Monika Maron: “Links bin ich schon lange nicht mehr – und warum ich vor dem Islam Angst habe!”


Trotz aller ihrer richtigen Kritik am Merkel-Sysetm will Maron die FDP wählen. Als das angeblich “kleinere Übel” (s.u.).

Braucht sie nicht. Sie kann gleich die CDU wählen. Denn ihre Wahl der FDP (deren islamophilen Charakter sie offenbar nicht erkannt hat (s.u.)) wird nichts am Untergang Deutschlands, der maßgeblich von den Systemparteien – und an vorderster Stelle von der CDU-SPD-Dauerkoalition (“SED2.0″) – geprägt wird, ändern (MM)


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WAS UM ALLES IN DER WELT BEWEGT MONIKA MARON DAZU ZU GLAUBEN, DASS SIE MIT DER WAHL DER FDP DAS “KLEINERE ÜBEL” WÄHLEN WÜRDE?

Warum Monika Maron, eine mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete ehemalige DDR-Schriftstellerin (über sie habe ich bereits zweimal berichtet (.s.u.a.hier), nur die FDP als einzige Alternative zu Merkel und den sie unterstützenden Linksparteien sieht, erschließt sich mir nicht.

Hat Maron noch nie etwas von der AfD gehört? Ist sie den Lügen des linkspolitischen Establishments auf den Leim gegangen, dass es sich bei der AfD und eine “rechte” Partei” handeln soll? Wenn sie im folgenden, ansonsten ausgezeichnet Artikel in der NNZ schreibt:

“Wahrscheinlich werde ich wieder die FDP wählen, diesmal sogar mit der kleinen Hoffnung, nicht nur den geringsten Schaden anzurichten, sondern das grösste Übel zu verhindern”,

dann scheint ihr nicht bewusst zu sein, dass sie mit der Wahl der FDP weder den “geringsten Schaden” anrichten noch das “größte Übel” verhindern wird. Denn die FDP ist – wie der Rest der Altparteien – eine ganz klar auf Merkel- und Islamkurs befindliche Partei.

Jahrelang wurde der proislamische Kurs der FDP durch den Islam-Apologeten Mazyek geprägt, der diese Partei dahingehend entscheidend geprägt hatte. Von 2001 bis 2007 war Mazyek Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Alsdorf und 2004 Bürgermeisterkandidat – und er war auf zahlreichen Vorstandsbesprechungen der FDP präsent..


DIE FDP IST NICHT ETWA DAS KLEINERE ÜBEL, SONDERN DAS GLEICHE ÜBEL WIE DER REST DER BLOCKPARTEIEN IM BUNDESTAG.

Was um alles in der Welt hält diese Schriftstellerin (deren Preise abrupt mit der ersten Kanzlerschaft Merkels endeten, (s.weiter unten im Vorwort) davon ab, ihre Stimme der einzigen Oppositionspartei zu geben, die es in Deutschland noch gibt?

  • Informiert sie sich über die AFD ausschließlich im Staats-Fernsehen oder in den gleichgeschalteten Linksmedien Deutschlands?
  • Hat sie je das Parteiprogramm der AfD gelesen?
  • Weiß sie nicht, dass die AfD die einzige Partei ist, die sich ganz klar gegen die Islamisierung Deutschlands ausspricht – und nichts, ich wiederhole: nichts, mit rechter oder gar neonazistischer Gesinnung zu tun hat, was man ihr in den deutschen Einheitsmedien Kollektiv unterstellt?

Sie will also die FDP wählen. Schauen wir uns an, wie die Haltung der FDP zum Islam ist:

DIE DREISTEN LÜGEN DER FDP ÜBER EINEN GEMEINSAMEN GOTT DER JUDEN, CHRISTEN UND DES ISLAM

Die FDP ist klar auf proislamischem Kurs. Das scheint Maron komplett entgangen zu sein. So steht auf der FDP-Wahlseite über den Islam folgendes:

“Wie andere Bürger auch haben Muslime, insbesondere seit der ersten Immigrantengeneration, zum Wohlstand in unserem Land beigetragen, das gesellschaftliche Leben bereichert und sich ehrenamtlich engagiert. Muslimische Gemeinden sind wie andere Religionsgemeinschaften in der Seelsorge, im karitativen Bereich und im interreligiösen Dialog tätig.

In jüngster Zeit haben die Teilnehmer der Kölner Demonstration „#Nicht mit uns – Muslime & Freunde gegen Gewalt und Terror“ ein wichtiges Zeichen für ein friedliches Zusammenleben gesetzt.”..

Der Dialog der Religionen fördert das gegenseitige Verständnis der Gläubigen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften und das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in unserer offenen und vielfältigen Gesellschaft.

Das Ziel ist es, aufeinander zuzugehen, gemeinsame Werte herauszuarbeiten, die Werte anderer Kulturen zu akzeptieren, aber auch Unterschiedlichkeiten anzuerkennen.

Da Christen, Juden und Muslime zu demselben Gott beten, wird der Dialog zwischen diesen Religionen besonders fruchtbar sein.”

Fast alles, was die FDP auf ihrer Website über den Islam sagt, ist falsch. Den paar hundert Moslems, die seitens der Islamverbände zusammengetrommelt wurden, um gegen Gewalt seitens islamischer Dschihadisten zu “protestieren”, stehen 1,4 Milliarden Moslems gegenüber, die keinen Finger rühren, um sich gegen den islamischen Terror zu positionieren. Weil Islam und Terror identisch sind. Das wissen (fast) alle Moslems.

Unfassbar aber vor allem ist, dass selbst die FDP von einem gemeinsamen Gott der Christen und Moslems faselt. Das Gegenteil ist der Fall.

An diversen Stellen des Koran und in zahlreichen Fatwas definiert der Islam das Christentum eindeutig als eine polytheistische Religion – und macht jeden Moslem, der an den christlichen Gott galant, zu einem “Ungläubigen. So heißt es Sure 5:17:

“Ungläubig sind gewiß diejenigen, die sagen: Christus, der Sohn Marias, ist Gott!”

Und in Sure 9:30 heißt es:

„Die Christen sagen, Christus ist der Sohn Gottes. So etwas wagen sie offen auszusprechen. Diese gottverfluchten Leute, Allah schlag sie tot! Wie können sie nur so fehlgeleitet sein.“ 

Das Christentum gilt explizit als “Religion von Ungläubigen”. Es gibt Dutzende Fatwas, die dies bestätigen und von Moslem eine herablassende Haltung gegenüber dem Christen fordern.  Der Islam verbietet jeden Kontakt mit Nichtmuslimen. So stehts im Koran, so stehts in den Hadithen.

Und so wird es auch von Islamgelehrten in ihren verbindlichen Rechtsgutachten (Fatawa) festgehalten. Wie in der folgenden Fatwa, in der Abdul-Aziz bin Baz, einer der prominentesten und einflussreichsten Gelehrten des sunnitischen Islam im 20. Jahrhundert, Muslimen jeden Kontakt zu “Juden, Christen und anderen Ungläubigen” ausdrücklich verbietet. Besonders und gerade während Weihnachten.

“Muslime dürfen nicht an den Feierlichkeiten der Juden, Christen oder anderen Ungläubiger teilnehmen. 

Muslime müssen davon Abstand nehmen, denn wer ein Volk nachahmt, wird einer von ihnen. Allahs Prophet – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – hat uns davor gewarnt, diese Nichtmuslime nachzuahmen und ihnen in ihrer Ethik ähnlich zu werden.

Quelle: www.olamaashareah.net/nawah.php?tid=6879

Datum des Rechtsgutachtens: 31. Oktober 2001,  Institut für Islamfragen

Und das soll – nach der FDP – der gleiche Gott sein, den der Islam und die Christen anbeten? Ich könnte mit der Belegung des Umstands, dass Christen und der christliche Gott nichts mit dem Gott des Islam zu tun haben, endlos weiterfahren. (Interessierte Leser dürfen sich gerne näher mit diesem Thema hier befassen).

DIE BESTEN KÖPFE DEUTSCHLANDS WISSEN IMMER NOCH VIEL ZU WENIG BIS NICHTS ÜBER DEN ISLAM. DAS IST 16 JAHRE NACH 9/11 UNENTSCHULDBAR !

Dass eine Intellektuelle vom Format Marons sich offenbar noch nie mit diesem Thema befasst hat, und dass sie die FDP als das “kleinere Übel” der derzeitigen Katastrophe Deutschlands betrachtet, macht mich offen gesagt sprachlos.

Es verdeutlicht, das selbst die besten Köpfe Deutschlands immer noch keine Ahnung vom Islam haben – und offenbar die komplette  Transformierung der Altparteien in eine durchgehende pro-islamische Parteienlandschaft ebenfalls immer noch nicht begriffen haben. Gerade eine Maron, eine Ex-DDR-lerin, sollte dafür ein feineres Gespür haben als der normale Ostdeutsche. Hat sie aber offenbar nicht.

Dabei ist das, was Maron ansonsten zum politischen Merkel-System sagt, fast durchwegs hervorragend. So hat sie – die sie u.a. Preisträgerin des renommierten Kleistpreises ist, in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” eine regelrechte Abrechnung in Richtung Berlin geschrieben. Deutlicher als sie kann man Merkels Politik nicht kritisieren:

Merkel destabilisiere die innere Sicherheit Deutschlands, zerstört das Vertrauen der Einheimischen in ihr Land und bereite den Boden für einen kommenden Bürgerkrieg.

MONIKA MARONS ANKLAGE
GEGEN MERKEL UND DAS POLITISCHE ESTABLISHMENT: 

Deutlicher als Maron kann man die politische Lage Deutschlands nicht analysieren – und die Folgen für die Zukunft Deutschlands nicht prognostizieren:

“Eine Zuwanderung, die in ihrer Masse die einheimische Gesellschaft überfordert, zerstört das Vertrauen zuerst zwischen Einheimischen und Zuwanderern und in der Folge auch das Vertrauen innerhalb dieser Bevölkerungsgruppen, was in unserer auf Vertrauen und Kooperation begründeten Gesellschaft verheerende Folgen hat.”

MONIKA MARONS
LITERARISCHE AUSZEICHNUNGEN

Als ihre Kritik am Kommunismus und der DDR dem linkspolitischen System nicht mehr ins Konzept passten. Man erkennt, dass sie ab dem Jahr 2011 keinen weiteren Preis mehr erhielt)

Das ist in etwa die Zeit, in der ihre ehemaligen DDR-Unterdrücker mittels ihrer Marionette Angela Merkel (alias IM Erika) begonnen haben, auch die Macht in Gesamtdeutschland an sich zu reißen.

Von Michael Mannheimer, 9.6.2017

***

 

Von Monika Maron vom 6.9.17,  NZZ

NZZ: Eigentlich möchte die Schriftstellerin Monika Maron auf gar keinen Fall noch einmal vier Merkel-Jahre erleben. Aber was wäre die Alternative in alternativloser Zeit?

Artikel von Monika Baron:

Es ist Sommer, heute aber ein kühler Tag, geeignet zum Nachdenken und eine frühe Mahnung an den Herbst. Im Herbst müssen, sollen, dürfen wir wählen.

Früher, als ich noch in der DDR lebte, waren freie Wahlen etwas so Verheissungsvolles wie Reisefreiheit und offene Grenzen, woran man schon erkennen kann, wie wandelbar Begriffe sind.

Wer denkt bei «offenen Grenzen» noch zuerst an den Fall der Berliner Mauer? Jetzt haben wir, habe ich, die freie Wahl, und trotzdem sind Wahlen für mich seit Jahren eine Zumutung. Meistens habe ich die FDP gewählt, weil ich glaubte, damit den geringsten Schaden anzurichten.

Wahrscheinlich werde ich wieder die FDP wählen, diesmal sogar mit der kleinen Hoffnung, nicht nur den geringsten Schaden anzurichten, sondern das grösste Übel zu verhindern: eine schwarz-grüne Koalition, die unvermeidbare Angela Merkel, flankiert von Katrin Göring-Eckardt; das wäre der grösste anzunehmende Wahlunfall, jedenfalls für mich.

Als ich 1988 aus dem Osten in den Westen zog, habe ich die Grünen noch für meine natürlichen Verbündeten gehalten. Über diesen Irrtum haben mich die Grünen selbst binnen kürzester Zeit aufgeklärt. Heute gehören sie ganz entschieden zu meinen politischen Gegnern.

Eigentlich möchte ich auf gar keinen Fall noch einmal vier Merkel-Jahre erleben

Vermutlich teile ich diesen Wunsch mit vielen meiner Mitbürger, nur so lässt sich der raketenhafte Aufstieg von Martin Schulz verstehen, der ebenso raketenhaft, nämlich wie eine abgebrannte Silvesterrakete, endete, als klarwurde, dass es unter einem SPD-Kanzler nur noch schlimmer werden kann.

Denn wer soziale Gerechtigkeit fordert, ohne zu erklären, wie die illegale Einwanderung gestoppt werden kann und die illegal Eingewanderten zur Auswanderung bewogen werden können, bleibt die entscheidenden Antworten schuldig und nährt den Verdacht, dass er nicht einmal die Fragen zur Kenntnis nimmt.

Also doch wieder Merkel. Aber warum soll ich überhaupt wählen, wenn ich das einzig mögliche Ergebnis nicht gewählt haben will? Was ist das für eine Wahl, in der ausser einem klitzekleinen Koalitionspartner nichts zur Wahl steht?

In dieser bevorstehenden Wahl kulminiert das Verhängnis der letzten Legislaturperioden, zuerst die CDU im Bündnis mit einer entgleisten FDP, auf das die grosse Koalition folgte und ein Parlament ohne Opposition und Rückgrat hervorbrachte. Es war sogar noch schlimmer:

Wenn die eigene Partei der Kanzlerin die Gefolgschaft zu verweigern drohte, sprang ihr die linke und grüne Opposition hilfreich bei.

Nach zwölf Jahren Merkelherrschaft sehe ich in der politischen Figur Merkel einen Vampir, der jeder Partei und am Ende dem Parlamentarismus das Blut aussaugt und damit die eigene Unsterblichkeit nährt. Anders ist nicht zu erklären, dass die Kanzlerin ihre irrwitzigen, allseits bekannten Fehler wie die überstürzte Energiewende, die verpatzte Euro-Rettung, die sperrangelweit geöffneten Grenzen unversehrt überstanden und zudem die Welt noch von ihrer Unersetzlichkeit überzeugt hat.

Wenn ich also wähle, werde auch “ich” bzw. Millionen Menschen wieder Merkel gewählt haben (ohne dass ich es will) und damit eine Politik, die ich für unheilvoll halte.

Denn eigentlich gehöre ich zu denen, die neuerdings als rechts bezeichnet werden. So steht es jedenfalls in den Zeitungen. Wer so denkt wie ich, ist rechts, behaupten sie. Nie hätte ich für möglich gehalten, dass ich eines Tages rechts sein könnte.

In meiner Jugend war ich links. So hatte man mich erzogen, und ausserdem waren fast alle, die ich kannte, irgendwie links, schon wegen der deutschen Geschichte, wegen Sartre, Böll, Brecht, Heiner Müller. Sogar Wolf Biermann war links.

Links bin ich schon lange nicht mehr

Ich dachte immer, ich sei liberal, aber im Fernsehen und in der Zeitung sagen sie, ich sei rechts. Und nun zermartere ich mir den Kopf, wie das passieren konnte. Ich bilde mir ein, ähnlich vernünftig zu sein wie früher, als ich nicht mehr links, aber noch nicht rechts war. Welche Achse hat sich gedreht, dass ich mich auf einer anderen Seite wiederfinde, ohne die Seite gewechselt zu haben? Doch die in meinem Kopf? Oder hat jemand am Meinungskompass gedreht, so dass Osten, Westen, Norden und Süden, also rechts, links, liberal und ahnungslos, völlig durcheinandergeraten sind?

Wenn ich mir für Deutschland etwas wünschen dürfte…

Nehmen wir zum Beispiel den Vorwurf der Islamophobie, die unbedingt zum Rechtssein gehört. Ich habe also eine krankhafte Angst vor dem Islam, sagen die Zeitungen und das Fernsehen. Die Wahrheit ist, dass ich vor dem Islam wirklich Angst habe. Aber warum ist das krankhaft und nicht vernünftig?

Die gleichen Zeitungen, die mir meine verachtenswerte Gesinnung attestieren, berichten täglich von blutrünstigen Verbrechen, die im Namen dieser Religion begangen werden, wobei sie natürlich betonen, dass das nicht an der Religion, sondern nur an deren Missbrauch liegt. Missbraucht wurde in der Menschengeschichte fast alles.

Während für meine Kritiker der Missbrauch des Nationalen aber nur den Schluss zulässt, dass man den Nationalstaat abschaffen müsse, bleibt der missbrauchte Islam ganz ungeschoren.

Die meisten Muslime sind friedlich, heisst es. Das stimmt. Und trotzdem frage ich mich seit einiger Zeit bei jeder Frau, die mir kopftuchbewehrt entgegenkommt: Was willst du mir damit sagen? Dass du anders bist als ich? Dass du besser bist als ich? Dass meine Enkeltochter eines Tages auch so rumlaufen wird? Das habe ich mich vor fünfzehn oder zwanzig Jahren, als die Kopftücher eher selten waren, noch nicht gefragt.

Dass die meisten Muslime friedlich sind, ist keine Garantie für ihre freiheitliche oder gar säkulare Gesinnung. Das beweisen Studien, Wahlergebnisse und fanatische Demonstrationen bei Auftritten von Erdogan in Deutschland.

Ja, ich habe Angst vor dem reaktionären, frauenfeindlichen, nach weltlicher Macht strebenden und in unseren Alltag drängenden Islam. Aber warum ist das krank? Und warum ist das rechts? Warum bin ich rechts, wenn ich nicht glaube, dass die eineinhalb oder zwei Millionen (so genau weiss es ja keiner) jungen Männer, die in den letzten drei Jahren eingewandert sind, die herbeigesehnten Facharbeiter werden und Deutschlands demografisches Problem lösen, zumal Männer unter demografischem Aspekt vollkommen ohne Belang sind?

Oder nehmen wir die AfD

Ich sehe in ihr die logische Folge eines Parlaments ohne Opposition und einer sturen, als alternativlos propagierten Politik, deren Konsequenzen unabsehbar sind. Von Beginn an wurde diese Partei bekämpft, als sei sie der Gott seibeiuns, auch als es die aus heutiger Sicht „gute AfD“, die professorale Lucke-AfD, war.

Warum ist es links, wenn einer Partei, die demokratisch legitimiert in dreizehn Landtagen und demnächst wahrscheinlich im Bundestag sitzt, Tagungsräume verweigert werden, wenn die Arbeitsplätze ihrer Mitglieder gefährdet sind, ihre Wohnhäuser angegriffen, ihre Autos abgefackelt und sie selbst zusammengeschlagen werden? Und warum bin ich rechts, wenn ich das undemokratisch, dumm und brutal finde?

Wenn das alles rechts sein soll und gleichzeitig ein hysterischer Kampf gegen rechts geführt wird, wenn darum Meinung und Sprache zensiert, öffentliche Veranstaltungen und Diskussionen gewaltsam verhindert werden und wenn diese Kämpfer gegen rechts sich selbst als links bezeichnen, dann hat wirklich jemand am Meinungskompass gedreht, und nicht ich habe die Seiten gewechselt.

Ich würde gern Sebastian Kurz wählen, was leider nicht möglich ist. Wenn ich mir für Deutschland etwas wünschen dürfte, dann würde ich Boris Palmer bitten, die Grünen endlich zu verlassen, eine eigene Bewegung zu gründen und seine Talente den achtzig Millionen Deutschen statt den nicht einmal hunderttausend Tübingern zu widmen.

Er ist nicht so jung wie Emmanuel Macron und Sebastian Kurz, aber jung genug. Vor allem hat er seinen Verstand behalten, ist offenbar furchtlos und ein Kämpfer. Und von den deutschen Wählern würde ich hoffen, dass sie dann ihre Verzagtheit und ihr Misstrauen in den Wind schlagen und etwas Neues, Unbekanntes wagen.

Aber es ist ja schon Sommer und bis zum Herbst wenig Zeit, zu wenig für so viel Wagemut, und so bleibt es wohl noch einmal bei der Zumutung…

Die Sorgen vernünftiger Menschen

Wer wie ich in der Provinz und damit weitab von solchen Filterblasen wohnt, erlebt eher die anderen Deutschen, von denen selten die Rede ist und die noch immer die Mehrheit im Lande stellen.

Nein, das sind nicht diese Dummdödel, von denen schlaue Journalisten gerne schwafeln, Verhockte, die etwas gegen Fremde haben, „obwohl sie doch gar keine kennen“.

Es sind Menschen, die sich Gedanken machen über ein Land, in dem man auch zukünftig „gut und gerne lebt“ und dem die moralisch auftrumpfende Willkür einer Politik der offenen Grenzen, offenen Herzen und offenen Taschen nicht bekommt.

Es sind überwiegend vernünftige Menschen, die von einer Kanzlerin jenseits der „humanitären Geste“ Rücksicht auf die eigene Bevölkerung und Weitsicht für die Zukunft des Landes erwarten.

Sie erleben stattdessen eine Regierungschefin, die seit Jahr und Tag Entscheidungen trifft, die angeblich „alternativlos“ sind – an Recht, Gesetz und Verträgen vorbei, ohne Aussprache im Parlament, dem längst eine Opposition in fundamentalen Fragen abhandengekommen ist.

Sie erleben eine Chefin, die mal einem Gefühl, mal einer Meinungsumfrage, mal dem Medientrend folgt – von der „Euro-Rettung“ über eine kopflose „Energiewende“ bis hin zur Preisgabe staatlicher Souveränität angesichts von Migrantenströmen

Die spinnen, die Deutschen? Nicht alle.

Und die, die nicht spinnen, sehen mit tiefer Besorgnis, wie ein Gemeinwesen sich selbst aufzugeben scheint. Selektives Spiel mit der „ German angst“.Gloom and doom? Nicht doch.

Es ist insbesondere der Umgang mit islamischem Terror, der zeigt, wie selektiv das Spiel mit der „German angst“ gehandhabt wird.

Während vor bedenklichen Lebensmitteln und Umweltrisiken nicht genug gewarnt werden kann, vor Gefahren also, die offenbar überall lauern, sind Bedenken gegenüber einem potenziell gefährlichen Phänomen streng verpönt:

Gegenüber frisch aus Krisen- und Kriegsgebieten des Nahen Ostens und Nordafrikas eingewanderten jungen Männern kaum zu zählender Zahl und gegenüber „dem islamistischen Terror“, der im Übrigen nichts mit der Religion und mit unkontrollierter Einwanderung zu tun habe.

Experten rechnen dem staunenden Publikum vor, dass die Wahrscheinlichkeit weit grösser sei, bei einem Haushalts- oder Verkehrsunfall zu sterben als bei einem Terroranschlag. Das hätte mal einer über vergiftete Eier sagen sollen . . .

Politiker intonieren, die Terrorattacken seien solche auf unsere „Werte», auf unsere «Lebensweise“, auf unsere „freie und tolerante Gesellschaft“ – so als ob die Terroristen mit Messern und Lastwagen auf Immaterielles zielten, wenn sie damit Menschen umbringen. „Gewöhnt euch dran“, tönt es bereits aus den Filterblasen meinungsstarker Aufgeklärter: Man könne nichts dagegen tun. Ob das jemand auch schreiben würde, wenn es ums Anzünden von Asylbewerberhäusern ginge?

Der Instinkt, sich vor Gefahren zu schützen, Angst, die sonst gern funktionalisiert wird, soll also ausgerechnet bei diesem Thema ausgeschaltet werden?…

Veränderter Lebensalltag

Nein, ich glaube nicht, dass „die Deutschen“ spinnen.
Gewiss, man wird sich an das eine oder andere gewöhnen, so sind Menschen, sonst könnten sie nicht überleben – an Poller und Barrikaden bei Strassenfesten und in Fussgängerzonen, an Überwachungskameras und verstärkte Polizeipräsenz.

Aber niemand wird sich auf Dauer einreden lassen, man müsse Terror als Naturereignis hinnehmen, am besten noch mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen. Längst hat sich der Lebensalltag vieler Menschen in Ländern mit wachsendem Migrationsdruck und muslimischen Parallelwelten zum Unguten verändert.

Dass Politik dagegen nichts unternehmen könne, weil das alles die natürliche Folge der Globalisierung sei, glaubt eine Mehrheit der Bevölkerung schon längst nicht mehr…

Das in atemberaubendem Tempo schwindende Vertrauen in Politik und Politiker, egal, wie Wahlen ausgehen, legt zumindest eines nahe: Auf die Dauer gewinnen kann nur, wer sich der Wirklichkeit stellt.” Ende.

Den ganzen Artikel hier lesen::
https://www.nzz.ch/feuilleton/bundestagswahl-links-bin-ich-schon-lange-nicht-mehr-ld.1303513

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Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
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