Kahane hat sehr wahrscheinlich mindestens ein Menschenleben auf dem Gewissen


Videodauer: 109 Sekunden, Quelle

“Jewish activist Anetta Kahane wants to destroy Europe via non European immigration” 

Quelle: Martina Sellin, Published on Mar 15, 2014

Zitate zum Video:

Von 1974 bis 1982 spizelte Frau Anetta Kahane für die Staatsicherheit der DDR. Fast 800 Seiten umfasst die IM-Akte “Victoria”, von denen die Birthler-Behörde gut 400 Seiten freigegeben hat. Enthalten sind mehr als 70 Informationen, die ausweislich der Akte von der Stasi-Zuträgerin stammen. IM “Victoria” berichtete ihrem Führungsoffizier über Bekannte, die sie im privaten Rahmen aushorchte — während einer Faschingsfeier, einer Hochzeit, eines Konzerts oder eines Stadtbummels. Mit ihren Angaben belastete Kahane Dutzende Personen aus ihrem unmittelbaren Umfeld, darunter viele Künstler.

Sie berichtete über einen ZDF-Reporter, mehrere Studenten von West-Berliner Universitäten und über in der DDR lebende Ausländer. Kahane führte Aufträge aus und erhielt von der Stasi Geschenke und Geld.

In einem von IM “Victoria” stammenden Bericht heißt es 1976 über einen Kreis von Schriftstellern und Schauspielern:

“Zu den Feinden der DDR gehören in erster Linie Klaus Brasch und Thomas Brasch.”

Interessant dazu Auszüge aus einem Interview das Kahane der TAZ am 30.08.2004 gab: Ihre Eltern waren Juden, den Nationalsozialismus haben sie im Widerstand und im Exil überlebt, als Kommunisten sind sie dann in die DDR gekommen … Mein Vater war Kämpfer in den Brigaden, dann in der Résistance; er hat Paris mitbefreit. Später war er Auslandskorrespondent und Chefredakteur verschiedener Medien.

Die DDR war sein Staat, weil sie ihm Antifaschismus und Schutz garantiert hat. Ich aber hatte von Anfang an Schwierigkeiten, hatte das Gefühl, ich passe nicht, hier läuft etwas falsch. Die anderen haben immer gesagt: Du irrst. Ich wollte natürlich nicht immer die sein, die nicht passt. Ich habe versucht, den Erwartungen zu genügen . Wann haben Sie mit der DDR gebrochen? Die DDR war der deutschere der beiden Staaten, das ist ja bekannt. Es gab dieses Völkische mit all seinen Implikationen und all dem Unverarbeiteten.

Es gab ständig Verhaltensweisen, bei denen einem ganz übel wurde, und dann wurde nur gesagt: Das ist in Ordnung, das ist ein Genosse, der das gesagt hat. Juden, die keine Kämpfer gegen den Faschismus waren, wurden als solche verhöhnt, das jüdische Leben wurde totgeschwiegen. Als die ersten Ausländer kamen, wurde der Rassismus ganz deutlich. Da war mir klar: Das geht nicht.1975 schließt die DDR ein Vertragsarbeiter-Abkommen mit Algerien ab. Bereits in den 1960 iger Jahren mit Polen und Ungarn. In Ihrer Akte steht: “Sie belastete Personen”. Am Anfang war ich unvorsichtig. Ich habe gesagt, die sind nicht politisch gefestigt, die liegen nicht richtig.

Da habe ich Leute genannt. Das lag an meiner bescheuerten pubertären Herangehensweise: Die sind nicht so gut drauf wie ich. Aber ich sollte mich nicht mit einem oder zwei besonders beschäftigten. Wissen Sie, ob Ihre Berichte für andere Konsequenzen hatten? Ich weiß es nicht. Bisher hat sich niemand gemeldet. Die zwei, drei Leute, zu denen ich mehr gesagt habe, mit denen habe ich lange gesprochen. Da war nichts. Ich konnte das aber nicht für jeden Namen rausfinden, der jemals gefallen ist. Aber genau daraus hat sich das System Stasi ernährt.

Die Brüder Brasch können nicht mehr dazu befragt werden ob Frau Kahane für ihre Verfolgung durch die Stasi verantwortlich war. Beide sind bereits verstorben.

  • Klaus Brasch beging am 3. Februar 1980 Selbstmord.
  • Thomas Brasch starb am 3. November 2001 in der Berliner Charité an Herzversagen.

Der Geschäftsführer der Freudenberg-Stiftung, Christian Petry, gab eine Loyalitätserklärung für die Leiterin der Regionalen Arbeitsstelle für Ausländerfragen (RAA) und der Amadeu-Antonio-Stiftung ab. Hinter ihrer Verbindung mit der Stasi, so Petry, verberge sich “eher eine Heldengeschichte”.

Die Bundesgerichte haben für ihre Entscheidungen, staatliche Leistungen zu gewähren folge Leitsätze entwickelt: Ein IM (Inoffizieller Mitarbeiter) des Ministeriums für Staatssicherheit der früheren DDR (MfS) verstößt gegen die Grundsätze der Menschlichkeit und erfüllt damit einen Ausschlusstatbestand für die Häftlingshilfebescheinigung, wenn er durch seine Tätigkeit die Verhaftung einer Person ermöglicht hat.

Für die Ex IM “Victoria” Frau Anetta Kahane gibt es allerdings von der Bundesrepublik Deutschland zweistellige Millionenbeträge, für die unkontrollierte Weiterleitung an selbsternannte Antifaschisten, die nicht mal die freiheitliche Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland anerkennen wollen.

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