Nach Tod des Altkanzlers: Witwe Kohls wollte keine Merkel-Rede bei Staatsakt


Altbundeskanzler Helmut Kohl wurde am gestrigen am Samstag in einem „europäischen Staatsakt“ beigesetzt. Es war der erste Akt dieser Art in der Geschichte der Europäischen Union.


.

Von Michael Mannheimer, 2.Juli 2017

Nach Tod des Altkanzlers: Witwe Kohls wollte keine Merkel-Rede bei Staatsakt

Bei dem europäischen Trauerakt für Helmut Kohl sollte die Bundeskanzlerin nach dem Willen von Kohls Witwe ursprünglich nicht reden. Erst Bedenken wegen eines Eklats brachten sie offenbar von diesem Wunsch ab. (Quelle)

Man darf gewiss sein, dass dieser Wunsch der Witwe Kohls letzter Wunsch selbst war. Kohl, der Verwirklicher der europäischen Union, zu deren Gestaltung er die stahlharte Deutsche D-Mark opferte (was die deutschen Gehälter quasi über Nacht halbierten und Deutschlands Bürger (nicht dessen Wirtschaft) ärmer machte), schuf die EU aus seiner tiefer Überzeugung heraus, dass nur dadurch ein weiterer verheerender Krieg zwischen den Staaten Europas verhindert werden würde.

Kohl hätte die Europäische Union verhindert, wenn er gewusst hätte, dass sie in die Hand von sozialistischen Volksverrätern geraten würde

Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass, hätte Kohl gewusst, wie sein Lebenswerk anschließend von der europäischen vereinten Linke dazu missbraucht werden würde, um aus Europa eine neue sozialistischen Diktatur zu machen, dass ebenfalls, hätte er nur die leiseste Ahnung gehabt, dass dieses vereinte Europa per Verordnung zigmillionen Moslems nach Europa verbringen würden mit dem Ziel, das alte, historische und kulturell einmalige Europa für immer zu zerstören, er der Erste gewesen wäre, der von seinem Plan nach einer vereinten Europa abgegangen wäre und diesen Plan begraben hätte.

Ich bin ebenfalls überzeugt, dass er, hätte er auch nur einen Schimmer an Gewissheit gehabt, dass die anfangs so bieder wirkende Merkel, die er als Ministerin für Umweltschutz in seine erste Regierung nach der Wiedervereinigung einführte, in Wirklichkeit von STASI-Seilschaften geführt wurde bei der Umgestaltung Deutschlands in eine sozialistische Diktatur nach dem Vorbild der DDR, er Merkel (die sich vor der Wende übrigens in ostdeutschen Widerstandkreisen bewegte, was man rückblickend als ein geschicktes Tarnmanöver der Stasi auslegen darf), niemals als Ministerin in sein Kabinett geholt und er sein erstes gesamtdeutsches Parlament vermutlich ohne einen ehemaligen DDR-Politiker gebildet hätte.


Dass Kohl Fehler machte bei dem Prozess der Wiedervereinigung: Wer kann es ihm verdenken? Für diesen historisch einmaligen Prozess gab es keinerlei historische Vorbilder, wie dies am besten zu gestalten wäre.

Dass er heute von bestimmten Kreisen jedoch als Hauptschuldiger der heutigen Massenimmigration, der EU-Diktatur und des Staatszerfalls Deutschlands unter Merkel gewertet wird: Dies kann ich persönlich nicht im mindesten nachempfinden.

Kohl wollte ausdrücklich keinen deutschen Staatsakt für sich. Pressestimmen dazu:

DIE WELT

Die internationale und nationale Presse würdigt Helmut Kohl als Kanzler der deutschen Einheit – vergisst aber auch seine Rolle in der Parteispendenaffäre nicht.

„Neue Zürcher Zeitung“, Zürich: „Natürlich lässt sich an einzelnen Entscheidungen von Spitzenpolitikern immer herummäkeln. Kohl machte dabei keine Ausnahme. Die wahre Größe von Staatsmännern zeigt sich, wenn sie im richtigen Augenblick das Richtige tun. Als am 9. November 1989 in Berlin die Mauer fiel, wusste Kohl intuitiv, was die Stunde geschlagen hatte. Er sah die Chance und ergriff sie. Er, dem immer nachgesagt worden war, Probleme auszusitzen, ging hohe Risiken ein.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article165638343/Kohl-war-ein-eiserner-Kanzler-wie-Bismarck.html

 


„Tages-Anzeiger“, Zürich:

„Gewiss, es war auch ein historischer Zufall, der Kohl zum gefeierten Vater der deutschen Einheit machte. Wäre die Mauer nicht gefallen, hätte er dazu vielleicht nie die Chance gekriegt. Doch es stimmt auch, dass der Kanzler in den entscheidenden Monaten 1989/90 sehr viel richtig gemacht hat. Die Skepsis gegen die deutsche Wiedervereinigung war anfänglich groß.

Doch Kohl gelang das Unmögliche. Ohne Kohls Europa-Begeisterung hätte es wohl auch keine deutsche Einheit gegeben. Denn die Wiedervereinigung Deutschlands und das Zusammenrücken Europas waren für ihn stets ,zwei Seiten einer Medaille‘. Das verhinderte nicht, dass Kohl im Ausland meist mehr geschätzt wurde als daheim. Warum? Wohl deshalb, weil der nette Strickjackenträger aus Germany zu Hause ein System eingerichtet hatte, das viele als muffig empfanden, als patriarchalisch. Das System Kohl eben.“

 


FAZ

“So gut wie alles spricht dafür, dass es zu Ehren des verstorbenen früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl (CDU) keinen deutschen Staatsakt geben wird; erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik würde das so sein. Und nahezu alles spricht dafür, dass es zu einem „europäischen Staatsakt“ kommen wird.

Das wiederum wäre das erste Mal in der Geschichte der Europäischen Union. Der entsprechende Vorschlag kam öffentlich von Jean-Claude Juncker, dem Präsidenten der EU-Kommission. Es ist davon auszugehen, dass Juncker seinen Vorstoß – öffentlich plaziert in der Zeitung „Bild am Sonntag“ – im Einvernehmen mit der Familie und Freunden Kohls gemacht hatte – voran also in Absprache mit Maike Kohl-Richter, der Witwe des Verstorbenen.

Nach deutschem Recht und Brauch gibt es, was die Ehrung etwa herausragender Politiker angeht, weder einen Anspruch des Verstorbenen auf einen Staatsakt oder ein Staatsbegräbnis noch die Verpflichtung des Bundespräsidenten, einen solchen anzuordnen.”

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/staatsakt-fuer-helmut-kohl-soll-auf-europaeischer-ebene-stattfinden-15068106.html


„Guardian“, London:

„Oberflächlich betrachtet und abgesehen vom Körperumfang, hält Kohl Vergleichen mit Otto von Bismarck stand. Der Aristokrat, der 1871 eine ausufernde Zahl von Kleinstaaten vereinigte und Deutschland zur wichtigsten Macht in Kontinentaleuropa formte, war ein preußischer Protestant mit überragendem Intellekt und großen Fähigkeiten, der Europa wie seinen persönlichen Baukasten behandelte.

Kohl war ein katholischer Rheinländer, dem die Einigung Europas ebenso am Herzen lag wie die Wiedervereinigung Deutschlands. Kohl mag sich von Bismarck so sehr unterschieden haben wie Bonn von Berlin. Aber er war ebenso sehr ein eiserner Kanzler, eisern hinsichtlich seiner Ausdauer, unerschütterlich in seinem Selbstvertrauen.


„La Repubblica“, Rom:

„Vielleicht war Helmut Kohl der glücklichste Kanzler Deutschlands. Der, der die schmerzhafteste Wunde geschlossen hat, die, die nach dem Krieg Millionen von Familien in zwei geteilt und zerstört hat und halb Berlin in eine Gefangenen-Enklave in Ostdeutschland verwandelt hatte.

Der große Anführer der Christdemokraten war ein politisches Genie, in der Lage, das aus dem traumatischsten Ereignis des Endes des 20. Jahrhunderts – dem Mauerfall in Berlin – hervorgegangene Chaos in eine extraordinäre Seite einer neuen Geschichte umzuwandeln, die eines vereinten Deutschlands und eines noch verbundeneren Europas.“


„De Standaard“, Brüssel:

„Er wird vor allem als der Mann in die Geschichte eingehen, der West- und Ostdeutschland auf friedliche Art und Weise vereinigte und somit das schändliche Erbe des Zweiten Weltkriegs auslöschte.

Heute könnte es scheinen, dass die Wiedervereinigung selbstverständlich war, sozusagen ein Kinderspiel. Aber nichts ist weniger wahr: Der Fall der Mauer war nicht allein der Anfang vom Ende der DDR, sondern auch des großen Sowjetreichs.

Helmut Kohl, der Mann der deutschen Einheit, der Verankerung des vereinten Deutschlands in Europa und des Euro, der die europäische Einheit unumkehrbar machen soll, vermisste bei vielen der heutigen europäischen Spitzenpolitiker europäischen Idealismus. Zu seinen letzten Worten gehörte die Mahnung, dass viel auf dem Spiel stehe, es gehe um unsere Zukunft, und ,unsere Zukunft heißt Europa‘.“


FAZ

“Für den verstorbenen früheren Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) wird es keinen Staatsakt in Deutschland geben. Auf Wunsch der Witwe des Verstorbenen werde es nach dem geplanten europäischen Trauerakt lediglich ein „staatliches Trauerzeremoniell“ in Deutschland geben, teilten das Bundespräsidialamt und das Bundesinnenministerium am Dienstagabend in Berlin mit. Der Europäische Trauerakt findet erstmals in der Geschichte der EU statt. 

Der geplante europäische Trauerakt in Straßburg wird am 1. Juli stattfinden, direkt danach ist eine Totenmesse im Speyerer Dom geplant.

Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ wollen bei dem Trauerakt im Europaparlament außer Kanzlerin Angela Merkel (CDU), dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auch alte Weggefährten sprechen. Dem Bericht zufolge sind auch der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton und der frühere spanische Ministerpräsident Felipe González als Redner vorgesehen. Beide waren Kohl über viele Jahre hinweg politisch verbunden.”

http://www.faz.net/aktuell/kein-staatsakt-in-deutschland-fuer-helmut-kohl-15069781.html

SPENDEN AN MICHAEL MANNHEIMER

Überweisung an:

OTP direkt Ungarn
 Kontoinhaber: Michael Merkle/Mannheimer
 IBAN: HU61117753795517788700000000
 BIC (SWIFT): OTPVHUHB
 Verwendungszweck: Spende Michael Mannheimer
 Gebühren: Überweisungen innerhalb der EU nach Ungarn sind kostenfrei
Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
28 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments