Türkischer Politiker: „Austritt der Türkei aus Nato hat bereits begonnen”


Die Türkei muss raus aus allen westlichen Super-Organisationen wie NATO und EU. Sie hat dort nichts verloren

Glaubt man dem türkischen Linkspolitikers Yunus Soner, ist ein
Bruch der Türkei mit der Nato  nicht mehr vermeidbar. Nach seiner Einschätzung des  hat der Austritt seines Landes aus dem Bündnis de facto bereits begonnen.

Die Türkei hat dort auch längst nichts mehr verloren. Und eigentlich hätte die Türkei niemals in der NATO sein dürfen. Denn man darf sich 100 Prozent gewiss sein, dass sämtliche NATO-Aktionen gegen islamische Staaten oder Organistionen (so etwa gegen die somalischen Piraten am Horn von Afrika) von der Türkei an diese im Vorfeld verraten wurden.

Denn – auch noch vor Erdogan, dem Zerstörer der kemalistischen Türkei – galt für die Türkei das oberste Prinzip der islamischen Umma:

Solidarität zu Moslems steht weit vor jeder Solidarität zu Nichtmoslems – selbst dann, wenn man letzteren “befreundet” ist und erstere persönlich gar nicht kennt.

Die NATO-Mitgleidschaft  war der Preis, den die USA der Türkei für ihre Bereitschaft, auf türkischen Gebiet US-Militärbasen errichten zu dürfen, gegeben hat.

Doch seit Erdogans Kalifat – seit dem Zusammenbruch der Menschenrechte in der Türkei, seit dem Beginn willkürlicher Verhaftung von echten und vermeintlichen  Erdogankritikern, seit der kompletten Re-Islamisierung der Türkei (Erdogan ließ in 10 Jahren 17.000 Moscheen bauen – während Atatürk eine ähnliche Zahl von Moscheen in die Luft sprengte), seit der offenen Kooperation der Türkei mit islamischen Terror-Organsiation wie der Hamas, dem IS, al Nusra Front etc. – aber spätestens seit seinen wütenden und wirren Angriffen gegen europäische Länder wie Holland, denen er den Geist Hitlers unterschob (dabei war Europa das Opfer der Hitler´schen Angriffe, und die Türkei (!) hatte sich mit Hitler verbündet) war er für westliche Bündnisse nicht mehr tragbar.

Der freiwilligen Abkehr aus der NATO muss nun das definitive Ende der Anwartschaft der Türkei als EU-Mitgelied erfolgen.

Westliche, besonders deutsche Politiker, die, wie jüngst Sigmar Gabriel, das Tor zur EU für die Türkei immer noch als offen sehen, haben nicht mehr alle Tassen im Schrank.

Mit einer Türkei, die, falls sie in die EU käme, das mit Abstand bevölkerungsreichste (mit etwa 100 Millionen Türken, die man im Jahre 20130 annimmt)) und das flächenmäßig größte Land der EU (783.562 km²) wäre, wäre das Ende der EU besiegelt.  Oder dessen totale Islamisierung eingeleitet – um Längen heftiger und tiefergehend als dies ohnehin schon der Fall ist.

Die Türkei, als der Rechtsnachfolger des osmanischen Reiches, ist immer noch bestens darin geübt, Länder und ganze Imperien zu unterwandern – um sie am Ende zu beherrschen.


Erdogan plant ein Osmanisches Superreich

Das Osmanische Reich (ca. 1299 bis 1922), dessen Imperium “Erdogans Vorbild” ist (die Welt“), erstreckte sich auf seinem Höhepunkt über eine Fläche von 3,4 Mio Quadratkilometern (EU: 4,4 Mio km2).

Die Pläne Erdogans gehen jedoch weit über die Grenzen des damaligen osmanischen Reichs hinweg:

Er will alle Turkvölker von etwa 40 Ethnien in Zentral- und Westasien sowie in Sibirien und Osteuropa, deren Gesamtzahl sich auf etwa 180 bis 200 Millionen Menschen beläuft, in einem neuen, weit größeren Osmanischen Weltreich zusammenfassen.

Damit würde seine Großtürkei vom Balkan bis an die Westgrenze Chinas (Uigurien) reichen – und ohne Frage eines der kommenden  Weltreiche werden, sollte er mit diesem Plan durchkommen. Was allerdings nicht sehr wahrscheinlich ist; Da weder Russland noch China ein Interesse an einem so großen islamisch-türkischen Nachbarn haben.

Michael Mannheimer, 25.11.2017

***

 

 

Sputniknews, Veröffentlichungsdatum: 23. 11. 2017

Türkischer Politiker: „Austritt der Türkei aus Nato hat bereits begonnen”

Vor dem Hintergrund der wachsenden Entfremdung zwischen Ankara und westlichen Verbündeten hält Yunus Soner

einen Bruch der Türkei mit der Nato für nicht mehr vermeidbar.

Nach Einschätzung des türkischen Linkspolitikers hat der Austritt seines Landes aus dem Bündnis de facto bereits begonnen.

 

Soner ist Vizevorsitzender der linksnationalistischen türkischen Partei Vatan, die nicht im Parlament vertreten ist. Sputnik fragte den Politiker, ob die Türkei die Nato verlassen werde. Diese Frage komme zu spät, antwortete Soner.

„Die Türkei hat bereits mit dem Austritt aus der Nato begonnen.“

Zur Begründung verwies er darauf, dass die Regierung in Ankara ihre ablehnende Haltung zum Unabhängigkeitsreferendum der irakischen Kurden „nicht im Rahmen der Nato” bekundet habe, sondern nach Rücksprachen mit Russland, dem Iran und dem Irak.

Auch in ihrer Syrien-Politik lasse sich die Türkei nicht von der Nato-Strategie leiten, sondern eher von Gesprächen mit Russland, dem Iran und – wenn auch nur mittelbar – mit Syrien.

Dass sich die Regierung in Ankara in der Katar-Krise geweigert habe, sich an der Gründung einer von den USA angestrebten „sunnitischen Nato“ zu beteiligen, beweise abermals, dass die Türkei von der Allianz wegdrifte.

„Auch wenn die Türkei und die Nato im Bereich Militär und Technologie weiter zusammenarbeiten, wird die türkische Außenpolitik nicht mehr durch die Nato-Mitgliedschaft bestimmt“,

sagte Soner.

Weitere Beispiele für die gegenseitige Entfremdung seien die Provokation mit dem Porträt des türkischen Staatsgründers Mustafa Atatürk bei der jüngsten Nato-Übung in Norwegen, nach der die Türkei ihre Soldaten abziehen musste, und die weitere US-Waffenhilfe für die in der Türkei verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK).

„Deswegen ist die Frage, ob die Türkei aus der Nato austreten könnte, nicht mehr aktuell“, so der Politiker. Jetzt sollte man sich vielmehr fragen, wie sich dieser Prozess auf die Rüstungsindustrie und die anderen Kooperationsbereiche zwischen der Türkei und der Nato auswirken werde.

 

Quelle:

https://de.sputniknews.com/politik/20171123318412188-politiker-nato-austritt-tuerkei-bereits-begonnen/

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