Kurt Schumacher: Ohne die Kommunisten hätte es die Nazis niemals gegeben


Von Michael Mannheimer, 7.4.2018

Die auffallende Parallelität zwischen den Roten Khmer und der Antifa kommt nicht von ungefähr

Der relativ größte Einzel-Völkermörder der Weltgeschichte war Polt Pot. Mit seinen roten Khmer, ungebildete und gerhirngewaschene Kinder- und Jugendsoldaten, wollte er sein ganzes Volk bis auf 100.000 richtig gesinnte Kommunisten auslöschen. Fast 50 Prozent hat er geschafft: Auf über 800 Killing Fields kamen über 3,5 Mio Kambodschaner grausam durch die Hand der Roten Khmer ums Leben.

Die Antifa ist mehr als nur eine historische Variante dieser Völkermörder. Wie die Roten Khmer sind auch sie Kommunisten, wie diese wollen auch sie ihr eigenes Volk ausrotten, wie diese sind sie schwarz gekelidet – und die Flagge der Roten Khmer ist nicht ohne Grund eine abstrakte Form des nationalsozialistischen Hakenkreuzes. Kommunisten und Nationalsozialisten sind in ihrer Politik und ihren Völkermorden nahezu identisch.


Der folgende Artikel leitet eine Serie von zukünftigen Artikeln ein, in welchen ich das Ziel verfolge, die falsche, ja durch und durch verlogenen Geschichte und Vergangenheit der Deutschen in ein anderes und der Wahrheit viel näherkommendes Licht zu stellen.

Diese Serie scheint mir deswegen existentiell, da aufgrund einer nunmehr 60 jährigen Indoktrination der 68er-Medien für viele, wenn nicht die meisten Deutschen, die deutsche Geschichte auf die kurze Zeitspanne der 12-jährige Diktatur der Nazis eingeengt wurde. Und das mit voller Absicht – undem Ziel, ein Volk auf alle Zeiten über unentwegte wiederholte Schuldgefühls-Implantierung zu knechten.

Doch Deutschland ist 1000mal größer als diese kurze und dunkle Epoche.

Von Deutschland gingen Zeichen der Wissenschaft, Künste, Literatur und sozialen Errungenschaften aus, die auf die gesamte übrige Welt ausstrahlten.

Unsere Jugend weiß davon so gut wie nichts.


Diese Artikelserie mit dem Titel: “Deutschland – seine Geschichte jenseits des Dritten Reichs” soll dieser satanischen Indoktrination seitens der Linken Einhalt gebieten. Denn ohne dies Indoktrination gäbe es heute keinen Islam in Deutschland – keine SED und keine Grünen, die sich als demokratische Parteien tarnen. Was sie nicht sind:

Beide Parteien stellen das hässliche Gesicht des Stalinismus und Maoismus dar, jener beiden sozialistischen Systeme, die allein über 100 Millionen Menschen auf dem Gewissen haben und mit Pol Pot kurz davor waren, ein eigenes Volk zu ermorden – bis auf 100.000″ politsch richtig gesonnene” Kommunisten, wie Saloth Sar, bekannter als Pol Pot, verlautbaren ließ.

Heute verüben die linken Parteien Deutschlands und Europas den größten Genozid der Weltgeschichte – und verteufeln ihre Völker als neonazistisch. Dass sie es selbst waren, die damals Hitler an die Macht brachten: Davon handelt der folgende Artikel.

Von Michael Mannheimer, 7.4.2018

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 Von Michael Mannheimer, 7.4.2018

mit Quellenauszugen aus Wikipedia (Link) und anderen Quellen

Die SPD nach dem zweiten Weltkrieg hat mit der derzeitigen nichts mehr zu tun!

Ihr damaliger Parteichef Schumacher machte die Kommunisten für den Aufstieg der Nazi verantwortlich. Heute paktiert seine SPD mit genau diesen Kommunisten – und an die Stelle des von Millionen Deutschen im Nachkriegsdeutschland  bejubelten Patriotismus Schumachers ist die heutige SPD eine Partei, die jede Form eines Patriotismus als Rassismus verteufelt  – und führend bei der Abschaffung Deutschlands (genau: dem Völkermord) der Deutschen beteiligt ist.

Entgegen der systemischen Geschichtsschreibung, nach welche es das deutsche Volk war, das die Nazis an die Macht verhalf, sind die Realitäten ganz anders.

Die Nazis  erhielten den mit Abstand größten Teil ihrer Stimmen von SPD-Mitgliedern und deutschen Kommunisten.

Es sind also genau jene, die den Nazis an die Macht verhalfen, die heute, nach der Kampfansage des unsägliche SED-Abgeordneten Gysi nach 1990, es müsse nun ein Kampf gegen rechts eingeleitet werden, jene, die damals wie heute unschuldig am Aufstieg und den Verbrechen des Dritten Reichs waren, die kollektiv und indiviudell zu Schuldigen des Nationalsozialismus gemacht werden.

Als der grüne Verräter Trittin in einer Rede in London vor einem erlesenen Publikum sinngemäß sagte, dass das gesamte deutsche Volk durch und durch nazifiziert sei, erhob sich ein Raunen im englischen Publikum – und der halbe Saal der englischen Zuhörer verließen danach seinen Hass-Vortrag. Selbstverständlich berichtete darüber kein einziges der deutschen Lügenblätter.

Und da Schuld per moralem und legem immer individuell ist,  gibt es heute keine Handvoll von Deutschen mehr, die zur Zeit der Nazis lebten und dort an deren verbrechen beteiligt waren. Dennoch lässt sich ein ganzes Volk diesen Nazistempel überstülpen – ohne sich zu wehren.

Um es nochmals zu betonen: Die Unterstützer Hitlers waren die deutschen Kommunisten.

Kurt Schumacher, einer der wenigen aufrechten Sozialdemokraten, hochgebildet zudem und Zeitzeuge des Dritten Reichs, Parteivorsitzender der SPD von 1946 bis 1952 und SPD-Fraktionsvorsitzender sowie Oppositionsführer in der 1. Wahlperiode (1949 bis 1952) des Deutschen Bundestags und wesentlich in der Zeit von 1945 bis 1949 maßgeblich am Wiederaufbau der SPD in Westdeutschland beteiligt, sagte zur Machtergreifung der Nazis:

“Ohne die Haltung der Kommunisten wäre das Versagen des deutschen Parlamentarismus und damit die Möglichkeit für die Nazis, an die Regierung zu kommen, nicht gegeben gewesen.”

Schumacher kam unter den Nazis ins KZ

Am 6. Juli 1933, gut zwei Wochen nach dem Verbot der SPD, wurde Schumacher in Berlin verhaftet, nachdem er an einem geheimen sozialdemokratischen Treffen im Schwarzwald teilgenommen hatte. Schumacher bekam die Chance, eine Verzichtserklärung auf politische Betätigung zu unterschreiben und sich damit seine Freiheit zu erkaufen. Er lehnte ab.

Daraufhin wurde er über einen Zeitraum von neun Jahren, neun Monaten und neun Tagen in verschiedenen Konzentrationslagern gefangen gehalten, zunächst bis Dezember 1933 im KZ Heuberg, danach bis Juli 1935 im KZ Oberer Kuhberg in Ulm, anschließend im KZ Dachau und zeitweilig im KZ Flossenbürg.

Schumacher konnte zwar als Weltkriegsveteran auf eine leichte Rücksichtnahme hoffen, riskierte aber durch mehrfachen Widerspruch und sogar einen Hungerstreik mehrmals sein Leben. Er lehnte im Konzentrationslager jeglichen Kontakt zu kommunistischen Gefangenen ab, da er sie für mitschuldig an der Machtübernahme der Nationalsozialisten hielt.

Am 10. Mai 1946, vier Wochen nach der von ihm heftig bekämpften Beseitigung der Sozialdemokratie in der SBZ durch die Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED, wurde Schumacher mit 244 von 245 Stimmen zum Parteivorsitzenden der SPD gewählt. Das Büro Dr. Schumacher in Hannover entwickelte sich zur faktischen Parteizentrale, seine Mitarbeiter wie Erich Ollenhauer, Annemarie Renger, Egon Franke, Alfred Nau, Herbert Kriedemann und Herta Gotthelf bildeten das organisatorische Grundgerüst der SPD.

Schumacher wollte die Fehler der Weimarer Republik vermeiden und griff in seinen inhaltlichen Konzepten auf Überlegungen aus der Weimarer Zeit und auf die der Sozialdemokraten im Exil zurück. Sein Einfluss auf die Entwicklung der SPD weg von der Klassenpartei mit marxistisch geprägtem Programm hin zur pluralistischen linken Volkspartei war widersprüchlich.

Zum einen entstammte er keinem typischen SPD-Hintergrund, gehörte gegenüber den Führern der Weimarer Republik einer neuen Generation an und hatte sich theoretisch fundiert von jeglichen vom Marxismus geprägten Revolutionsaussichten verabschiedet. Für ihn war die Partei nicht in erster Linie eine Arbeiterpartei, sondern eine Partei von Freiheit und Gerechtigkeit. Die Arbeiter sollten zwar eine gleichberechtigte Rolle im Staat einnehmen, Schumacher aber strebte keinen Arbeiterstaat mehr an. Seine Positionen, insbesondere sein Patriotismus, öffneten der SPD auch Wähler- und Mitgliederkreise, die ihr bisher verschlossen gewesen waren.

Was die damalige SPD auch von der heutigen unterscheidet: Sie war strikt gegen einen Große Koalition mit der CDU!

Im Gegensatz zu vielen anderen in der SPD, namentlich etwa den Landespolitikern Wilhelm Kaisen (Bremen), Max Brauer (Hamburg) und Hermann Lüdemann (Schleswig-Holstein), sprach Schumacher sich entschieden gegen eine große Koalition und damit für eine Oppositionsrolle der SPD aus.

Die beiden unumstrittenen Parteiführer der großen Parteien waren gegen starke innerparteiliche Opposition für eine klare Richtungsentscheidung durch die Wahlen. Auch persönlich wären sowohl ein Minister Schumacher in einem Kabinett Adenauer als auch die umgekehrte Konstellation nur schwer vorstellbar gewesen. Bereits auf einer Wahlversammlung im Oktober 1946 sah Schumacher die Rolle der SPD in der Opposition als Möglichkeit.

Die Sozialdemokraten fürchteten sich „auch nicht vor einem gefährlichen Leben in der Opposition, denn wir Sozialdemokraten sagen uns, es ist besser für uns und die Welt, wenn die Opposition einmal von einer internationalistischen demokratischen Partei als von Chauvinisten und Nationalisten und allen Reaktionären, die ja augenblicklich bei der CDU untergekrochen sind, soweit sie nicht im Osten des Reiches bei der SED sind.“

Politische Vorstellungen Schumachers

Zentral für Schumachers politische Vorstellungen ist der Begriff des Volkes in seinen beiden Bedeutungsebenen: sowohl als Begriff für den dritten Stand, die ausgebeuteten und unterdrückten Massen, als auch im Sinne eines Staatsvolkes.

Kurt Schumacher wollte ein demokratisches und sozialistisches, ungeteiltes Deutschland, möglichst in den Grenzen von 1937. Deutschland sollte möglichst schnell seine Souveränität wiedererlangen und seinen Platz unter den freien Völkern Europas einnehmen.

Er stand in der Tradition der Revolution von 1848 und der Novemberrevolution von 1918, er kämpfte für einen unitarischen Verfassungsstaat, freie Wahlen, Parteiendemokratie, Parlamentarismus, die Überwindung des Obrigkeitsstaates und der kapitalistischen Klassengesellschaft.

Für ihn war die SPD die einzige Partei, die weder durch den Nationalsozialismus noch durch den Stalinismus belastet war. Die Sozialdemokraten seien deshalb als einzige in der Lage, ein freies Deutschland in ein freies Europa zu führen und so zum Spannungsabbau zwischen den Großmächten beizutragen.

Demokratie

Demokratie und die Beteiligung des Volkes an der Macht ließen sich für Schumacher am besten mit freien und allgemeinen Wahlen durchsetzen. Wegen der zahlenmäßigen Überlegenheit des Volkes gegenüber den traditionellen Funktionseliten seien Wahlen der sicherste Weg, die Privilegien der Funktionseliten zu beseitigen.

Konzeptionen wie die der Bolschewiki, die die Volksherrschaft erst nach einer Zeit der Diktatur des Proletariats anvisierten, lehnte er ab. Für ihn führten nur demokratische Verfahrensweisen auch zu einer Volksherrschaft.

Der SPDler (!) Schumacher entlastete die Wehrmachtssoldaten [Schumacher auf dem 1. Parteitag der SPD in den westlichen Besatzungszonen im Mai 1946 in Hannover] und die Angehörigen der Waffen-SS [Vgl. Schumachers Brief an Liebermann Hersch vom 30. Oktober 1951, zit. in: Jeffrey Herf: Divided Memory. The Nazi Past in the Two Germanies, Cambridge, Mass.: Harvard University Press, 1997, S. 278 f.] von kollektiven Schuldvorwürfen und setzte sich für ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft ein, sofern sie keine Verbrechen begangen hatten.

Antikommunismus

Bekannt ist Kurt Schumachers Entgegnung der kommunistischen Sozialfaschismusthese, wonach Kommunisten nichts anderes „als rotlackierte Nazis seien.

Nachdem er diesen Ausdruck 1930 als „rotlackierte Doppelausgabe der Nationalsozialisten“ eingeführt hatte, verschärfte Schumacher im Mai 1946 den Ton, indem er von „rotlackierten Faschisten“ sprach.

Geprägt von Erfahrungen in den frühen 1920er Jahren, als Schumacher sich über den Schlageter-Kurs der KPD und ihren Faschismus-Vorwurf gegen die SPD empört hatte, änderte sich seine grundlegende Haltung gegenüber der kommunistischen Partei danach nicht mehr. Er warf der KPD „Klassenverrat“ vor, da sie die Weimarer Republik untergraben habe, anstatt sie zu verteidigen.

Dadurch habe sie den Aufstieg der Nationalsozialisten erst ermöglicht. Kommunistische Umsturzversuche in Ungarn, Italien und dem Balkan hätten demokratische Arbeiterschaft und demokratisches Bürgertum geschwächt, so dass in der Folge insbesondere faschistische Parteien von den neuen Kraftverhältnissen profitiert hätten.[11]

Für Schumacher war die KPD auch bei ihrer Neugründung 1945 ein willenloses Vollstreckungsorgan der sowjetischen Außenpolitik.

In ihrer Beschwörungen von Demokratie und deutscher Einheit sah er bloße Taktik. Mit einer neo-nationalistischen Sprache, die „gleich der des alten Nazismus“ sei, betreibe die KPD und später die SED eine „nationalrussische Politik mit nationaldeutschen Phrasen.“ Auf ein Verhandlungsangebot der Volkskammer reagierte er am 30. Januar 1951 im Bundestag mit seiner üblichen ätzenden Schärfe:

„Die deutschen Demokraten können nur mit Deutschen über Deutschland verhandeln, aber nicht mit Gesinnungsrussen, deren Deutschtum eine bloße Äußerlichkeit ist.“

Obwohl es in der SPD Stimmen gab, die ein Zusammengehen mit den Kommunisten befürworteten, und auch in anderen Ländern wie zum Beispiel Italien und Frankreich eine gemeinsame antifaschistische Front von Kommunisten und Sozialdemokraten gebildet wurde, vollzog Schumacher bereits im Sommer 1945 eine klare Trennung von der wenige Monate später zur Vereinigung mit der KPD bereiten Parteiführung der SPD in der SBZ unter Otto Grotewohl.

Die von ihm durchgesetzte Abgrenzung der SPD vom Kommunismus bestimmte die Partei bis in die 1970er hinein.

Erst diese Abgrenzung isolierte den organisierten Kommunismus von seinen wichtigsten Ansprechpartnern, der SPD und den von ihr dominierten Gewerkschaften, und verhinderte so seinen Einfluss auf die gesellschaftliche Mitte.

[Mike Schmeitzner: Der Totalitarismusbegriff Kurt Schumachers. Politische Intention und praktische Wirksamkeit. In: Mike Schmeitzner (Hrsg.): Totalitarismuskritik von links: deutsche Diskurse im 20. Jahrhundert. Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, ISBN 978-3-525-36910-4, S. 253–257.]

Wer wählte Hitler?

Der amerikanische Wahlforscher Samuel Pratt (Quelle) wiederum entdeckte, daß die Tendenz von Arbeitern, ihre Stimme der KPD oder der NSDAP zu ge-ben, stark von der Betriebsstruktur abhängig war.(11)

Besonders Protestanten wählten Hitler

Die auffälligen und dramatischen Veränderungen bei den Wahlergebnissen schienen darauf hinzudeuten, daß sich die Wähler innerhalb der jeweiligen politischen Lager neu orientierten, daß also auf der Linken allmählich immer mehr Wähler von der SPD zur KPD wechselten und daß die NSDAP ihren Zuwachs dem Wählerreservoir der bürgerlich-protestantischen Parteien verdankte. (Quelle)

Im Gegensatz dazu verweigerten die meisten Katholiken Hitler ihre Stimme

“Die politisch-historische Landkarte Deutschlands weist einen bemerkenswerten Unterschied auf: In katholischen Regionen waren die Nationalsozialisten bei Wahlen unterdurchschnittlich erfolgreich. Davon profitierten nach 1945 die Unionsparteien.”

Quelle

Für die Großstädte des Deutschen Reiches errechnete Pratt eine eindeutig negative Korrelation zwischen dem Prozentsatz der Beschäftigten in Großbetrieben und demNSDAP-Stimmenanteil.

Umgekehrt proportional dazu verhielt sich de rKPD-Stimmenanteil. Positiv hingegen war der Zusammenhang zwischen dem Anteil der Beschäftigten in staatlichen und kommunalen Versorgungs-und Dienstleistungsunternehmen und dem Anteil der NSDAP-Stimmen.

Aus seiner eigenen und verschiedenen anderen Regionalstudien zog der amerikanische Wahlsoziologe Waldmann 1973 den Schluß, daß die NSDAP „auch die Unterstützung eines nicht unbeträchtlichen Anteils derArbeiterklasse genoß“.(12)

Diese Ansicht Waldmanns und anderer neuer Untersuchungen (13) über die NSDAP-Wähler findet in den Resultaten neuererDetail-Analysen über die Mitgliedschaft der NSDAP und ihrer Untergliede-rungen, wie SA und SS,(14)Unterstützung.Sie ergeben alle und übereinstimmend eine wesentlich höhere Anfällig-keit von Arbeitern gegenüber der NSDAP, als lange Jahre angenommen worden war. So betrug der Arbeiteranteil unter den neu eintretendenNSDAP-Mitgliedern zwischen 1925 und 1930 rund 40 und zwischen 1930und 1933 rund 36 Prozent.

11: Samuel Pratt: The Social Basis of Nazism and Communism in Urban Germany. A Correlational Study of the July, 31, 1932 Reichstag Election in Germany. MA-Arbeit Ms. Michigan State University. East Lansing 1948, zitiert nach Falter/Hänisch (Anm. 2), 187 f.

12: Loren Kenneth Waldmann: Models of Mass Movements. The Case of the Nazis. Ph. D. Diss. Ms. University of Chicago 1973, zitiert nach Falter/Hänisch (Anm. 2), 188.

13: Thomas Childers: The Nazi Voter. The Social Foundations of Fascism in Germany
1919–1933. Chapel Hill 1983; Dirk Hänisch: Sozialstrukturelle Bestimmungsgründe des Wahl-verhaltens in der Weimarer Republik. Duisburg 1983; Jürgen W. Falter: Die Wähler der NSDAP 1928–1933. Sozialstruktur und parteipolitische Herkunft. In: Die nationalsozia-
listische Machtergreifung. Hg. von Wolfgang Michalka. Paderborn 1984, 47–59.

14: Michael Kater: The Nazi Party. A Social Profile of Members and Leaders 1919–1945. Cambridge 1983.

 

Einen anderen Akzent setzte Richard Hamiltons Buch Who voted forHitler?”, das 1982 erschien.(17)

Hamilton analysiert die Wahlergebnisse von 13 (später inklusive Braunschweig 14)deutschen Großstädten und kommt zu dem Ergebnis, daß nicht so sehr das Kleinbürgertum als vielmehr die Bewohner der sogenannten guten Wohnviertel, also die Oberschicht und die gehobene Mittelschicht, in den Großstädten für die NSDAP gestimmt hätten.

Die Ergebnisse Hamiltons und insbesondere deren Generalisierung für das gesamte Reichsgebiet sind vor allem von Thomas Childers heftig kritisiert worden. (18) Die Kritik richtet sich in erster Linie gegen folgende Punkte:

1. Mit Ausnahme von Hamburg und Berlin verfügte Hamilton über keinerlei Zensus-Daten, die es ihm erlaubt hätten, ein überzeugen-des und differenziertes Sozialprofil der von ihm als „großbürgerlich“ charakterisierten Stadtbezirke zu zeichnen.

2. Das Einkommen der Wähler kann gerade in Deutschland nicht als Indikator genommen werden, erheblich wichtiger für die Zugehörigkeit zu bestimmten Statusgruppen ist der Beruf. Die Berufsgruppen jedoch sind bei Hamilton nicht berücksichtigt worden. Hamilton ist daher auch nicht in der Lage, präzise zwischen oberer,mittlerer und unterer Mittelschicht zu differenzieren.

3. Hamilton fällt methodisch hinter die inzwischen üblich gewordene ökologische Regressionsanalyse zurück, indem er sich auf schlichte Vergleiche beschränkt.

4. Seine Auswahl von 14 Großstädten ist zu beschränkt, als daß sie Verallgemeinerungen erlaubte. Gerade die Kleinstädte, die in der bisherigen Forschung als Hochburgen des Kleinbürgertums und der NSDAP angesehen wurden, fehlen ja in seiner Analyse
17: Richard F. Hamilton: Who voted for Hitler? Princeton 1982
18: Thomas Childers: Who, indeed, did vote for Hitler? In: Central European History 17
(1984), 45–53.

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