Warnung an die AfD: Warum Lutz Bachmann niemals ein politisches Amt erhalten darf


Michael Mannheimer, 14.02.2018

Es gibt Dinge, über die nicht gesprochen zu werden braucht. Aber es gibt Dinge, über die gesprochen werden MUSS. Ein solches Ding ist die causa Lutz Bachmann.

Erhebliche und nachweisbare Zweifel an der charakterlichen Fähigkeit von Lutz Bachmann. Lesen sie dazu auch am Ende dieses Artikels ein aktuelles Schreiben von Tatjana Festerling über Bachmanns fortgesetzte Intrigen.

Um es gleich vorwegzunehmen: Eine Zusammenarbeit zwischen AfD und Pegida: Kein Problem. Sogar notwendig. Eine Zusammenarbeit aber zwischen AfD und Lutz Bachmann: Höchst riskant für den Ruf der AfD.

Pegida ist nicht gleich Bachmann. Er hat Pegida zwar gegründet. aber die meisten Pegidaner wissen nicht, welch fragwürdiger Charakter der einstige Gründer dieses wichtigen islamkritischen Widerstands ist. Bachmann ist bekannt für seinen nach innen und außen gerichteten Intrigen, in denen er jeden, der ihm zu groß oder zu gefährlich wird, mit Methoden bekämpft und ausschaltet, die ihn charakterlich für eine politische Führungsposition untauglich macht.

Bereits am 13.11.2015 habe ich in einem Artikel, der bundesweit für Aufsehen sorgte, vor Bachmann gewarnt:  Auslöser dieses Artikels war ein youtube-Portrait von Bachmann, welches ich in dessen darin enthaltenen Aussagen ohne Ausnahme bestätigen kann – und dessen Inhalte ich allesamt mit eigenen Augen im Original zuvor gesehen habe:

Michael Mannheimer, 13.11.2015

Erhebliche Zweifel an der charakterlichen Fähigkeit des Pegida-Leiters Lutz Bachmann

Videodauer: 6:12 Minuten

Von immer mehr Seiten treffen Klagen über eine „diktatorische“ und „repressive“ Führung der Pegida-Bewegung durch Lutz Bachmann ein. Entsprechende Indizien verdichten sich derart, dass ich mich hier nun – als Inhaber eines der führenden investigativen Politblogs – gezwungen sehe, mich der Causa Bachmann anzunehmen.

Es gibt klare Beweise, dass der Pegida-Leiter unliebsame Mitstreiter, aber auch unabhängige Islamkritiker, mit Häme, Lügen und Einschüchterungsversuchen überzieht.

  • Einen Michael Stürzenberger etwa bezeichnete er als „Islamhasser“ (sic!) und „Islamwedler“ – und ließ ihn lange nicht in Dresden reden. Erst interner Widerstand bewog Bachmann dazu, Stürzenberger als Redner einzuladen. 
  • Und einen Michael Mannheimer bezeichnete er vor wenigen Tagen in einem internen Chatraum als „Rindviech„, als „zu dämlich für diese Welt“ – und warf ihm wahrheitswidrig vor, dieser hätte bei meinem Vergleich Merkels mit Hitler seinen – Bachmanns –  Maas-Goebbels-Vergleich „nachgemacht“. Ebenfalls eine glatte Lüge, da Mannheimer die Bundeskanzlerin nachweisbar bereits Wochen vor Bachmann mit Hitler verglich.

Jetzt traf es zum wiederholten Mal die tapfere Ester Seitz. Die Leiterin der „Widerstand Ost-West“-Bewegung war vergangenen Montag als normale Teilnehmerin bei Pegida Dresden, wo Bachmann sie erblickte und sie sofort von mehreren Ordnern aus dem Demonstrationzug verweisen ließ. Vor Zeugen ließ er seine Ordner der Polizei gegenüber erklären, dass es sich bei Ester Seitz um eine „bekannte Linke“ handele. Ebenfalls eine dreiste Lüge. 

Seit dem Erscheinen von Seitz auf der Bühne der system- und islamkritischen Bürgerbewegung übergoss er sie mit einer Serie von Schmähkritik, beschuldigte sie einmal als vom „Verfassungsschutz bezahlte Agentin“ (Conny Axel Meier, BPE-Generasekretär, zu diesem Vorwurf: „Unsinn!“), ein anderes Mal – und das aber regelmäßig – als „Spalterin“. Nun erschien ein anonymes Video mit Belegen über das Treiben Bachmanns hinter den Kulissen von Pegida.

Ich habe die dortigen Belege gründlich studiert, nachgeforscht – und kann, mit Zeitpunkt des Verfassens dieses Textes, nach bestem Wissen und Gewissen deren Validität bezeugen. Mir liegen zahlreiche Kommentare von Bürgern vor, die ihr Fernbleiben bei Pegida-Dresden und anderen Pegida-Bewegunmgen vor allem mit der fragwürdigen Figur Bachmann begründen. Die Pegida-Bewegung  muss jedoch selbst entscheiden, wie und ob sie mit einer Führungsfigur verfahren will, an deren charakterlichen Fähigkeiten – um es vorsichtig auszudrücken – mehr als erhebliche Zweifel bestehen.

Bachmann schickte Strohmänner an die Medienfront, in denen er die Validität des obigen Videos in Zweifel ziehen ließ

Bachmann schickte seine Adlaten vor, die sowohl auf meinem Blog als auch auf den übrigen sozialen Medien, die Authentizität des obigen Videos in Zweifel zogen und sie als “plumpe Fälschung” darstellten.

Doch die Beweise gegen ihn waren so erdrückend, dass er auf eine Klage gegen mich verzichtete, die er hätte führen müssen, wenn ich ihn mit diesem Artikel verleumdet hätte.

Dass er jedoch keine Anzeige oder zumindest eine Unterlassungsklage gegen mich einreichte, beweist, dass meine Ausführungen der Wahrheit entsprechen.

Bachmann beschuldigt jeden, de ihm nicht passt, Mitarbeiter des Verfassungsschutzes zu sein.

Dabei ist es mehr als wahrscheinlich, dass er selbst ein Top V-Mann eben dieses Verfassungsschutzes ist.

Beweise kann ich dazu naturgemäß nicht geben, aber es gibt eine deutliche Zahl von Indizien, die ihn als idealen V-Mann für Anwerber dieses ominösen V-Schutzes (der bekanntlich nicht die Verfassung vor verbrecherischen Politikern, sondern umgekehrt verfassungsfeindliche Politiker vor der Verfassung schützt) machen:


  1. Seine Machtgier
  2. Seine Geldgier
  3. Seinen Geltungsdrang
  4. Seine kriminelle Vergangenheit (s.unten)
  5. Seine skrupellosen Methoden bei der Entledigung von unliebsamen Gefolgsleuten
  6. Seine juristische Unbehelligtheit: Obwohl Pegida-Mitarbeiter ihn der Unterschlagung der riesigen Spendengelder (in Millionenhöhe) beschuldigten, bleibt er juristisch vor einem Ermittlungsverfahren verschont.
  7. Die Tatsache, dass weitere Strafanzeigen gegen ihn wegen Erpressung/Nötigung unterschlagen werden (s.im Anschluss der kurze, aber höchst aufschlussreiche Artikel dazu von Tatjana Festerling)
  8. Die wohlwollende Berichterstattung in den Systemmedien gegenüber ihm

Dass Bachmann wegen Volksverhetzung und fremdenfeindlicher Facebook-einträge zweimal von der Justiz  verurteilt wurde, ist kein Widerspruch gegen die oben gemachten Aussagen. Es ist ein üblicher Trick des Staates,  seine V-Männer zu “verurteilen”, wenn Zweifel darüber aufkommen, ob sie nicht in Wirklichkeit für den Staat arbeiten. Besser als mit einer rechtskräftigen “Verurteilung” kann sich ein echter V-Mann gegenüber seinen Widersachern nicht schützen.

Zahlreiche Strafverfahren und Haftstrafen des Kleinkriminellen Lutz Bachmann

Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Koch und arbeitete aushilfsweise bei seinem Vater am Bratwurststand. Später arbeitete er in der Angels Tabledance Nachtbar Leipzig und in einem Handygeschäft. 1992 gründete er die nebenbei laufende Foto- und Werbeagentur hotpepperpix, die als „Ein-Mann-Betrieb“ gilt. Mit seiner Ehefrau betreibt er überdies die Firma DD-Werbung in Dresden-Briesnitz (Wikipedia).

  • Bachmann beging seit den 1990er-Jahren mehrfach Straftaten, u. a. Körperverletzung, Einbruch, Diebstahl und Drogenhandel.

Quellen:

[Jörg Schurig: Die selbst ernannten Retter des Abendlandes. In: Rhein-Zeitung, 3. Dezember 2014, S. 4.]

[Benjamin Knaack: Pegida-Proteste: Widerstand gegen Fremdenhass-Demos in Dresden. In: Spiegel Online. 5. Dezember 2014, abgerufen am 22. Januar 2015]

[Steffi Dobmeier, Lenz Jacobsen: Dresden: Die wichtigsten Thesen von Pegida. In: zeit.de. 9. Dezember 2014]

[Pegida: Was steckt hinter den neuen Montagsdemos? In: Spiegel Online. 9. Dezember 2014]

[Wolfgang Bager: Immer wieder montags. In: Südkurier, 13. Dezember 2014]

[Zündler. In: Wiener Zeitung, Nr. 243, 13. Dezember 2014]

[Dennis Stute: Wer steckt hinter Pegida? In: dw.de. 8. Dezember 2014]

[Stefan Locke: Die neue Wut aus dem Osten. In: FAZ.net. 7. Dezember 2014]

  • Laut Zeitungsberichten verübte er „Auftragseinbrüche“ für das Dresdner Rotlichtmilieu.

Quellen:

[Günther Lachmann: Die AfD und das Problem mit der „Pegida“, Welt N24, 8. Dezember 2014]

[Martin Niewendick: “Pegida”-Gründer Lutz Bachmann. Koch mit schlichten Rezepten, Der Tagesspiegel, 9. Dezember 2014]

[Katharina Rögner: Prozessbeginn gegen Pegida-Chef Lutz Bachmann, Migazin, 18. April 2016]

  • Im Jahre 1998 wurde er vom Landgericht Dresden wegen 16-fachen Einbruchs mit Diebstahl
    [ Lars Geiges, Stine Marg, Franz Walter: Pegida. Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft? Transcript, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8376-3192-0, S. 14]
      zu drei Jahren und 8 Monaten Haft verurteilt.
  • Kurz nach der Verurteilung entzog er sich durch Flucht nach Südafrika dem Strafvollzug und lebte dort zwei Jahre lang unter falschem Namen.
    [Issio Ehrich: Lutz Bachmann – der Selbstgerechte. In: n-tv. 23. Dezember 2015]
  • Er wurde aber schließlich wegen ungültigen Visums von der Einwanderungsbehörde identifiziert und nach Deutschland abgeschoben.
  • Nach 14-monatige Haft in der JVA Dresden wurde er vorzeitig auf Bewährung entlassen.
    [Martin Niewendick: Koch mit schlichten Rezepten. In: tagesspiegel.de. 9. Dezember 2014]
  • Im Spätsommer 2009 wurden bei ihm 40 Gramm Kokain und ein weiteres Mal 54 Gramm gefunden.
  • Im Februar 2010 wurde er vom Landgericht Dresden wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge (§ 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG) in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.
  • Im Mai 2014 wurde Bachmann vom Amtsgericht Dresden zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er ein Dreivierteljahr keinen Unterhalt für seinen Sohn gezahlt hatte

Ein Strafregister, das es in sich hat – und genau das ist, was der Verfassungsschutz sucht, wenn er sich auch die Suche nach geeignten V-Männern macht.

Zur eindeutigen Klärung:

Die Pegida-Patrioten haben mit all dem nichts zu tun. Sie sind ein wichtiger, und waren zeitweise sogar der wichtigste Bestandteil des deutschen Widerstands. Sie sind Helden der neuen deutschen Geschichte und werden mit Sicherheit in die Geschichtsbücher eingehen.

Die wenigsten dieser Widerständler haben jedoch eine Ahnung, von wem sie geführt werden.

Ich sehe es als meine Aufgabe an, dies publik zu machen. Pegida muss sich von Bachmann völlig lösen, will es und damit auch die gesamte Widerstandsbewegung in Deutschland glaubwürdig bleiben und eine Zukunft haben.

Dass sich Bachmann aus dem Orga-Team zurückgezogen hat, ist ein reines Ablenkungsmanöver: In Wahrheit ist er es immer noch allein, der die Fäden in Dresden und immer weiteren Kreisen der Republik zieht.

Es wird Bachmann nachgesagt, dass er eine Stelle als Europapolitiker bei der AfD anstrebt.

Zu diesem Zweck hätte er bereits Gefolgsmänner in den Vorstand der sächsischen AfD postiert. Ob das zutrifft (ich habe dazu mehrere Mails erhalten, deren Urheber ich als Journalist selbstverständlich nicht preisgeben werde), das mag ich nicht zu beurteilen.

Ich kann jedoch sehr wohl beurteilen, dass Bachmann ein skrupelloser Machtmensch ist, der mit machiavellistischen Methoden seine Stellung behauptet und seinen Machtbereich ausweitet.

Mir ist bewusst, dass ich in gewissen Kreisen der Islamkritik damit auf Widerstand, möglicherweise sogar auf Hass stoßen werde. Doch bin ich allein der Wahrheit verpflichtet – und packe jedes Eisen an, wie heiß es auch sein mag.

Und ich weiß, dass sich tausende Dresdner von Pegida zurückgezogen haben, weil sie mit der Figur Bachmann als deren Aushängeschild nicht einverstanden waren. Mit vielen habe ich persönlich über dieses Thema gesprochen.

Festerling in einem aktuellen Schreiben zu Lutz Bachmann

Lesen Sie in der Folge ein Schreiben von Tatjana Festerling (jene ehemalige Frontfrau von Pegida und Bürgermeisterschaftskandidatin von Dresden), die Bachmann au seinem damaligen Orga-Team hinauswarf, weil sie ihm zu einflussreich geworden ist. Dieses Schrieben zeigt einmal mehr, wie Bachmann vorgeht – und mit welch primitiven und moralisch höchst fragwürdigen Methoden er auf seine Gegner eindrischt.

Damals sagte Festerling über Bachmann:

„Bachmann verlangt Kadavergehorsam…Er verhält sich exakt so wie Merkel“

Tatjana Festerling in ihrer Erklärung zum Rausschmiss aus der Pegida-Orga Quelle

Dem folgenden aktuellen Schreiben Festerlings ging ein Beitrag Bachmanns voraus, welches er einen Tag zuvor an Festerling richtete.

Duktus und Inhalt des Schreibens bestätigen alles, was ich über ihn zuvor sagte – und bedürfen keiner weiteren Erklärung. Sein Schreiben spricht für sich:

Quelle: https://vk.com/wall322177093_2562

 

 

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