Saudis nun zweitgrößter Twitter-Aktionär: Was das für die westliche Meinungsfreiheit bedeutet


 

VON Michael Mannheimer, 7.11.2017

Saudischer Prinz steigt zu zweitgrößtem Twitter-Aktionär auf

Prinz Alwaleed Bin Talal setzt auf Zwitter. Der saudi-arabische Milliardär hat in den vergangenen Wochen im großen Stil Aktien des Unternehmens gekauft und hält nun mehr als fünf Prozent der Anteile als Saudis nun zweitgrößter Twitter-Aktionär, berichtet der Spiegel in seiner Ausgabe vom 07.10.2015.

Ja, das ist relativ lange her – wurde aber von westlichen Medien nicht richtig analysiert auf die Folgen, die diese Beteiligung für den Westen hat. Denn Die Saudis können nun über die Politik Twitters, vor allem über die zunehmende Zensur zum Thema Islam, direkt mitbestimmen. Es besteht kein Zweifel, dass die immer absurdere Löschung von Twitternachrichten und Sperrungen von Twitterkunden mit eben dieser Übernahme zusammenhängt.

“Die elektronischen Kommunikationsplattformen, im Grunde nahezu das letzte verbliebene Refugium der freien Meinungsäußerung und des freien, nicht von den hegemonialen, totalitären Kräften gelenkten Informationsaustauschs, werden mehr und mehr zu Zensurerfüllungsgehilfen degradiert – respektive in diese Rolle hinein gezwungen, ob sie wollen oder nicht. Und offensichtlich haben sie inzwischen dem massiven Druck, der hier von staatlicher Seite ausgeübt wird, nachgegeben. Nunmehr auch Twitter.” (Quelle)

Doch hinter dem Druck seitens staatlicher Stellen steht der Druck von Saudis auf eben diese staatlichen Stellen. Mit minimalen Einsatz können Saudis damit die gewachsene freie Kultur des Westens Schritt um Schritt in eine restriktive, pro-islamische Unterwerfungs-Kultur verwandeln. denn auffällig ist, dass fast nur islamkritische Stellungnahmen auf Twitter, Facebook und Co gelöscht werden.

SAUDIS KÖNNEN NIX: ABER DIE ISLAMISIERUNG DER WESTLICHEN WELT BEHERRSCHEN SIE PERFEKT

Saudis können nix: Weder sind sie fähig, ihre eigene Ölquellen ohne westliche Hilfe auszubeuten – noch haben Saudis auch nur ein einziges ihrer Prunkbauten ohne westliche Architekten errichtet. Sie haben keine Industrie, können keine Autos bauen – noch sind sie auch nur erwähnenswert in puncto Wissenschaft gleich welcher Art.

  • Wer sich das Inhaltsverzeichnis saudischer Unis anschaut wird feststellen, dass die meisten wichtigen Stellen von Westlern besetzt sind.
  • Die Hochgeschwinigkeits-Metro wird von der Deutschen Bahn gebaut,
  • und nahezu das gesamte medizinische Gerät stammt von Siemens.
  • Computer sind aus den USA,
  • und Hochleistungsmaschinen aus Deutschland.
  • Die Autoparks der saudischen Prinzen, gefüllt mit Hunderten Oberklasse-Autos: alle gebaut in Deutschland, Italien, England, USA, Japan oder Korea.
  • Auch der deutsche Mittelstand macht gute Geschäfte in Saudi-Arabien. Das deutsche Architekturbüro Gerber etwa hat die neue Nationalbibliothek in Riad designt.
  • Die Dortmunder Architekten haben auch ein Schmetterlingshaus im Finanzdistrikt geplant und eine ultramoderne U-Bahn-Station in der Innenstadt entworfen, die dieses Jahr fertiggestellt werden soll.
  • Nichts aber symbolisiert die Partnerschaft zwischen Riad und Berlin besser als der Großauftrag, den Airbus an Land ziehen konnte. 2009 war die Rüstungssparte des deutsch-französischen Unternehmens beauftragt worden, die gesamte Außengrenze Saudi-Arabiens mit Schutzzäunen und modernster Überwachungstechnik auszustatten. Ob an der Küste, in den Bergen oder in der Wüste – auf einer Strecke von 9.000 Kilometern sollte die Firma das Königreich vor Eindringlingen bewahren – für 2 Milliarden Euro. (Quelle)

Westliche Medien verschweigen diesen Zustand systematisch – während sie keine Gelegenheit auslassen, auf die Grenzzäune Israels oder den USA hinzuweisen und diese als eine “Schande für die Menschenrechte” abtun.

Saudis können nur eines: Den Westen bestens unterwandern.

Darin sind sie diesem um Längen überlegen. Gäbe es das Öl nicht – würden Saudis wie noch vor 100 Jahren in ihren Zelten im Sand leben. Doch da Allah ihnen das Öl geschenkt hat, um das Primärziel des Islam: die Welteroberung zu verwirklichen (so glauben dies viele Saudis und Moslems in aller Welt), verstehen sie meisterhaft, dieses Geld, das sie zu märchenhaftem Reichtum angesammelt haben, dazu zu verwenden, die nichtislamische Welt, die Welt der verachteten Kuffars, zu islamisieren:

  • Kaum eine Moschee im Westen, die nicht von Saudis mitfinanziert wird.
  • Kaum ein bislang eher moderates islamisches Land (wie Indonesien, Malaysia oder Teile der islamischen Balkan-Länder), die nicht durch den saudischen Wahabbismus, die strengste Auslegung des Scharia-Islam, radikalisiert wurde.
  • Saudis finanzieren den weltweiten Terror – und doch pflegen die Opferländer (Europa und die USA) beste Beziehungen zu diesem menschenrechtlichen Steinzeit-Land mit Hochtechnologie, als gäbe es keine Alternative.

Besonders bei der teilweise oder gänzlichen Übernahme westlicher Hochtechnologiefirmen sind Saudis Spitze. Nichts geht mehr im Westen ohne die Zustimmung der Saudis:


“Für den Westen ist die Entwicklung in Saudi-Arabien nicht allein wegen des so wichtigen Rohstoffs Öl von Interesse. Die arabischen Golfstaaten haben in den vergangenen Jahrzehnten einen Teil ihrer Petro-Dollar aus dem Öl- und Gasgeschäft in die westlichen Finanzmärkte gepumpt und große Pakete an Firmen aufgekauft.

Die größten Staatsfonds weltweit sitzen in der Region und gebieten über ein Kapital von insgesamt 2,7 Billionen Dollar. Dazu kommen noch weitere Gelder privat investierter Scheichs wie etwa der Kingdom Investmentholding des jetzt inhaftierten al-Walid. Bevorzugte Branchen sind Banken, Immobilien, der Energiesektor und die Infrastruktur. Aber auch Autokonzerne gehören ins Beuteschema der reichen Ölscheichs.

„Die Entwicklungen in Saudi-Arabien könnten die gesamte Region destabilisieren“, sagt Kathleen Brooks, Strategin beim Finanzhaus City Index.” (Quelle)

Tatsächlich sind die Wirren nicht auf Saudi-Arabien beschränkt. Der neue Kronprinz steht auch für die Isolierung des Nachbarn Katar, den Krieg im Jemen und prägt den Kurs gegenüber Iran, Irak oder Kuwait. Auch diese Länder haben zahlreiche Investmentverbindungen in den Westen, auch nach Deutschland.

“So ist der katarische Staatsfonds an Volkswagen mit 17 Prozent und an Siemens mit mehr als drei Prozent beteiligt. Ein privater katarischer Investor hält rund acht Prozent an der Deutschen Bank. Kuwait wiederum hat sich eine Beteiligung von knapp sieben Prozent an Daimler geschnappt, der Staatsfonds von Abu Dhabi hat bei der UniCredit oder dem Westfalen Einkaufszentrum investiert.” (Quelle)

Die Beteiligungen der arabischen Ölländer an westlichen Firmen ist derart intensiv und verzweigt, dass nicht einmal die Finanzministerien der westlichen Länder dieses Gewirr durchblicken.

Die Gefahr, die von diese Beteiligungen ausgeht, ist mindestena so groß wie die Massen-Immigration von Millionen Moslems. Ja, sie bedingen sich gegenseitig: Man darf sicher sein, dass sowohl die EU als auch einzelne EU-Länder, ganz vorne dran Deutschland, seitens der Saudis erpresst werden, was die Zahl und Langzeit-Strategie der Islamisierung anbetrifft.

Saudi-Arabien ist das mit Abstand gefährlichste islamische Land der Welt:

Weit gefährlicher als der Iran, Katar, der Sudan oder Nigeria. Die Saudis beanspruchen eine absolute Führungsrolle der islamischen Ummah – und begründen dies mit ihrer angeblichen direkten Blutsverwandtschaft zu Mohammed. Wer sich ihrem Führungssanspruch nicht fügt, wird erledigt. Nicht so sehr durch Kriegsals durch ihre schiere Finanzmacht. Dies hat selbst, man höre und staune, die linksextremistische taz erkannt. In ihrem Artikel “Königreich der Unterdrückung” vom 9.3.2015 beschreibt sie Saudi-Arabien so, als würde dies aus meiner Feder stammen:

“Über zwei Dinge sehen Saudi-Arabiens Partner gern hinweg:

Erstens ist der Golfstaat zu einem großen Teil mitverantwortlich für den islamistischen Terror. Kein Staat fördert den intoleranten Islam so effektiv wie das seit 1992 qua Verfassung absolutistische Königreich. Dabei ist die Frage, ob saudische Gelder direkt an Terroristen fließen, zweitrangig. Wichtiger ist: Die Herrschaft des IS unterscheidet sich nicht grundsätzlich von dem, was sich saudische Gelehrte unter islamischer Regierungsführung vorstellen. Sicher, der IS ist extremer – aber die ideologischen Grundlagen ähneln sich sehr.

Zweitens ist Saudi-Arabien, das sich als „Kingdom of Humanity“ versteht, das Gegenteil dessen. Dem Blogger Raif al-Badawi bleiben weitere Peitschenhiebe vorerst erspart, weil er die Aufmerksamkeit ausländischer Journalisten auf sich ziehen konnte – aber er ist bei Weitem nicht der einzige politische Gefangene im Land. Badawis Anwalt Walid Abu al-Khair, ein ebenso bescheidener wie kritischer Aktivist, wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt. Der Geistliche Nimr an-Nimr führte Proteste der Schiiten im Osten des mehrheitlich von Sunniten bewohnten Landes an. Dafür verurteilte ihn ein Gericht zum Tod durch das Schwert.”

Mit dem Einkauf auf Twitter bedroht die islamische Welt unter Führung Saud-Arabiens nun den heiligen Gral der westlichen Welt – die Meinungsfreiheit

Nichts ist für den Islam gefährlicher als die Aufdeckung seiner Machenschaften und der genuinen Bösartigkeit seiner Religion, als die westliche Freit des Denkens. Denn nie zuvor war der Islam so enttarnt wie derzeit. Dem will er ein Ende setzen. Er ist schon weit gekommen.

Dank der größten Minorität ín der UN, der OIC, hat er es durchgesetzt, dass fortan Kritik am Islam als “Rassismus” eingestuft und verfolgt wird. Während der Islam alle anderen Religionen der Vernichtung anheimgibt, Christen und Juden als “Affen und Schweine” bezeichnet, die getötet werden müssen, verwahrt er sich selbst gegenüber jeder Kritik.

Dies ist das wohl größte Versagen der UN seiner ganzen Geschichte – und die Folgen für die Welt sind unabsehbar.


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