Die indoktrinierende Berichterstattung der Medien über die Flüchtlingskrise und die AfD


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Die indoktrinierende Berichterstattung der Medien über die Flüchtlingskrise und die AfD

Videodauer: 18:22 Minuten

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=AM5kmKxtqmE&feature=youtu.be

Prof. Norbert Bolz: Europa hat nur ein Problem mit dem Islam

Norbert W. Bolz (* 17. April 1953 in Ludwigshafen am Rhein) ist ein deutscher Medien- und Kommunikationstheoretiker sowie Designwissenschaftler. Er lehrt als Professor für Medienwissenschaften an der TU Berlin.

Forschungsschwerpunkte und Positionen

Die Forschungsinteressen von Bolz gelten der Medientheorie, der Kommunikationstheorie und der Designwissenschaft. Hauptaspekt seiner Publikationen sind die Veränderungen der modernen Gesellschaft durch Phänomene der Massengesellschaft, durch Medien und einen sich ausbreitenden Wohlfahrtsstaat. Dabei konstatiert er eine zunehmende Verunsicherung in der Postmoderne.

„Was wir Moderne nennen – also die Zeit zwischen der europäischen Aufklärung und dem Ersten Weltkrieg – hat uns mit idealistischen Zumutungen überlastet und mit humanistischen Idealen geködert. Deshalb haben wir heute eine ambivalente Einstellung zur Moderne: sie ist Utopie und Alptraum zugleich. Deshalb fällt es uns so schwer, souverän in eine neue Zeit einzutreten. Wir haben ein Entwöhnungstrauma der beendeten Moderne.“[Norbert Bolz (1997): Theorie der Müdigkeit – Theoriemüdigkeit]

Bolz äußert sich grundsätzlich positiv über die Offenheit der Marktwirtschaft, kritisiert die “Tabuisierung” konservativer Auffassungen durch das Phänomen der Political Correctness und fordert eine höhere Verantwortung für den Einzelnen.

„Der Wohlfahrtsstaat erwartet nicht, dass man etwas für sein Leben tut – und die Medien dokumentieren, dass man nichts für sein Leben tun kann. Gleichzeitig weiß jeder, dass er sich auf die Humanität unserer Gesellschaft verlassen kann, die ihm – zumindest materiell – ein halbwegs menschenwürdiges Leben ermöglicht. Insofern macht der Wohlfahrtsstaat die Betroffenen, die seine Profiteure sein sollten, zu seinen eigentlichen Opfern.“[ Irgendwas kann man immer werden. Interview mit der Wirtschaftswoche am 24. Mai 2009 ]

„In der von den Massenmedien formatierten Öffentlichkeit ist Kritik durch Moralisierung ersetzt worden: Zwischen den Polen Lob und Tadel wird das Nachdenken eingespart, in Feuilletons und Talkshows wird längst nicht mehr diskutiert, sondern nur noch emotionalisiert.“[Norbert Bolz: Warum Denken unmodern ist, Kulturspiegel 6/2004 ]

In seiner Schrift Die Helden der Familie (2006) kritisiert Bolz den Fürsorgestaat, den neuen Hedonismus der Selbstverwirklichung und eine als Political Correctness getarnte Kinderfeindlichkeit. Es entstehe eine immer größere Kluft zwischen Eltern und Kinderlosen, an deren Ende er die Aufhebung des Generationenvertrages und der Stabilität der Renten sieht.

Eine Gefahr dafür liegt für Bolz auch in dem angeblichen gesellschaftlichen Trend der Homosexualisierung, dem man wegen der Tabuisierungen der „Political Correctness“ nicht entgegen treten dürfe: „Nicht die Homosexuellen sind krank, sondern diejenigen, die Homosexualität verurteilen. Daran glaubt natürlich kein vernünftiger Mensch, aber man darf es nicht sagen“.[Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau, Fink 2009, ISBN 978-3-7705-4797-5, S. 33]


 

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