Unter Lebensgefahr – Künstler malt IS-Horror im Irak


Der Ersteller der Galerie des Schreckens:
Mustafa al-Taee während des Interviews mit der Nachrichtenagentuir AP. (30. April 2017)


.
Die folgende Geschichte zeigt,
was auf Deutschland und Europa zukommen wird

Was interessiert mich, was im Irak geschieht, werden sich einige meiner Leser fragen. Nun, ich kann darauf genau antworten: 

Was in der folgenden Geschichte berichtet wird, das ist die Zukunft Europas. Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder. Denn im Zuge der scheinbar nicht mehr aufzuhaltenden Islamisierung, im Zuge des Einsickerns von mindestens 20.000 IS-Dschihadisten nach Deutschland (Tarnname der Medien und Politik: “Islamistische Terroristen”) wird auch die Scharia bei uns in Deutschland und Europa halten. Früher oder später.

Kaum jemand im Westen hat eine klare Vorstellungen
über die universelle Dominanz der Scharia 

Kaum jemand weiß, was er sich darunter vorzustellen hat. Die Scharia ist weit mehr als das Abhacken von Händen bei Dieben – oder das Auspeitschen von Moslems bei geringsten Verstößen gegen dieses vorsteinzeitliche Gesetzeswerk.

Die Scharia ist eine allumfassende Gesetzgebung, die selbst die kleinsten Bereiche des Alltags regelt bzw reglementiert, um einen treffenderen Begriff zu wählen. Hier ein winziger Ausschnitt aus diesem islamischen Regelwerk:

  • Die Scharia gebietet, dass Moslems Christen oder Juden nicht grüßen dürfen.
  • Dass sie nicht an ihren religiösen Festen oder Geburtstagen teilnehmen dürfen.
  • Sie gebietet, dass Musik “haram” und damit unislamisch ist.
  • Und sie verbietet die künstlerische Darstellung von Menschen ist ebenfalls haram, auch die Darstellung von Personen und Göttern der Antike.

Deshalb hat der IS wie die Taliban oder Boko Haram unschätzbare Monumente der Archäologe in die Luft gesprengt – in Mossul (biblischer Name Ninive) etwa:  Darstellungen von Menschen und Göttern, vor denen bereits Alexander der Große staunend stand. 


Was in Europa nach dem Sieg des Islam geschehen wird

Moslems werden die meisten europäischen Museen und Kunstpaläste zerstören und sprengen, wenn sie hier an der Macht sind. Opern und Ballett-Aufführungen werden genauso der Vergangenheit angehören wie das Bach’sche Weihnachtsoratorium.

Wer meint, dies würde nie und nimmer eintreten, hat null Ahnung von der zivilisationszerstörerischen Kraft des Islam. Und darf sich die Hand reichen mit jenen Islamappeasern, die noch wenige Tage vor der Einnahme Konstantinopels (1453) durch die Türken der Meinung waren, eine Eroberung würde a) niemals stattfinden und b) wenn doch, prinzipiell nicht viel in Konstantinopel ändern.

Nun, wie wir heute wissen, beendete die  Eroberung Konstantinopels die 2.000-jährige Geschichte des antiken Roms – und bedeutete die völlige Vernichtung  des byzantinischen Christentums.

Michael Mannheimer, 11.5.2017

***

Aus: 20min.ch, 5. Mai 2017, von Gaby Chwallek 

Autobomben, tote Kinder, Enthauptungen:

Unter Lebensgefahr – Künstler malt IS-Horror

Als der IS vor fast drei Jahren in seiner Stadt Einzug hält, fasst Mustafa al-Taee den Entschluss, die brutale Herrschaft der Miliz heimlich zu dokumentieren – durch Malerei.

Mustafa al-Taee, ein irakischer Maler, hält mit Stiften und Pinseln die Schrecken fest, die der Islamische Staat in seiner Heimatstadt verbreitet. Es ist gefährlich und bringt ihm Peitschenhiebe ein. Aber auch das kann ihn nicht abschrecken.

Das Ergebnis seiner heimlich gemalten Bilder war eine Galerie des Schreckens: Autobomben, tote Kinder, ein IS-Abtrünniger, der auf einem öffentlichen Platz enthauptet wird, ein früherer Polizist, den die Extremisten stundenlang an den Beinen aufhängen, bevor sie ihn schliesslich erschiessen.

«Sie haben zahllose Verbrechen begangen, und diese Verbrechen mussten dokumentiert werden»,

sagt der 58-jährige Grossvater in seinem Haus in der nordirakischen Stadt Hammam al-Alil, etwa 15 Kilometer von Mosul entfernt.

«Es gab keine Journalisten (vor Ort), keine Kameras.»

Ein Werk zeigt ein Kind mit einer amputierten Hand. «Weil es hungrig war, wühlte dieses Kind im Müll, auf der Suche nach leeren Pepsi-Dosen zum Verkaufen und Essenresten für später», schildert Al-Taee. Eine von den Terrormilizionären deponierte Bombe explodierte, riss dem Kind die Beine und eine Hand weg.

Mit dem Schlimmsten gerechnet

Die militanten Kämpfer breiteten sich im Sommer 2014 im nördlichen und westlichen Irak aus, eroberten weite Teile dieser Regionen, so auch Mossul, die zweitgrösste Stadt des Landes. Die Bevölkerung wurde einer harten und gewalttätigen Version islamischer Gesetze unterworfen.

Das Malen war für Al-Taee riskant, auch wenn er es heimlich in seinem eigenen Haus tat. Der IS verbietet unabhängige Medien und künstlerische Darstellungen von Menschen, die er als eine Art von Blasphemie betrachtet.

«Ich habe ständig damit gerechnet, dass ich erschossen werde»,

sagt Al-Taee.

Vom Nachbarn verraten

Vor gut einem Jahr verriet ihn ein Nachbar, der ihn beim Malen beobachtet hatte, an die Terrormiliz. Die IS-Kämpfer kamen in der Nacht, sprangen über die Aussenmauer seines Grundstückes und brachen durch die Eingangstür. Bei einer Durchsuchung stiessen sie auf ein Bild von einer Frau und einem explodierenden Fahrzeug. Die Autobombe hatte den Ehemann der Frau getötet, einen irakischen Soldaten. Es war ein gezieltes Attentat.

Die Extremisten nahmen die Leinwände und das Malwerkzeug mit, um es zu verbrennen. Al-Taee wurde der IS-Religionspolizei übergeben, bekannt als Hisba, und zu 30 Peitschenhieben verurteilt.

«Nach 15 Hieben fing ich an zu weinen», sagt er. «Die nächsten 15 konnte ich nicht fühlen.»

15 Tage Gefängnis

Al-Taee war nach seiner Freilassung einen Monat lang nicht in der Lage, zu zeichnen oder zu malen. «Ich konnte nicht essen, ich konnte nicht zeichnen, ich hatte Angst», schildert er. Aber dann fing er doch wieder an, mit Stiften und Pinsel das Leben unter dem IS zu illustrieren. Die Werke versteckte er im Auto eines Freundes.

Als die irakischen Kräfte den IS im vergangenen Jahr aus Hammam al-Alil vertrieben, musste er nicht mehr fürchten, bestraft zu werden. Warum war er ein so grosses Risiko eingegangen? Er habe es einfach nicht ertragen können, die Kunst aufzugeben, sagt Al-Taee. Es sei eine Sucht, «wie es das Rauchen für andere ist».

Quelle:
http://www.20min.ch/ausland/news/story/Unter-Lebensgefahr—-Kuenstler-malt-IS-Horror-27515303

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