Gaucks verblüffende Kehrtwende: “Massenmigration überforderte Deutschland”


Für Verwunderung sorgt derzeit die späte Feststellung des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck, dass Multikulti „Erschreckendes“ hervorgebracht habe.

Ist das derselbe Gauck, den wir als Verächter seines eigenen Volkes kennengelernt haben? Derselbe, der wahrheitswidrig den Deutschen Übergriffe und Tötungen von Immigranten auf den Bahnhöfen Deutschlands unterstellt hatte (es war genau umgekehrt!)? Derselbe, der nach Indien reiste, um für Inder nach Deutschland zu werben – anstelle, wie es seine Pflicht als deutscher Bundespräsident wäre, sich für mehr Kinder von Deutschen einzusetzen? Derselbe, der meinte, nicht die Immigranten seien das Problem, sondern die Deutschen seien es?

Ja, er ist derselbe.

Was heißt es, dass dieser vermutlich miserabelste und deutschenfeindlichste Bundespräsident der deutschen Geschichte diese Kehrtwende vom Saulus zum Paulus machte? Was können die Gründe dazu sein?

Eine wichtige Rolle spielt sicherlich der politische Konformitätszwang bei den Spitzenpolitikern. Sie treffen sich regelmäßig, essen zusammen, reden miteinander, stimmen die große Politik ab – und trauen sich dann nicht, anderntags öffentlich Protest gegen Unrecht bei der zuvor beschlossenen politischen Richtung zu äußern.

Denn morgen trifft man ja wieder jene, denen man dieses Unrecht unterstellt. Es ist also das, was ich bereits mehrfach ansprach, was in der Psychologe als der Zwang der Peergroup bezeichnet wird.

Peer-Gruppen sind Gemeinschaften wie Freundeskreise oder politische Parteien, auch religiöse Gruppierungen, die den Mitgliedern Halt, Geborgenheit und Sicherheit geben – aber als Gegenleistung absolute Konformität verlangen.

Wer sich gegen den Zwang zur Konformität auflehnt, ist schnell draußen aus seiner Peergroup.

Ein Beispiel mag dies zeigen, weil ich das seitens eines Bekannten selbst erlebt habe: Dieser, ein Klimawissenschaftler und Mitglied der Grünen, hatte erkannt, dass die Klimalüge das ist, was man ihr nachsagt: eine Lüge eben. Er konnte dies anhand zahlreicher Untersuchungen aus der Klimatologie beweisen, und konnte auch nachweisen, dass nahezu alle nationalen und internationalen Klimalügen-Organisationen personell aus Ideologen, und so gut wie nie aus Klimawissenschaftler bestehen.

Das sagte er seinem lokalen Parteiverband mehrfach, er hielt sogar einen wissenschaftlichen Vortrag dazu. Das Ergebnis war: Niemand sprach mehr mit ihm. Er wurde zu keiner Parteiveranstaltung mehr eingeladen und wie ein Aussätziger behandelt. Seine wissenschaftlichen Darbietungen machten keinerlei Eindruck auf die Grünen. Denn es geht diesen wie den übrigen Altparteien nicht um Wahrheit, sondern um Macht. Und mittels der Klimalüge haben die Grünen einen ungeheure moralische Macht auf das Denken und Handeln der meisten Deutschen. Nach einem halben Jahr verließ er die Grünen.

Wie im Kleinen, so geschieht das auch im großen:

Wer als Spitzenpolitiker aufbegehrt, macht Bekanntschaft mit schneidender Eiseskälte im Umgang mit den übrigen Spitzenpolitikern. Soziale Ächtung ist das, was Menschen noch mehr fürchten als Krebs. Auch dazu gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, die diesen Sachverhalt bestätigen.


Wenn Gauck nun als Bundespräsident die Deutschen schalt und für mehr Inder anstatt für mehr Kinder warb, so erhielt er Schulterklopfen von der gesamten politischen Klasse, dem sog. politischen Establishment. Mehr braucht man als soziales Wesen, was wir Menschen sind, nicht. So einfach ist das. Nur außergewöhnliche große Geister sind imstande, sich diesem peergruppen-Zwang zu entziehen. Zu diesen zählt ein Gauck gewiss nicht.

Sein Amt brachte es auch mit, dass er so gut wie keinen Kontakt zur Bevölkerung hatte.

Kaum jemand ist weiter von der Basis seines Volkes entfernt als die Spitzenpolitiker. Sie sind Tag und Nacht umgeben von Bodyguards, und haben, wenn überhaupt, nur Kontakt zu zuvor handverlesenen Bürgern, die auf Seite des politischen Mainstreams sind. So leben Spitzenpolitiker quasi in ihrer eigenen Blase, einem künstlichen Mini-Universum, über dessen Rand sie nicht hinausblicken und welches sie als das wahre und einzige Universum erachten.

Nun, im Ruhestand, hatte Gauck wohl die Zeit und die Muße, sich mit realen politischen Zuständen un den damit verbundenen Sorgen “”seines” Volkes zu beschäftigen. Man darf sicher sein, dass Gauck auch die Alternativmedien wie PI, Jouwatch und evtl .auch diesen Blog gelesen hat – und dass er so mit Informationen konfrontiert wurde, von denen ihn seine linken Ratgeber während seiner Amtsperiode sorgsam abgeschirmt hatten.

Das Ergebnis: Gauck sieht die Realität plötzlich so, wie sie ist. Man  muss ihm – trotz aller Antipathie, die ich für diesen Mann empfinden – zugute halten, dass er, im Gegensatz zu Wulff oder anderen ehemaligen Bundespräsidenten/Bundeskanzlern, offen Stellung bezieht und die gegenwärtige Politik in einem Maße kritisiert, wie es einem Ex-Bundespräsidenten möglich ist – ohne dass er in der Folge von der politischen Kaste zum Paria erklärt wird.

Denkbar ist allerdings auch, dass Gauck von den Gegnern Merkels vorgeschickt wurde, um mit seiner Kritik eine Wiederwahl dieser neben (oder vor?) Hitler schlimmsten Kanzlerin der deutschen Geschichte vorzubereiten. Denn wie schon der US-Präsident Franklin D. Roosevelt (1882-1945) sagte:

“In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war.

 

Michael Mannheimer, 5.2.2018

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“Massenmigration überforderte Deutschland”: Gaucks verblüffende Kehrtwende

Für Verwunderung sorgt derzeit die späte Feststellung des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck, dass Multikulti „Erschreckendes“ hervorgebracht habe. In Amtswürden hatte dieser die Alternative für Deutschland (AfD) wegen deren einwanderungskritischen Standpunkts noch scharf angegriffen.

Auf Facebook nahm nun AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen zu dieser Kehrtwende Stellung. Bereits im Anriss erinnert der Europa-Parlamentarier der AfD an die Äußerung des Altpräsidenten, dass derzeit nicht die Eliten, sondern die Bevölkerungen das Problem seien. Er habe das höchst Amt im Staate damit zu einer Spaltung im Volke beigetragen, anstatt zu vereinen. Besonders stören die damaligen Entgleisungen Gaucks zu seiner Partei:

War diese hochmütige, abschätzige und in der Sache natürlich vollkommen falsche Äußerung noch allgemein gehalten, begnügte sich dieser Spalter schon bald nicht mehr mit derlei ungerichteten Injurien. Auf dem Katholikentag 2016 drehte er dann nämlich richtig auf und bezeichnete Mitglieder unserer Bürgerpartei als, so wörtlich, „Dödel“.

Meuthen: „AfD hat recht behalten“

Dies sei im Zusammenhang mit der ihm gestellten Frage gewesen, was er vom Standpunkt der AfD in der Flüchtlingspolitik halte. Vielmehr habe aber die Zeit gezeigt, dass dieser gar nicht so unvernünftig gewesen sei.

Die vermeintlichen „Dödel“ haben mit all ihren vernunftbasierten Warnungen Recht behalten, während die hochmütigen Gutmenschen vom Schlage eines Herrn Gauck eine intellektuelle Bruchlandung sondergleichen erlebten.

Man würde weiterhin auf eine Entschuldigung Gaucks bei den Mitgliedern der Partei warten. Dies gelte insbesondere im Licht der jüngsten Rede Gaucks zum Thema „Heimat und das Fremde“ im Rahmen einer Gastprofessur an der Universität Düsseldorf.

Gauck: „Staat und Bürger nicht überfordern“

Zur Untermauerung seiner Feststellung zitiert Meuthen deshalb auch aus dem Redemanuskript. Dort spricht Gauck unter anderem davon, dass sich ein Nationalstaat nicht überfordern dürfe. Wer als „imaginierter Vertreter eines Weltbürgertums alle Grenzen des Nationalstaates“ hinwegnähme, würde damit nicht nur die materiellen, territorialen und sozialen Möglichkeiten eines jeden Staates überfordern, sondern auch die psychischen Möglichkeiten seiner Bürger. Er räumte selbst einen Trugschluss der Integrationspolitik ein:

Einen großen Einfluss in der Integrationspolitik hat lange Zeit die Konzeption des Multikulturalismus gehabt: Was sich auch immer hinter den einzelnen Kulturen verborgen hat – Vielfalt galt als Wert an sich. Die Kulturen der Verschiedenen sollten gleichberechtigt nebeneinander existieren, für alle verbindliche westlich-liberale Wertvorstellungen wurden abgelehnt.

Er deutete außerdem an, dass er diese Feststellung selbst erst sehr spät getroffen habe:

Sogar der weltoffene Mensch gerät an seine Grenzen, wenn sich Entwicklungen vor allem kultureller Art zu schnell und zu umfassend vollziehen. […] Ich verstehe, dass es auf den ersten Blick tolerant und weltoffen anmuten mag, wenn Vielfalt derart akzeptiert und honoriert wird. Wohin ein solcher Multikulturalismus aber tatsächlich geführt hat, das hat mich doch erschreckt.

Grenze bei Frauenrechten und Antisemitismus

Weiter, so Gauck, fände er es beschämend, dass einige Menschen vor der Unterdrückung von Frauen und vor antisemitischen Tendenzen unter Muslimen die Augen verschließen würden:

Vor Zwangsheiraten, Frühheiraten, vor Schwimmverboten für Mädchen in den Schulen. Wenn Antisemitismus unter Menschen aus arabischen Staaten ignoriert oder mit Verweis auf israelische Politik für verständlich erklärt wird.

Außerdem prangerte er an, dass man in der öffentlichen Diskussion allzu schnell mit der Rassismus-Keule agieren wollte:

Oder wenn Kritik am Islam sofort unter den Verdacht gerät, aus Rassismus und einem Hass auf Muslime zu erwachsen. Sehe ich es richtig, dass in diesen und anderen Fällen die Rücksichtnahme auf die andere Kultur als wichtiger erachtet wird als die Wahrung von Grund- und Menschenrechten?

Kehrtwendung für Meuthen nicht glaubhaft

In seinem Kommentar bekräftigt Meuthen, dass die AfD dies bereits seit Jahren ständig anprangere. Man warne täglich vor den Folgen von Multikulti. Ständig betone man die Verbindlichkeit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Es gäbe in Deutschland mittlerweile zahlreiche Muslime, welche von der westlichen Freiheitlichkeit nichts wissen wollten. Diese würden in der Folge Parallelgesellschaften errichten, welche gegen diese Grundordnung agierten. Auch darauf habe man stets hingewiesen.

Er spreche zwar auch „einem Spalter wie Gauck“ das Recht zu, zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Allein der Glaube fehle ihm aber:

Richtig glaubhaft werden sie aber erst, wenn er den Mut hat zu sagen, welche Partei in Deutschland genau diese Dinge gegen alle Widerstände stets klipp und klar ausgesprochen hat – und zwar lange vor seiner jetzigen Kehrtwendung.

QUELLE:
http://info-direkt.eu/2018/02/02/multikulti-gaucks-verblueffende-kehrtwende/


 

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