten mit ihren Lücenparolen eigentlich. Sie fürchten sich offenbar und das begründet vor der unmißverdtändlichen patriotischen Sprache der „Rechten“.

  16. „Mit Lucke ist die AfD auf einen proislamischen Kurs geraten“

    Das hat man sich bei dem Ex-Zentralbanker schon denken können.

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