Oriana Fallaci: Italien entschuldigt sich posthum bei seiner berühmtesten Islamkritikerin


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ORINANA FALLACI:

WIDERSTANDSKÄMPERIN GEGEN DIE NAZIS, EINE DER ERSTEN UND BIS HEUTE WICHTIGSTEN KRITIKER DER ISLAMISIERUNG EUROPAS

Orianas liberaler Vater war ein heftiger Kritiker Mussolinis und übte einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Mädchens aus.

Als Italien in den Zweiten Weltkrieg eintrat, war Oriana Fallaci zehn Jahre alt. Sie half ihrem für den Widerstand arbeitenden Vater, indem sie Waffen zu Partisanen schmuggelte und Gefangenen bei der Flucht aus deutschen Konzentrationslagern in Italien half.

Bei der Besetzung von Florenz wurde ihr Vater verhaftet und gefoltert, aber einige Zeit später freigelassen. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sich Fallaci als Journalistin und Schriftstellerin einen Namen. Sie wurde zur Vertreterin eines extrem konfrontativen und mit der Persönlichkeit des jeweiligen Journalisten stark verbundenen Interviewstils, der mit den 1970er-Jahren populär wurde.

1956 berichtete Oriana Fallaci vom Ungarn-Aufstand in Budapest. 1963 zog sie nach New York. 1968 wurde sie beim Massaker von Tlatelolco durch drei Schüsse verletzt.

FALLACIS BÜCHER WURDEN IN 20 SPRACHEN ÜBERSETZT UND
IN 31 LÄNDERN VERÖFFENTLICHT

Weltweites Aufsehen erregte Oriana Fallaci mit ihren (mittlerweile in Buchform herausgegebenen) Essays zu den Anschlägen des 11. September 2001. Unter dem Titel La Rabbia e L’Orgoglio (Die Wut und der Stolz) konfrontiert die Autorin die westliche Welt mit dem Islam und beschreibt diesen als aggressive und expansive Religion.


Sie stellt dabei die These auf, dass der dekadente, in seiner Sucht nach Frieden blind gewordene Westen durch sein liberales und nachsichtiges Verhalten gegenüber dem Islam (Appeasement) den Islamismus erst hervorgerufen habe.

Aber nicht der Islamismus sei das eigentliche Problem, sondern der Islam als intolerante Religion an sich. Letztlich strebe der Islam nach der religiösen Weltherrschaft. Daraus ergibt sich für Fallaci folgerichtig, dass der Islam dort, wo er bereits selbst dominiert, keine andere Religion mehr als ebenbürtig und gleichberechtigt neben sich duldet.

Sie vergleicht Osama bin Laden in seinem totalitären Anspruch mit Hitler und Mussolini und wirft der islamischen Welt vor,

sich im Krieg gegen die westliche Zivilisation – und damit gegen die durch das Christentum geprägte abendländische Kultur – zu befinden.

Dieser Krieg werde offen – durch Terrorismus, zum Beispiel durch religiös motivierte Selbstmordattentate –, aber vor allem verdeckt geführt, indem durch muslimische Masseneinwanderung besonders die christlichen europäischen Länder unterwandert werden sollen.

Das journalistische Wirken Fallacis hat geteiltes Echo hervorgerufen. So wurde sie als Vorkämpferin für die europäische Kultur gefeiert, von Linken (von wem sonst) als „Hasspredigerin“ bezeichnet.[ Barbara Villiger Heilig: Hasspredigerin. In: Neue Zürcher Zeitung, 15. September 2006)

Alle Voraussagen Fallacis zur Gefährlichkeit des Islam haben sich als richtig erwiesen. Dennoch wurde sie juristisch erbarmungslos verfolgt. Am Ende drohten ihr sogar eine 2jährige Haftstrafe wegen Verunglimpfung einer Religion. Darauf setzte sich Fallaici für immer aus Italien ab und verbrachte den Rest ihres Lebens im politischen Exil.

Die norditalienische Gemeinde Oppeano würdigte die Arbeit Fallacis durch die Benennung der Piazza Oriana Fallaci. Das Grundstück für den Platz hatte die Gemeinde für 70.000 Euro gekauft und ein bis dahin als Moschee genutztes Gebäude abgerissen.

(Quellen)

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Von Dirk Schümer |

Oriana Fallaci: Italien entschuldigt sich bei dieser Islamkritikerin

Die italienische Journalistin und Bestsellerautorin Oriana Fallaci ist 2006 gestorben. Ihren verbalen Feldzug gegen den Islam haben ihr in Italien viele übel genommen. Jetzt leisten einige Abbitte.

Oriana Fallaci ist wieder da. Als die legendäre italienische Journalistin 2006 starb, war sie wegen ihrer kompromisslosen Islamkritik noch eine öffentliche Reizfigur. Dann geriet ihre heikle Botschaft aus den Schlagzeilen. Nun hat sich im Netz unter dem Hashtag „#scusacioriana“ (Oriana, verzeih uns!) ein Völkchen von Reuigen zusammengetan.

Da finden sich Zitate aus ihren letzten Werken, die angesichts der aktuellen Gräuel doch recht prophetisch klingen:

„Die Selbstmordattentäter töten uns nicht nur aus Lust am Töten. Sie wollen uns brechen. Uns verängstigen, ermüden, entmutigen, erpressen. Ihr Ziel ist nicht, die Friedhöfe zu füllen. Nicht, unsere Wolkenkratzer zu zerstören, unsere Eiffeltürme und Kathedralen. Sie wollen unsere Seele und unsere Vorstellungen zerstören, unsere Gefühle und unsere Träume.“

Wenn Fallacis Essaysammlung „Die Wut und der Stolz“ vor gut zehn Jahren ein geteiltes Echo fand, dann lag das auch an der schwer erträglichen Eitelkeit der weltberühmten Autorin. Ich gegen den Islam – so darf man ihre Breitseiten getrost zusammenfassen.

Es drohte ihr eine zweijährige Haftstrafe

Was daran hellsichtig war, ging im Wortgewitter zuweilen unter. Deshalb erschien die genial hinterhältige Coolness, mit der Michel Houellebecq die freiwillige Unterwerfung des Okzidents schildert, eher als eine passende Literaturstrategie.

Der verbalen Kämpferin Fallaci drohte in Italien sogar eine zweijährige Haftstrafe wegen Religionsverunglimpfung. Der Vorsitzende des italienischen Islamrates hatte sie verklagt und wollte sie zudem schnell „dem Gesetz Allahs zugeführt“ sehen.

Fallaci, die sich noch mit BenediktXVI. in Privataudienz traf und ihren literarischen Nachlass ausgerechnet der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom vermachte, starb bald darauf. Die Gemeinde Oppeano am Gardasee ehrte die Verstorbene so: Sie kaufte das Grundstück der örtlichen Moschee, riss das Haus ab und machte das Grundstück zur „Piazza Oriana Fallaci“.

Wird friedliches Zusammenleben in Europa gelingen?

Auf solch rabiate Symbolpolitik folgt nun die postume Abbitte im Netz. Viele wenden sich mit einem verschämten „Sorry!“ direkt an die Tote, deren späte Abrechnungen mit dem Islam immerhin siebenstellige Auflagen erreicht hatten. Ganz ohne Sympathien und Anhänger stand sie also niemals da. Anderseits gibt es auch immer noch erklärte Gegner, die den „Fallacianismus“ aus dem öffentlichen Diskurs vertreiben möchten. So oder so stellt sich immer drastischer die Frage, inwieweit ein friedliches Zusammenleben in Europa überhaupt noch gelingen kann.

Nicht einmal zwischen gutem Islam und bösem Islamismus wollten Fallacis Predigten am Ende noch unterscheiden (Anm. MM: Es gibt auch keinen Unterschied. Der “Welt”-Autor hat den Islam nicht durchschaut).

Sie sah in der Religion des Propheten einzig das Bestreben, den Okzident kriegerisch und demografisch zu unterwerfen – und sie zweifelte an der Kraft der westlichen Vernunft, sich dieser Herausforderung erfolgreich entgegenzustellen. Dass die postumen Entschuldigungen sie jetzt noch irgendwo erreichen, hielt Fallaci als erklärte Atheistin für ausgeschlossen. Dass sie sich über die späte Reue gefreut hätte, darf man aber getrost glauben.

Quelle:
https://www.welt.de/kultur/article149095729/Italien-entschuldigt-sich-bei-dieser-Islamkritikerin.html

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