Erdogan beleidigt erneut deutsche Politiker


Seit Jahren baut Erdogan intensiv am Bau eines neunen osmanischen reiches – welches noch größer, noch mächtiger und noch gewaltiger seins soll als das untergegangen noch. Es soll halb Europa einschließen und bis an das türkischstämmige Uigurien an der Westgrenze Chinas reichen. Am liebsten würde er dieses seinem neuen Reich ebenfalls einverleiben. Aber (noch) ist die Türkei bei weitem nicht mächtig genug, um sich mit der drittstärksten Militärmacht der Welt – China – anzulegen.


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ERDOGAN ZEIGT NUN, DASS DIE ZEIT DER EU-ANWARTSCHAFT DER TÜRKEI ZU ENDE GEHT

Erdogan ist gerade dabei, sämtliche Wurzeln nach Europa zu kappen.

  • Den Holländern wirft er vor, im zweien Weltkrieg auf Seiten der Nazis gearbeitet zu haben (was eine geschichtliche Dummheit sondergleichen ist und die Wahrheit auf den Kopf stellt: Denn es war nicht Holland, sondern es waren die Türken, die mit den Nazis kollaborierten),
  • den Europäern wirft er kollektiv den geist der Nazis vor,
  • den Deutschen sowieso –
  • und nun geht er in die Offensive mit seinem bislang größten Unterstützer einer EU-Vollmitgliedschaft: Deutschland.

Es  vergeht nahezu kein Tag, an welchem Erdogan keine Attacken Richtung Alemania loslässt. Das ist gut so. Denn alle Welt erkennt nun, dass die Türkei von einem islamischen Despoten und “paranoiden Charakter” (Martin Schulz) regiert wird.

ERDOGAN HERRSCHT WIE EIN OSMANISCHER KALIF –
OHNE JEDOCH ÜBER DEREN MACHT ZU VERFÜGEN

Erdogan zeigt alle Züge eines türkischen Kalifen während der 450-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches. Dieses war weitaus größer als das heutige Europa – es erstreckte sich über ein Drittel des afrikanischen Kontinents, über den gesamten Nahen Osten, über nahezu ganz Osteuropa und endete erst am Schwarzen Meer.

Der Kalif von Istanbul hatte die Aufgabe, seine ihm unterworfenen Völker zu kontrollieren und auf die pünktliche Abgabe der Zwangssteuern zu achten, auf welchen die Prosperität und Macht des Osmanischen Reichs beruhte.


Gab es Anzeichen von Widerspruch oder Kritik an ihrem Vasallentum, sandte der Kalif seine Armee aus, um wieder für Ordnung zu sorgen. Dies endete normalerweise in einem Blutbad an den Völkern, die es wagten, gegen Istanbul (die “Hohe Pforte”) aufzubegehren.

Erdogan ist potentiell mit den türkischen Kalifen identisch. Hätte er die Macht seiner Vorfahren, wäre er imstande, ein türkisches Entsatzheer gen Berlin zu schicken und dort “aufzuräumen”.

DIE IRONIE AN ERDOGANS KRITK AN DEUTSCHEN POLITIKERN:
SIE TRIFFT NICHT UNBEDINGT DIE FALSCHEN

Die Ironie an der ganzen Geschichte ist: Erdogan richtet seine Kritik nicht unbedingt an die Falschen. Das politische Establishment Deutschlands ist kaum weniger antidemokratisch als er selbst.

Die Wahlen in Deutschland sind dank der permanenten Desinformation durch die regierungshörige Linkspresse nicht minder eine Farce als jene in der Türkei – in welcher die Presse dem Erdogan-Regime (im Gegensatz zu Deutschland) zwangsunterworfen wurde (Tausende regimekritische Journalisten befinden sich in türkischer Haft). Denn Wähler können nur unter jenen Alternativen wählen, von denen sie wissen.

Wird ihnen die Welt durch die Medien jedoch nur von einer Seite her gezeichnet, sind Wahlen damit eine Farce – und de facto zum pseudo-demokratischen Akt verkommen. Wie in Nordkorea, der Sowjetunion, in Kuba, im Gaza-Streifen, im Sudan –  oder der DDR.

Michael Mannheimer, 21.8.2017

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Aus: GMX.net, 19. August 2017

Recep Tayyip Erdogan an Sigmar Gabriel: “Wer sind Sie denn? Erkennen Sie Ihre Grenzen!”

Im Streit um seine Einmischung in den deutschen Bundestagswahlkampf hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan massiv nachgelegt.

An die Adresse von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte Erdogan am Samstag bei einer Veranstaltung in Denizli:

“Wer sind Sie denn, um den türkischen Präsidenten anzusprechen? Erkennen Sie Ihre Grenzen.”

Erdogan: Gabriel “eine Katastrophe”

Bild zu Martin Schulz

Erdogan zeigt “paranoide Züge”
Martin Schulz findet nach dem jüngsten Vorfall deutliche Worte.

Gabriel hatte die “Wahlempfehlung” Erdogans an die in Deutschland lebenden Türken als “einmaligen Eingriff in die Souveränität unseres Landes” bezeichnet.

Gleichzeitig bekräftigte Erdogan seinen Aufruf vom Vortag an die wahlberechtigten Deutsch-Türken, nicht für die drei Parteien CDU, SPD oder Grüne bei der Bundestagswahl im September zu stimmen.

Diese Parteien seien Feinde der Türkei, ihnen müsse “die beste Lektion erteilt werden”. Gabriel sei “eine Katastrophe”.

In seinem verbalen Rundumschlag nahm der türkische Staatschef auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ins Visier.

Weiterer Seitenhieb auch gegen Angela Merkel

Er habe “der Dame an der Spitze Deutschlands” eine Liste mit 4500 von der Türkei gesuchter Terroristen gegeben, doch sei diese nicht angenommen worden.

Allerdings habe Merkel von ihm gefordert, in der Türkei inhaftierte Deutsche freizulassen. “Es tut mir leid, wenn sie eine Justiz haben, so haben wir hier auch eine”, sagte Erdogan.

Merkel und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hatten sich am Freitag jede Einmischung der Türkei in den Bundestagswahlkampf verbeten.

“Wir werden uns von niemandem, auch nicht von Präsident Erdogan, da hineinreden lassen, dass unsere deutschen Staatsbürger, egal welcher Abstammung sie sind, (…) ein freies Wahlrecht haben”,

sagte Merkel am Freitagabend in Herford. “Und wir verbitten uns jede Art von Einmischung in die Meinungsbildung.”

Quelle:
https://www.gmx.net/magazine/politik/wahlen/bundestagswahl/recep-tayyip-erdogan-sigmar-gabriel-erkennen-grenzen-32485212

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