Zitate von Solschenyzin, die die deutschen Leitmedien heute nicht mehr bringen würde

Alexander Solschenizyn:

„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden... „Die Verwirklichung der Freiheiten darf nicht so weit gehen, dass sie die Existenz des Gemeinwesens bedroht“


..

Solschenizyn über die dem russischen Volk zugeschobene Urschuld am Stalinismus:

Passenderes kann über das Verbrechen der Zuschreiben der "deutschen Urschuld" am Dritten Reich nicht gefunden werden

Es kann nicht angehen, dass persönliche Greueltaten von konkreten Führern oder politische Regimeverbrechen zur Schuld des russischen Volkes und seines Staates erklärt oder auf die angeblich krankhafte Psyche des russischen Volkes zurückgeführt werden, wie es im Westen oft genug getan wird.“ (Gespräch mit dem Magazin „Der Spiegel“, Juli 2007) 

Dieser Text, man glaubts kaum, war im Jahr 2007 Thema in nahezu allen deutschen Blättern, die damals das Attribut Qualitätspresse nicht ganz zu Unrecht hatten. Heute 10 Jahre später, würde selbiges niemals publiziert werden. Denn diese wahre und absolut zutreffende Analyse des großen russischen Dichters würde das Hauptkonstrukt der deutschen Selbsthasser-Riege aus Medien und Politik in sich zusammenfallen lassen: Das Konstrukt der angeblichen Schuld des deutschen Volks am 12-jährigen Dritten Reich. Auf Deutschland bezogen hieße dieser Solschenizyn´sche Satz nämlich wie folgt:

Es kann nicht angehen, dass persönliche Greueltaten von konkreten Führern oder politische Regimeverbrechen zur Schuld des deutschen Volkes und seines Staates erklärt oder auf die angeblich krankhafte Psyche des deutschen Volkes zurückgeführt werden, wie es im Westen oft genug getan wird.“ 

Der  russische Schriftsteller und Dramatiker Alexander Solschenizyn war eine moralische Gallionsfigur einer ganzer Generation. Geboren am  11. Dezember 1918 in Kislowodsk, Oblast Derek, verstarb er nach einem langen und leidensreichen Leben am 3. August 2008 in Moskau.

1970 erhielten den des Nobelpreises für Literatur. Sein Hauptwerk Der Archipel Gulag beschreibt detailliert die Verbrechen des stalinistischen Regimes bei der Verbannung und systematischen Ermordung von Millionen Menschen im Gulag. Dieses Werk hatte einen unschätzbaren Einfluss auf die Rezeption der europäischen Linken, was die Bewertung des Sozialismus anbetraf: 

So analysierte der ehemalige Linksradikale André Glucksmann in seinem Buch Köchin und Menschenfresser – Über die Beziehung zwischen Staat, Marxismus und Konzentrationslager den Marxismus-Leninismus und Stalinismus und rechnete schonungslos mit den Verbrechen der Sowjetunion ab - was damals großen Einfluss auf die westeuropäische Linke hatte.

Solschenizyn als Soldat gegen die Deutsche Wehrmacht

Während des Krieges kämpfte Solschenizyn in der Roten Armee als Batteriechef einer Artillerieeinheit in einer Schallmesstruppe. Er nahm in dieser Funktion an der Schlacht bei Kursk, der Operation Bagration sowie der Weichsel-Oder-Operation in Ostpreußen teil. Seine Erlebnisse als Offizier während der Einnahme Ostpreußens schrieb er in Gedichtform im Band Ostpreußische Nächte und als Erzählung in Schwenkitten ’45  nieder.

Überleben im Gulag

In den letzten Kriegsmonaten wurde er überraschend von der militärischen Spionageabwehr verhaftet und in das Moskauer Gefängnis Lubjanka überstellt, weil er, Leninist, in Briefen an einen Freund Kritik an Stalin geübt hatte. Nach Artikel 58 des sowjetischen Strafgesetzbuches zu acht Jahren Haft verurteilt, verbrachte er diese Zeit in Arbeitslagern des Gulag, zunächst in einem Sonderlager für Wissenschaftler, wo er den ebenfalls inhaftierten Lew Kopelew kennenlernte. Seine Erfahrungen mit diesem Sonderlager verarbeitete er 1968 in dem Roman Der erste Kreis der Hölle. Später wurde Solschenizyn in den Lagerkomplex Ekibastus in Kasachstan verlegt. In diesem Lager arbeitete er schließlich in einer Gießerei.

Verbannung

Im Februar 1953 wurde Solschenyzin aus der Lagerhaft entlassen, allerdings bis ans Lebensende verbannt. Als Verbannungsort zugewiesen wurde ihm die kleine Ortschaft Kok-Terek in der Steppe Kasachstans. Kurz nach seiner Ankunft erfuhr er hier vom Tod Stalins am 5. März 1953. Trotz seiner Freude hielt er sich aber bedeckt und begann lediglich die Suche nach einer besseren Unterkunft nach diesem „herrlichen Geschenk“, wie es Donald Thomas in seiner Biografie über Solschenyzin beschreibt. Nachdem er anfangs als „Politischer“ (Kurzform für politischer Häftling) keine Anstellung finden konnte, erhielt er nun schließlich eine Anstellung als Lehrer für Mathematik, Physik und Astronomie.

Leben in der Sowjetunion nach der Verbannung

1957 wurde Solschenizyn offiziell rehabilitiert, die Verbannung wurde aufgehoben. Man konnte angesichts seiner Krebserkrankung davon ausgehen, dass er bald sterben würde. Er lebte danach in Rjasan, wo er als Lehrer arbeitete.  Er sah es als seine Aufgabe, den zum Schweigen Gebrachten seine Stimme zu leihen. Er zog sich oft in abgelegene Hütten abseits der Zivilisation zurück, um ungestört schreiben zu können. 

1962 verfasste er eines seiner bekanntesten Werke, die Erzählung Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch. Im September 1962 waren diverse Dichter auf Chruschtschows Datscha am Schwarzen Meer eingeladen. Chruschtschow lernte bei dieser Gelegenheit die Erzählung kennen und gestattete ihre Publikation. Dies führte nach mehr als einem Jahr der vergeblichen Bemühungen des Herausgebers der Nowy mir, Alexander Twardowskis, endlich zur Publikation des Werkes.

Nach dem Sturz Chruschtschows (1964) war kein Platz mehr für Solschenizyns Kritik an den Verhältnissen in der Sowjetunion. Der KGB beschlagnahmte im September 1965 das Originalmanuskript seines Romans Der erste Kreis der Hölle. 1969 wurde Solschenizyn aus dem Schriftstellerverband der UdSSR ausgeschlossen. Den Nobelpreis für Literatur des Jahres 1970 nahm er nicht persönlich entgegen, da er befürchtete, nach der Verleihungszeremonie nicht mehr in die Sowjetunion zurückkehren zu können.

In seinem monumentalen Hauptwerk Der Archipel Gulag beschrieb Solschenizyn das sowjetische Lagersystem (Gulag). Das historisch-literarische Werk wurde unter Zeitdruck im Tamisdat veröffentlicht, nachdem der KGB das Manuskript des ersten Teils entdeckt hatte. Nach Verhaftung am 13. Februar 1974 und ihm im Gefängnis vorgetragener „Anklage nach Paragraph 64“ (Landesverrat) wurde Solschenizyn am 14. Februar aus der Sowjetunion ausgewiesen und am selben Tag nach Frankfurt am Main ausgeflogen.

Exil und Heimkehr

Solschenizyn fand zunächst Aufnahme in der Bundesrepublik Deutschland bei Heinrich Böll, später lebte er in Sternenberg (Kanton Zürich). Die längste Zeit dieser zweiten Verbannung verbrachte er siebzehn Jahre lang im US-Bundesstaat Vermont in Cavendish. Im Jahr 1990 wurde Solschenizyn rehabilitiert und bekam seine sowjetische Staatsbürgerschaftzurück. Er kehrte am 27. Mai 1994 nach Russland zurück.

Alexander Solschenizyn starb am 3. August 2008 im Alter von 89 Jahren in seinem Moskauer Haus und im Kreis seiner Familie an den Folgen eines Schlaganfalls. Er hinterließ seine Witwe und die drei Söhne. Die Beisetzung fand am 6. August 2008 im Moskauer Donskoi-Kloster statt.

Warum Solschenizyn in deutschen Schulen heute tabu ist 

Dass die heutigen Schulen diesen großen Mann nicht mehr behandeln, liegt an einer einfacher Tatsache: Die Schüler würden zu leicht erkennen, dass der Unterschied zwischen der damaligen UDSSR und der heutigen Berliner Republik so groß gar nicht ist. Dass auch heute wieder Menschen, die das System berechtigterweise kritisieren, vom Staat verfolgt - und auch vom deutschen Schriftstellerverband PEN ausgeschlossen werden. Die Parallelen zum sowjetischen Untersdrükungssystem sind frappierend. Zwar verschwunden deutsche Kritiker nicht in GULAGs, sich doch sie sind oft gezwungen, sich in die innere Emigration zurückziehen - oder in Scharen ihr geliebtes Deutschland zu verlassen.  

Die Werke Solschenizyn mahnen die Wiedergeburt der sozialistischer Unterdrückung in Deutschland  an. Daher sind sie aus dem deutschen Unterricht so gut wie verschwunden..

Michael Mannheimer, 17.5.2017

***

 

FAZ, 04.08.2008

Zitate Solschenizyns: „Man kann alle Katastrophen überleben, nicht aber geistige“

Eine Auswahl von Zitaten Alexander Solschenizyns: über Russland, über Deutschland, über seine Arbeit, sein Leben und den Tod.

Über Russland: 

„Russland ist ein krimineller Staat.“ (Gespräch mit der „Neuen Zürcher Zeitung“, Dezember 1998):

„Es kann nicht angehen, dass persönliche Greueltaten von konkreten Führern oder politische Regimeverbrechen zur Schuld des russischen Volkes und seines Staates erklärt oder auf die angeblich krankhafte Psyche des russischen Volkes zurückgeführt werden, wie es im Westen oft genug getan wird.“ (Gespräch mit dem Magazin „Der Spiegel“, Juli 2007) 

„Unter Gorbatschow und in der ganzen Jelzin-Zeit haben wir weder Reformen noch Demokratie erfahren.“ („Spiegel“-Gespräch, März 2000) 

„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“ („Spiegel“-Gespräch, Juli 2007) 

„Wir dürfen nicht zulassen, dass die Russen als Nation aussterben. Unser Abstieg währte mehr als 70 Jahre unter den Kommunisten und auch die 10 Jahre danach. Der Aufstieg ist immer schwieriger, er wird mindestens 100 Jahre in Anspruch nehmen.“ („Spiegel“-Gespräch, März 2000) 

„Der Weg zur Demokratie braucht Zeit und Geduld - das gilt für Intellektuelle wie Politiker.“ („Spiegel“-Gespräch, März 2000) 

Über Deutschland: 

„Schon als Schulkind war ich von der deutschen Literatur und der deutschen Sprache begeistert, ich habe zwei Sommer lang Goethe, Schiller, Heine, deutsche Volksmärchen auf Deutsch gelesen - was immer mir in die Hände kam. Es war ein Genuss für mich. Der Krieg gegen das faschistische Deutschland hat bei mir keine negativen Gefühle gegenüber dem deutschen Volk ausgelöst.“ („Spiegel“-Gespräch, März 2000) 

Über seine Arbeit: 

„Es ist eine innere Triebfeder, schon seit meiner Geburt. Ich habe mich immer mit Vergnügen der Arbeit hingegeben, der Arbeit und dem Kampf.“ („Spiegel“-Gespräch, Juli 2007) 

„Ich konnte keine persönliche Ehrenbekundung akzeptieren für ein Buch, das mit dem Blut von Millionen Menschen geschrieben worden war.“ („Spiegel“-Gespräch im Juli 2007 über einen Preis für Solschenizyns Buch „Archipel Gulag“) 

Über sich und das Leben: 

„Man kann alle wirtschaftlichen, staatlichen, physischen Katastrophen überleben, nicht aber geistige. Wenn wir uns aufgeben, wenn wir aufhören an uns, an unsere Zukunft zu glauben, dann sind wir erledigt.“ (Gespräch mit der „Neuen Zürcher Zeitung“, Dezember 1998) 

„Die Verwirklichung der Freiheiten darf nicht so weit gehen, dass sie die Existenz des Gemeinwesens bedroht oder die religiösen und nationalen Gefühle beleidigt.“ (Interview der Moskauer Tageszeitung „Moskowskije Nowosti“, April 2006) 

„Die Lösung ist immer einfach, man muss sie nur finden.“

„Ein Mensch ist tatsächlich in vielfacher Weise einer Pflanze ähnlich. Wenn er von einem Ort entwurzelt und weit weggeworfen wird - dann beeinträchtigt das Hunderte winziger Wurzeln und Nervenzentren. (...) Aber ich halte es nicht für hoffnungslos. Selbst alte Bäume können, wenn man sie versetzt, an einem neuen Ort wieder Wurzeln fassen.“ (Interview der Nachrichtenagentur AP, gedruckt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Februar 1974) 

„Ich bin ein Optimist von Geburt an, und ich kann mein Exil nicht als endgültig betrachten. Ich habe das Gefühl, dass ich in einigen Jahren nach Russland zurückkehren werde.“ (AP-Interview in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Februar 1974) 

Über den Tod: 

„Ich denke nicht nur daran, ich bin absolut für ihn bereit. (...) Ich betrachte ihn als natürlichen Teil unseres Daseins, als Übergang von einem Zustand zum anderen.“ (Gespräch mit der „Neuen Zürcher Zeitung“, Dezember 1998)

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/zitate-solschenizyns-man-kann-alle-katastrophen-ueberleben-nicht-aber-geistige-1685032.html

 

18 Kommentare

  1. ES SIND SOLCHE TEXTE, WARUM ICH IHREN BLOG SO GERNE LESE, VEREHRTER HERR MANNHEIMER. SIE GEHEN MIT IHREN THEMEN WEIT ÜBER ÜBER DIE ÜBLICHEN THEMEN BEI DEN ISLAMKRITISCHEN BLOGS HINAUS - WERFEN IHREN BLICK IMMER WIEDER IN DIE NÄHERE UND ÄLTERE GESCHICHTE - UND SCHÄRFEN DAMIT UNSER ALLER VERSTÄNDNIS FÜR UNSERE EIGENE KULTURELLEN WURZELN UND UNSERE ABSTAMMUNG.

    IHRE EINLEITENDEN SÄTZE SIND WIE IMMER EIN GENUSS ZU LESEN.

    UND IN DER TAT HABEN WIR HEUTE IN DER VON MERKEL UND IHREN LAKAIEN ÜBERNOMMENEM DEUTSCHLAND NAHEZU IDENTISCHE VERHÄLTNISSE WIE IN DEN EHEMALIGEN KOMMUNISTISCHEN LÄNDERN.

  2. ...Der Krieg gegen das faschistische Deutschland hat bei mir keine negativen Gefühle gegenüber dem deutschen Volk ausgelöst.“...

    Im Gegensatz zu vielen Deutschen bei welchen die Deutsche Geschichte wohl nur aus 12 Jahren zu bestehen scheint

  3. TOP AKTUELL - (kein verspäteter Aprilscherz?!)

    Es tut sich etwas in unserem Nachbarland Österreich. Trotz dem unsäglichen GRÜNgessteuerten unfähigen neu gewählten BP van der Bellen und seinem Aufruf zur Solidarität für Muslimas als österreicher/deutscher Europäer ebenfallsmit Kopftuch unterwegs zu sein (auch wenn die Europ. Frauen keine Solidarität von Muslimas erwarten können)
    gibts nun positiverweise eine andere Entscheidung in die richtige Richtung!

    focusOn
    Mittwoch, 17.05.2017, 09:55
    Headline: " Die Vollverschleierung von Frauen im öffentlichen Raum wird in Österreich künftig unter Strafe gestellt"

    Die Regierung in Wien beschloss das im Vorfeld heftig kritisierte Burka-Verbot am Dienstagabend im Parlament. Es ist Teil eines Integrationspakets, das auch das Verteilen von Koranen verbietet.
    Verpflichtendes Integrationsjahr

    Außerdem sieht das Paket ein verpflichtendes Integrationsjahr vor, in dem spezielle Deutsch- und Wertekurse besucht werden sollen. Die Maßnahmen gelten für anerkannte Flüchtlinge und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive.

    Asylberechtigte sollen zudem unbezahlte gemeinnützige Arbeit leisten. Wer sich weigert, muss Einschnitte bei der Mindestsicherung hinnehmen. Die Maßnahmen sollen die Migranten "fit für den Arbeitsmarkt" machen. (..)

    http://www.focus.de/politik/ausland/burka-verbot-oesterreich-stellt-vollverschleierung-fuer-frauen-unter-strafe_id_7143166.html

    Bemerkung: Ob diese Vollvermummten und Aufenthaltesbereichtigte Sozialstaatabkassierer und Arbeitsverweigerer dann plötzlich zusätzlich in Deutschland als "Asylbewerber" auftauchen, bleibt leider noch "im Dunkeln".
    Ich ahne jedoch schon in eine gewisse Richtung ....... !

  4. Jedes Land bestimmt die Qualität ihrer Medien selbst. Wenn ich diverse Medien lese wie z.b. Bild, dann weiß ich, dass diese Art von Medium die Menschen verblödet, aber nicht aufklärt und schon gar nicht richtig informiert. Es muss aber noch genügend blöde Menschen geben, denn diese Schmierblätter existieren immer noch. Das selbe gilt für ARD, ZDF, NDR usw. Diese Programme haben nur ein Ziel, nämlich die politische Meinung ins Volk zu bringen und dieses zu verdummen. Ein kluger Mensch schaut sich so ein Programm nur ein mal an oder kauft Bild Zeitung nur einmal. Wenn diese ganzen Wahrheitsverdreher keine Kohle mehr haben, können sie auch nicht mehr existieren.

  5. was man heutzutage in einer Demokratie unter dem Begriff Zensur - das sich eigentlich widerspricht alles findet:

    Z.B.
    "Breiten Raum nimmt seit einigen Jahren in der gesellschaftlichen Debatte das Spannungsfeld zwischen dem Rechtsgut der Meinungsfreiheit und der aus Meinungsäußerungen resultierenden möglichen Verletzung religiöser Gefühle ein. Diese Debatte ist nicht auf Deutschland beschränkt.

    Im Blickpunkt stehen hierbei vor allem, aber nicht nur, die religiösen Gefühle von Muslimen. Der ehemalige Ausländerbeauftragte der Thüringer Landesregierung Eckehard Peters sieht in diesem Zusammenhang eine zunehmende Selbstzensur bei Autoren und Verlagen, welche aus Furcht vor Gewalttaten radikaler Muslime vor der Veröffentlichung islamkritischer Werke zurückschreckten.[153]

    Der Journalist Henryk M. Broder thematisierte in seinem 2006 erschienenen Buch „Hurra, wir kapitulieren! von der Lust am Einknicken“ insbesondere am Beispiel der Mohammed-Karikaturen die Selbstzensur der intellektuellen Linken Deutschlands gegenüber dem Islam. Als Beispiel für vorauseilende Selbstzensur sowie Furcht vor potenziellen Reaktionen radikaler Muslime wird das Beispiel Salman Rushdie und sein Roman Die satanischen Verse ebenfalls immer wieder aufgeführt. Aus Angst vor islamischen Terroranschlägen war Rushdies Titel zunächst von keinem der etablierten Verlage veröffentlicht worden. Eine Veröffentlichung erfolgte erst durch den eigens für diesen Zweck gegründeten Artikel 19 Verlag.

    Der katholische Schriftsteller Martin Mosebach hingegen forderte in dem Essay Kunst und Religion: Vom Wert des Verbietens eine strikte Anwendung des Blasphemie-Verbots. Hierbei vertrat er die Auffassung, selbst in einem ganz und gar säkularen, religiös neutralen Staat könne es vonnöten sein, Gotteslästerung zu verbieten und zu bestrafen, wenn die „staatliche Ordnung“ durch sie gefährdet würde. Hierbei verwies er auf eine zunehmende Schicht gläubiger Muslime in Deutschland und die Gefahr, eine „größere Gruppe von Gläubigen [könne sich] durch die Blasphemie in ihren religiösen Überzeugungen so verletzt“ fühlen, „dass ihre Empörung zu einem öffentlichen Problem wird“.

    Ergo:
    Systemkritische Schriftsteller, Schauspieler,bildende Künstler und andere Avantgarde Genres haben NUll Chancen in Deutschland. Der manipulierte Maistream (entweder du bist für uns- gegen uns darfs nicht geben) würgt bereits alles im Vorfeld ab,juriert nach politischer Konformität aus.
    Was zum Beispiel gegen H.M. Broder bei seinem Buch "Hurra, wir kapitulieren"!an Zensur, und Hass herauskommt-siehe -

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hurra,_wir_kapitulieren!

    Wie es längst umgekehrt in der Flüchtlings- und "der Islam gehört zu Deutschland" Kulturszene aussieht, da wird gepudert, gepampert, Humanität,Toleranz zugunsten ideologischer Intoleranz hervorgehoben, geschleimt, hofiert, die "politicical correkt" Hebebühnen richtig platziert. Das nennt sich in Deutschland Willkommenskultur und Demokratie.! Eine Farce.
    http://www.sz-online.de/nachrichten/ein-neues-kunstwerk-fuer-den-neumarkt-3635863.html

  6. - Hätte es keinen diktatorischen Sowjet-Kommunismus seit den 1920ern gegeben, wäre auch Deutschland von militanten sozialistischen Umsturzversuchen verschont geblieben - und eine nationalistisch-faschistische Gegenbewegung (NSler) wäre gar nicht erst entstanden (die ungerechten Versailler Vertragsbedingungen seitens Frankreich u. England kamen noch hinzu)!!

    - Hätte sich Polen u. Tschechien nicht jahrelang an den deutschen u. österr. Minderheiten gewaltsam vergriffen, wäre es auch zu keiner Besetzung dieser Länder gekommen!!

    - hätte das Weltjudentum (NewYork+London)nicht seit Ende des 1.WK pausenlos Deutschland attackiert u. seit Mitte der 30er zum totalen Wirtschaftsembargo aufgerufen, wäre es wohl auch nicht zur Reichskristallnacht u. in Folge zur Ausweisung/Repressalien gegenüber deutscher Juden (max. 500.000) gekommen!
    Zudem wollten die internat. Zionisten selbst ihre jüd. Landsleute dazu bewegen, wieder nach Israel zurückzukehren, was jedoch von der Mz. der deutschen Juden abgelehnt wurde ("die jüd. Frage"/T.Herzl).
    Nun leben sie seit über 60 Jahren wieder in Israel u. sind glücklich u. dankbar, endlich unter sich zu sein u. ihr Schicksal selbst bestimmen zu können?!
    Trotzden hassen sie die Deutschen bis in alle Ewigkeit für deren Vertreibung?
    Auch Polen, das Baltikum, die Ukraine u. Weißrussland waren längst mehrheitlich "antisemitisch" u. litten unter zunehmender jüd. Dominanz bzw. deren explosionsartigen Vermehrungsrate, weshalb es immer wieder zu Spannungen u. Progromen in Osteuropa kam
    (davon wird allerdings nur sehr selten berichtet).
    Der "Holocaust" mit vielleicht zwei Millionen jüd. Todesopfern (alles andere ist nach genauerer Überprüfung maßlos übertrieben bzw. "Glaubenssache") war fraglos ein grausames (u. unnötiges!) Kriegsverbrechen u. ist eine unverzeihliche Schande (v.a. für die Verantwortlichen u. Mittäter!!), aber er war bis ca. 1942/43 nicht vorsätzlich geplant, sondern ergab sich als "Notwendigkeit", nachdem sich eine massenhafte Aussiedelung Richtung (Weiß-)Russland durch die Kriegswende 1943/44 nicht mehr realisieren liess u. auch ein Abtransport nach Nahost/Afrika nicht mehr möglich schien.
    Die Lager waren hoffnungslos überfüllt u. täglich kamen neue Transporte aus halb Europa hinzu. Ursprünglich sollten die jüd. u. andere Lagerinsassen nach Kriegsende am Wiederaufbau Deutschlands behilflich sein, bis man sich zu dieser (menschenverachtenden, verbrecherischen u. perversen) "Endlösung" entschloss. Dies wurde vor Ort eigenmächtig in die Wege geleitet bzw. liess man sich diese brutale Vorgehensweise von Berlin absegnen, als die Massenunterbringung (Seuchenausbreitung/Versorgungsnot) nicht mehr zu organisieren war. Das Vorpreschen der Russen erhöhte noch den Handlungsdruck
    (eine "Entschuldigung" für den Genozid soll das natürlich keinesfalls sein!!).
    Zwar hat die Holocaust-Thematik
    (dt. Identitäts"krise" durch das ewige Schuldbewußtsein, wird v.a. von den Linken förmlich zelebriert ) nicht direkt etwas mit der gegenwärtigen Multikulti-Agenda, d.h. der Masseneinwanderung/Bevölkerungsvermischung in Deutschland/Österreich (u. im westl. Europa) zu tun, dennoch steht es in einem gewissen Zusammenhang insofern, als das jegliche Kritik an der Zwangs-"Beglückung" durch Abermillionen kulturfremder Dritte-Welt-Bürger aus überwiegend radikal-muslimischen Ländern als "rassistisch-faschistisch-naziesk" gebrandmarkt wird u. die Wohlstands-suchenden, meist rückständig-strengmuslimischen "Refugees" aus aller islamischen Welt den verfolgten europ. Juden von vor 70(!)Jahren quasi gleichgestellt werden u. entsprechenden Sonderschutzstatus zugebilligt bekommen.
    Nur aus diesen Gründen scheint mir ein "Geschichtsrelativismus" zwingend nötig - die Schoa von einst hat absolut NICHTS mit den Beweggründen heutiger Flüchtlingsinvasionen zu tun, der Islam ist nicht das Judentum und Moslems sind keine unterdrückte, gepeinigte Minderheit wie die Juden Europas speziell in den chaotischen dreißiger u. vierziger Jahren des 20. Jhds.!!
    DAS muss endlich mal im öffentlichen Diskurs klargestellt werden, man kann uns nicht ständig die Muslime als die gedemütigten "Ersatz-Juden" von heute verkaufen, deretwegen wir aus moralischer Verantwortlichkeit die Selbstauflösung der europ. Völker hinnehmen sollen!
    Mit diesen verlogen-vorgeschobenen Scheinargumenten, egal von welchen Lobbys, von welchen Großvereinen o. NWO-Agenten vorgetragen muss definitv Schluss sein!!

  7. @ Gerhard M - 4

    Fahren Sie morgens mit dem Zug oder mit dem Bus ? Nein ?
    Dann tun Sie es einfach mal . Nur so . Und dann werden Sie staunen , wieviele "Hochintelligente" Koriphäen überall rumsitzen und die Blödzeitung lesen .
    Ob Sesselfutzer , Bauarbeiter , Lehrer oder Schüler . . . .

    Ja , es ist erschreckend !

    PS : Vor 40 Jahren (also 1977) hatte ich mir ein Buch von Günter Wallraff gekauft . Seitdem habe ich keine Bild-Zeitung mehr gekauft !

    "Der Aufmacher: Der Mann, der bei Bild Hans Esser war.
    Unzensierte" ...
    von Günter Wallraff

    https://books.google.de/books/about/Der_Aufmacher.html?id=SPdlAgAAQBAJ&printsec=frontcover&source=kp_read_button&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false

    LG 🙂

  8. „Es kann nicht angehen, dass persönliche Greueltaten von konkreten Führern oder politische Regimeverbrechen zur Schuld des russischen Volkes und seines Staates erklärt oder auf die angeblich krankhafte Psyche des russischen Volkes zurückgeführt werden, wie es im Westen oft genug getan wird.“ (Gespräch mit dem Magazin „Der Spiegel“, Juli 2007)

    Konkrete Führer können alleine keinen Massenterror veranstalten (die meisten von ihnen wie Stalin / Hitler waren überhaupt Schreibtischtäter - sie haben eigenhändig niemanden umgebracht, sondern "nur" Direktiven / Befehle gegeben, Erschießungs- /Verhaftungslisten unterschrieben usw.).
    Für Massenterror brauchen sie zahlreiche Ausführungskräfte / Helfer. Auch ein Teil des Volkes muss es unterstützen oder zumindest passiv billigen.
    Also, man kann einen Teil des Volkes nicht aus der Verantwortung entlassen.

    Gleichzeitig darf man nicht das ganze Volk beschuldigen - Stalin-Terror wurde ja erst nach dem Sieg im Bürgerkrieg (= erheblicher Widerstand) möglich.

    Was die Psyche anbelangt.
    Die Psyche des russischen / deutschen Volkes ist nicht krankhafter als die Psyche von allen anderen Völker, die auch Revolutionen, Bürgerkriege, Diktaturen usw. erlebt haben.
    Man soll hier eher allgemein über die menschliche Psyche reden, die so etwas zulässt.
    Das ist aber ein sehr weites Feld.

    Auf die heutige Situation in BRD übertragen:
    man kann einen Teil des Volkes nicht aus der Verantwortung für die bunte Katastrophe entlassen. Ohne zahlreiche Helfer / Befürworter aus dem Volk konnten Merkel und ihre Bande das Land nicht mit Invasoren überfluten.
    Gleichzeitig darf man nicht das ganze Volk beschuldigen - Widerstand gibt es ja auch.
    Aber die Psyche der Politverbrecher, ihre Auftraggeber / Helfer / Gutmenschen kann man schon als krankhaft bezeichnen, weil sie Degeneraten sind, die den erweiterten Suizid begehen.

  9. „Unter Gorbatschow und in der ganzen Jelzin-Zeit haben wir weder Reformen noch Demokratie erfahren.“ („Spiegel“-Gespräch, März 2000)

    Das ist schlicht falsch.
    Unter Gorbatschow gab es Reform-Versuche,
    unter Jelzin - radikale Reformen Richtung Raubkapitalismus: die ganze Volkswirtschaft wurde "privatisiert" (in Wirklichkeit gestohlen).
    Die andere Frage ist, dass diese Reformen zu katastrophalen Ergebnissen geführt haben.

    Politisch ist Russland eine Oligarchie mit einem gemäßigt autoritären Regime und gewissen Freiheiten (die allerdings häufig größer sind als in der heutigen BRD-Demokratur - siehe z.B. Berichterstattung / Meinungsfreiheit).
    Eine echte Demokratie ist in Russland zurzeit auch nicht möglich - dafür muss sich das Land noch mindestens 50-100 Jahre politisch / mental entwickeln.

  10. Der Krieg gegen das faschistische Deutschland hat bei mir keine negativen Gefühle gegenüber dem deutschen Volk ausgelöst.

    Das ist auch heute bei der Mehrheit der Russen so - trotz 2 Weltkriege keine negativen Gefühle zu Deutschen.
    Stattdessen Respekt / Neid für die Leistungen, letzte Zeit auch Mitleid wegen der Überflutung mit Invasoren (Merkel wird mehrheitlich gehasst).

    Man kann feststellen, dass Russen und Deutsche miteinander kompatibel sind (trotz aller Unterschiede und Kriege).
    Daher ist Russland ein natürlicher Partner Deutschlands.

    PS
    "Tamisdat"
    Es heißt Samizdat (= "Selbstveröffentlichung").

  11. PS: wobei ich noch hinzufügen möchte, daß die durch die Medien unkritisch verbreitete jeweilige Staatsdoktrin überhaupt erst solche sozioexperimentellen Prozesse (auf Kosten der "indigenen" Bevölkerung)ermöglichen. Ansonsten würde sich wohl nur eine ziemlich kleine Minderheit für die existensbedrohende Verdrängung durch eine staatlich organisierte Fremdkultur-Invasion erwärmen. Keines der Refugee-Herkunftsländer würde das jemals bei sich z.H. hinnehmen, "nationalistische" Länder wie Israel schon gar nicht - und exakt auf Israel beziehe ich mich sogar ausdrücklich, weshalb ich auch entschiedener Gegner einer Zwei-Staaten-"Lösung" bin.
    Genau diese "Zwei-Staaten-Lösung" haben auch die europäischen Nationen zukünftig zu erwarten, nämlich die Aufspaltung in islamisch-multikulturell besiedelte Regionen/Städte u. den Flucht-Terretorien derjenigen Ursprungsbewohner, die es sich leisten können in eigenkulturelle Gegenden auszuweichen.
    Diese Seperationsbestrebungen der verschiedenen Völkerschaften, Sprachgemeinschaften u. Kulturen sind in allen multikulturellen Ländern der Welt zu beobachten, dauerhafte Vermischungen kommen fast nirgendwo vor u. wenn, dann meist nur in internat.-akademischen Kreisen, wo kosmopolitisches "Multikulti" schon immer relativ problemlos funktioniert hat.
    Wären alle Weltvölker/Kulturen so beschaffen wie diese kleine, bestausgebildete u. aufgeklärte Weltelite seit jeher ist, gäbe es in der Tat von meiner Seite nichts gegen eine Multikulti-Globalisierung einzuwenden - aber dieser Zustand wird ja nichtmal annähernd in den fortschrittlichen, reichen u. hypersozialisierten Gesellschaften selbst erreicht!! Solange es auch bei uns solch gravierende soziale u. bildungstechnische Unterschiede gibt u. das ganze Wirtschaftstreiben auf knallharter Konkurrenz beruht, lassen sich derart (Aus-)Bildungs-rückständige, archaisch-religiöse Fremdvölkerschaften beim besten Willen nicht integrieren. Es kann nur zu einem Zusammenprall bzw. Verdrängungskampf mit den hiesigen Arbeiterschichten, dem Kleinbürgertum, den Gewerbetreibenden u.v. den Sozial-Bedürftigen, den Schwächeren der Gesellschaft kommen.
    Das ist gerade aus linker Perspektive nicht zu verantworten!!

  12. Und weils so wichtig ist, in Ergänzung zu meinem Kommentar Nr. 7 #

    Heute Abend seit 16.21 Uhr in der BILD on - die mal wieder ausnahmensweise über durchaus Wichtiges und evtl .auch richtiges informiert:
    TOP AKTUELL: Headline-
    "Wichtige Infos bewusst zurückgehalten? Anzeige gegen LKA im Fall (Islam Terrorist) Amri".
    Berlin – Der Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri hätte nach neuen Erkenntnissen der Hauptstadt-Behörden möglicherweise vor seinem Anschlag festgenommen werden können.

    Es sei ein neues Dokument aufgetaucht, das ihm bereits im November gewerblichen, bändenmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln vorwarf, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Mittwoch.

    Aktenvermerke rückdatiert

    Auf dieser Grundlage sei „eine Verhaftung wohl möglich gewesen“. Jetzt werde geprüft, ob das Dokument im Landeskriminalamt möglicherweise vorsätzlich zugunsten Amris zurückgehalten wurde.

    Wie Geisel weiter mitteilte, versuchten die Verantwortlichen offenbar, ihr Versäumnis im Nachhinein zu vertuschen. Entscheidende Aktenvermerke seien rückdatiert worden.

    Die Anzeige umfasse deshalb auch den Vorwurf der Urkundenfälschung. Zudem seien Disziplinarmaßnahmen wegen des Dienstvergehens der Verschleierung eingeleitet. Zur Anzahl der Beschuldigten wollte sich Geisel zunächst nicht äußern.(..) >
    http://www.bild.de/regional/berlin/terrorberlin/hat-das-berliner-lka-geschlampt-51790870.bild.html

    Ich frage mich nur zusätzlich, wieso hat der Innensenator Andreas Geisel (SPD) diese nachricht der Maniplation erst jetzt veröffentlicht? Waren dia evtl .die Wahlen in NRW der Grund bisheriger Zurückhaltung? Deshalb jetzt nach dem Wahldebakel mit Kraft, Jäger&Co. erst der Sprung nach vorn?! Nun hat man ja nichts mehr zu verlieren. Nachtigall ich hör Dir trappsen!

  13. @#12 Satellit
    Mittwoch, 17. Mai 2017 17:23

    PS: wobei ich noch hinzufügen möchte, daß die durch die Medien unkritisch verbreitete jeweilige Staatsdoktrin überhaupt erst solche sozioexperimentellen Prozesse (auf Kosten der "indigenen" Bevölkerung) ermöglichen.

    Die logischen Fragen dabei:
    Warum begehen die „Eliten“ den erweiterten Suizid, in dem sie ihre eigene (und unsere) Lebensgrundlage durch Masseneinwanderung vernichten?
    Warum akzeptiert der Großteil des Volkes diese suizidale Ideologie und macht gedankenlos mit?

    Nun, es ist in der Geschichte nicht neu, sondern kommt regelmäßig vor.
    Das bekannteste Beispiel ist der Niedergang Roms.

    Die Erklärung dafür ist der ethnische Lebenszyklus.
    Die Endphase ist durch Degeneration geprägt. Das bedeutet nicht, dass alle Degeneraten sind, sondern dass der Anteil der Degeneraten dramatisch steigt und sie die Gesellschaft dominieren, was letztendlich zum Niedergang führt.
    Die Gesunden leiden darunter, können aber schwer etwas dagegen tun, weil sie in Unterzahl sind.

    Beim Niedergang Roms wurde auch die "Zwei-Staaten-Lösung" praktiziert:
    Das gesunde ost-römische Reich rettete sich durch Trennung vom völlig degenerierten west-römischen.
    Das kann auch heute die Rettung sein.

    Das ist gerade aus linker Perspektive nicht zu verantworten!!

    Aus linker Perspektive sicher nicht,
    aber aus neo-linker (pseudo-linker) schon.

  14. Sehr richtig. "Dass auch heute wieder Menschen, die das System berechtigterweise kritisieren, vom Staat verfolgt - und auch vom deutschen Schriftstellerverband PEN ausgeschlossen werden." So groß ist der Unterschied nicht mehr, im Gegenteil wir nähern uns jeden Tag mehr in Richtung DDR. Jeder der aus der Zone kommt, auch wenn er geflüchtet ist, weiß man und vor allem merkt man, das dieser Staat den falschen Weg gewählt hat. Aus dem Grund werden wir, die wir ausgewandert und geflüchtet sind, so gut wie nicht mehr in Schulen eingeladen. Man macht uns mundtot, man verschweigt uns.

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